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Dead_Guys pers. JahresabschlussRe: Dead_Guys pers. JahresabschlussDanke schon mal für die Blumen, heute kommt noch was, das ähnlich anders ist, kannst gespannt sein.
Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss
Ich habe mir das mal zu Gemüte geführt, und obwohl es interessante Momente gibt, ist mir das insgesamt dann doch zu viel Blut bei zu wenig Wurst. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Dead_Guys pers. JahresabschlussTrauriger wid es heute nicht mehr *g*. Du hast es zumindest probiert und es kann ja nicht jedem alles gefallen.
Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss8. Neptunian Maximalism - Le Sacre Du Soleil Invaincu
Dies mal etwas weniger Text, erstens weil mir es schwer fällt das Ganze groß in Worte zu packen und zweitens weil ich jetzt heute auch nicht die Motivation habe einen langen Text zu verfassen. Neptunian Maximalism sind ein Kollektiv aus Belgien was sich in Tradition von Magma oder Sun Ra sieht und Drone, Free Jazz und Metal miteinander vermengt. Für den neusten Streich brauch man Zeit und Geduld denn das Album verteilt auf 3 CDs bringt es auf über 90 Minuten und ist vor allem zäh. Nichts wirkt geplant oder durchdacht, stattdessen hat man das Gefühl einer überlangen Jam-Session von talentierten Musiker/-innen zu hören. Ein drönender Bass, ein eher gemächtlich wie stoisch spielendes Schlagzeug (eine Blastpassage die sich über mehrere Minuten erstreckt gibt es auch) und darauf toben sich dann Gitarren und andere Instrumente wie unter anderem ein Saxophon aus und spielen sich ins psychedelische Nirvana. Dabei bauen sich innerhalb der langen Kompositionen, die nochmals in Kapiteln unterteilt wurden, sich immer mehr Schichten auf und ergeben zum Ende riesige Klanggebäude, in denen man sich wie in einer Tempelanlage verirren kann. Dazu passt das vieles einen Hauch von fernöstlicher Exotik mit sich bringt und dem ganzen Farbnebel für europäische Ohren unbekanntere Farben bzw. Töne dazu addiert. Wer den Spirit von sowas wie genannten, Krautrock-Artisten oder auch Frank Zappa in einem Metal-Gewand haben möchte wird hier mit einem perfekten Soundtrack belohnt, der sich wahlweise gut zur Lava-Lampe und oder Sternenhimmelprojektor macht.
Re: Dead_Guys pers. JahresabschlussHavoc, Pilly, Deady
Ich höre in Eure Listen rein, sobald ich meine endlich fertig gestellt habe, was gestern hätte sein sollen, und falls mich der Chef nicht killt... Realer Name: Thomas Becker
Re: Dead_Guys pers. JahresabschlussBloß keine Hektik, dieser Threah wird ja jetzt nicht demnächst gelöscht *g*
Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss7. Imperial Triumphant - Goldstar
Wenn es um frickeligen Wahn und Avantgarde geht dann darf diese New-Yorker-Institution nicht fehlen. Für mich entdeckt mit der ''Alphaville'' bin ich mit der letzten endgültig zum Fan geworden. Diese beiden waren sperrige Dissonazbrocken, die wie Hochhäuser über einem zusammengengestürzt sind und wo man erstmal das ganze verstehen musste. Black, Death, Jazz, alles ist erlaubt. Die ''Goldtstar'' dagegen präsentiert sich dagegen deutlich zugänglicher, was daran liegt das die erstens keinen Bock hat nur lange Songs live zu spielen, weswegen alles kompakter ausgefallen ist und weil die Zeit im Studio knapper bemessen war. Und so kommt es das es Momente gibt die man schon beim ersten Mal hören im Kopf behält und der Jazz ist über weite Teile verschwunden, stattdessen lässt sich der Death Metal dieses Mal deutlicher heraushören wie nie zuvor. Trotzdem regiert der Synapsen-Terror, noch immer frickelt die Band ohne Rücksicht auf Verluste einen ins Nirvana und noch immer herrscht musikalischer Größenwahn und Gigatomie. Da verknoten sich der Gitarrist schon mal die Finger und der Bass slappt schön freaky durch die Botanik und Dave Lomardo darf als Gastbeitrag abgedrehte Trommelwirbelleien zeigen. Die Band zeigt außerdem warum ich als jemand der extrem anspruchsvolle Musik zu schätzen weiß mit Progressive Metal nicht wirklich warm werde: bei allem technischem Musikzieren gibt es immer eine emotionale Komponente, es ist der von mir oft erwähnte Wahnsinn der hier entfacht wird und dass das Teil am Ende des Tages immer noch rockt und einen für mich mitreißenden Drive hat. Und auch Live hat die Band anderen Bands mit ähnlichem Können an den Instrumenten einiges voraus, denn sie spielen nicht nur perfekt, nein sie liefern noch eine Rock-Show bei der sich gegenseitig ans Instrument gefasst wird um beim andern mitzuspielen und auch sonst agiert die Band nie statisch und weiß stilvoll zu posen. Und davon ab gibt es kaum Bands die durch all dies den aktuellen Zustand der USA treffender in Musik verwandelt.
Re: Dead_Guys pers. JahresabschlussOh, die sieben kenn ich, dazu hatten wir eine Gruppentherapie. Diese findet man aber nicht mit der Suche, nur Teufel weiß warum nicht...
https://www.powermetal.de/content/artik ... 590-1.html Ich glaube ich hab das auch gehört um evtl einen Text zu verfassen, hab mir aber die Zähne ausgebissen und es dann sein lassen. Also beides, hören und schreiben... Realer Name: Thomas Becker
Re: Dead_Guys pers. JahresabschlussDas vier Punkte Review in der Gruppentherapie macht mich traurig beim lesen, kann das NULL nachvollziehen und gebe dem Aöbum selber 9/10.
Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss
Vier Punkte bei Herrn Ehlert ist eine gute Note! Der haut oft auch Zweier und Dreier raus. Kleiner Rat weil Du hier neu bist: Bitte nicht verrückt machen lassen (oder traurig), wenn es auch mal negative Worte zu deiner geliebten Musik gibt. Wir alle hier wissen, was uns die Musik bedeutet und trotzdem wird hin und wieder gefrotzelt und ausgeteilt. Und der Metalbereich ist so unglaublich breit, da kann nicht jeder alles mögen (ausser vielleicht Pilly ).Realer Name: Thomas Becker
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