Die Besten, Junge! Chavos Top 50

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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Mr. Know-It-All » Samstag 5. März 2011, 20:12

Die Pharaoh ist einfach perfekt!
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Jhonny » Samstag 5. März 2011, 22:39

Gwyllion machen ihre Sache sehr gut. Ist wirklich ok für den Stil.


Und Pharaoh... hatte ich wohl selber drin... geile Scheibe!
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 6. März 2011, 00:08

Helloween: Eine Helloween, die ich tatsächlich überhaupt gar nicht af dem Radar habe. Nicht mal negativ. Daher höre ich da jetzt mal unvoreingenommen rein: Hoppla, ' Kill It' ist ja mal ein ernsthaftes Brett. Das gefällt mir. Und auch 'Paint' scheint ziemlich amtlich zu sein. Auf jeden Fall jodelfreie Zone. Die merke ich mal vor.

Saxon: Hatten wir auch schon woanders. Coole Scheibe. Stehe aber irgendwie mehr auf die ollen Kamellen der Band, wobei ich Saxon attestieren muss, dass sie bis heute unpeinlich klingen. I like.

Funny Van Dammen: Ich habe keinen Humor.

Almah: Ja, das kann was, ist mir aber zu bombastisch. Auf Albumlänge ist mir das zu viel.

Candlemass: Die hatte ich selber drin. Könnte also gut sein.

Rammstein: Ich mochte mal die frühen Sachen, kann dem aber heuet nur noch wenig abgewinnen.

Gwyllion: Auch nicht schlecht. Aber das gleiche Problem, wie bei Almah: zu dick aufgetragen.

Pharaoh: Ich mag de Vorgänger noch ein kleines bisschen lieber, aber das ist natürlich ganz toll.
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 6. März 2011, 00:20

Holger Andrae hat geschrieben:Helloween: Eine Helloween, die ich tatsächlich überhaupt gar nicht af dem Radar habe. Nicht mal negativ. Daher höre ich da jetzt mal unvoreingenommen rein: Hoppla, ' Kill It' ist ja mal ein ernsthaftes Brett. Das gefällt mir. Und auch 'Paint' scheint ziemlich amtlich zu sein. Auf jeden Fall jodelfreie Zone. Die merke ich mal vor.

Hey, cool, dass dir das zusagt. Das ist auch der Grund, warum ich Helloween immer allen Kopisten, Epigonen und Ablegern vorziehen werde. Die Band hat zwar ihren ordentlichen Anteil am Entstehen des Kitschmetals, aber sie war selbst immer mehr als das. Entweder in kreativer Hinsicht dem Zirkus voraus, oder eben diesseits der Grenze zum Land, indem Metal jeden Biss verliert und zur Operette wird. Bei allem Singalong und aller Happiness, hat Helloween immer entweder Biss, Augenzwinkern oder Anspruch bewahrt, was die Band eben doch zu etwas ganz besonderem macht. Für mich auf jeden Fall.
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 6. März 2011, 00:25

Meine Aversion, falls es denn überhaupt eine geben sollte und ich in meiner polemischen Eleganz nicht etwas über die Stränge geschlagen haben sollte, ist ja gar nicht so groß. Die frühen Werke sind ohne Zweifel Genreerfinder und Hansen ist ein Sympath vor dem Herrn. Grosskopf auch. Weiki ist halt (Ver)Strahlemann. Irgendwann war man die als HHler etwas über und Kiske ist halt seltsam. Ich hatte Ende der 80er eher ein grundsätzliches Desinteresse an den "großen" Bands und habe mich noch weiter in die Demoszene gebuddelt und fand einige Bands auch einfach uninteressant, weil ich von ihnen schon einiges kannte. Das war beinahe wertfrei. Ich wollte einfach neue Bands entdecken. Banal.
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 6. März 2011, 00:31

Jo. Das ging mir ja ähnlich. Anfang der Neunziger habe ich auch in gewisser Weise mit Helloween gebrochen. Nicht auf die Art, dass ich das alles jetzt schlecht gefunden hätte, aber in der Art, dass ich ab der Pink Bubbles einfach nicht mehr mitfahren wollte, auf dem Zug, den sie bestiegen hatten. Ich hab die Platten dann später für mich nachentdeckt, als ich gemerkt hatte, dass die alte Liebe wohl doch nicht rostet, aber das war dann auch erst, nachdem ich mich mit einer massiven Überdosis Black Metal von der seltsam uninteressant werdenden Mainstream-Metal-Szene freigeschwommen hatte. Also nicht groß anders wie bei dir, nur eben mit einem anderen Zielgebiet: "Norwegen, Schwarz, Grimmig" statt "Amerika, Progressiv, Kauzig" ... das kam dann nochmal etwas später, bei mir.
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon salisbury » Sonntag 6. März 2011, 14:26

Pharaoh: Ui, das mach Spaß. Alter Metal, der gottseidank mal nicht so verstaubt klingt; joah, da geh sogar ich mit :).
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Chavo89 » Sonntag 6. März 2011, 18:17

Alrighty then! Hier ist

Platz 29

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System of a Down - System of a Down
Alternative Metal
1998

Das Debüt der Kalifornier ist gleichzeitig auch mein liebstes Album der Band. Über SOAD hat ja sowieso jeder eine eigene Meinung, deshalb will ich gar nicht versuchen euch hier zu überreden. "System of a Down" ist das beste Album der Band, weil sie hier einen Sound kreiert haben, den nicht mal sie selber später reproduzieren konnten (oder wollten?).
Vor allem die Gitarren braten hier so wunderbar heftig, wie man es nicht oft hört. Dazu kommt noch das ganz Besondere Songwriting, das diese Band nunmal fabriziert und der auf diesem Album noch vorhandene Versuch anders zu sein. Spätestens seit "Toxicity" geht es meiner Meinung nach mit der Band echt bergab, die Songs haben einfach keine Langzeitwirkung mehr und nutzen sich extrem ab. Das Debüt kann man stattdessen jedes Mal aufs Neue entdecken. Die Texte sind nicht verstörend um der Verstörtheit Willen, sondern weil sie einfach so sind. Diese Natürlichkeit ging der Band irgendwann flöten. Die Gesangsleistung ist, wie sollte es bei Serj Tankian anders sein, fantastisch. Der Typ schafft es echt, immer anders zu klingen und doch so unverwechselbar zu sein. Außerdem ist das Albumcover (ein Plakat von John Heartfield für die KPD während des Zweiten Weltkriegs) natürlich genial und steht so für den Antifaschismus, wie auch die teilweise sehr politischen Texte auf diesem Album.

Soil ist mein Lieblingssong der Band. Hier, in der Liveversion dürft ihr Darons Gelaber am Anfang ruhig ignorieren. ;-)

Das Video zu War? findet ihr hier.

Und hier ist noch das Musikvideo zu Sugar.
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Eike » Sonntag 6. März 2011, 19:32

Ich vermute, dass sie um das Debüt herum einfach zu viel Drogen nahmen, das klingt für mich alles zu wirr und unausgegoren, "Toxicity" liegt mir da eher, aber ich bin ja auch ein Popper.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Die Besten, Junge! Chavos Top 50

Beitragvon Jhonny » Sonntag 6. März 2011, 20:03

Das Debüt fehlt mir noch, kauf ich aber sicher mal, sobalds mir in die Hände fällt und ich irgendne CD kaufen will...
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