100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon mike » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:16

Martin van der Laan hat geschrieben:Platz 59:

OLIVER MAGNUM - Oliver Magnum

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Kommen wir zu einem dramatischerweise völlig untergegangenem und vergessenem US Metal-Juwel aus dem Jahre 1989. Dieses Album kommt so frisch, dynamisch und powervoll aus den Boxen, dass es mich bis zum heutigen Tag jedes Mal in freudigste Erregung versetzt. Ich kann einfach nicht ruhig sitzen bleiben, wenn diese Platte läuft. Das klingt so als habe jemand die erlesenen Qualitäten von METAL CHURCH, SANCTUARY und HEIR APPARENT in einen Topf geworden und daraus ein überaus schmackhaftes Mahl zubereitet. In meinen Ohren gehen die Songs ab wie Raketen, die Gitarren riffen und solieren prachtvoll und lassen dabei die Sonne aufgehen, der Gesang eines Herren mit dem schönen Namen Mark Müller sitzt perfekt, ist klar, energisch und ausdrucksstark. Besser kann man diese Musik eigentlich kaum machen. Kann dieses Album nicht endlich mal jemand wiederveröffentlichen!?



Großartige Platte! Ich kann in allen Punkten nur zustimmen. Allerdings singt da doch James Randel, der später mit Forte auch eine fantastische CD gemacht hat.

http://www.youtube.com/watch?v=EJnQkXHwsh0
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:17

Holger Andrae hat geschrieben:
firestarter hat geschrieben:Du merkst es echt nicht, oder? :grins:


Ein Suchbild :grins:


vielleicht such ich morgen Abend, ausgeschlafen...
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon firestarter » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:21

Ich glaub das wird auch nicht helfen. :)
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Regina Löwenstein » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:23

Och seid doch nicht so gemein zu Jhonny.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:24

firestarter hat geschrieben:Ich glaub das wird auch nicht helfen. :)


naja, dann einfach lassen... ist sicher nicht so essenziell.
Ich mag US-Metal, andere mögen andere Musik. Und ich versteh manchmal nicht, warum das so ist. Mei... who cares. :bier:
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon firestarter » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:24

mike hat geschrieben:
Martin van der Laan hat geschrieben:Platz 59:

OLIVER MAGNUM - Oliver Magnum

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Kommen wir zu einem dramatischerweise völlig untergegangenem und vergessenem US Metal-Juwel aus dem Jahre 1989. Dieses Album kommt so frisch, dynamisch und powervoll aus den Boxen, dass es mich bis zum heutigen Tag jedes Mal in freudigste Erregung versetzt. Ich kann einfach nicht ruhig sitzen bleiben, wenn diese Platte läuft. Das klingt so als habe jemand die erlesenen Qualitäten von METAL CHURCH, SANCTUARY und HEIR APPARENT in einen Topf geworden und daraus ein überaus schmackhaftes Mahl zubereitet. In meinen Ohren gehen die Songs ab wie Raketen, die Gitarren riffen und solieren prachtvoll und lassen dabei die Sonne aufgehen, der Gesang eines Herren mit dem schönen Namen Mark Müller sitzt perfekt, ist klar, energisch und ausdrucksstark. Besser kann man diese Musik eigentlich kaum machen. Kann dieses Album nicht endlich mal jemand wiederveröffentlichen!?



Großartige Platte! Ich kann in allen Punkten nur zustimmen. Allerdings singt da doch James Randel, der später mit Forte auch eine fantastische CD gemacht hat.

http://www.youtube.com/watch?v=EJnQkXHwsh0


Rüchtüg!
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:56

Natürlich habt ihr Recht, was den Sänger angeht!! Sorry, für den Faux-Pas. Der Herr Müller singt noch auf dem "01986"-Demo, aber auf dem Album ist natürlich Mr Randel zu hören. Wobei ich hier mal sagen möchte, dass das FORTE-Debüt fast genauso genial ist wie das OLIVER MAGNUM-Album. "Stranger Than Fiction" hätte ich auch gut und gerne in diese Liste nehmen können. Hier ein paar Beispiele vom FORTE-Debüt:
Stranger Than Fiction
Mein Madness
Coming Of The Storm
Wer die Oliver Magnum-Songs mochte, sollte sich das auch unbedingt noch mal anhören.

@Jhonny: Ich habe noch mehr von der Sorte für Dich in petto, wart's ab!! :bier:

@Sally: VED BUENS ENDE und ähnliches Zeug aus unterschiedlichsten Richtungen kann ich gerne mal hier irgendwo im Forum in den Raum werfen zur Diskussion oder auf einer anderen Ebene kommentieren. Diese Liste habe ich halt zum Anlass genommen, um mal einen Trip zurück in die Vergangenheit zu wagen und all die Metal-Scheiben rauszukramen, die für mich im Laufe der Zeit wichtig waren. Das heißt, es fehlt jede Menge, was ich künstlerisch oder intellektuell äußerst spannend und aufregend finde, meine metallische Sozialisation aber nicht wirklich beeinflusst hat und womit ich keinen Lebensabschnitt, keine Erinnerungen verbinde. Wie gesagt, das andere können wir gerne nachholen später...

@US Metal Ignoranten: Das ist ein Mentalitätsunterschied zwischen uns. Ich liebe die verspielten, lebendig-quirligen Positive Power of Steel-Sachen, weil die mich aufbauen und beleben. Ihr findet das alles albern und poppig und dudelig und doof. Wenn ich aber den ganzen Tag ach so ernstes und wichtiges Zeug in Form von irgendwelchem melancholischen Geschrammel oder wütendem Gebrülle oder Waldschrat-Gekreische hören müsste, ginge es mir schlechter und ich würde mich ärgern, weil mich das runterzieht. Heisst nicht mal, dass ich es künstlerisch etc blabla nicht spannend und aufregend und bewundernswert finden kann. Ich will es aber trotzdem nicht ständig hören. Ich will mich auch nicht völlig von trauriger Musik aufsaugen lassen. Man stelle sich das mal vor: ich komme nach einem guten Tag nach Hause, freu mich, weil mir das eine oder andere gelungen ist und ich mit Freunden/Kollegen meinen Spaß hatte, und dann lege ich Musik mit derart negativen Vibes ein, dass ich auch ja schlecht drauf bin, wenn ich mich ins Bett lege, oder wie?

Anyway, ich freue mich immer, wenn hier Leben in der Bude ist. Vielleicht gibt's vorm Matratzenhorchdienst meinerseits noch eine weitere Platzierung. Muss erstmal nachgucken, was überhaupt dran ist...
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon firestarter » Donnerstag 27. Januar 2011, 01:02

Martin van der Laan hat geschrieben:"Stranger Than Fiction" hätte ich auch gut und gerne in diese Liste nehmen können.


Wenn ich meinen Thrash Nachschlag nicht gemacht hätte und diesen nicht auf 111 Plätze ausgedehnt hätte, wäre dieses tolle Album hier wohl nirgends platziert gewesen.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Chavo89 » Donnerstag 27. Januar 2011, 01:06

Hab eben mal in Oliver Magnum (wieder so eine Band, die ich vorher nicht kannte) reingehört. Sehr, sehr cool! Voll mein Ding!
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 27. Januar 2011, 01:21

Platz 58:

TOURNIQUET - Where Moth And Rust Destroy


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Was für eine großartige Platte von einer genialen, äußerst originellen und außergewöhnlichen Band. TOURNIQUET stehen für christlich geprägte Texte zu sensationellem Progressive Power Thrash - aber kein selbstbeweihräucherndes Gefrickel, sondern Anspruch verpackt in hinreißende Kompositionen, mit subtilen Melodien gespickt, voller Emotionen und viiiiiel musikalischem Feingefühl. TOURNIQUET stammen aus Los Angeles und haben zwischen 1993 und 2003 sieben Studioalben eingespielt, die allesamt einzigartig und grandios sind. Viele Fans der Band würden wohl "Pathogenic Ocular Dissonance" (1992) oder "Microscopic View Of A Telescopic Realm" (2000) als Lieblingsalbum angeben. Ich finde aber gerade das bisher letzte Album "Where Moth And Rust Destroy" besonders faszinierend, weil dieses Album zumindest für TOURNIQUET-Verhältnisse eher leicht zugänglich ist, sich hinter dieser freundlichen Oberfläche aber unendlich viele spannende Kleinigkeiten verbergen und die Emotionen in der Musik besser zum Ausdruck kommen. Ich erkläre allerdings hiermit die gesamte Diskographie dieser Band zum Klassiker!

Wenn ihr die Zeit dazu habt, die Songs bitte ganz anhören, die wandeln sich ständig und es passiert immer wieder was Neues:
Where Moth And Rust Destroy
Drawn And Quartered
Healing Waters Of The Tigris
Convoluted Absolutes
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