Germon hat geschrieben:Ich meckere ja nun auch regelmäßig über MANOWAR, allerdings frage ich mich gerade ernsthaft wie viele andere Band-Threads in diesem Forum regelmäßig gestürmt werden um über die jeweilige Band abzusauen.
Genau das meinte ich!
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ManowarRe: Manowar
Genau das meinte ich!
Re: ManowarJetzt antworte ich hier noch mal in Ruhe - das Forum ging bei mir leider stundenlang quasi gar nicht.
Sorry - das ist definitiv nicht so gemeint. Egal, was ich schreibe - wenn es um etwas so subjektives wie Musik geht, ist es immer nur meine Meinung. Dass ich manches überspitzt schreibe ist, denk ich, bei nem so emotionsbelastetem Thema normal.
Sorry 2. Hatte das "intensiv motzen" definitiv nicht auf eine Person bezogen, sondern mehr so grundsätzlich gemeint. Dass oben ein Post von dir zitiert wurde lag einfach daran, da er mir einen passablen Einstieg in den Text bot. Ich hätte das wohl etwas mehr verallgemeinern sollen.
Nicht als Angriff empfunden - kein Problem Kritik ist doch notwendig und muss auch geäußert werden. Ich finds auch voll wichtig, noch mal klarzustellen, dass ich von DeMaio absolut sehr wenig halte, auch wenn ich sein Bassspiel zumindest phasenweise klasse fand. Als Person werde ich den sicher nicht verteidigen. Und: 70% der Songs nach Triumph Of Steel finde ich relativ mittelmäßig. Die Warriors Of The World hat noch mehr Lichtblicke als Schatten, auf den Vorgänger und Nachfolger trifft das für mich aber absolut nicht mehr zu. Ich kann super nachvollziehen, wie man a) Die Manowar-Maschine einfach bescheuert findet b) Mit den letzten 3 bis 7 Alben nix anfangen kann c) Mit Epic Metal (und damit den Alben 1-4) nix anfangen kann d) Anderen Epic Metal deutlich besser finden kann e) Sich über die Entwicklung schwarz ärgert Ein Nachtrag zu e: Da das für viele zumindest phasenweise sicher auch auf Judas Priest, Iron Maiden, Metallica (!), Iced Earth, Queensryche oder Savatage zutrifft... finde ichs halt schade, wenn Manowar zur einer Zeit, in der das alles doch wohl noch anders war, im Nachhinein Songs oder Alben weniger gemocht werden. Subjektiv finde ich das nachvollziehbar, aber halt doch auch schade. Nur weil Metallica und Queensryche haufenweise Schrott rausgebracht haben und Iron Maiden und Dream Theater nur von den Touren mehr Geld verdienen als manche in einem ganzen Leben, sind Ride The Lightning, Rage For Order, Powerslave oder Awake doch keine schlechteren Scheiben. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass das auf Into Glory Ride oder Hail To England zurückprojeziert wird. DAS war das, was mich hier eigentlich genervt hat. Nicht die prinzipielle Kritik an Manowar. Sondern das Gefühl, dass im Nachtrag bei Alben aus ganz anderen Zeiten mit einem anderen Maß gemessen wird, als das bei Bands mit einer ansatzweise ähnlichen Entwicklung der Fall ist.
Re: ManowarDas Problem ist halt, dass Herr DeMaio wirklich ALLES in seiner Macht stehende tut, um diese verlorenen Söhne auch wirklich garantiert nicht mehr ins Boot zurück zu bekommen. Er reitet seine sinnentleerte, selbstbeweihräuchernde Prolopower-Schiene bis zum Erbrechen weiter und liefert leider fast nichts mehr ab, was dazu führen könnte, dass die Leute darüber hinwegsehen können. Ich bin zu sehr König in Thule, als dass ich mich deswegen von einer meiner Götterbands abkehren könnte, aber ich kann die Leute sehr gut verstehen, denen es so geht. Und weil sie sich über Herrn DeMaio und sein Geblubber immer weiter ärgern müssen, müssen sie dieser Verärgerung eben auch Luft machen. Schließlich hat der Gute es geschafft, den Leuten ihre Lieblingsmusik madig zu machen.
Ich gebe zwar öfters auch Contra, wenn Manowar angegriffen wird, und ich verteidige die Band oft und gerne, aber ich finde es in Ordnung, dass die Kritik sehr heftig ist. Den nur das, kann die Band noch retten. Auch wenn die Band es nie zugeben würde, und es viele auch nicht glauben werden: Ich bin überzeugt, dass dieses Battle-Hymns-Remake und die Ankündigung einer Battle-Hymns-Tour bei aller Unkreativität des Unterfangens auch eine Reaktion darauf sind, dass die Band tatsächlich mitbekommen hat, wie enttäuscht selbst viele ihrer treuesten und kritiklosesten Fans waren, dass zuletzt auf Tour nur noch neues Material gespielt worden ist. Klar: Aus dieser Erkenntnis schlagen sie jetzt auch wieder kommerzielles Kapital, das kaum kreativen Aufwand erfordert, aber ich bin mir sicher, dass bei der nächsten Tour wieder mehr zufriedene Fans aus der Halle laufen werden als in den letzten Jahren. Daher als Fazit: Auch wenn ich selber bei Manowar ziemlich viel schlucke und nicht der größte Kritiker der Band bin, finde ich es gut, wenn sich (ex-)Fans auch mal bitter beschweren und ihrer Enttäuschung Luft machen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: ManowarDu triffst den Nagel auf den Kopf, wobei ich glaube, dass es für viele beinharte Manowarfans leidig sein kann, sich ständig die Kritik einer wachsenden Zahl von Metalfans anzuhören und sich gegebenenfalls im Namen der Band verteidigen zu müssen. Gerade dehnen macht es DeMajo mit seinen Aktionen und seinem Gerede nicht leicht.
Es wäre allerdings schön, wenn sich bei der Band noch mal irgendwas zum positiven drehen würde aber viel Hoffnung habe ich nicht, da man sich offenbar genötigt sieht, jedes zarte Pflänzchen sofort wieder zu zertreten. Auch wenn die neue Battle Hymns nicht schlecht klingt, vielleicht in gewisser Weise besser als die alte (80er Jahre Sound war halt nie meine Passion), stehe ich im Moment auf dem Standpunkt, dass ich der Band keinen Cent mehr aufs Konto überweisen will, wenn es so weitergeht.
Re: ManowarAlso ab Louder than Hell, fand ich, ging es ganz steill bergab mit Manowar. Eine Live DVD nach der andere, das für mich sehr enttäuschende Warriors of the World Output. Und auf das neue Machwerk wartet man nun auch schon mehrere Jahre. Das Drama, bzw. die Posse um Scott Columbus, dazu die dauernden nervenden Kommentare von Herr De Maio. Ne ne mich müssen Manowar erstmal wieder überzeugen. Den Kredit haben sie schon lange bei mir verspielt.
Wäre Eric Adams nicht an Bord, würde eh niemand mehr Notiz von ihnen nehmen. Der Mann ist einfach genial und reißt vieles raus.
Re: ManowarWenn der Herr DeMayo nicht immer so auf die Kacke hauen würde, hätte ich nichts zu meckern.
Ich ja bekanntlich ein bekennender Nicht-Manowar-Fan, der alle Studio-Alben hat, auf jedem Album Songs findet die mir gefallen und sich wie ein Schneekönig auf das Konzert im April freut.
Re: ManowarDas ist ein herber Verlust - gerade seine Leistung auf dem Debüt, aber auch auf den nachfolgenden Alben hat den Sound sehr geprägt!
RIP, Scott!
Re: Manowarseine Leistung auf dem Debüt war dann doch eher mal gering. Da hat er ja gar nicht gespielt.
Re: Manowar
ach stimmt, das war ein Herr Hamzik oder so? Peinlich peinlich ![]()
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