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von lenbert » Mittwoch 5. November 2025, 21:38
Jhonny hat geschrieben:BAND-MAID: Also, musikalisch finde ich das definitiv weniger schlimm als BABYMETAL. Vom Riffing her ist das schon ganz cool. Für asiatischen Mädels-Metal auf jeden Fall gut hörbar.
Ich finde das, ohne von BABYMETAL mehr als Bilder zu kennen, musikalisch gar nicht schlimm, was BAND-MAID mit "DICE" darbietet. Das beginnt in meinen Ohren schweinerockig und nimmt dann die Ausfahrt Richtung Pop-Rock. Ich finde das ganz gut anzuhören, ohne spektakulär zu sein. Stimme und Sprache sind allerdings auch bei mir ein Hindernis. Das Video habe ich mir nicht angesehen. kingdiamond hat geschrieben:1. SERJ TANKIAN Gemecker hin oder her, auf seinen beiden Solo-Alben „Elect The Dead“ und „Harakiri“ führt SERJ das Erbe von SOAD würdig fort, danach ist allerdings Schluss. [...] Aber klar, man muss den Gesang mögen, sonst funktioniert das Ganze natürlich nicht.
Ich mag SOAD und auch Serj's Gesang oft, manchmal sind sie mir zu wild und verrückt, aber bei "Cornucopia" ist eher das Gegenteil der Fall. Da tut sich nix.
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lenbert
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von Susanne Schaarschmidt » Donnerstag 6. November 2025, 22:14
Neues Spiel und schon so neugierig auf sämtliche Nominierungen. Erste Gruppe enthält dabei erstaunlich wenig Metal, was mich überraschte. Dafür nur zwei mich nervende Songs, wobei einer nur stellenweise; mindestens drei Songs aus der Kategorie austauschbare Radiomucke (sorry). Tut nicht weh, hab ich aber auch schnell wieder vergessen, befürchte ich. Metallica im eher üblichen Format, weshalb auch nicht gerade einer der besseren Titel. Serj Tankian hat ich auch kurz überlegt, ins Spiel zu werfen, aber seine Solosachen nutzen sich bei mir anscheinend schneller ab als die von SOAD. "Better Off Dead" hat mich auf Anhieb stark überzeugt, finde ich richtig gut. Zeal & Ardor ist m.E. live zigfach intensiver, auch wenn einem vom Druck die Organe schon fast unangenehm kräftig durchmassiert werden. Jedenfalls ein schönes "Wiederhören", das Erinnerungen weckt. 
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von Chavo89 » Freitag 7. November 2025, 10:38
Von ASIA kenne ich bisher nur "Alpha" und "Arena". Dieser Song ist für mich völliges Neuland. Seinen vollen Tiefgang entfaltet 'Bury Me In Willow', wenn man sich auf den Text konzentriert. Musikalisch ist das eher weniger spannend, aber mit diesen Lyrics und der leicht brechenden Stimme ist das dann doch ganz toll. An dem BAND-MAID-Video (kannte die Band vorher nicht) kann man bestimmt viel kritisieren. Vor allem die Kostümierung finde ich ziemlich peinlich. Rein musikalisch ist das aber ganz gängiger Hard Rock. Beinahe völlig ohne eigene DNA (der Basslauf zwischendurch war ein Mini-Ausrufezeichen), aber auch nicht schlimmer als die ganzen US-Bands, die genauso klingen. 'Better Off Dead' ist sicher einer der herausragenden Songs des Jahrzehnts. Gehört auf die Nummer eins für mich. LIKE THIEVES finde ich leider sehr langweilig. Die Stimme und die Melodien packen mich gar nicht, die Gitarren sind auch etwas leise und dumpf, sodass ich mich daran auch nicht festhalten kann. Bei METALLICA bin ich ja schon von meiner Grundhaltung Anti. Das ist so gemütlich, immer den Kopf zu schütteln, wenn die anderen Wochenendmetaller sich die Tickets für Unsummen ersteigern. Macht der Personenkreis dann, wenn ich zu MANOWAR fahre. Das Leben ist manchmal so schön einfach. Jedenfalls kenne ich den Song und auch das ganze Album nicht. Vor allem, weil es mich nicht interessiert, nicht weil ich jetzt tatsächlich Verachtung empfinden würde. Das Lied ist cool (aber auch sicher nicht mehr als das...) Auch bei mir pendelt SERJ TANKIAN solo leider zwischen nervig und langweilig. Die Songs nutzen sich extrem schnell ab. Das geht mir mit den letzten beiden SOAD-Alben auch so, hier ist das noch viel extremer. 'Cornucopia' finde ich jetzt beim ersten Hören ganz gut. Kann mir aber vorstellen, dass sich das in kommenden Runden dann ändern würde. Reinrassiger Prog Metal hat es bei mir immer schwer. SEVENTH WONDER geht es da nicht anders. Ich finde da viele Details, die so vorhersehbar wie störend auf mich wirken, dass es mir schwer fällt, mich darauf einzulassen. Da wären beispielsweise diese extrem dünnen Mini-Chöre im Refrain und auch sonst immer wieder, die wohl einen zusätzlichen Effekt auslösen sollen, mich aber einfach nur nerven. Oder die nur ganz partiell eingesetzten Klimper-Keyboards, die ansonsten eher wenig Funktion im Song haben, vom Solo irgendwann mal abgesehen. WATCHTOWER im direkten Vergleich sagt mir natürlich viel mehr zu. Das geht richtig schön angriffslustig nach vorne. Geil. In ZEAL & ARDOR habe ich vor einigen Monden mal hineingehört und nicht Interessantes gefunden. Das wirkt wie lose aneinander geschweißtes Stückwerk. Und ich finde weder den Blues-Teil noch den BM-Teil besonders ansprechend.
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von Jens Wilkens » Samstag 8. November 2025, 13:22
01. FLOTSAM AND JETSAM - Better Off Dead Königlicher Song von den Flots. Vielleicht der beste seit den ersten beiden Monumentalwerken. Eric singt wie ein Gott. Ich tippe mal, dass es "Better Off Dead" mindestens bis ins Halbfinale schaffen sollte. Verdient wäre es.
02. SEVENTH WONDER - Alley Cat Tommy Karevik ist auch ein extrem starker Sänger. Ob sich die Band davon erholt, dass er vor zwei Jahren ausgestiegen ist? Präzision und Varianz in den Vocal Lines sind superb. Peter hat aber recht, "Mercy Falls" und "The Testament" sind die stärksten Alben.
03. ASIA - Bury Me In Willow Das Debüt ist ein Fabelwerk, aber bei einem Diskografie-Check würde ich "XXX" immerhin auf Platz 2 setzen. Ich akzeptiere nur dieses Line-up bei ASIA. 'Bury Me In Willow' ist wunderschön.
04. WATCHTOWER - The Size Of Matter Auch ein sehr starker Song, aber die EP lief lange nicht so oft bei mir wie die Alben.
05. METALLICA - Atlas, Rise! Die Jungs von METALLICA können schon was. Sehr guter Song, auch wenn die Hooks nicht gerade auffällig sind.
06. LIKE THIEVES - Brave The Day Kannte ich bisher nicht. Gefällt mir auch. Braucht aber eventuell mehr Zeit.
07. SERJ TANKIAN - Cornucopia Solo bin ich nicht der größte Fan von Serj. Geht mir zu sehr in Richtung Alternative.
08. ZEAL & ARDOR - Blood In The River Auf jeden Fall interessant, hat gegen die Songs davor aber keine Chance.
09. BAND-MAID - Dice Kann ich hören. Optisch musste ich auch an BABYMETAL denken. Musikalisch ist das aber doch anders.
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von Joe » Sonntag 9. November 2025, 23:28
Serj Tankian – Cornucopia Ich finde Harakiri ein großartiges Album. Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass Serjs Solo-Sachen nicht genug nach SOAD klingen (und größtenteils auch nicht so gut sind), und angefangen habe, sie als „eigenständige Werke“ zu betrachten, finde ich Harakiri und Elect the Dead ziemlich gut. Volle Zustimmung zu dem, was KingDiamond geschrieben hat. Ich hatte auch etwa vier Songs von diesem Album in meiner engeren Auswahl für dieses Jahr, was zeigt, wie stark es ist (wenn man Serj mag).
Zeal and Ardor – Blood in the River Ich habe sie im letzten Jahr oder so wirklich schätzen gelernt. Es klingt frisch. Nicht alles ist brillant, aber es ist genug „gut“ und „anders“, um mich immer wieder zurückkehren zu lassen. Das war eine tolle Songauswahl.
Flotsam and Jetsam – Better Off Dead Beim ersten Hören dachte ich: „Hey! Das ist ja gar kein Thrash!“ Aber ab dem zweiten Hören ist es ein ziemlich guter Song und gefällt mir immer besser. Ich denke, ich werde in den nächsten Monaten noch viele Gelegenheiten haben, ihn mir anzuhören, wenn ich mir die bisherigen Abstimmungsergebnisse so ansehe.
Band Maid – Dice Es ist eingängig, ohne auf einen Ohrwurm-Refrain angewiesen zu sein. Ich mag es. Ich habe nichts gegen einen Pop-Punk-Refrain in Kombination mit meinen Riffs.
Watchtower – The Size of Matter Es überrascht mich überhaupt nicht, dass „jemand“ einen Song von diesem Album nominiert hat. Es ist gut. Mir gefällt, dass es progressiv ist, ohne an Energie oder Aggression zu verlieren. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Bewertung nach mehrmaligem Hören steigen oder sinken würde, aber ich werde wahrscheinlich die Gelegenheit dazu bekommen.
Asia – Bury Me In Willow Ich mag Asia überhaupt nicht. Ich habe ihr erstes Album einmal gehört und es nie wieder angehört. Normalerweise ist AOR nicht mein Ding. Aber das hier ist ziemlich gut. Es könnte einen Refrain kürzer sein, aber es ist schön.
Metallica – Atlas, Rise! Ich war bereit, dieses Album zu mögen. Aber nach drei Hördurchgängen (die letzten beiden in der Hoffnung, etwas Besseres zu finden) habe ich aufgegeben und es nie wieder angehört. Dieser Song ist okay, vielleicht sogar gut? Aber er ist nur ein Schatten der Metallica, die ich bevorzuge. Der Instrumentalteil gegen Ende ist allerdings ziemlich schön.
Like Thieves – Brave the Day. Ziemlich gut, aber nicht herausragend genug für eine höhere Platzierung.
Seventh Wonder – Alley Cat Tolles Intro, aber dann verliere ich das Interesse.
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Joe
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von Joe » Sonntag 9. November 2025, 23:32
Holger hat geschrieben:Zeal & Ardor: Played this one the most, as I wasn't familiar with it before. Apparently, it was an instant hit. More listening is in order. Any recommendations? Ich denke, das selbstbetitelte Album und „Grief“ sind meine Lieblingsalben. Manche Leute beschweren sich, dass „Grief“ etwas zu zahm und eintönig klingt, was ich zwar verstehe, aber als Einstiegspunkt finde ich es ziemlich gut. Live war ich etwas enttäuscht von ihnen. Die drei Sängerinnen haben eine tolle Leistung gezeigt und die Show getragen. Der Rest der Band wirkte jedoch eher wie die Rhythmussektion eines Kassettenspielers. Die interessantesten Klänge wurden nicht live gespielt, wodurch der Rest der Band den Eindruck erweckte, als würden sie zu einem Band abspielen. Heutzutage spielen zwar fast alle mit einem Click-Track, aber bei Zeal and Ardor war es besonders auffällig. Das Live-Konzert, mit dem ich es am ehesten vergleichen würde, war Igorrr, aber Igorrr hat es viel besser geschafft, ihren Sound live umzusetzen. Es wirkte sehr authentisch und nicht nur wie eine Live-Wiedergabe ihrer Alben. Mein Freund und ich, obwohl wir Zeal and Ardor getrennt voneinander gesehen haben, sagten beide: „Das hat mich an Zeal and Ardor live erinnert, aber viel besser umgesetzt.“
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von Joe » Sonntag 9. November 2025, 23:35
Julian Rohrer hat geschrieben:das Gefühl, in jedem Song am Anfang eine GuitarPro-Datei geöffnet zu haben
Jetzt höre ich nur noch das!
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von Julian Rohrer » Montag 10. November 2025, 09:41
Joe hat geschrieben:Julian Rohrer hat geschrieben:das Gefühl, in jedem Song am Anfang eine GuitarPro-Datei geöffnet zu haben
Jetzt höre ich nur noch das!
Sorry!  Joe hat geschrieben:Holger hat geschrieben:Zeal & Ardor: Played this one the most, as I wasn't familiar with it before. Apparently, it was an instant hit. More listening is in order. Any recommendations? Ich denke, das selbstbetitelte Album und „Grief“ sind meine Lieblingsalben. Manche Leute beschweren sich, dass „Grief“ etwas zu zahm und eintönig klingt, was ich zwar verstehe, aber als Einstiegspunkt finde ich es ziemlich gut. Live war ich etwas enttäuscht von ihnen. Die drei Sängerinnen haben eine tolle Leistung gezeigt und die Show getragen. Der Rest der Band wirkte jedoch eher wie die Rhythmussektion eines Kassettenspielers. Die interessantesten Klänge wurden nicht live gespielt, wodurch der Rest der Band den Eindruck erweckte, als würden sie zu einem Band abspielen. Heutzutage spielen zwar fast alle mit einem Click-Track, aber bei Zeal and Ardor war es besonders auffällig. Das Live-Konzert, mit dem ich es am ehesten vergleichen würde, war Igorrr, aber Igorrr hat es viel besser geschafft, ihren Sound live umzusetzen. Es wirkte sehr authentisch und nicht nur wie eine Live-Wiedergabe ihrer Alben. Mein Freund und ich, obwohl wir Zeal and Ardor getrennt voneinander gesehen haben, sagten beide: „Das hat mich an Zeal and Ardor live erinnert, aber viel besser umgesetzt.“
Ich fand damals die beiden ersten am erfrischendsten, die letzten haben mich nicht mehr so abgeholt.
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von Martin van der Laan » Mittwoch 12. November 2025, 00:24
Ich möchte noch ein paar Kommentare zu meinem Voting nachreichen. WATCHTOWER ist für mich die heilige Kuh des Progressive Metal, in etwa auf Augenhöhe mit PSYCHOTIC WALTZ. Auch die "Concepts Of Math"-EP war für mich wieder Stoff zum Niederknien. Kann nur Platz 1 sein. Der FLOTSAM-Song ist aber auch ganz große Klasse, "The Cold" ein fantastisches 9,5-Punkte-Album. ZEAL & ARDOR fasziniert mich bei jedem Kontakt nachdrücklich und ich nehme mir immer wieder vor mich eines Tages näher mit dieser Musik zu beschäftigen. Aber es gibt so viel spannende Musik da draußen. Auf Platz 4 ein Song von einem METALLICA-Album das viel besser ausfiel damals, als ich befürchtet hatte. 'Atlas, Rise' ist ein geradliniger Uptempo-Song mit schönen Melodien, ein bisschen zu lang geraten, wie ich finde. 'Moth Into Flame' gefällt mir besser. Danach kommt bei mir eine ziemlich große Lücke. Ich habe den hübschigen Melodic Metal-Song mit Prog-Einschlag von SEVENTH WONDER auf Platz 5 gesetzt, weil er mir einfach gut gefällt und die restlichen Lieder in dieser Gruppe es nicht wirklich geschafft haben mich abzuholen, wie man so schön sagt.
668 - Neighbor of the Beast
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von Holger Andrae » Samstag 15. November 2025, 20:39
@Chris Staubach!
Dein Voting fehlt hier noch ...?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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