Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 11. Januar 2011, 13:40

Ich hab mir die letzte Woche einfach mal gekauft, ohne vorher was von denen gehört zu haben. Hab die allerdings erst einmal durch. Fand ich jetzt ganz ok, aber irgendwie nicht sonderlich besonders, aber vielleicht kommt das ja noch.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 11. Januar 2011, 13:50

Kennst du die älteren Platten?
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 11. Januar 2011, 15:27

Julian Rohrer hat geschrieben:Kennst du die älteren Platten?


Meinst du mich?
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 11. Januar 2011, 15:31

Na klar :)
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 11. Januar 2011, 15:35

Nä, damit kann man mich eher jagen als begeistern. Ist gut gemacht (glaube ich?), aber ich habs jetzt 10 Sekunden nachdem der Track vorbei ist schon wieder vergessen. War doch so Power/Melodic Metal/Rock ... Kram? Nicht meins.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Martin van der Laan » Dienstag 11. Januar 2011, 16:01

Von CRYSTALLION habe ich mal das Debüt rezensiert, vor vier Jahren oder so. "Dark Enchanted Crystal Night", kann das sein. Ist mir in positiver Erinnerung... Moment mal... Ah, gefunden, guckst du hier (Da war ich aber ziemlich freundlich und milde, als ich das geschrieben habe, hahaha...):

Metalius Januar 2007 über Crystallion:

Eine angenehme Überraschung flatterte mir vor kurzem aus dem Weißwurst-Mekka München in den Briefkasten. Auf den ersten Hör könnte man die Newcomer CRYSTALLION und ihr Debüt-Album „A dark enchanted crystal night“ unter dem Aktenzeichen „gewöhnlicher Melodic Power Metal“ wegheften, doch das wäre ein großer Fehler. Die zumeist episch angelegten, höchst eingängigen, dezent symphonischen Hymnen der Bajuwaren machen nach drei, vier Durchläufen nämlich mächtig viel Spaß. Die Doublebass knattern fast durchgehend, die Melodien fressen sich unaufhaltsam in die Hirnrinde und die Gitarrenarbeit ist sahnemäßig geil, auch und besonders die Leads und kurz-knackigen Soli von Leadaxtkämpfer Patrick rulen supreme, um es mal in meinem besten Denglisch zu sagen.

Will man Crystallion stilistisch etwas genauer definieren, sollte man es mit einer Mischung aus viel frühen Edguy und Gamma Ray sowie etwas Freedom Call, Nostradamus und Iron Savior versuchen. Die richtig flotten, furiosen Speed-Tracks sind es, die den Jungs am besten von der Hand gehen, man lausche nur kleinen Hits wie „Guardians of the sunrise“, „Crystal clear“ (Und das Hauptriff ist irgendwo geklaut, ich komm nur nicht drauf wo!?), „Tears in the rain“ (Sammet & Co. lassen grüßen!) oder „Burning bridges“, während die eher gen Midtempo tendierenden, epischeren Nummern wie „Visions“ oder „Dragonheart“ a bisserl zu plakativ und klischeehaft rüberkommen. Doch auch dieses kleine Manko kompensieren Crystallion mit mächtiger Spielfreude und unverbrauchter Frische, wie sie wohl nur ein Debüt-Album versprühen kann.

Sicher, man könnte mit etwas bösem Willen auch vieles kritisieren an „A dark enchanted crystal night“: Dem Songwriting müsste man dann eine gewisse Berechenbarkeit und Gleichförmigkeit attestieren, dem Gesang einige Wackler in den tieferen Tonlagen und den komplizierteren Parts vorhalten, und den Keyboardsound als etwas zu billig und poppig-kitschig diskreditieren. Zudem fehlt der Produktion natürlich noch der Wumms und den Arrangements die Messerschärfe der großen Vorbilder. Und dass die komplette Mahlzeit hier im Grunde so originell ist wie Jägerschnitzel mit Pommes, muss man wohl kaum noch erwähnen. Doch das ist mir ehrlich gesagt alles scheißegal, ich liebe diese Musik und Crystallion sind eine tolle Newcomerband, die diesen Sound authentisch, spieltechnisch kompetent und durchweg spannend komponiert inszeniert. Wenn es beim nächsten Mal etwas mehr Eigenständigkeit und Risikobereitschaft und einen fetteren Sound gibt, zücke ich mit Sicherheit eine Spitzenwertung. Zum Einstieg gibt es erstmal ein dickes Kompliment von meiner Seite und sattelfeste 8 Zähler. Die Zielgruppe sollte hier unbedingt zuschlagen und dieser sehr talentierten Underground-Band eine Chance geben.

Martin van der Laan
martin.laan@metalius.de
8 von 10 Punkten
668 - Neighbor of the Beast
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 11. Januar 2011, 16:21

Julian Rohrer hat geschrieben:Na klar :)


Also...ich kenne keine weitere Platte von denen, habe ja auch geschrieben, dass ich vorher von denen noch nie was gehört hatte. Sind die so ähnlich wie "Hundred Days"? Ich hör mir die nachher noch mal an.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 11. Januar 2011, 18:29

Schönes Ding, Martin :)

@Chavo: Stimmt wohl. Ich finde, dass "Hundred Days" deutlich anders klingt als die Vorgänger, die mehr im melodischen Power Metal verwurzelt sind - siehe die Analogien von Martin und schreibe noch AVANTASIA dazu.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 11. Januar 2011, 18:45

Chavo89 hat geschrieben:
Julian Rohrer hat geschrieben:Na klar :)


Also...ich kenne keine weitere Platte von denen, habe ja auch geschrieben, dass ich vorher von denen noch nie was gehört hatte. Sind die so ähnlich wie "Hundred Days"? Ich hör mir die nachher noch mal an.


Gesagt, getan! Der zweite Durchgang ist definitiv besser, war gestern wohl einfach ein bisschen zu viel Musikkonsum. Jetzt macht das Album jedenfalls viel mehr Spaß!
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Eike » Mittwoch 12. Januar 2011, 03:46

Das Coverartwork zu der CRYSTALLION-Scheibe hat was. 'A Cry In The Night' kann ich mir auch gut anhören, obwohl da eindeutig die abgeschliffene Schiene Melodic Power Metal bedient wird. Aber halt nicht nur nach alten Blaupausen.
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