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von Feamorn » Donnerstag 24. März 2022, 22:04
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Mit GHOST bin ich jetzt auch durch. War ein eher kurzes Unterfangen, weil die Diskographie ja nicht die umfangreichste ist. Das Debüt habe ich vor ein paar Wochen gehört. "Impera" zur VÖ und die anderen drei heute Abends. Stilistisch ist das ja stellenweise echt super, kann mich aber nicht durchgehend überzeugen. Aber nach drei Alben infolge, gingen mir die Texte echt auf den Keks. Da hat ich zum Schluss aufgrund der lyrischen Ergüsse, obwohl die Musik gut war, kein Bock mehr. Hier ein schnelles Ranking:
5. Opus Eponymous 4. Infestissumam 3. Prequelle 2. Impera 1. Meliora
-Das Debüt hat bei mir nicht wirklich gezündet. Gut fand ich nur die zwei Instrumentale und 'Ritual'. -Der Abstand zum Debüt ist hier schon sehr groß. Die Abstände zwischen den ersten vier sind aber eher klein. Die Highlights sind 'Ghuleh/Zombie Queen', 'Secular Haze' und 'Monstrance Clock'. Die Texte auf diesem Album haben mich am meisten genervt, besonders zum Ende hin. -Das Album ist nicht durchgehend gut. Ab 'Miasma' ist alles sehr hochwertig. Die ersten vier Tracks machen den Gesamteindruck kaputt. -Das neue Album fand ich echt gut. So viele gute Tracks.Über das Album habe ich an anderer Stelle schon geschrieben, aber mit 'Twenties' werde ich mich wohl nie anfreunden. -"Meliora" fand ich insgesamt am Besten. Kein Track fällt ab, das Niveau wird durchgehend hochgehalten. Eigentlich gibt es keinen schwachen Track. Besonders hervorzuheben sind 'From The Pinnacle To The Pit', 'Cirice', 'He Is' und 'Deus In Absentia'. Die Instrumentale sind ein bisschen unnötig, aber sei's drum.
Was stört dich an den Lyrics so? Davon ab, ich muss seit deinem Posting dauernd über mein persönliches Ghost-Ranking nachdenken, aber irgendwie fällt mir auf, dass ich Infestissumam und Prequelle irgendwie als ganze Alben so gar nicht präsent habe, muss dringend nochmal die Zeit finden, da intensive Sessions nachzulegen. Die fielen irgendwie jeweils in eine Phase, in der ich wenig Musik gehört habe, bzw. kein oder kaum Ghost. (Obwohl sich Monstrance Clock mittlerweile zu einem meiner Favoriten gemausert hat, auch dank der Live-Auftritte.) Aber auch bei den sonstigen drei Alben fällt es mir schwer, die zu sortieren. Einzig Meliora wird ebenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meine Nummer 1 sein und bleiben. (Wobei der beste Song der Phase, Square Hammer, gar nicht auf dem Album war, aber dessen Songs sind im Grunde genau so gut.) Find halt irgendwie alles der Band echt gut bislang.
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von Nils Macher » Freitag 25. März 2022, 23:46
Wo ich gerade so darüber nachdenke, hat nach dem Debüt jedes album große Klasse. "Infestissumam" mag darunter noch der Kauzkönig sein, vor dem Songwriting der neuen Scheibe muss ich aber immer wieder den Hut ziehen.
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von Jens Wilkens » Dienstag 12. April 2022, 17:27
"Impera" und "Prequelle" laufen bei mir praktisch täglich. An den Artworks kann ich mich nicht sattsehen. Die Dramaturgie von "Impera" ist wirklich phänomenal. So und nicht anders muss die Songabfolge sein. Die Produktion ist auch fantastisch. Vor allem Schlagzeug und Bass klingen unglaublich plastisch. Ich denke, dass am Ende des Jahres "Impera" zu den drei besten Scheiben 2022 gehören wird. Dass ich nochmal GHOSTesfürchtig werden würde, hätte ich nicht gedacht.
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von Nils Macher » Dienstag 12. April 2022, 21:59
Jens Wilkens hat geschrieben: Ich denke, dass am Ende des Jahres "Impera" zu den drei besten Scheiben 2022 gehören wird.
Hat bei mir auch gute Chancen. Die Produktion ist natürlich ein schöner Bonus zu den starken Songs, das nimmt man gerne mit.
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von Eike » Samstag 26. April 2025, 03:49
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von Kevin Hunger » Sonntag 4. Mai 2025, 23:37
Noch keine Eindrücke zu "Skeletá"? Der erste Durchlauf rauschte so durch, aber danach wurde es mit jeden Durchlauf besser. Unfassbar gutes Songwriting, durchgängig grandiose Melodien. Es ist zwar kein Song eines Kalibers wie 'Cirice' oder 'Respite On The Spitalfields', usw. drauf, dafür fällt für mich KEIN Song wirklich ab. 'Peacefield' ist zum niederknien, 'Cenotaph' so unscheinbar wie effektiv...es ist echt verblüffend, wie gut alles ist. Jetzt schon ein Kandidat für das Album das Jahres für mich.
Move over for a damage case.
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von kingdiamond » Sonntag 4. Mai 2025, 23:53
Mir hat sie direkt ganz gut gefallen, lief jetzt 6 oder 7 mal durch und ich finde sie durchweg auf jeden Fall mindestens gut. Das „Problem“ ist für mich tatsächlich auch, dass ich noch keine „Übersongs“ ausmachen kann, die dann das Quäntchen Richtung 9,5 oder 10 wären. Daher bleibt mein aktueller Eindruck noch bei 8,5-9 Punkten und damit ein sehr solides Album. Aber ich würde aktuell noch ein paar Wochen mit einem abschließendem Urteil warten. Es gibt so Bands und Alben, die kann man schön nebenher laufen lassen, lenken nicht zu sehr ab und benötigen auch nicht die volle Aufmerksamkeit. GHOST gehört da bei mir dazu. Perfekte Rewe-Musik. 
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
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von Jhonny » Montag 5. Mai 2025, 09:23
Ich bin bei 4 Durchläufen, durch KIT und Diskografie Checks lief viel anderes. Aber ich mag es bisher. Die ganz großen Hits wie auf den beiden Vorgängern habe ich noch nicht ausgemacht.
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von Feamorn » Mittwoch 15. April 2026, 09:03
Quotes aus der Diskussion zum aktuellen Spiel, Vorrundengruppe 15: viewtopic.php?f=40&t=9921Feamorn hat geschrieben:kingdiamond hat geschrieben:Da hast du natürlich in nahezu allem Recht Feamorn. Allerdings merke ich auch, wie kurz nur noch der jeweilige „Hype“ bei mir anhält. Beim Album letztes Jahr war er nach ein paar Wochen wieder verflogen. Schlecht war das ja auch nicht, aber die Lust darauf hielt nicht lange an…
Bei mir sind Ghost insofern noch "auf Kurs", dass bei mir offenbar nur die ungeraden Alben total durch die Decke gehen. (Bislang waren das also Opus Eponymous, Meliora und Impera, ist also erstmal "ok", dass Skeletá etwas schwächer performt bei mir.  Ich hoffe nur, dass das nächste dann wieder mehr rein haut.)
kingdiamond hat geschrieben::grins: Ich fand die „Infestissumam“ etwas besser als das Debüt. Ansonsten hätte ich auch über diese Feststellung nachdenken müssen. 
Ich muss das mal umziehen, ich habe nämlich doch noch mehr Gedanken. Ich hatte jetzt plötzlich das Bedürfnis, meine eigene These zu bestätigen und habe mir die "Skeletá" nochmal angehört. Oder sollte ich sagen, mich durchgekämpft? Mir war klar, dass ich die sehr wenig gehört hatte bislang, vermutlich keine handvoll Male, aber dass mich das Ding über weite Teile SO anödet, dass ich es am Ende über zwei Tage verteilt gehört habe, war doch etwas schockierend. Ich bin zwar aktuell eh nicht ganz in Laune für die Musik, aber die Impera z.B. kommt mir trotzdem dauernd zwischendurch ins Ohr, es ist also keine generelle Ghostmüdigkeit. Also vielleicht war "Ghost sind für mich noch auf Kurs" doch etwas arg vollmundig. Ich hoffe, es wird besser. Bei der Prequelle wurde es das irgendwann, da hatte ich am Anfang auch SEHR große Probleme. Im Grunde das selbe Problem, wie jetzt bei der "Skeletá", die wenigen Hits waren mir, insbesondere im Vergleich zum jeweiligen direkten Vorgänger, zu wenige und zu mau. Ich bin gespannt, ob sich das hier auch noch irgendwann bessert. Sehe Prequelle heute besser als damals, aber immer noch weit weg von ihrem Vorgänger und Nachfolger. Auf "Skeletá" funktionieren bei mir bislang nur "Satanized", "Umbra" und vielleicht "Peacefield" wirklich, aber auch die wären auf "Impera" maximal zweite Reihe gewesen. Wenn ich mir anschaue, was für einen Stromschlag mir zum Beispiel "Kaisarion" heute noch verpasst, wie mich "Twenties" begeistert, oder "Spillways" mich packt, in der Güte finde ich auf "Skeletá" bislang leider gar nichts. Allerdings habe ich sie, wie gesagt, auch maximal fünf mal gehört... Nur habe ich halt auch irgendwie kein echtes Bedürftnis das jetzt gleich wieder zu tun. Selbst bei den "Hits" kaum. Stattdessen tanze ich jetzt wieder zu "Kaisarion"...
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