Weihnachtswichtelei für Trent

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon trent » Montag 20. Dezember 2010, 15:20

So, am Samstag kam mein Sampler an, ganz schlicht ein Rohling in einfacher Hülle.
Bisher konnte ich nur mal kurz drüber hören. Mein Wichtel hat es mir echt schwer gemacht, denn ich kenne bisher keinen einzigen Song und hab bisher auch keine Band erkannt. Mal schauen, ob ich zumindest noch die eine oder andere Band erkenne, aber ich schätze, das dürfte schwer werden, da das Material größtenteils eher in Richtung klassischer Heavy Metal und Hardrock geht bzw. auch mal doomig wird, aber auch das war bisher nie so meine Baustelle. Mal gucken...
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon trent » Dienstag 28. Dezember 2010, 12:13

So, ich hab's endlich mal geschafft, dne Sampler genauer unter die Lupe zu nehmen. Es war doch abwechslungsreicher als es zunächst schien...


#1

3:19

Beginnt mit einem recht flotten und einfachen Drumpattern und abgestoppten Achtel-Gitarren in zwei abwechselnden Tonlagen. Dazu männlicher Metal-Gesang, rau aber klar. Im etwas schnelleren Refrain singt er dann was von "In the Valley of silly clouds, where the people die alone". Dann ein recht simples Solo, nochmal der Refrain und ein Break und dann ist der Song auch schon zu Ende.


#2

4:00

Beginnt mit Gitarren, die durch mehrere Filter gejagt wurden und Drums, die danach klingen, als würde der Drummer sich aufwärmen. Beim ersten Riff kommt dann einverzerrtes Sprachsample dazu. Dann abgestoppte Gitarren und klarer Gesang, der mehr nach psychotischem Sprechen klingt, unterbrochen von Schreien, danach Flüstern und wieder Schreie. Alles irgendwie recht anstrengend.


#3

6:33

Der Song beginnt mit einer Synthiefläche, zu der sich schnell eine cleane Gitarre und klarer Gesang der Art, die ich nicht mag (pathetischer Metalgesang) gesellen. Nach knapp eineinhalb Minuten kommen dann Drums und eine Sologitarre dazu. Das Solo ist ziemlich geil. Dann ein Break und verzerrte Rhythmus-Gitarren im 6/8-Takt, die sich mit Gesang und einer akustischen Gitarre abwechseln. Der Sänger schreit irgendwann "Democracy, Hypocrisy", dann wieder Rhythmus-Gitarren und ein Synth und wieder Gesang. Wenn der Gesang nicht wäre, würde ich den Song richtig geil finden...


#4

5:30

Auch wieder ein Song im mittleren Tempo mit einem ganz netten Riff am Anfang. Dann kommt eine männliche Stimme dazu, die mir etwas besser gefällt als die im Song davor, dafür klingen manche Töne leicht schief. Dann eine längere Passage ohne Gesang, aus der sich langsam ein Solo herausschält. Dann wird Tempo herausgenommen und es kommt wieder Gesang dazu: "And the devil runs towards you..." In dem langsamen Tempo endet der Song dann auch.


#5

4:17

Langsames Arpeggio-Riff mit verzerrten Gitarren udn 1/16-HiHats. Dazu kommt dann männlicher Gesang, der ein wenig an NuMetal erinnert. Irgendwie hab ich das Gefühl, das könnten die Deftones sein. Beim Refrain wird's dann etwas schneller, in der nachfolgenden Strophe wieder langsamer. Der Refrain ist zweistimmig. Dann eine Bridge mit wechselnd offenen und abgehackten Akkorden und sehr hoher Stimme des gleichen Sängers und dann wieder der Refrain und danach dann ein Solo. Wer ist das? Der Song gefällt mir nämlich recht gut.


#6

7:19

Ein extrem langsamer Song, der mit schleppenden Drums und Rhythmus-Gitarren beginnt, über die sich eine recht interessante Solo-Gitarre legt. Diese wird dann von klarem Gesang abgelöst. Der Rhythmus bleibt eher monoton, der Gesang leidend und dieser wird im Refrain zweistimmig. Bei 5:00 kommt dann ein Break und der Song wird noch langsamer.


#7

10:08

Ein sehr proggiger Song, der zunächst mit 80er-Synthies beginnt, zu der sich dann eine cleane Gitarre gesellt, die eine langsame Melodie spielt. Bei 1:35 kommen dann eine Hammond-Orgel, eine verzerrte Solo-Gitarre und eine Geige hinzu und kurz vor 2:00 geht der Song dann richtig los. Solo-Gitarre und Geige spielen fast immer im Duett, ab und an hat die Geige aber auch ein Solo. Bei 3:00 kommt dann ein Sänger, der versucht zu singen, was aber irgendwie nicht so ganz klappt. Der Bass spielt auch die ganze Zeit recht abgedrehte Melodien. Das synkopenhafte Hauptriff finde ich ganz geil, leider kommt es nur sehr selten. Bei den Gesangstellen ist in den Strophen nur Drums, Bass, und eine Synthfläche. Kurz vor 5:00 kommt dann das erste mal der Refrain (?), bei dem auch der Gesang richtig gut klingt. Das Ganze zieht sich dann auf über 10 Minuten, wirkt dabei aber nie langweilig. Wenn der Gesang besser wäre, würde mir der Song sogar richtig gut gefallen.


# 8

5:15

Auch dieser Song hat ein eher gemäßigtes Tempo. Der Rhythmus ist auch synkopenhaft, der Gesang in der Strophe langezogen. Bei der Strophe ist neben der abgestoppten Rhythmus-Gitarre auch eine weitere Gitarre zu hören, die durch einen Flanger gejagt wurde. Teilweise spielt eine Gitarre auch die Gesangslinie. Der Refrain ist gradliniger und am Ende schreit der Sänger auch was "Run, run, run!". Dann eine Bridge, in der der Sänger etwas flüstert, danach bei 4:00 ein recht geiles Solo und nochmal der Refrain. Ganz ok.


#9

3:43

Jetzt wird thrashig. Gehäufter Doublebass-Einsatz. Die Riffs klingen etwas komplizierter. Nur der Sänger macht irgendwie wieder alles kaputt, wenn er mit "I lie at your god" anfängt. Ich kann solchen Gesang nicht ab. Dann komplizierte Soli zu komplizierten Drums und auch der Bass spielt nicht gerade die einfachsten Linien. Zwischendurch sind auch immer wieder Tempo- und Rhythmus-Wechsel zu hören. Wieder ein Song, der ohne oder mit anderem Gesang richtig geil wäre....


#10

5:52

Ein recht langsames, schweres Riff zu straighten Drums eröffnet den Song. Bei 1:00 wird's dann deutlich schneller, die Riffs gehen schon fast in Richtung Death Metal, dann kommt aber klarer Gesang, teilweise zweistimmig. "Until we meet again, please forget me not" verstehe ich da mittendrin, scheint ein Teil des Refrains zu sein. Dann wieder das langsame Riff vom Anfang, dazu kommt dann ein langsames Solo, aber nicht schlecht. "Tomorrow never came, yesterday is gone" singt der Sänger, während das Tempo langsam anzieht und dann wieder in das langsama Anfangsriff zurückfällt. Am Ende kommt kurz eine cleane Gitarre. Aber der Song gefällt mir richtig gut.


#11

3:53

Auch wieder ein langsamer Beginn, diesmal im 6/8-Takt, auch mit einem schweren Riff am Anfang. Dann geht's ab, schnelle Drums, 1/16-Gitarren und ein brüllender Sänger in mittlerer Tonlage. Zum Refrain wird wieder deutlich das Tempo herausgenommen und der Sänger brült einzelne Worte, die ich nicht verstehe. Die Strophe ist dann wieder rasend schnell. Bei 3:00 kommt dann ein zweites Mal der Refrain, dann ein kurzes, schnelles Solo, eine Bridge und der Song ist zu Ende.


#12

3:13

Auch ein schneller Song, der am Anfang sehr an ganz frühe Metallica erinnert, aber dafür ist es alles etwas zu kompliziert. "The enemy is here" höre ich da mal. Außerdem ist der Gesang fast zu melodisch für frühe Metallica, auch wenn der Sänger dem frühen James Hetfield nicht unähnlich ist. Bei 2:00 kommt ein recht nettes Solo, bei dem vor allem die Begleitung begeistert. Jep, der Song gefällt. Was ist das?


#13

5:09

Der Song beginnt mit einer zweistimmigen, sehr melodischen Gitarrenlinie. Dann kommt ein nicht ganz einfacher Drumrhythmus im 6/8-Takt dazu und eine Gesangsstimme, die sehr nuschelig ist und etwas angetrunken/wacklig klingt. Irgendwie muss ich an Ozzy denken, aber der ist es nicht, würde ich sagen. Die Riffs bleiben sehr melodisch und sie gefallen mir echt gut. Aber der Gesang stört (mal wieder). Bei 2:50 dann ein Solo, bei der die Gitarre sehr in den Vordergrund gemischt ist. Da der Sänger hier Sendepause hat, ist das schon die geilste Stelle des Songs. Echt, der Song wäre ohne den Sänger echt der Hammer.


#14

5:36

Ein Klavier eröffnet den Song, dann kommt eine Solo-Gitarre dazu und ein schneller, sehr melodischer Bass, sowie Percussions. Eine Sitar gebietet kurz Ruhe, dann setzen Drums, wieder der schnelle Bass und eine sphärische Mischung aus Sitar, Gitarre und Synths (?) ein, über die sich eine helle weibliche Stimme legt, die mir sehr gut gefällt. Beim Pre-Chorus bei 2:00 kommt ein kurzes männliches Sprachsample, dann kommen abgestoppte verzerrte Gitarren. Der Refrain ist schon ziemlich abgedreht, danach ein Piano-Solo. Dann ein Rhythmus-Wechsel, sie singt was von "In the Abyss". Bei 4:00 dann ein Gitarrensolo und der Bass beruhigt sich tatsächlich mal. Doch, das gefällt mir richtig gut, was ist das?


#15

5:54

Melodische Death Metal-Gitarren, ein kurzer Brüller am Anfang und dann geht's ab. Geil. Der Sänger der dann einsetzt brüllt aber höher, als man anfangs dachte und singt ab und zu mal clean, gefällt mir aber. Das Hauptriff ist nicht ganz einfach, die Drums schnell, aber ohne großen Doublebass-Einsatz. "Make my evil disappear" höre ich beim Sänger heraus. Auch der Song gefällt mir sehr gut und da hätte ich auch gern den Bandnamen dazu. =)



Joa, alles in allem ein doch sehr schöner Sampler, der mir noch besser gefallen würde, wenn bei manchen Songs der Gesang nicht wäre. ^^ Von wem der kommt kann ich aber nicht so recht sagen. Rüdiger und Jesus kann ich eigentlich ausschließen und die, auf die ich sonst noch getippt hätte, sind leider auch schon "vergeben"....
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon Azmodes » Dienstag 28. Dezember 2010, 14:05

Klingt nach Kubi. Oder ist der schon vergeben?
Benutzeravatar
Azmodes
Kurzhaarmetaller
 
Beiträge: 1817
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 14:28
Wohnort: Gradec, Steiamoak

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon Regina Löwenstein » Dienstag 28. Dezember 2010, 14:14

Track Numero 2 könnte alles Mögliche sein, mir schießen da spontan Strapping Young Lad durch den Kopf - vielleicht auch nur, weil ich sie den ganzen Vormittag gehört hab ...
"Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
http://www.myspace.com/endoftheroadmagazine
Bild
Benutzeravatar
Regina Löwenstein
Kurzhaarmetaller
 
Beiträge: 1746
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 21:07
Wohnort: München

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon Pia-Kim Schaper » Dienstag 28. Dezember 2010, 15:42

15 klingt stark nach ARTILLERY mit 'When Death Comes'
solange dein Sänger nicht zu deathig shoutet

http://www.youtube.com/watch?v=QuQq_kZdvsI
Benutzeravatar
Pia-Kim Schaper
Musikredaktion
 
Beiträge: 1469
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:56

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon trent » Dienstag 28. Dezember 2010, 16:17

Pia-Kim Schaper hat geschrieben:15 klingt stark nach ARTILLERY mit 'When Death Comes'
solange dein Sänger nicht zu deathig shoutet

http://www.youtube.com/watch?v=QuQq_kZdvsI


Ja, das stimmt, das ist der Song. Danke. Dann wäre ja der erste Song gelöst...
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon Azmodes » Dienstag 28. Dezember 2010, 16:21

trent hat geschrieben:
Pia-Kim Schaper hat geschrieben:15 klingt stark nach ARTILLERY mit 'When Death Comes'
solange dein Sänger nicht zu deathig shoutet

http://www.youtube.com/watch?v=QuQq_kZdvsI


Ja, das stimmt, das ist der Song. Danke. Dann wäre ja der erste Song gelöst...

Wegen den erwähnten Melodeath-Gitarren hätt ich da nie daran gedacht, aber jetzt wo ich nochmal reinhöre hast du eigentlich Recht. Geiles Album natürlich. Artillery herrschen sowieso.
Benutzeravatar
Azmodes
Kurzhaarmetaller
 
Beiträge: 1817
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 14:28
Wohnort: Gradec, Steiamoak

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 28. Dezember 2010, 16:52

trent hat geschrieben:#1
3:19
Beginnt mit einem recht flotten und einfachen Drumpattern und abgestoppten Achtel-Gitarren in zwei abwechselnden Tonlagen. Dazu männlicher Metal-Gesang, rau aber klar. Im etwas schnelleren Refrain singt er dann was von "In the Valley of silly clouds, where the people die alone". Dann ein recht simples Solo, nochmal der Refrain und ein Break und dann ist der Song auch schon zu Ende.

Silly CLOUDS ist cool. Ich frage mich gerade, wie man die Dummheit von Wolken misst. Wobei Wolken zu dieser Band passen. Sogar dumme Wolken. Das sind Voivod mit "Silly Clones" vom 2006er-Album "Katorz".
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35303
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon trent » Dienstag 28. Dezember 2010, 17:02

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
trent hat geschrieben:#1
3:19
Beginnt mit einem recht flotten und einfachen Drumpattern und abgestoppten Achtel-Gitarren in zwei abwechselnden Tonlagen. Dazu männlicher Metal-Gesang, rau aber klar. Im etwas schnelleren Refrain singt er dann was von "In the Valley of silly clouds, where the people die alone". Dann ein recht simples Solo, nochmal der Refrain und ein Break und dann ist der Song auch schon zu Ende.

Silly CLOUDS ist cool. Ich frage mich gerade, wie man die Dummheit von Wolken misst. Wobei Wolken zu dieser Band passen. Sogar dumme Wolken. Das sind Voivod mit "Silly Clones" vom 2006er-Album "Katorz".


Oops, da hab ich mich wohl verhört. Aber wie schon gesagt, bei allem, was ich über die Band gehört habe, wären bei denen wohl auch bekloppte Wolken im N´Bereich des Möglichen. ^^
Danke für die Auflösung. =)
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Weihnachtswichtelei für Trent

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 30. Dezember 2010, 11:51

Azmodes hat geschrieben:Klingt nach Kubi. Oder ist der schon vergeben?


Nee. VOIVOD wäre bei mir nicht drauf.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21958
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Nächste

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste