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von Holger Andrae » Sonntag 10. August 2025, 22:20
Oh, es soll einen "objektiven" Qualitätsabfall bei irgendeiner Band geben? 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 10. August 2025, 22:24
Holger Andrae hat geschrieben:Oh, es soll einen "objektiven" Qualitätsabfall bei irgendeiner Band geben? 
Ja. So mancher ist überzeugt, dass das so ist, und lässt sich auch nicht darauf ein, dass das ggf. nur in seinen Ohren so sei. Aber ernsthaft: Natürlich gibt es schon Fälle, wo man tatsächlich auch an objektiven Kriterien festmachen kann, dass eine Band sich weniger Mühe gibt, oder nicht die Mittel aufbringen kann oder will, etwas vernünftig aufnehmen und produzieren zu lassen (Omen, Virgin Steele). Aber in den meisten Fällen ist es halt doch einfach "artistic choice", die dem Probanden nicht mundet.
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von Pillamyd » Sonntag 10. August 2025, 22:25
Loomis hat geschrieben:Über Geschmack lässt sich nicht streiten, aber was mich wundert ist die Aussage, bei alten BG bliebe wenig bis gar nichts hängen...
Wie können denn z.B. Majesty, Valhalla, Banished from Sanctuary, Lord of the Rings, The Bard's Song oder Welcome to Dying nicht hängen bleiben? Das sind doch absolute Ohrwürmer.
Weil ich meist soweit gar nicht gekommen bin. Natürlich kenne ich Songs wie The Bard's Song" und ein paar andere. Aber nie habe ich da einen ganzen Song im Kopf. Vielleicht habe ich mich dann auch irgendwann zu sehr verschlossen, vor dem ganzen Hin und Her 
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Pillamyd
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von Holger Andrae » Sonntag 10. August 2025, 22:28
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Oh, es soll einen "objektiven" Qualitätsabfall bei irgendeiner Band geben? 
Ja. So mancher ist überzeugt, dass das so ist, und lässt sich auch nicht darauf ein, dass das ggf. nur in seinen Ohren so sei. Aber ernsthaft: Natürlich gibt es schon Fälle, wo man tatsächlich auch an objektiven Kriterien festmachen kann, dass eine Band sich weniger Mühe gibt, oder nicht die Mittel aufbringen kann oder will, etwas vernünftig aufnehmen und produzieren zu lassen (Omen, Virgin Steele). Aber in den meisten Fällen ist es halt doch einfach "artistic choice", die dem Probanden nicht mundet.
Nun, selbst bei Deinen beiden, sehr passenden Beispielen, wird es Ohrenpaare geben, die dieser These nicht zustimmen werden. Vielleicht sogar welche, die weder auf DeFeis noch Powel hören.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Havoc » Sonntag 10. August 2025, 22:37
HELHEIM - landawarijaR
Kein Qualitätsabfall zu erkennen. Weder subjektiv noch objektiv.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 10. August 2025, 22:37
Holger Andrae hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Oh, es soll einen "objektiven" Qualitätsabfall bei irgendeiner Band geben? 
Ja. So mancher ist überzeugt, dass das so ist, und lässt sich auch nicht darauf ein, dass das ggf. nur in seinen Ohren so sei. Aber ernsthaft: Natürlich gibt es schon Fälle, wo man tatsächlich auch an objektiven Kriterien festmachen kann, dass eine Band sich weniger Mühe gibt, oder nicht die Mittel aufbringen kann oder will, etwas vernünftig aufnehmen und produzieren zu lassen (Omen, Virgin Steele). Aber in den meisten Fällen ist es halt doch einfach "artistic choice", die dem Probanden nicht mundet.
Nun, selbst bei Deinen beiden, sehr passenden Beispielen, wird es Ohrenpaare geben, die dieser These nicht zustimmen werden. Vielleicht sogar welche, die weder auf DeFeis noch Powel hören.
Ich gehöre ja selbst zu denen, die auch die neueren Sachen von Omen oder Virgin Steele mögen, aber da kann ich wenigstens verstehen, woher die Kritik kommt, und wie man versucht sein kann, sie zu objektivieren.
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von kingdiamond » Sonntag 10. August 2025, 22:38
REDEMPTION - The Fullness Of Time
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
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von Holger Andrae » Sonntag 10. August 2025, 22:44
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Oh, es soll einen "objektiven" Qualitätsabfall bei irgendeiner Band geben? 
Ja. So mancher ist überzeugt, dass das so ist, und lässt sich auch nicht darauf ein, dass das ggf. nur in seinen Ohren so sei. Aber ernsthaft: Natürlich gibt es schon Fälle, wo man tatsächlich auch an objektiven Kriterien festmachen kann, dass eine Band sich weniger Mühe gibt, oder nicht die Mittel aufbringen kann oder will, etwas vernünftig aufnehmen und produzieren zu lassen (Omen, Virgin Steele). Aber in den meisten Fällen ist es halt doch einfach "artistic choice", die dem Probanden nicht mundet.
Nun, selbst bei Deinen beiden, sehr passenden Beispielen, wird es Ohrenpaare geben, die dieser These nicht zustimmen werden. Vielleicht sogar welche, die weder auf DeFeis noch Powel hören.
Ich gehöre ja selbst zu denen, die auch die neueren Sachen von Omen oder Virgin Steele mögen, aber da kann ich wenigstens verstehen, woher die Kritik kommt, und wie man versucht sein kann, sie zu objektivieren.
Nun, objektiv klingen die besagten Alben weniger gut produziert. Aber das aus den Fingern eines Rumpelheimers ist auch schon wieder ein zweischneidiges Schwert (um mal bei Würgdensathl zu bleiben)
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 10. August 2025, 22:55
Ich glaube ja, dass ein Album stets dann einen objektivierbaren Makel hat, wenn der Künstler dem eigenen Anspruch nicht gerecht wird. Wenn also Rolf vom Piratenschiff dem guten Angelo Sasso für "best drums ever" dankt, dann ist das schon ein wenig seltsam. Auch wenn Kenny Powell den bei "Hammer Damage" selbst den Drumcomputer programmiert, weil er der Meinung ist, dass nach Steve Wittigs Pensionierung er der einzige sei, der wisse, wie die Drums bei Omen zu klingen hätten, ist es sicherlich komisch. Bei DeFeis indes empfinde ich es etwas anders. Bei ihm glaube ich einfach, dass er in irgendwelchen komischen Sphären komponiert, in welche ihm nur wenige folgen können. Seine letzten beiden Alben finde ich sehr kreativ, weil das einfach so nullkommanull auf Nummer sicher geht, sondern wirklich komplett verschroben ist. Da ist die Produktion meines Erachtens das geringere Problem. Da ist es offenbar, dass er Dinge tut, welche die Mehrzahl seiner Fans äußerst seltsam findet.
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von Holger Andrae » Sonntag 10. August 2025, 23:04
Der erste Satz ist unbestritten richtig. Allerdings wissen unsere Ohren ja nicht, was der Künstler eigentlich wollte. Wir können uns nur nicht vorstellen, dass er das wollte.
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