Retrograde&Anterograde

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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Freitag 7. Januar 2011, 16:52

*schwank*
salllllli.... *hicks*
Ich bin hier am Verzweifeln, hab mich bei beiden noch offenen Bands durch das gesamte youtube-Material geklickt und finde nix :schade:
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Loenz » Freitag 7. Januar 2011, 16:54

Dann beschreib halt mal die anderen 25 Tracks erstmal. Wir brauchen hier neues Rate Futter.
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 7. Januar 2011, 16:55

"65 Doesn't Understand You" ?
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon salisbury » Freitag 7. Januar 2011, 17:10

Froooooooooooosch!

Das isser.

Regina hat geschrieben:*schwank*
salllllli.... *hicks*
Ich bin hier am Verzweifeln, hab mich bei beiden noch offenen Bands durch das gesamte youtube-Material geklickt und finde nix :schade:


Oh, sorry. Ich hab vorher nicht gecheckt, ob man die finden kann. Man kann's aber (wenn man's weiß): Nun hast Du dafür aber gezwungenermaßen viel Mayfair gehört :). Nach Deiner Beschreibung ist dieser Song ein ganz schön abgedrehter Trip.

Hier isser:

Trip

Vom Album "Fastest Trip to Cybertown".
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon salisbury » Freitag 7. Januar 2011, 17:15

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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon salisbury » Freitag 7. Januar 2011, 17:23

Loenz hat geschrieben:Dann beschreib halt mal die anderen 25 Tracks erstmal. Wir brauchen hier neues Rate Futter.


Ich befürchte, die weiß sie fast alle...
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Freitag 7. Januar 2011, 17:37

Ja, ich gebe Tom halt noch ein bisschen Zeit, sein Haus und Auto zu verkaufen, bevor wir um die Häuser ziehen :D

Das ist mal ein Cover, das ich cool finde!
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon salisbury » Freitag 7. Januar 2011, 17:43

Regina hat geschrieben:Das ist mal ein Cover, das ich cool finde!


Au ja! Mit Cyber Wanda könnte ich bis ans Ende der Welt reisen...

Regina hat geschrieben:Ja, ich gebe Tom halt noch ein bisschen Zeit, sein Haus und Auto zu verkaufen, bevor wir um die Häuser ziehen :D


...und nehm die Reggy gleich mit...
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 7. Januar 2011, 17:45

Jaaaa... ein weiteres Mal schlägt der Frosch erbarmungslos zu!!! :grins:
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Sonntag 9. Januar 2011, 23:09

Woah, was habe ich mich gerade geärgert. Vor einer halben Stunde hatte ich einen halben Roman stehen, da säuft mein Rechner ab, und da klein doof Reggy natürlich nicht zwischendurch gesaved hat, war all das schöne Geschreibsel futschijama. Egal, ich schwafel eh zuviel - hier eine rekonstruierte, abgespeckte Version meiner Gedanken zum nächsten Häppche:

2/2

6:
Auch diese Akustik-Melodie kommt mir wahnsinnig vertraut vor, kann sein, dass ich zumindest etwas Ähnliches schon mal gehört habe. Dieses Muster zieht sich durch den gesamten Song, der ansonsten sehr variabel ist: eine verträumte, abgehobene Atmosphäre mit dazu passenden Vocals, „woooh“, dazu gesellen sich rockige Elemente und der Sänger entpuppt sich als ziemlich seltsam. Nicht schlecht, aber ich würde ihn mir auf Dauer nicht geben können. Irgendwie erinnert mich diese Stimme an „Cat’s In The Cradle“, na, wie hieß der gleich? Ja, ich und meine Assoziationen. Peinlich. Immer wieder wechselt der Song vom Schwebenden ins Rockige, recht eingängiger Refrain, aber bekannt kommen mir aus irgendeinem Grund nur diese dominanten Akustik-Akkorde vor.

7:
So abgehobene Klimper-Intros scheinen Toms Schwäche zu sein: Diese Kuschelrock-Nummer ist mal wieder von ein paar verträumten Takten eingeleitet. Grundstimmung des Songs ist positiv, aber dennoch mit einer leisen Sehnsucht. Wie sollte es auch anders sein, denn Schmalzlocken aufgepasst, hier ist ein schöner Mann mit schöner Stimme am Werkeln: kein Geringerer als Jeff Buckley mit „Grace“. Das könnte meinen Eltern gefallen – kein Wunder, denn das kenne ich ja auch aus ihrer Sammlung.

8:
Gleich mal eine Spur melancholischer: Klagende Streicher und Piano, das klassische Herzschmerz-Team, mit dezenter Percussion, die für Eingängigkeit sorgt. Ich stelle mir vor, wie sich ein altes Ehepaar versonnen zu diesem kuscheligen Sehnsuchtslied im Tanze wiegt. Wer weiß, was ihnen alles schon widerfahren ist? Verloren, gefunden, zerstritten, vertragen, nun blickt man auf ein turbulentes Leben zurück, ist froh, sich gefunden zu haben, es hätte ja alles anders kommen können – etwa wie beim Sänger, der seine verlorene Liebe noch nicht gefunden hat und deshalb die halbe Welt mit einem Brief durchreist, sie zurückzuholen aus dem Niemandsland zwischen verflossener Liebe und Freundschaft. Vielleicht ist er auch für immer gescheitert. Irgendwie scheint der Name Black Heart Posession zu soft, nicht leidenschaftlich genug zu sein für eine Band, die so sanfte Klänge produziert; andererseits passt er aber auch perfekt. Ob der Brief jemals ankommt?

9:
Mal wieder, wie sollte es anders sein, etwas spaciges Klimper-Intro und sanfte Trommelklänge, die auf Samtpfoten in den Track geschlichen kommen, fast so unmerklich wie die unterstreichenden Bläser. Perfektes Ensemble, um die Frauenstimme in Szene zu setzen, die ebenso zart wie kraftvoll ist – ich bin so verzückt, dass ich nicht einmal sofort kapiere, dass sie nicht auf Englisch singt. Dabei hat die mexikanische Schöne, welche diese sanfte Prognummer mit ihrer Stimme veredelt, selbige schon Lucassens Projekt verliehen: Marcela Bovios Engelsgesang erklang auch auf „The Human Equation“, wenn mich nicht alles täuscht. Somit stammt der Song („Aura“, glaube ich) aus ihrem leider beendeten Soloprojekt Elfonia.

10:
Wir bleiben im Süden, verspielte Oriental-Akkorde geleiten uns in eine schattige Oase. Anders als bei Woven Hand soll hier nicht in einem ausgelassenen Fest ums Lagerfeuer getanzt werden. Wenn überhaupt tanzen, dann wiegt sich eine in zartblaue Schleier gehüllte Sirene, während sie mit einer ebenso zarten Stimme ihr Lied anstimmt, und wir sehen/hören verzückt zu. Versuchung pur? Nein, genau davor warnt die Schöne: „lead us not into temptation“. Atmosphäre und Exotik erinnern mich ein wenig an Aghora minus Metal. Überhaupt nicht mein Geschmack (ich kann, wie man vielleicht schon gemerkt hat, mit arabischen Klängen nicht soviel anfangen), aber ich erkenne die feine Umsetzung – schließlich hat Duncan Patterson, den viele von Anathema oder Antimatter kennen und lieben, bei Ion seine Finger im Spiel.
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