Death

Re: Death

Beitragvon Germon » Montag 20. Dezember 2010, 14:25

Ja?
Ehrlich gesagt kenne ich den KREATOR Song nicht, muß ich mal nachhören.
Ich seh zwar aus wie Herbert Grönemeyer, doch ich bin ein ganzer Mann!

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Re: Death

Beitragvon Jesus » Montag 20. Dezember 2010, 14:38

Germon kennt einen klassischen Kreator-Song nicht? Der Germon? Ritter des Forums, Defender of the True Steel, Bearer of the Sword of Steel, The Steel Man of Steel? Meine Welt bricht zusammen...
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Re: Death

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 20. Dezember 2010, 14:47

Gibt es nicht sogar einen KREATOR Fan-Club, der Terrorzone heißt?? Der Song ist natürlich von "Coma Of Souls". Geiles Geschoss.
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Re: Death

Beitragvon Germon » Montag 20. Dezember 2010, 14:52

Ja, ich gestehe. KREATOR habe ich erst richtig ab "Enemy Of God" wahrgenommen.
Was steht als Buße an?
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. Januar 2011, 01:42

Rüdiger Stehle hat geschrieben:So. Jetzt ist es so weit. Der kleine Rüdiger entdeckt DEATH. Oder besser gesagt: Er vertieft sich jetzt endlich mal richtig in Chuck Schuldiners Musik.

Natürlich kenne ich Death seit vielen Jahren, und ich hatte sogar drei oder vier Alben zu Hause, aber die habe ich so gut wie nie angehört, weil ich irgendwie eine komische sammlerische Psychose habe, die dazu führt, dass ich mich unwohl dabei fühle, die Alben einer Band zu hören, von der ich bereits weiß, dass ich alles haben muss, es aber noch nicht habe. Wahrscheinlich, weil mich das immer daran erinnert, dass ich da Nachholbedarf habe. Bescheuert, gell?

Wie auch immer, der Grund des langen Zögerns war, dass mir die Digipack-Rereleases immer zu teuer waren, um alle auf einmal zu kaufen, und einzeln wollte ich auch nicht, weil das dann den "Habenwill-Druck" ungleich verstärkt und die Verschwendung begünstigt hätte. Nun hatte ich die Chance, drei der mir noch fehlenden vier Alben halbwegs günstig (6+12+12 Euro) zu bekommen, und dann habe ich die Vierte eben auch noch zum Vollpreis (14,50) dazu genommen.

Jetzt geht die intensive Entdeckungsreise los, und zwar mit "Scream Bloody Gore". Dreimal bin ich schon durch, und das ist mindestens so genial, wie ich es erwartet habe. Mehr zum Thema "Die bizarren Erkundungsfahrten schrulliger Kollektoren" in Kürze in diesem Theater. Wer sie zu Hause hat, der kann ja schon mal mithören.

Bild
DEATH "Scream Bloody Gore" (1987)


Um also darauf zurück zu kommen, ich habe das gute Stück jetzt nicht unbedingt in Dauerschleife gehört, aber seither doch das eine oder andere Mal. Im Moment läuft sie auch gerade, und so will ich dann mal ein paar Zeilen dazu verlieren.

Man muss sich anstrengen, um sich gedanklich in eine Zeit zurück zu versetzen, in der es Death Metal an sich noch nicht gab und die härteste habhafte Mucke von Slayer, Dark Angel, Possessed und Bathory stammte. Und vielleicht von einigen Hardcorepunks, die ich nie näher beachtet habe. In dieses Ambiente platzt Chuck Schuldiner mit seinem Debütalbum, dem man zwar einen gewissen Hang gen slayerigen Thrash Metal und Possessed nicht absprechen kann, das aber trotzdem mit einer mächtig eigenständigen Schlagseite um die Ecke kommt.

Da ist zum einen Chucks Gesang, der für diese Zeit schon sehr extrem war, aber - und das ist mir ja immer besonders wichtig - stimmlich sehr eigenständig und vor allem gut artikuliert aus den Boxen dröhnt. Da liegt Charakter in der Stimme und trotzdem Garstigkeit und Brutalität. Außerdem fällt bereits hier das Gitarrenspiel als bei aller Brutalität sehr eigenwillig, spannend und doch melodisch auf. Die Leads sind sehr charakteristisch und sprühen vor Energie und Hingabe. Außerdem gefällt mir auch der von Chuck selbst eingebollerte Bass sehr gut. Für eine Extrem-Metal-Produktion aus jener Zeit ist die Produktion wirklich sehr differenziert und der Bass erstaunlich gut heraus zu hören. Die ansatzlos losbrechenden Blasts und die tollen Drumkulminationen, die man auch z.B. von Bathory kennt, sind ebenfalls der Hammer. Bei 'Denial Of Life' meine ich einen sehr prägnanten Einfluss auf das frühe Schaffen MAYHEMs auszumachen. Das kann täuschen, aber das Riffing und das Schlagwerk finde ich auch im frühen norwegischen Black Metal wieder.

Von den Songs her, gibt es natürlich Klassiker zu Hauf, wobei mir 'Zombie Ritual', 'Denial Of Life' und das herrlich creepy aufgebaute 'Sacrificial' am besten gefallen. Ebenso 'Evil Dead' und das Titelstück.

So oder so: Genial bis zum Abwinken! Sollte man kennen, wenn man in Sachen Entwicklung des extremen Metals mitreden möchte, und daher bin ich sehr glücklich darüber, mit dieser intensiveren Auseinandersetzung endlich eine schmerzlich klaffende Wunde meiner metallischen Bildung verarztet zu haben.
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. Januar 2011, 02:19

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die als Bonus enthaltenen Demotracks auch ziemlich toll sind. Vor allem 'Beyond The Unholy Grave' ist der absolute Smashhit!
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 2. Januar 2011, 12:31

Ich hab mir die CD auch erst kürzlich nach gekauft und in letzter Zeit ein paar Mal laufen gehabt. Kann das Geschriebene von Rabe Rüdi voll und ganz unterschreiben. Allerdings erinnere ich mich noch, dass wir beim ursprünglichen Erscheinungstermin etwas enttäuscht waren, weil ebn so viele Demoklassiker fehlten. Und, ohne die Qualltäten von Chuck schmälern zu wollen, muss ich bis heute sagen, dass das gutturale Geröchel von Kam Lee noch eine Spur intensiver klang. Zumindest bei den frühen Smash.Hits.

http://www.youtube.com/watch?v=C1lz6XTbppY

http://www.youtube.com/watch?v=j7A93BGwHtc&feature=related

Beim Stöbern entdeckt. Man beachte die Luxus;)
http://www.youtube.com/watch?v=C5PWl8uESTQ&feature=related
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. Januar 2011, 12:46

Dass etwas zu viele Demosongs fehlen, sehe ich auch so; wobei ich als erklärter Soundlegasteniker trotzdem das Album toller finde als die frühen Demos. Die waren dann doch arg rauschig. Zumindest klingen die MP3s, die ich davon habe, sehr rauschig.
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Re: Death

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 2. Januar 2011, 12:54

Ich besitze bisher nur "The Sound Of Perserverance", was ich für ein Meisterwerk halte. Nun weiss ich aber absolut nicht, wo ich weitermachen soll. Die Sachen aus den Anfangstagen sind ja schon ein wenig von der letzten Platte entfernt, oder? Wobei mir jetzt bspw. das 'Evil Dead'-Cover auf der neuesten UNLEASHED-Platte auch verdammt gut gefällt. Hm... :jaja:
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Re: Death

Beitragvon Feamorn » Sonntag 2. Januar 2011, 13:17

Wenn man den Top-100-Listen glauben darf, solltest Du als nächstes Symbolic ins Visier nehmen, die kam da schon ziemlich häufig. Ich hab als nächstes die Individual Thought Patterns und Human als Ziel (habe bisher TSOP, Symbolic und Spiritual Healing (die mir am wenigsten zusagt bisher), die beiden genannten habe ich aber auch schonmal geliehen habe).
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