Platz 27
Dragonland - AstronomyMelodic / Symphonic Metal
2006
Pünktlich zu Vertragsunterzeichnung bei AFM stelle ich euch heute das bisher beste Album der Band Dragonland vor. "Astronomy" ist das letzte Album der Band und von 2006, es wird also echt Zeit, dass die mal die neue Platte rausrücken! Während sich die ersten drei (und das bald erscheinende "The Return") mit der von der Band erdachten Fantasy-Saga "The Dragonland Chronicles" beschäftigen, befasst sich "Astronomy" größtenteils mit - wer hätte es gedacht - Weltraum-Zeugs und bietet keine zusammenhängende Geschichte.
Bei Menschen mit Käse-Allergie dürfte diese Musik wohl für starken Ausschlag sorgen. Es gibt nämlich viele Keyboards (obwohl die auf diesem Album schon weiter zurückgefahren wurden), schöne Melodien und einen Sänger mit geiler Stimme. Und die instrumentalen Sachen sind weitegehend schon genial. Leider habe ich das Album bei Erscheinen sehr exzessiv gehört und konnte mir das Teil die letzten Jahre nur sehr selten reinziehen. Außerdem ist da ein Song drauf, der sogar mir zu kitschig ist. "Too Late for Sorrow" ist eine Hommage an Harolf Faltermeyer ("Axel F") und geht nicht nur aus dem Grund gar nicht. Wäre das Lied, wäre das Album wohl höher in meiner Liste.
Beethoven's Nightmare beschäftigt sich mit dem Ertauben (?) des großen Ludwig van. Wenn ihr die Qualität hochstellt, klingts besser.
The Old House On the Hill Chapter III: The Ring of Edward Waldon ist ein wahnsinniges Instrumental und bildet das Ende einer fantastischen Trilogie. Inspiriert wurde das Teil von Danny Elfman und klingt deshalb auch so nach Filmmusik.
Contact rockt und beschäftigt sich lyrisch natürlich mit Aliens.