Between The Buried And Me

Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Jakob » Dienstag 17. Juni 2025, 00:15

Aber schön, dass du nicht "abgeschreckt" wurdest :grins: Die Growls wurden seitdem mit jedem Album ja zurückgeschraubt, bis zum Höhepunkt "Coma Ecliptic", das fast ausschließlich Klargesang bietet. Seitdem hält es sich gut in Waage, finde ich. Vielleicht mit einer Tendenz zu mehr Cleangesang.
HAKEN und ich haben eine komische Beziehung. Mir müsste das eigentlich gut reingehen, gerade auf instrumentaler Ebene ist das ja eigentlich moderner als die Musik von BTBAM, aber irgendwie ist der Funke noch nicht übergesprungen...Live finde ich HAKEN auf jeden Fall besser als auf Konserve.
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon kingdiamond » Donnerstag 19. Juni 2025, 07:45

Ja, so viele Growls hatte ich nicht in Erinnerung.
Ein Mix aus Clean und Growls mag ich tendenziell am liebsten, wenn schon Growls dabei sind. ;-)
Läuft aber trotzdem noch ein paar mal. Ich höre ja meist keine Dauerschleife, sondern streue es hin und wieder ein.

Hier, teste die mal an, das könnte ggf. eine „passende“ Mischung für dich sein…
(Musst aber 2-3 Songs durchhalten, da wird es ziemlich opethig)

https://www.powermetal.de/review/review ... 43518.html
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Jakob » Donnerstag 19. Juni 2025, 19:33

Cool, checke ich mal an :dafuer:
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Pillamyd » Samstag 13. September 2025, 12:14

https://powermetal.de/review/review-Between_The_Buried_And_Me/The_Blue_Nowhere,45106,44930.html

Interessantes Review zur neuen Scheibe.
Finde den Ansatz mit der Emotionalität und des nicht vorhandenen Konzepts recht spannend. Ich glaube ja, dassdas Kopfsache ist. Ja die Band hat jetzt über mehrere Alben immer mit einem Konzept gearbeitet. Da fällt es dann natürlich präsenter auf, wenn das einfach mal, salopp gesagt, draufloskomponiert wurde.

Bei mir läuft die Platte jetzt erst zum zweiten Mal. Das wirkt schon sehr distanziert und teilweise sperrig, aber ich mag das ja auch irgendwie. Der Opener ist ein unfassbarer Knaller. "God Terror" ist ziemlich rough...und fordert gleich richtig. Ich bin sehr angetan, wenngleich ich das Gefühl bekomme, dass das eine harte Nuss wird. Das wird den ein oder anderen Durchlauf benötigen.

Das ich nochmal so bock auf die Band habe, hatte ich nicht mehr geglaubt.
Aber der Vorabsong hat spaß gemacht und ich wollte wieder mal etwas gefordert werden. Das hat bei den Alben die ich habe immer wunderbar geklappt.
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon kingdiamond » Montag 13. Oktober 2025, 00:29

Wann kann man sich zu einem solchen Werk äußern? Hab jetzt gerade mal 7 Spins hinter mir… 71 Minuten jedes Mal sind auch eine „Ansage“.

Aber ich bin an dem Punkt zu sagen: das ist ziemlich geil, was die Herren hier abliefern. Pilly hat es mit „harte Nuss“ schon korrekt beschrieben. Das Teil braucht und braucht, aber es hat mich nun langsam gepackt. Das ist keine Musik, die ich mehrfach hintereinander höre, dafür sind mir BTBAM schon immer zu anstregend. Aber stetig 1-2x pro Woche ist ja auch schonmal was.

Ein erster Versuch:

Der Anfang macht einfach nur Spaß - verrückte Rhythmik trifft Achterbahnfahrt durch Growls, Klargesang und lässt mich auch nach mehreren Durchläufen noch mit vielen Fragenzeichen, aber einem Grinsen beim Hören zurück. :)

In der Mitte es Albums hab ich mal Kommentare vernommen wie: „Was hörst du denn da für ein Gespenster-Metal - Vorbereitung auf Hallowenn oder was?“ - und ja, irgendwas davon hat es. Schwierig zu beschreiben das Ganze - irgendwelche Polka-Rhythmen - garniert mit Bläsern - treffen Thrash/Death-Metal um von ruhigen in absolut verrückte Parts zu wechseln. Wild.

Ich würde sagen, hinten raus wird das Album sogar ziemlich „handzahm“. Der Track „Slow Paranoia“ ist ein total geiler Fixpunkt, danach wird es aber ruhiger und mit dem Titeltrack sehr eingängig - eher Richtung „Alternative-Rock“.


Vorläufiges Fazit: ich komme überraschend gut klar und sehe weiteres Potenzial mit jedem Durchlauf. Die Soundcheck-Platzierung (20.) ist völlig logisch - das ist einfach nichts zum ggf. 3x Hören und Verstehen. Die 7/10 im Review ist aber schon locker geknackt bei mir, allein weil das Interesse jetzt erst richtig wächst und es mindestens schon „gut“ ist. Grower!
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Pillamyd » Montag 13. Oktober 2025, 12:35

Da empfinde ich vieles ziemlich haargenau gleich. Kein Album, dass ich mehrmals am Stück hlren möchte. Ich hab es versucht. Man entdeckt aber mit jedem Durchlauf eine neue Nuance und so erschließt sich das Teil nach und nach, wie ein schwarzes Puzzle mit 1500 Teilen. Bloß der Inhalt ist bunter. Sehr bunt sogar.

Auf "Coma Ecliptic" konnte ich das noch. Auf den beiden "Automata"-Teilen noch zum gewissen Grad.

Bei der Aussage über dem 20. Platz im Soundcheck, verstehe ich was du meinst. Aber eines drüber sehe ich da erstmal, dass das Oberflächlich schon auch ein Ausreißer ist, mal abgesehen vom gebotenen Inhalt.

Ein Album, dass sicher nichts aussagt, wenn es wenige Runden läuft. Aber das gilt allgemein in diesem Jahr. 30+ Durchläufe hst noch kein Album aus diesem Jahr erreicht.
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Jakob » Montag 13. Oktober 2025, 14:58

Ich war aus zeittechnischen Gründen leider für die Rezension verhindert, aber ich kann weder die SC-Platzierung, noch weniger den Standpunkt der Review verstehen ;-) Ich finde, dass es BTBAM durchaus gelingt, sich selbst ein Stück weit zu erneuern und sich dennoch treu zu bleiben, alleine Tracks wie 'The Blue Nowhere' (stark!) und 'Beautifully Human' sind Zeuge davon, aber auch Songs wie 'Things We Tell Ourselves In The Dark' und 'God Terror' gab es bisher noch nicht im Katalog.
Hinzu gesellen sich "typischere" Brecher, die quer durch den Musikkosmos geleiten, wie 'Absent Thereafter', 'Psychomanteum' und 'Slow Paranoia'. Nicht zu vergessen einer meiner Favoriten 'Door #3', der auch etwa auf "Parallax II" hätte stehen können.
Unfassbar, wie kreativ und spannend BTBAM nach so vielen Jahren und Alben noch sind!
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 14. Oktober 2025, 21:20

Ich dachte, ich hätte es irgendwo schon einmal geschrieben.
Aber dieses Review hat mehr Einfluss auf meine Gedanken genommen, als nötig gewesen wäre. Denn ich habe mich gefragt, ob ich dem ganzen zustimmen kann. Blieb lange im Kopf hängen, während die Alben liefen. Ich möchte den Gedankengang gar nicht abtun, weil das ein subjektives Empfinden ist und das möchte ich dem Schreiber nicht absprechen. Ich habe mich nur gefragt ob Konzeptalben nicht irgendwann einen Krux darstellen, wenn plötzlich ein Album im konventionellen Stil einer Band veröffentlicht wird. COHEED AND CAMBRIA zum Beispiel haben erst nach ganzen acht lupenreinen Konzeptalben, dann "The Color Before The Sun" veröffentlicht. An den Tenro des Albums erinnere ich mich nicht mehr. Aber es wurde gefühlt schon weniger über die Band gesprochen, so mein Gefühl.
Außer in diesem Review habe ich aber auch anderweitig nie eine ähnliche Meinung gelsen,, weswegen ich die Gedanen daran dann ablegen konnte.
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 18. Oktober 2025, 13:30

kingdiamond hat geschrieben:Die Soundcheck-Platzierung (20.) ist völlig logisch - das ist einfach nichts zum ggf. 3x Hören und Verstehen.

Dieser Klangverkoster hier ist sich nicht so sicher, ob das ein Verständnisproblem ist, das sich mit zweihundert Hördurchläufen beheben ließe. Möglich wäre es natürlich.
alias Hugin der Rabe.
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Re: Between The Buried And Me

Beitragvon Pillamyd » Samstag 18. Oktober 2025, 13:36

Etwas ähnliches meinte ich mit:

Pillamyd hat geschrieben:Bei der Aussage über dem 20. Platz im Soundcheck, verstehe ich was du meinst. Aber eines drüber sehe ich da erstmal, dass das Oberflächlich schon auch ein Ausreißer ist, mal abgesehen vom gebotenen Inhalt.
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