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von salisbury » Mittwoch 13. Mai 2026, 08:46
Havoc hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Hab gerade meine drei in der Sammlung befindlichen Alben "Puritanical Euphoric Misanthropia", "Death Cult Amageddon" und "Enthrone Darkness Thriumphant" rausgezogen. Fand das immer schon ziemlich geil...
Das sind für mich wohl ihre drei Meisterwerke. "Enthrone..." ist kult und immer noch super. "Puritanical..." war wohl die erste Scheibe als Dimmu schon richtig groß waren und noch viel größer wurden...und die "Death Cult..." ist wohl ihr epischstes großspurigstes Werk überhaupt. Schon auch ein geiles Teil.
Die drei liefen am Samstag so nebenbei, werden jetzt aber nochmal bewusster gehört. Mein Fave und DIMMU-Einstieg ist die "Puritanical...". Was ist 'Kings Of The Carnival Creation' eine Hymne. Auch das schwere Orchestral-Metal-Stück 'Hybrid Stigmata...' sticht heraus. Die Musik hat so viele Twist and Turns und hat trotzdem Grip. Und meine Schreibe mit den ganzen Anglizismen finde ich furchtbar  . I'll keep you posted, Dimmuburger!
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von Julian Rohrer » Mittwoch 13. Mai 2026, 16:44
Gibt eigtl kein Dimmu-Album, das ich nicht mag. Wenn dann am ehesten "In Sorte Diaboli". Fave: "Puritanical ...", da es mein erstes war.
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von Havoc » Samstag 16. Mai 2026, 19:49
Matthias Ehlert hat geschrieben:Puritanical und Death Cult kann man sich so schön hintereinander geben: Schwanhaftes Schweben und Schwelgen auf schwarzen Schwingen 
Das schon. Wobei für mich ja eher die "Death Cult Armageddon" und die "In Sorte Diaboli" so eine Art Geschwisterpaar darstellen. Letztere ist vom Sound her sehr ähnlich und wirkt wie eine abgespeckte Light-Variante. Finde auch das Album richtig gut. Dennoch in der Gesamtschau auch bei mir eher weiter unten angesiedelt in der Diskographie.
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von Havoc » Montag 18. Mai 2026, 12:24
Das Review von Björn klingt erst mal nach einer 10...dann aber doch nur 7,5. Auszug... ...weil "Grand Serpent Rising" am Ende tatsächlich mehr Produkt als Überzeugungstat ist und man bisweilen den Gedanken aufschnappt, dass KI-generierte Musik womöglich so klingen könnte wie die hier gebotenen neuen Stücke.
Das habe ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Also ob (große) Metalbands auf KI zugreifen. Insbesondere halt auch beim Komponieren der Stücke? Keine Ahnung ob und wie weit das inzwischen bereits Einzug hält. Muss die Musik ja nicht zwingend schlechter machen, aber schön fände ich das halt nicht. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 18. Mai 2026, 12:39
Von mir bekommt sie 'ne Neun.
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von Havoc » Montag 18. Mai 2026, 16:37
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Von mir bekommt sie 'ne Neun.
Die Beschreibung im Review in Verbindung mit deiner 9 reichen mir wohl als fette Kaufempfehlung aus. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 18. Mai 2026, 18:49
Mich erwischt Björns Rezi tatsächlich ein wenig auf dem falschen Fuß, weil ich die KI-Assoziation hier gerade nicht habe, weil so viele winzige musikalische Details und Finessen enthalten sind, so viel Variation, Progressivität und Dynamik, die ich KI letztlich nicht zutraue. Ich weiß, Björn hat nicht gesagt, dass das Werk KI-generiert sei, sondern dass er sich vorstellt, dass KI möglicherweise so klingen könnte, aber dennoch kann ich diesen Blickwinkel nicht teilen, da ich die mir bekannten KI-Musik-Exponate eher gegenteilig wahrnehme: nämlich kompositorisch, dynamisch und konzeptionell unterkomplex. Eine gewisse Kälte und Sterilität besteht, ein kristallines Klangbild, ja, das mag ich nicht bestreiten, doch am Ende hatten wir D.B.-Altfans diese Kröte doch schon 1996 zu schlucken, als der Deal mit Nuclear Blast geschmiedet wurde. War nicht bereits "Stormblåst" das letzte ursprüngliche, archaische Album der Norweger? War nicht schon "Enthrone Darkness Triumphant" ein breitwandiges, cineastisches Experiment, das die schwarzmetallischen Roots zu verlassen begann. Kurz gesagt: Für mich ist der stilistische und klangliche Bruch zwischen "Stormblåst" und "Enthrone Darkness Triumphant" deutlich größer als jener zwischen der Letztgenannten und "Grand Serpent Rising". Auch die Kritik speziell am Gesang wundert mich ein wenig, denn ich höre hier immer noch sehr unverkennbar den guten alten Shagrath, der seit jeher so wunderbar artikuliert und grimmig seine beachtlich guten Texten intoniert, und zu meiner fürnehmsten Herzerquickung gibt es stattliche zwei Stücke in norwegischer Sprache, was natürlich immer der Extrasuperbonus ist, denn wie jeder weiß, ist natürlich Norwegisch die schönste lebende Sprache sowieso und überhaupt. 
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von Dead_Guy » Montag 18. Mai 2026, 21:15
Wozu soll ich heutzutage noch Dimmu hören, wenn ich stattdessen Worm, Stormkeep, Evilfeast und und und haben kann, die keinen Hyperbombast veranstalten und wirklich noch nach 90s klingen.
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von Rüdiger Stehle » Montag 18. Mai 2026, 22:40
Warum du das sollst, kann ich dir nicht sagen. Ich will dir nicht einmal sagen, dass du das sollst.
Ich weiß halt, warum ich es hören will, obwohl ich ja nun nicht so wirklich der Hyperbombast-Fan bin. Aber ein bis zwei Bands im Black-Metal-Bereich mit Hyperbombast lockern halt das ansonsten doch eher old-schoolige, reduzierte Oeuvre durchaus ab, das in meiner Gunst meist höher rangiert, und zum anderen ist ja bekannt, dass ich die Nibelungtreue als zweiten Vornamen trage. Es gibt keine einzige Band, die mich je als Fan verloren hat, nachdem sie mich einmal gewann.
Und speziell diese Band gehört seit ihrem ersten Deutschland-Gig anno 1995 in Brohm zu meinen Faves, und ich kann ihre Entwicklungen durchaus wertschätzen, auch wenn nicht jede für mich subjektiv ein Gewinn war. Außerdem liebe ich Shagraths Stimme. Mein Favorit bleibt indes "Stormblåst" (die Originalversion), so dass klar sein sollte, dass der Bombast nicht der Grund meiner Zuneigung ist. Außerdem, soooo mega-bombastisch ist das Ding nun auch wieder nicht. Da gibt es massigere Exponate, die weit mehr auf die Härte und die Riffs vergessen.
Aber wie gesagt, das ist halt meine Sicht der Dinge.
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