Platz 36
Manilla Road | Open The GatesGenre: Epic Heavy MetalVÖ: 1985Hartes Stück! Welches Album nimmt man denn jetzt da, wenn man sich selbst auferlegt hat, dass nur eine Band mit einem Album in die Top 100 darf? Joa, also zwischen 1985 und 1990 und dann noch einmal 2008 und 2013 hätte es jedes dieser Alben verdient.
Ich muss also Gramm für Gramm abwiegen, für welches Album ich mich entscheide und so fällt nach langem hin und her die Wahl auf „Open The Gates“, weil es für mich neben der größten Hitdichte vor allem eines tut. Nämlich die Epik der vorangegangenen Machtdemonstration mit dem thrashigen Sound, der später noch einmal dominanter sein soll, wunderbar in Einklang bringt. Aber hier wird es im Ansatz, vor allem auch durch das Schlagzeug, schon sehr deutlich. Dieser Wirbelwind hinter den Kesseln bringt die Songs so heftig nach vorne, dass es eine Freude ist.
Und neben dieser wunderbaren Atmosphäre, die ein „Manilla Road“ Album gerne mal versprüht sind es gerade auf „Open The Gates“ eben die Songs, die für mich die größte Hitdichte eines „Manilla Road“ Album darstellen. Allein der Opener „Metalström“ verspricht ein Feuerwerk, dass dich umpustet. „Astronomica“, „The Ninth Wave“, „Road Of Kings“, „Witches Brew“.
Wer doch tatsächlich der Meinung sein sollte, nichts mit dem Gesang von Mark Shelton anfangen zu können, könnte hier aber ganz glücklich werden mit. Ich zumindest finde, dass Shelton hier eines seiner besten Gesangsleistungen hingelegt hat. Übrigens eines dieser Gewichtungen die zur Wahl des Albums beigetragen haben.
Hörbeispiele:MetalströmThe Ninth Wave