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von Julian Rohrer » Freitag 14. Januar 2011, 14:58
Okay, weiter gehts, vielleicht mit einer kleinen Überraschung. Mich hat es nämlich selbst überrascht 88. PAOLO CONTE - "Elegia" Stil: Chanson Herkunftsland: Italien Veröffentlichungsjahr: 2004 Label: Cgd (Warner)Um es vorweg zu nehmen: "Elegia" ist ein Album, das mich erst seit kurzem, dafür aber umso intensiver beeindruckt hat. PAOLO CONTE ist vielleicht für sein 'Azurro' bekannt, hat aber ungleich viel mehr geniales veröffentlicht. "Elegia" stellt meine aktuelle Wahl dar, welche sich aber mit dem reinhören in den Katalog des Künstlers sehr schnell ändern kann. Dennoch hat dieses Album eine Melancholie, Traurigkeit inne, die mich tief berührt. Der Anwalt CONTE erzählt über das Leben, die Musik, die Liebe - und ich kann gar nicht anders, als zuzuhören. Trotz einer eklatanten Sprachbarriere meine ich, verstehen zu können, was der alte Mann da erzählt. Mit einer zurückgenommenen Besetzung (Piano, Holzbläser, Streicher) und seiner warmen, erdigen Stimme ergibt sich ein wunderbarer Emotionscocktail. ' Elegia'
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von Martin van der Laan » Freitag 14. Januar 2011, 15:03
Paolo Conte ist ein toller Chansonnier und Geschichtenerzähler, das höre ich mir sehr gerne an. Man spürt, dass der Mann das wirkliche Leben in all seinen Facetten kennt.
668 - Neighbor of the Beast
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von Jhonny » Freitag 14. Januar 2011, 15:31
Ne, mit so was konnt ich noch nie wat anfangen - sorry...
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von Eike » Freitag 14. Januar 2011, 23:35
Der Conte hat was. Alter Schnodder-Charmeur. 
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von Holger Andrae » Freitag 4. Februar 2011, 09:39
Fjoergyn: Das ist so eine Band, die ich nicht "verstehe". Wahrscheinlich bin ich zu grob geschnitzt für diese Mischung aus Kunst, literarischen Bezügen, Romantik, Natur. Oder ich begreife einfach nicht, warum man bei so einem Hintergrund, teilweise derart ranzelig husten muss. Plötzlich Stakkato-Riffs. Stimmungsbruch. Für mich gekünstelt, aber wie gesagt: Ich verstehe es einfach nicht. Emotionale Wüste. Jesus zieht Parallelen zu Dornenreich. Der Kreis schließt sich,.
Crystallion: Eieiei. Spinett aus der Dose, dazu gewürfelte Melodien. Nope. Mal die Ballade testen: Pathos ohne Ende, aber ordentlich gesungen.
Paolo Conte: Jawoll. Der hat was. Klar, "falsche Sprache" und kein Metal, aber vielleicht geht mir das deshalb besser rein, weil es eben kein Metal ist. Da sind andere Sprachen eher hörbar für mich. Paolo Conte ist auf jeden Fall ein guter. Das ist natürlich jetzt nichts, was man durchs flotte Anklicken auf YT mal eben toll findet. Das ist Musik, sie sich langsam entfaltet und dann wahrscheinlich irgendwann komplette Begeisterung auslöst. Wie Leonard Cohe, Nick Cave, Crippled Black Phoenix, Rob Lamothe, Michael Dickes. Feine Musik.
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von Julian Rohrer » Freitag 4. Februar 2011, 16:10
Deinen Paolo Conte Kommentar kann ich nur unterstreichen, Holg. Klar, Fjoergyn ist natürlich Geschmackssache, bin mal gespannt, wie dir die kommende Dornenreich reinläuft  Crystallion und Pathos gehören natürlich zusammen wie die Faust und das Auge 
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von Holger Andrae » Freitag 4. Februar 2011, 23:29
Dornenreich hab ich jetzt drei Mal gehört. Wirst ja meine Note sehen.
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von Eike » Samstag 5. Februar 2011, 21:06
Das liest sich wie eine Drohung.
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von Holger Andrae » Sonntag 6. Februar 2011, 13:18
Nicht immer zwischen den Zeilen lesen. 
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von Eike » Montag 7. Februar 2011, 02:25
Naja, wenn jemand, der sonst so schöne Texte schreibt, statt "wirst ja meinen Kommentar sehen" "wirst ja meine Note sehen" ankündigt, dann kommt mir einfach der Gedanke: Für einen Text hat es dann wohl nicht gereicht. Und das scheint mir kein gutes Zeichen zu sein.
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