Gruppe 17:
An Grunge komme ich nicht ran und ich habe auch wenig Motivation, es zu versuchen. Gibt genug Musik, die ich mir nicht erst schön hören muss. Entsprechend finde ich den BUSH-Song relativ langweilig. Die leichte Melancholie im Refrain gefällt mir, ansonsten ist es mir aber einfach zu egal.
Ganz anders DEATH ANGEL. Geiler Song von einem geilen Album. Ich liebe das Ding.
Die "Chemical Wedding" ist gut, finde ich. Ich lege sie allerdings nur sehr selten auf. Der Titelsong gehört auch zu den Höhepunkten. Ist zum Glück kurz und knackig gehalten und mäandert nicht so völlig ziellos in der Gegend rum. Von daher: Fein!
ENGINE sagte mir jetzt nichts, aber ein Blick zu Wikipedia verrät dann doch einiges. Gefällt mir ganz gut, das Lied. Ray Alder singt verträglich und ich fühle mich eher mitgenommen als stehen gelassen. Eine weitere Beschäftigung hat das Hörerlebnis jetzt zwar nicht angeregt, aber ich find's gut!
Über GUNS 'N ROSES habe ich mir hier sicher schon oft genug mein Maul zerrissen. Auch dieses Lied finde ich doof.
Meine JETHRO TULL-Kenntnisse enden bisher 1987, also kenne ich die "Roots To Branches" nicht. Hier höre ich eine schöne Ballade mit viel Folk, Gefühl und Eigensinn. Wunderbar.
SAVIOUR MACHINE mag ich natürlich auch, auch wenn ich zwischen diesen Spielen immer wieder die Existenz dieser Band vergesse. Egal, schöner Gothic-Rock-Song. Allerdings vermisse ich eine Entwicklung im Song, die ich bei so einer Lauflänge erwartet hätte. Kommt dann erst etwas gehetzt in der letzten Minute. Naja, passt schon.
Ich bin ja schon kein großer Fan der SLAYER-Klassiker, da hat es so ein Stück aus der dritten Reihe doppelt schwer. Finde das Ding dann tatsächlich auch ziemlich stumpf. Die Gitarrensoli sind allerdings fetzig.
Ich liebe das progressive STRATOVARIUS-Frühwerk. 'Thin Ice' steht in meinen Ohren anderem Prog Metal aus dieser Zeit in nichts nach. Wenn ich mir die Platzierungen hier so ansehe, komme ich allerdings ins Grübeln.

Egal, ich feiere dieses düstere, psychotische Lied!
VANDERHOOF wie in Kurdt? Aha. Erreicht mich gar nicht, das Stück. Zu viel eindimensionaler Radio-Rock, zu wenig Metal.