Havoc - Pile Of 100 Diamonds

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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 14. Januar 2011, 11:07

Manchmal glaube ich, dass das Schaf mal geschoren werden müsste. An den Ohren.
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 14. Januar 2011, 11:11

Jesus hat geschrieben:Laut der Logik dürfte er keinen Heavy Metal hören, weil der härter ist als AOR.


:wand: :jaja: :doh:
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Jesus » Freitag 14. Januar 2011, 11:13

Ich sehe, Du erkennst auch den Fehler in Kubis Argument. So harsch hätte ich das aber nicht formuliert, schließlich hat er auch Gefühle.
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 14. Januar 2011, 11:27

Der Fehler ist: Geröchel ist eben NICHT gleich Geröchel und Härte ist eben NICHT gleich Härte. In allen musikalischen Härtegraden und Spielarten gibt es alle Qualitäten. Und an den Rändern des Spektrums gibt es eben auch mehr Schrott, weil die Ränder gerne von Berufs-Randstehern als Identifikationshilfe benutzt werden. Ich nehme stark an, dass es das ist, was Frank auf den Zeiger geht. Mich nervt's nämlich ebenso. Welche Logik da gefühlte Hörverbote beinhalten sollte, erschließt sich mir überhaupt gar nicht... Nach deiner Argumentation müsste man, wenn man bei einem Künstler Panflöten toll findet, alle Panflöten-Musik gerne hören.
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 14. Januar 2011, 11:36

Wenn man Klassik mag, hört man also genau so gern Mozart, wie Mussorgsky oder Grieg? Hm, ist mir neu. Okay, da istd er Oberbegriff weitaus größer als es bei Heavy Metal oder hier sogar bei DM/BM der Fall ist, aber ich kann das jetzt auch auf kleinere Sparten übertragen.

Wer Stefanies Heinzelmänner gut findet, wird auch nicht zwingend Metallica mögen, obwohl es beides Pop Musik ist.
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 14. Januar 2011, 11:39

Jesus hat geschrieben:Laut der Logik dürfte er keinen Heavy Metal hören, weil der härter ist als AOR.


Seit wann ist denn DEATH AOR? Ich bezog mich doch recht eindeutig auf DEATH und deren Alben, die Frank mag. Da hast du meine Logik aber mal völlig ungöttlich misinterpretiert.

Aber es ist gut zu wissen, dass selbst Gottes Sohn Fehler unterlaufen. :grins:
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Jesus » Freitag 14. Januar 2011, 11:45

Nein, überhaupt nicht. Es erstaunt mich nur immer wieder, dass - nicht nur hier, sondern auch in reichlich anderen Foren - Konsumenten von vorwiegend Heavy Metal und weniger harten Spielarten unverhältnismäßig oft DEATH preisen, aber zugleich Death und Black Metal oder generell den härterem Metal grundsätzlich nichts abgewinnen wollen. Das ist natürlich alles Geschmackssache, wirft aber ein paar Fragen auf.

Martin van der Laan hat geschrieben:Und an den Rändern des Spektrums gibt es eben auch mehr Schrott, weil die Ränder gerne von Berufs-Randstehern als Identifikationshilfe benutzt werden.


Ich verstehe nicht ganz. Meinst Du, ich würde jetzt Grenzgänger wie EHNAHRE oder GORGUTS als Standard des Death Metal definieren und wäre der Meinung, dass jeder, der DEATH hört, auch gleichzeitig EHNAHRE hören sollte? Das wäre doch mehr als dumm. Ob es an den "Rändern" eines Härtespektrums mehr Schrott gibt als mittendrin ist allerdings auch eine fragwürdige Feststellung.

Martin van der Laan hat geschrieben:Ich nehme stark an, dass es das ist, was Frank auf den Zeiger geht. Mich nervt's nämlich ebenso.


Was konkret ist damit gemeint?

Holger Andrae hat geschrieben:Wenn man Klassik mag, hört man also genau so gern Mozart, wie Mussorgsky oder Grieg?


Danke für die unnötige Verallgemeinerung. Nein, nicht unbedingt, aber die Chance ist doch ungemein höher, dass jemand, der Grieg hört, auch zu Mozart greift als bei jemandem, der viel lieber BUSHIDO hört. Ich sage nicht, dass Frank unbedingt Death Metal hören sollte. Wozu auch? Wenn ihm etwas nicht gefällt, gefällt es ihm nicht. Aber sich konkret über Stilelemente auszulassen, die auch bei DEATH vorkommen, erscheint mir hin und wieder komisch.

Peter Kubaschk hat geschrieben:Seit wann ist denn DEATH AOR? Ich bezog mich doch recht eindeutig auf DEATH und deren Alben, die Frank mag. Da hast du meine Logik aber mal völlig ungöttlich misinterpretiert.


Hehe, netter Versuch. Der Vergleich bezog sich aber auf etwas ganz anderes.
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 14. Januar 2011, 11:51

Wolltier, ich verstehe dich sehr wohl. Mir leuchtet ja manchmal auch nicht an, weshalb man Iron Maiden toll findet, Sacred Oath, Omen oder Fates Warning aber zum Beispiel unhörbar findet.

Ich mag Death deshalb viel lieber als andere Röchelkapellen, weil Chuck halt weniger röchelt, die Songs immer wieder zu einer Melodie finden bzw. die gesamte Ausstrahlung von jedem Death-Song mein Gefühl von Heavy Metal mal genaz herrlich auf den Punkt trifft. Morbid Angel gelingt das zum Beispiel auch gelegentlich oder Dismember, aber diese Bands dürften für dich ebenso in der Powerkuschel-Grauzone einzusiedeln sein, oder?
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Jesus » Freitag 14. Januar 2011, 11:56

Holger Andrae hat geschrieben:Morbid Angel gelingt das zum Beispiel auch gelegentlich oder Dismember, aber diese Bands dürften für dich ebenso in der Powerkuschel-Grauzone einzusiedeln sein, oder?


DISMEMBER ist ja quasi nur MAIDEN mit Geröchel, wenn ich Rüdiger richtig verstanden habe ;)
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Re: Havoc - Pile Of 100 Diamonds

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 14. Januar 2011, 12:07

@Jesus: Ist finde es durchaus logisch, dass es an den Rändern eines Spektrums vieles gibt, was nur dort ist, weil es sich grundsätzlich gerne an den Rändern aufhält (das nervt mich dann leicht mal), und nicht weil es gerade von diesem Rand aus das gesamte Spektrum zu bereichern versteht. In der Mitte mag es dafür 1000x mehr Belanglosigkeit geben. Aber Belanglosigkeit pflege ich zu ignorieren, deshalb hat sie auch wenig Chance mich ernsthaft zu nerven. Schnappez Vous?
Und vielleicht werden DEATH eben von Nicht-Death-Metal-Fans so häufig geschätzt, weil sie musikalisch was zu bieten haben, das über die konkrete Stil-Definition hinaus geht. Das heisst, DEATH verstehen es offenbar, vom Rand aus (und Death-Metal als Ganzes ist bezogen auf das komplette musikalische Spektrum ein Randbereich) das Gesamte zu bereichern. Ich kenne sogar einen Menschen, der sonst mit Rock-Musik oder Metal gar nicht viel am Hut hat, aber die späten Werke von DEATH und CONTROL DENIED sehr ansprechend und spannend findet.
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