Immolation

Immolation

Beitragvon Drumtier » Dienstag 16. März 2010, 00:48

Entweder ich bin zu blöd es zu finden, aber die NYDM-Veteranen von Immolation sind auch wieder mit was neuem am Start. Ein paar dürftens schon haben, Meinungen?
Finds bis jetzt ganz einfach großartig. Das atmosphärische Intro erzeugt gleich eine sehr bedrohliche Grundstimmung und naja, dann gehts los und ich weiß nicht wies euch geht, aber Haus-und-Hof-Produzent Paul Orofino hat hier sein Meisterstück abgeliefert. Bin glaub ich die erste Minute nur mit offenem Mund dagesessen angesichts der knochenzermalmenden Urmacht die mich überrollt hat. Unfassbar fett, aber trotzdem typisch Immolation!
Die Songs sind natürlich alles andere als eingängig, aber das wird auf jeden Fall noch. Sehr undurchdringlich und dicht, aber einige brutal geile Riffs, die seltenen aber trotzdem bandtypischen subtilen Melodien sind zwar vorhanden aber sonst gibts vielleicht bis auf die Soli nicht mal einen Gedanken an eine Melodie. Der Gesang is wiedermal über alle Zweifel erhaben, er is einfach ein Künstler! Das Drumming is ebenfalls typisch Immolation und ziemlich geil, Bass hörbar, aber nicht allzu laut.
Geile Scheibe, soviel lässt sich schon sagen!
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Re: Immolation

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 16. März 2010, 03:31

Finde die Scheibe auch sehr gut. Könnte mir fast vorstellen, dass ich sie mir noch kaufen werde. In Sachen US-Death-Metal ist das eine Band, die noch am ehesten in mein Spektrum passt. Zwar selbstredend auch technisch auf höchstem Niveau, aber eben trotzdem mit Atmosphäre, Wucht und Nachdrücklichkeit. Nicht hektisch, nicht hysterisch und nicht gefrickelt um des Frickelns willen. Gefällt mir. Natürlich auch ein großartiges Artwork, aber das nur am Rande.
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Re: Immolation

Beitragvon Drumtier » Dienstag 16. März 2010, 19:14

Also dass ich dir einmal bei einer Death Metal Band so 100%ig zustimmen würd, hätt ich fast nimmer für möglich gehalten, aber jetzt is es also soweit. Hab sie grad vorher wieder gehört, verdammt is das ein Monster!
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Re: Immolation

Beitragvon Drumtier » Donnerstag 25. März 2010, 19:03

Hat die sonst echt keiner??
Kanns euch nur wärmstens ans Herz legen, ein fantastisches Album, alleine der Gesang ist den Preis schon wert. Und der Rest is ja jetzt auch nicht unbedingt das schlechteste...^^
Anspruchsvoller, aber kein Hasenfick-Death-Metal also keine Angst, das "groovt" teilweise richtig und die Songs nach dem Interlude sind praktisch alle perfekt!
Reinhören!!
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Re: Immolation

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 26. März 2010, 12:31

Ich finde sie auch toll (8,5 Punkte im aktuellen SC), gerade weil sie, wie du sagst, grooven. Für mich sind das die sympathischeren BEHEMOTH. Epische Melodien, böse, starker Gesang, aber eben nicht im wir-prügeln-alles-tod-Highspeed-Bereich. Stark!
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Re: Immolation

Beitragvon Martin Loga » Montag 29. März 2010, 16:55

Die neue Scheibe ist saugeil! Rückblickend betrachtet hätte ich 9/10 Punkten für diese sehr starke Scheibe zücken sollen. Sie ist noch weiter gewachsen. Sehr geil!

Jetzt müssten eben noch MONSTROSITY und MALEVOLENT CREATION endlich mal wieder mit neuen Scheiben dieses Jahr ins Mett hauen.
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Re: Immolation

Beitragvon 123_7 » Montag 29. März 2010, 16:58

Du hast mir ja seinerzeit einen Song auf deinem Wichtel-Sampler vermacht. Den fand ich zwar einerseits unfassbar sperrig aber auch ziemlich faszinierend. Ich habe jetzt auch mal in 'The Purge' und 'A Token Of Malice' vom neuen Album reingehört und da bestätigt sich der Eindruck. Einerseits sind die Riffs natürlich sehr ungewohnt und interessant und gerade die eingewobenen Melodien lassen das ganze seltsam majestätisch und mystisch erscheinen. Ob ich das jetzt wirklich gut finden soll, weiß ich gerade nicht, aber es macht Lust auf mehr.

Und irgendwie erinnert mich der Sound an eine weniger chaotische Death Metal Version von Deathspell Omega. Abgefahren. Und da ich DSO ja mag, sollte ich mich vielleicht auch mit Immolation mal näher auseinandersetzen. Aber es ist soooooooo anstrengend.
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Re: Immolation

Beitragvon Drumtier » Montag 29. März 2010, 17:14

Deathspell Omega kenn ich leider nicht, insofern kann ich auch den Vergleich nicht bewerten, freut mich aber dein Interesse geweckt zu haben. Und natürlich ist es anstrengend, niemand hat behauptet Death Metal sei angenehm :grins:
Aber gerade das macht auch den einzigartigen Reiz aus, den Death Metal und eben Immolation auf mich ausüben. Hör zwar auch richtig gerne Sachen wie In Flames wo du nach dem ersten Hören schon die Songs nachsingen kannst, aber die magische Wirkung beispielsweise ein neues Immolation-Album reinzuhauen, eine Dreiviertelstunde komplett überrollt zu werden und danach mit viel Glück gerade noch den eigenen Namen zu wissen nur um beim nächsten Hören praktisch wieder von vorne anzufangen hat in den letzten Jahren deutliche Spuren bei meinen Hörgewohnheiten hinterlassen. So liegt auch vor der Majesty and Decay noch ne Menge Arbeit bis sie vielleicht, vielleicht auch nicht den Status ihrer Jahrhundertscheibe Close To A World Below erreicht von der ich heute, so unlogisch das auch klingt, immer wieder einen Ohrwurm habe, selbst wenn ich sie monate- bis jahrelang nicht höre!
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Re: Immolation

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 29. März 2010, 17:28

Ich weiß nicht. Mich hat weniger die Technik als mehr der Gesang abgeschreckt. Technisch ist das natürlich über jeden Zweifel erhaben, aber der Gesang war mir dann doch zu tot. Und das in Verbindung mit uneingängigen Songs ist für mich dann doch zu viel des Guten. Julians Vergleich mit BEHEMOTH finde ich da ziemlich passend, auch wenn da bei mir ein bisschen mehr hängengeblieben ist. Das Cover ist allerdings völlig geil. Das muss man schon sagen.

Mit dem Soundcheck und dem Mehr, das ich an Black & Death Metal höre(n muss), merke ich aber dass es in beiden Bereichen eine Menge Bands gibt, die mir wirklich gut gefallen. Von daher freue ich mich in Zukunft mit dem Trommeltier auch halbwegs informiert über seine Musik philosophieren zu können, auch wenn mich nicht alles überzeugt. Mir ist halt immer wichtig, dass ich den Sänger noch (halbwegs) verstehe und die Songs abwechslungsreich sind. Ob dann eher melodisch (Unleashed, God-Dethroned), groovig (Bolt Thrower) oder technisch (Atheist, Death), ist dann zweitrangig.
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Re: Immolation

Beitragvon Drumtier » Montag 29. März 2010, 17:47

Peter Kubaschk hat geschrieben:Ich weiß nicht. Mich hat weniger die Technik als mehr der Gesang abgeschreckt. Technisch ist das natürlich über jeden Zweifel erhaben, aber der Gesang war mir dann doch zu tot.
...
Mir ist halt immer wichtig, dass ich den Sänger noch (halbwegs) verstehe und die Songs abwechslungsreich sind.

Ob ein toter Gesang ein Kritikpunkt ist sei mal dahingestellt, da spielt halt gerade beim Gesang sehr viel persönlicher Geschmack mit. Wobei ich finde, dass ja gerade Ross Doland sein übermächtiges Organ sehr gut verständlich einsetzt. Mir ist es zwar egal ob ich im Death Metal den Text verstehe, aber gerade bei Immolation kannst du ja den Text praktisch während dem Hören abschreiben ;-)
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