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von Joe » Sonntag 9. März 2025, 12:26
kingdiamond hat geschrieben:BARONESS hätte vom Sound bei mir auch gute Chancen, dafür fehlten ggf. noch ein paar Durchläufe. Aber nach 3x Gruppe hören (bis auf die Ausreißer ganz unten), musste es erstmal reichen. Es dauerte etwa 4 Jahre, bis Baroness von einer „lustigen Kuriosität“ zu einer meiner Lieblingsbands wurden. Sie werden mit jedem Anhören wirklich besser. Ihre Songkonstruktion und -produktion hat so viel Tiefe, dass man immer ein neues Detail entdecken kann.
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Joe
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von Joe » Sonntag 9. März 2025, 13:06
Rüdiger Stehle hat geschrieben:MONO - Buried At Sea => Oha. Ein postrockender Zehnminüter. Mir schwant fürchterliches. Ich finde das immer cool, so lang es läuft, aber es bleibt halt nichts hängen, außer dass es schöne Stimmungen zeichnete. Zum Schreiben als Hintergrundmusik auf jeden Fall sehr geeignet. Dann auch noch instrumental. Eieiei. Aber ja, ich kann nicht umhin zu sagen, dass die Musik an sich schon wunderschön ist. Kaufen würde ich es mir im Zweifel trotzdem nicht
Pillamyd hat geschrieben:Explosions In The Sky – The Birth And Death Of Day (2007): Post-Rock. Instrumental. Da muss schon einiges passieren, damit ich das gut finden werde. Die musikalische Landschaft ist schon eine sehr malerische. Aber wenn ich das in Vergleich mit dem Song von MONO setze, hätte ich lieber MONO weiter als EXPLOSIONS IN THE SKY.
Ich finde, „The Birth and Death of the Day“ schafft etwas, das im instrumentalen Post-Rock so selten ist. Es ist ein „Einhorn“-Song, an dessen Melodie ich mich 15 Jahre nach dem ersten Hören noch erinnern kann. Könnte ich die Melodie zu irgendeinem anderen instrumentalen Post-Rock-Song summen? Ich hätte Mühe. Ich mag das Genre als Ganzes wirklich sehr. Aber ich finde es auch als emotionale Hintergrundmusik sehr unterhaltsam. Ich würde sagen, der Mono-Song hat mehr Tiefe in seiner Komposition, und ich habe ihn wirklich genossen. Aber während ich das hier schreibe, kann ich mich nicht erinnern, wie er klingt. Holger Andrae hat geschrieben:Explosions In The Sky : Hier warte ich die ganze Zeit auf den eigentlichen Song. Es zirpt und zirpt und zirpt, dann plöngt es angenehm, nur um dann ein komische Wendung zu nehmen, die mir so gar nicht zusagen will. Diese unangenehm kalte Kombination aus eisigen Rhythmen und kristallernen Saiten ist mir unbehaglich. Mir gefällt, dass dieses Lied „kalt und eisig“ klingt, was zur Ästhetik des Albums (und der Band im Allgemeinen) passt. Doch in diesem klanglichen Kontext gelingt es dem Mittelteil des Lieds, erhebend und sogar triumphierend zu klingen. Dann wechselt es wieder zur Trostlosigkeit. Die letzten 40 Sekunden des Lieds sind eigentlich das Intro zum nächsten Lied auf dem Album.
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Joe
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von Joe » Sonntag 9. März 2025, 13:56
Gruppe 5
01. Explosions in the sky – The birth and death of the day Ich glaube, ich habe gerade erklärt, warum das meine Nummer 1 ist. Düster. Triumphierend. Unvergesslich. Für mich auch etwas nostalgisch, ich habe schöne Erinnerungen daran, wie ich mir das angehört habe, als ich 2010 an den Weiden mit Frühlingslämmern vorbeiging, die meine Arbeit umgaben. Es bringt mich immer dorthin zurück, obwohl der Ton des Lieds nichts mit leuchtend grünen Feldern und süßen jungen Lämmern zu tun hat.
02. Slogh Feg – High Passage / Low Passage Das ist großartig. Eine ausgezeichnete Entdeckung. Ich muss mir etwas Zeit nehmen, um mir das Album anzuhören.
03. Pharaoh – Dark New Life Es dröhnt in bedrohlichem ABBA (bin ich der Einzige, der das hört?), liefert aber exzellenten Metal.
04. Star One – Intergalactic Space Crusaders Hier steckt viel Liebe für dieses Lied. Ich habe nicht das Gefühl, dass es mir so gut gefallen hat wie allen anderen, aber es ist ziemlich gut und wird mit jedem Hören besser.
05. Communic – Fooled by the Serpent Mir hat es wirklich gefallen.
06. Manilla Road – Voyager Cooles Lied. Mir haben besonders die „Stöhngeräusche“ im Gitarrensolo gefallen. Ich denke, wenn dieses Lied es in die nächste Runde schafft, könnte es bei mehr Hörern höher eingestuft werden. Die Lieder 4, 5 und 6 waren für mich schwer auf dieser Liste einzuordnen.
07. Heathen – No Stone Unturned Es klingt wie ein „Best of 90er Heavy Riffs“-Medley. Gut anzuhören, aber macht nicht mehr Lust auf mehr.
08. Harem Scarem – Give it to you Schönes Lied.
09. Damian Wilson – Disciple Ich habe nicht wirklich etwas davon mitgenommen.
10. Necros Christos – Va Koram Do Rex Satan Wäre ein cooles Interlude in einem Song. Ganze 6 Minuten sind mir zu viel. Die Instrumentalpassage hat mir aber ganz gut gefallen.
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von Jhonny » Sonntag 9. März 2025, 20:12
Ich bin leider nächste Woche fast komplett weg, da schaffe ich hier wahrscheinlich gar nix. Tut mir leid. Im Zweifel bitte ohne mich auswerten.
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von kingdiamond » Sonntag 9. März 2025, 20:34
Ich hatte es so verstanden, dass die Gruppen bis Ende der Vorrunde offen bleiben. Glaube du musst dir noch keinen Stress machen. 
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von Chavo89 » Sonntag 9. März 2025, 23:10
Das hoffe ich. Ich hänge hier mal wieder tierisch hinterher. Aber ich hoffe, diese Woche mal etwas aufholen zu können.
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von Eike » Montag 10. März 2025, 02:59
Vorgruppe 8: 1. Fever Ray - Keep The Streets Empty For Me 2009 https://youtu.be/jWFb5z3kUSQ?si=zlPfGzfSN2T2eO7tHerrlich nächtlicher vibe. Ich mag so klackernde, knarzende, glasklare, glasharte, kühl melancholische Schleicher und musikalische Trips mit Freiformgesang dazu. Von daher: Ganz toller Singer/Songwriter Slowcore/Triphop. Das psychedelische, folkig-postrockige Finale macht es noch besser. Prima! 2. The Gathering - Broken Glass 2003 https://www.youtube.com/watch?v=iJwOM6Ip3hEPostrock vom Feinsten! Dieses Stück hält so viel parat: Jazziges, Triphoppiges, Folkiges, Groove, Atmosphäre, berückende Rhythmik und tröstende Melodien, Hypnotisches, Ozeanisches, Psychedelisches, Drones, Soundtrackwelten, Rockgeschichte en masse, Freestyle... Zum Schwelgen und Träumen. 3. Tool - Vicarious 2006 https://youtu.be/N26N7lQHNW8Ein fieser, progressiver, passiv-aggressiver, vampiresk-insektoider Tausendfüßlerlindwurm aus der auralen Albtraumschmiede: TOOL versprüht hier eine Pan's-Labyrinth/Nightmare-on-Elm-Street/Silent-Hill-Stimmung sondergleichen. Es beginnt beschwörerisch dunkelmagisch wie eine Art psychedelischer Totentanzbolero, doch dann geht's schon bald mit dem Diamantbohrer zum Kern des Eisplaneten, wo unaussprechliche Schrecken hausen... Pechschwarz, doch verführerisch glimmernd. 4. Mastodon - Hearts Alive 2004 https://youtu.be/DAdxjTm7sfQ?feature=sharedNochmal ozeanisch: Posthardcore-Epos mit ganz viel Geflirre, Gischt, Gebrause und Gestürme, Anfluten und Auftürmen, Zusammenbrauen, Drängen, Dräuen, Schwanken und Planken, Seepocken und Knochenknacken, sludgigem Packeis, Sprotten und Proggen, 'ner Kiste toter Zitronen und 'ner Buddel voll Doom. Ziemlich heavy für 'nen Shanty, min Jong! 5. Primordial - The Coffin Ships 2005 https://www.youtube.com/watch?v=d5onHLICxgcDie irische Kartoffelfäule, das Profitstreben und die Menschenverachtung der landbesitzenden Briten, der große Hunger, das Massensterben, der Exodus, die Fahrten ohne Wiederkehr... Eine zornige, tief traurige Moritat, schroffelnder Folk'n'Doom, brüchig, angerauht, fäulnisschwarz, niedergedrückt, doch duldsam und trotzig beharrlich, ein traumatischer, generationenübergreifender Lament. Mich erinnert's in seiner epischen Melancholie auch an WISHBONE ASH, an SOLSTAFIR und an ASHENSPIRE. 6. Biffy Clyro - Bubbles 2009 https://youtu.be/UxUb9Yzr1sE?feature=sharedSchottische Bands, ey... Können die eigentlich auch irgendwas falsch machen? Ich weiß es nicht. Der Beweis steht jedenfalls noch aus! Zwischen klassischem und alternativem Rock hat man es sich hier bequem aber stilvoll eingerichtet, mit Indieflair, mit Popaffinität, mit gutem Händchen für rockende Licks und anschmiegsame Melodik, mit versierter Rhythmik, und nicht zuletzt mit einem gerüttelt Maß energischer Verve und lässiger Verspieltheit. 7. Kataklysm - The Ambassador Of Pain 2004 https://www.youtube.com/watch?v=ZxBu2Le-QBsGeradliniges Fratzengeballer, Groove, Thrash 'n' Death. Passt, sitzt, wackelt und hat Luft. Killt amtlich. 8. Russell, Calvin - One Meat Ball 2004 https://www.youtube.com/watch?v=3QHVz7Qv2PIMeat and potatoes, some country 'n' blues mash, just a little gravy on the side. Cheap beer on ice to wash it down with, somewhat uncouth but honest. Serve me another. Bottle up and go. 9. Mastodon - Oblivion 2009 https://www.youtube.com/watch?v=Qpu5QMa9xCQ Schwieriger Einstieg ab dem Moment, wenn der Gesang erstmals einsetzt. Sehr sperrig und anstrengend dann. Irgendwie wird da eher gegen als mit einander musiziert, so scheint es mir. Wir sind schizo, in uns zieht's so... Nachdem, so um drei Minuten und zwanzig Sekunden herum, der Sound aufzufächern beginnt und langsam mehr melodische Dynamik reinkommt, beginne ich, mich reinzugrooven. Joah, schlecht ist das nicht, bloß etwas zäh und nicht eben eingängig. Der Anti-Ohrwurm dieser Gruppe! (Ich bin ja bei MASTODON ganz klar der "Blood Mountain"-Typ: Thrashig progressive Abfahrten, Alternative Metal trifft rasanten Post-Hardcore, es flirrt, frickelt, wahnt und witzt, türmt sich auf wie Sludge, klingt dabei aber viel, viel, viel melodischer und kristalliner, rasant und spritzig, mit hochenergetischem und hakenschlagendem Groove, verrückter Rhythmik, drahtig und mager im Sound, doch gewittrig zuckend im Spiel, electrifying psychedelic kick-ass awesomeness.) 10. Brainstorm - Highs Without Lows 2003 https://www.youtube.com/watch?v=JuRte3cEWVkGenerischer Powermetal ist beim Generischsein meist generisch. Das muss nicht verkehrt sein, wenn er denn handwerklich gut gemacht ist. Stört mich nicht, bis auf die kratzbürstig übersteuerte Produktion. Der Haken liegt eher darin, dass ich mit der Stampf-Gniedel-Stilistik nicht allzu viel anzufangen vermag. Aber das ist mein Problem. Ich verstehe schon, dass andere Menschen das mögen können. Kraftfutter halt, trocken und maschinell gepresst zwar, doch dafür hochkalorisch und präzise ausgestanzt... Ja, das war mal eine starke Gruppe, bei der es schade sein wird, wenn gleich schon die Hälfte der Stücke auf der Strecke bleibt.
Verdammt zum Leben...
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von kingdiamond » Montag 10. März 2025, 05:17
Eike hat geschrieben:Ja, das war mal eine starke Gruppe, bei der es schade sein wird, wenn gleich schon die Hälfte der Stücke auf der Strecke bleibt.
Naja, nicht ganz um die Hälfte… Das Ranking war aber hier in Gruppe 8 sehr einfach für mich. Da ich 7 von den 10 Songs kannte, 2 der Unbekannten sich direkt hinten einsortiert haben, ging es doch insgesamt recht zügig. Ein paar Eindrücke der letzten 3 Gruppen bin ich noch schuldig. Kommen im Laufe der Woche.
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von Chavo89 » Dienstag 11. März 2025, 22:45
Wo war ich? Gruppe 5? Ach herrje. Nun denn:
Ich finde COMMUNIC ja großartig (alle Alben!). 'Fooled By The Serpent' hat so ziemlich alles, was ich von tollem Progressive-Power Metal erwarte. Ich liebe die vielen Wendungen, die harten Riffs, den charismatischen Gesang, die Melodien. Das ist ganz großes Kino. Die Produktion passt für mich recht gut zu der Musik, das ist ja schon bewusst dicht und laut.
EXPLOSIONS IN THE SKY ist neu für mich. Was mich nicht weiter verwundert, nachdem ich Google befragt habe. Ich finde Post-Rock an sich ja ganz putzig, meistens fehlen mir allerdings Spannungsbögen oder so. Es gibt einige wenige Ausnahmen, die mich dann doch mal packen. Vor ein paar Jahren mal die ARCTIC SEA SURVIVORS, die mich zum richtigen Zeitpunkt wohl erreichten. Und es gibt ja viel Musik, durch die ich mich nicht erst hindurch quälen muss. Ein paar Melodien stoßen durchaus auf Interesse meiner Ohren, ich würde aber davon ausgehen, dass ich sie spätestens morgen vergessen habe. Es rauscht dann doch größtenteils an mir vorbei.
Die "Higher" von HAREM SCAREM habe ich mir irgendwann mal besorgt. Damals dachte ich, ich würde Melodic Rock mögen. Stimmte gar nicht. Also, das ist schon nette Rockmusik, aber mir doch zu oberflächlich. Der Song hier hat eine schöne Energie, aber der Refrain hat sich bei mir schon komplett abgenutzt, dabei lief die CD hier höchstens fünf Mal.
Die HEATHEN mag ich ganz gern, wobei ich die Kritik am Klangbild schon total nachvollziehen kann. Davon abgesehen, sind da dann aber doch viele richtig geile Stücke drauf. Das hier ist einer davon.
MANILLA ROADs "Voyager" fehlt hier noch (so wie erschreckend viele andere!). Für mich sticht hier zunächst dieses herrlich nervöse Drumming von Cory Christner heraus, das ich auf den anderen beiden Alben mit ihm schon so toll fand. Der Sound ist gewöhnungsbedürftig, das schreckt mich aber nicht weiter ab. Die Gitarren sind etwas uninspiriert, finde ich. Ansonsten: schööön!
Auf NECROS CHRISTOS hatte ich mich schon aus Versehen gefreut. Ich verwechsle die immer mit ROTTING CHRIST. Naja, manchmal hat man Pech. Ich finde den Gesang leider schlimm eindimensional. Instrumental ist das ja gar nicht so schlecht, aber dieser Brummbär mit seinem erzwungenem Gestolpere verdirbt mir leider den Genuss.
PHARAOH erlöst mich. "Be Gone" war damals mein Einstieg in die Band und ich liebte es seit dem ersten Durchlauf. 'Dark New Life' funktioniert als komplett mitreißender Auszug eines rundum perfekten Albums ganz gut, finde ich.
Mit AYREON und Konsorten habe ich mich bisher noch keine Sekunde beschäftigt. Mir ist das Stück hier auch irgendwie zu viel und gleichzeitig zu wenig. Also zu viel Krimskrams und zu wenig Gehalt im Songwriting. Und den Background-Chor finde ich ganz schlimm. Merkwürdig, sorry.
Da lobe ich mir SLOUGH FEG. Kein Krimskrams, dafür viel durchdachter musiziert. Auch merkwürdig, aber toll merkwürdig! Und es geht lustigerweise auch um Weltraumpiraten. Das kommt schön auf den Punkt und bereitet mir große Freude.
DAMIAN WILSON liefert dann, wie passend, ein schönes Gute-Nacht-Lied. Das ist mir zu dick aufgetragen mit dem ganzen Gestreiche. Das tut doch nicht Not. Aber schön ist es trotzdem.
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von Pillamyd » Dienstag 11. März 2025, 22:51
Eike hat geschrieben:9. Mastodon - Oblivion 2009 https://www.youtube.com/watch?v=Qpu5QMa9xCQSchwieriger Einstieg ab dem Moment, wenn der Gesang erstmals einsetzt. Sehr sperrig und anstrengend dann. Irgendwie wird da eher gegen als mit einander musiziert, so scheint es mir. Wir sind schizo, in uns zieht's so... Nachdem, so um drei Minuten und zwanzig Sekunden herum, der Sound aufzufächern beginnt und langsam mehr melodische Dynamik reinkommt, beginne ich, mich reinzugrooven. Joah, schlecht ist das nicht, bloß etwas zäh und nicht eben eingängig. Der Anti-Ohrwurm dieser Gruppe! (Ich bin ja bei MASTODON ganz klar der "Blood Mountain"-Typ: Thrashig progressive Abfahrten, Alternative Metal trifft rasanten Post-Hardcore, es flirrt, frickelt, wahnt und witzt, türmt sich auf wie Sludge, klingt dabei aber viel, viel, viel melodischer und kristalliner, rasant und spritzig, mit hochenergetischem und hakenschlagendem Groove, verrückter Rhythmik, drahtig und mager im Sound, doch gewittrig zuckend im Spiel, electrifying psychedelic kick-ass awesomeness.)
Dir sei deine Meinung unbenommen. Aber ich dachte tatsächlich du schreibst hier von "Hearts Alive". Hab dann erst später gelesen, dass du "Oblivion" damit meinst. Ich frage mich die ganze Zeit nur wie man diesen Refrain als Anti-Ohrwurm bezeichnen kann. Aber gut, so unterschiedlich können Wahrnehmungen sein. Wollte ich auch nur herausheben, weil ich das komplett anders wahrnehme, aber beeindruckt von der Wortwahl bin.
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