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von Drumtier » Mittwoch 2. Februar 2011, 21:32
Hab den Rundumschlag auch gesehen, aber woraus bestehen denn diese Rereleases? Besonders für einen wie mich, der sich noch immer nicht zu seiner ersten Burzum-Scheibe durchringen konnte, sind die die bessere Wahl oder würde die normale Version auch genügen?
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von Heydulf » Mittwoch 2. Februar 2011, 22:21
Um ehrlich zu sein sind die noch eingeschweisst. Ich finde halt, dass die zum einen hübsch aussehen und zum anderen spielt da sicher der Komplettismus auch noch ein kleines Stück mit. Und ich konnte mal wieder ein paar Burzum-Scheiben kaufen. Das mach ich immer gerne  Grundsätzlich reicht natürlich die normale Version. Allerdings sehen die sechs nebeneinander einfach nett aus 
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von darklord » Donnerstag 3. März 2011, 05:26
Ein neues Burzum Album? Wieso hab ich davon (bis gerade eben, da hab ich das Review entdeckt) nichts mitbekommen? Ich hab mir mal Jeg Faller auf Youtube angehört, gefällt mir ziemlich gut, in dem Song passiert imo ne ganze Menge.
(Iron Priest)
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von Havoc » Donnerstag 3. März 2011, 18:44
BURZUM interessiert mich irgendwie absolut nicht mehr. Ich will mir einfach nix mehr von denen kaufen.
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von Dekalog der Elemente » Donnerstag 3. März 2011, 19:24
Hab mir die neue schon bestellt. Tolles Review Rüdiger
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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von the seeker » Donnerstag 3. März 2011, 19:46
BURZUM interessiert mich irgendwie absolut nicht mehr. Ich will mir einfach nix mehr von denen kaufen.
du verpasst was, Fallen toppt meiner Meinung nach sogar Belus und die kann man eigentlich jedem, der was mit metal oder black metal anfangen kann, ans Herz legen dem review kann ich auch nur zustimmen, super Album
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von Drumtier » Freitag 4. März 2011, 00:51
Das gut geschriebene Review hat mich auch aufmerksam gemacht, hab mir ebenfalls Jeg Faller angehört und war doch ziemlich überrascht. Auch wenn die klaren Vocals ausgiebig behandelt werden, ich hätte sie trotzdem nicht (so) erwartet. Gefällt mir aber echt gut. Die ersten vier sind ja soweit ich weiß sowas die meistgenannten Klassiker, gäbs da eine besonders zu empfehlende Scheibe? Oder sollte ich mir vielleicht sogar gleich die Neue kaufen? Hab nämlich ein bisschen Geld übrig und bei der nächsten (groß ausfallenden) Bestellung ist es dann so weit 
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von Rüdiger Stehle » Freitag 4. März 2011, 01:19
Es ist schwer mit Einstiegstipps in Sachen Burzum. Zurückstellen würde ich auf jeden Fall die beiden reinen Ambient-Platten "Hliðskjálf" und "Dauði Baldrs". Die sind zwar auch interessant, aber sicher kein sinnvoller Einstieg, weil sie nur am Rande das haben, was Burzum ausmacht.
Ansonsten finde ich, dass du mit keinem Burzum-Werk etwas falsch machen kannst. Alle sind - wenn man sich in die richtige Stimmung dafür versetzen will - von Grund auf völlig faszinierend und zwar in jeder Hinsicht: Musik, visuelle Kunst, Lyrik - als Gesamtkunstwerk ist Burzum kaum zu schlagen. Die Scheiben sind, obwohl alle toll, auch sehr unterschiedlich und doch alle unverkennbar Burzum. Ich gebe gerne zu, dass ich bei Burzum schwer erzählen kann ohne ins Schwärmen zu verfallen.
Daher will ich an dieser Stelle einfach spekulieren und sagen, dass ich mir gut vorstellen könnte, dass für dich die Neue der beste Einstieg sein wird. Für mich ist die Neue zwar vor allem so faszinierend, weil ich mich seit 20 Jahren mit dem Phänomen Burzum befasse und das Werden mitverfolgt habe. Das kann man nur schwer nacherleben. Daher meine ich, dass der Neueinstieg auch mit dem aktuellen Album erfolgen sollte. Vor allem eben, wenn dich "Jeg Faller" überzeugen kann. Steig da ein, und versuche Burzum rückwärts zu erleben. Das ist bestimmt auch sehr spannend.
Wenn du natürlich mit dem Klassiker schlechthin starten willst, dann nimm "Hvis Lyset Tar Oss" - doomig, ambientig, perseverativ, wahnhaft, verzweifelt, einsam und kalt. Aber eben auch nicht das, was viele - warum auch immer - dahinter vermuten. Kein klirrendes Schraddel-Inferno, sondern genau die Musik gewordene Aussage: "Wir sind nicht gestorben, wir haben nie gelebt!"
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von scumi » Freitag 4. März 2011, 13:02
Also ich hoffe, ich trete jetzt Niemandem auf den Schlipps, weil ich schlafende Geister wecke. Ich möchte die Gelegenheit der thematischen Aktualität einfach mal nutzen um in Wort über den vor einiger Zeit bei powermetal.de veröffentlichten Burzum-Artikel von Rüdiger Stehle und Julian Rohrer zu verlieren. Ich selbst bin kein Fan von Burzum und habe noch nicht einmal eine Affinität zu dieser Musik, was mir den Umgang mit dem Thema zugegebenermaßen enorm erleichtert. Damals hab ich allerdings allerorts die teilweise unsäglich geführten Disskussionen zum Thema Burzum anlässlich der Platte "Belus" mitbekommen und ich hielt und halte den besagten Artikel für den besten offiziellen Beitrag den ich zu dem Thema lesen konnte, weil er trotz der rein musikalischen Begeisterung (die ich den Autoren abkaufe) versucht objektiv und unaufgeregt mit der Problematik umzugehen, die diese Musik umgibt.Tatsächlich bin ich sogar weitgehend anderer Meinung als die Autoren, welche Konsequenzen man ziehen sollte (wie gesagt, dass wird mir durch meine Distanziertheit auch leichter gemacht) aber das ändert nichts daran, dass die beiden die richtigen Worte finden um sich der Problematik zumindest einmal sachlich zu nähern. Rüdiger hab ich das schon mal in nem anderen Forum geschrieben als ich noch nicht hier angemeldet war (aber schon mitgelesen habe) aber ich möchte hier nochmal sagen: Es gebührt von meiner Seite aus großer Respekt für die Art und Weise wie dieses heikle Thema hier behandelt wurde, sowohl von den beiden Autoren, als auch insgsamt von powermetal.de und den Leuten im Forum - im Gegensatz zu vielen Anderen eben. Damals war ich schon kurz davor mich hier anzumelden, nur um ebendieses Feedback zu geben, weil ich finde, dass es manchmal schon angebracht und wichtig ist, sowas zu mal sagen.
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