Rüdiger Stehle hat geschrieben:Nein, das sind einfach die ONKELZ.
Hab sie nur bei ihrem Spitznamen genannt.
ah, ok.
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Eure letzten Live-ErlebnisseRe: Eure letzten Live-Erlebnisse
ah, ok.
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Ja, die Setlist war auf jeden Fall sehr spannend. Da ich die Band erst zum zweiten Mal (nach 2005) gesehen habe, hätten es für mich persönlich ein paar mehr 1980er-Sachen sein können, aber 28 Stücke quer durch alle Phasen kann sich auf jeden Fall sehen lassen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseGestern und vorgestern war Prophecy Fest in der Balver Höhle. Ich muss mich erst einmal sortieren, da beide Tage für mich emotionale/wichtige Bands parat hatten. Bericht dazu wird es auch geben. Aber mit VALBORG, IN THE WOODS, HEXVESSEL waren schon drei antizipiert tolle Auftritte dabei. Die Überraschungen dann im Konzertbericht
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Re: Eure letzten Live-ErlebnisseDas liest sich wie ein Livebericht aus dem äußeren Kreis der Hölle:
https://laut.de/News/Lollapalooza-Das-F ... 2024-20604 Aber anscheinend ist das genau die Art von Festival, die zieht. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Da will ich ja auch unbedingt mal hin. letzten Mittwoch BOKASSA. Laut eigener Aussage spielt man Stonerpunk, das ganze hat auf jeden Fall ordentlich Motörheadvibes. Der Gig hat unglaublich Spaß gemacht, weil gerade Bandkopf Jørn Kaarstad ein unglaublich lustiger und sympathischer Typ ist, der viel mit dem Publikum interagiert und mit launigen Ansagen für diverse Lacher sorgt. Rundum feiner Gig. Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseIn Extremo Burgentour in Koblenz. Top Stimmung, trotz sichtlich angeschlagenem Drummer (daher auch ein verkürztes Set, dafür durfte Fiddler's Green länger). Vorband gefiel auch recht gut, musste immerzu an die Irish Folk Sessions in dem Pub, in dem ich nebenher arbeite, denken (der auch Fiddler's Green heißt). Getränkeschlangen bis fast nach Koblenz runter... ok, etwas übertrieben, aber die Schlangen zogen sich durch das gesamte Konzertgelände - das Personal war aber fix. Erstklassige Location übrigens, die Festung, können wir uns hier in Ulm vielleicht ein Beispiel dran nehmen, da steht ne gigantische Zitadelle aufm Berg einfach leer in der Gegend rum...
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Vor einigen Jahren waren da mal recht gute Bands dabei. Es wird mit jedem Jahr schlimmer.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseSa. 21.09.2024:
Bei unserem eigenen Festival, dem "Gas Gäba! 2024" in Stone Mountain, Swabia: - WITCHHUNTER - DEADLY SILENCE - MISSION IN BLACK - STALLION - TYRANT Sa. 28.09.2024 beim Benefiz Beats Babenhausen, gleich nochmal, zum zweiten Mal in acht Tagen: - TYRANT - SCHREYNER feat. Herman Rarebell (ex-SCORPIONS) Eine Spendensammelaktion für die Flutopfer des Iller-Hochwassers 2024. Schreyner ist die Coverband um ex-CHROMING ROSE- und STRANGER-Sänger Gerd Salewski. Für mich der Hammer, zweimal in einer Woche Tyrant gesehen zu haben. Ein Traum. Tyrant hat vier Konzerte gespielt, seit der Reunion, und ich war bei allen dabei. Würzburg - Königshofen - STEINBERG - Babenhausen ![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseAFSKY, KAMPFAR und 1349 im SO36, Berlin
Gestern bei einem Black Metal-Konzertchen 😛 Afsky, Kampfar und 1348 spielen zwar unterschiedliche Stile, aber ohne auf Schablonen und Baukasten zu setzen. Afsky bauen tranceartige Soundwälle melancholisch-enthusiastischer Architektur auf, die von verzweifeltem Gesang inbrünstig kontrastiert werden. Die Entdeckung, deren drei Alben sind richtig gut. Alter Däne! Kampfar höre ich seit über 20 Jahren, sie haben nur gute Alben veröffentlicht. Dolk und seine Kollegen schnittern leidenschaftlich durch die skandinavische Berg- und Seenlandschaft, ohne epische, majestätische Zwischentöne, folkige und stille Parts, Phrasierungen und Breaks auszusparen. Lange Tracks wollen entdeckt werden, diese Buben gehören zu meinen Faves allerspätestens seit "Ravenheart". Hier gilt, Faust auf das Herz und mitsingen 😛 1359 tackern sich mit wilden Drums durch ihr Liedgut: Hier kann ich wenige Tracks unterscheiden, was aber am etwas breiigen Sound des SO36 liegen könnte, ein immer wieder auftretendes Problem dort. Für mich trotz oder wegen ihres Speeds und des unermüdlichen Geackers und Getackers von Genregröße Frost die unspektakulärste Band, wenngleich mit Riesennagelarmbändern, halbausgegorenem Corpsepaint und düsteren Kapuzen durchaus unterhaltsam. Doch wie immer gilt: Ich brauche düstere Waldatmosphäre, wir haben Herbst!
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseKEEP IT TRUE RISING, Posthalle Würzburg, 03.-05.10.2024
Donnerstag: Für TYRAN waren wir zu spät, aber HELL FIRE hat gut eingeheizt, ähh, angefeuert, HAUNT ist solide wie immer, aber für mich nicht allzu spannend, und bei MARTA GABRIEL finde ich die Stimme eher anstrengend, aber die Metal-Ladies-Klassiker-Setlist war mit einigen feinen Klassikern gespickt und der "Gästeblock" mit Jutta, Kate und Enid (und Jarvis) natürlich schön nostalgisch. NIGHT DEMON im Headlinerslot ist für einen Warm-up absolut in Ordnung. Hat Spaß gemacht, und die Nachtdämonen sind ein echt gut geöltes Powerhouse. Warum ich immer noch keine Scheiben von ihnen haben... weiß der Geier, oder weiß er nicht... Freitag: Der - wie meist, im Hinblick auf die Herkunft - sehr feine Franko-Speed-Metal von ANIMALIZE ließ uns früh anrücken. Starker Auftakt. WRITHEN HILT war ebenso als Pflichtprogramm vorgemerkt, und die CD wurde auch eingesackt... das aktuelle Demotape leider schon ausverkauft... Live vielleicht ein bisschen spröde, aber was soll's, ich mag den Stil. THRILLER und TRAVELER dann nicht aus bösem Willen, sondern zum Kräfteerhalt übersprungen, zu HELLWITCH wieder dagewesen, und den Härtehöhepunkt des Festivals genossen. Schön technischer Thrash-Techno-Death-Abriss. CRYSTAL VIPER dann aus oben benannten Gründen nochmal weitgehend ausgelassen, denn mit DEMON stand ein prognostiziertes Festivalhighlight bevor, das natürlich hielt, was der Name verspricht. Etwas früh im Billing vielleicht, wenn man die Publikumsreaktionen als Maßstab nimmt, die zumindest in Sachen Mitsingquote nie höher waren, an dem Wochenende. Aber auch das kommt mit Ansage. DEMON is DEMON. NASTY SAVAGE im Anschluss nicht brillant, aber kultig und krawallig. Gleichwohl, bei dem Tag hieß es zur Hälfte dann nochmal Kräfte sparen, für das Grande Finale mit den potentiellen oder mutmaßlichen "Abschiedskandidaten". PENTAGRAM macht den Auftakt, und Bobby darf in der Form gerne noch ein bisschen weiter machen. Ein neues Album hat er ja auch angekündigt. Sogar die Ansagen waren dieses Mal meist ganz gut verständlich, der Gesang super, und was der Herr Vasquez da in Sachen Punch auf das Drumkit niederkommen lässt, ist unbeschreiblich... wie Scott Columbus einst im Mai. Als einer der größten CIRITH UNGOL Fanboys ever, bleibt natürlich auch hierzu mein Kommentar nicht aus. Dass Jimmy leider raus ist, war bekannt und - zwar mit Bedauern aber doch - akzeptiert, und so war es an sich keine Überraschung "two Demons on stage" zu sehen. Dass auch Greg nicht an Bord war, hat mich ein wenig geschockt, und Sorgen aufkommen lassen, denn ich hab die Band nie nur zu viert gesehen, und die Gitarrenarbeit ist ja doch ein signifikanter Selling Point. Auf der anderen Seite: Die Band war auf den klassischen Alben an sich auch meist ein Quartett und kein Quintett. Also... let them come! Die technischen Schwierigkeiten mit den sich wiederholenden Dropouts der Gitarre bei zwei oder drei Songs hätte ein Stimmungskiller werden können, doch nein: Die Crew arbeitete unermüdlich, die Band zog durch, und die Fans applaudierten die Pannen weg, so dass ab dem vierten oder fünften Song dann die schwarze Maschine richtig gut lief und auch einen guten Sound hatte. Die Performance war trotzig und bissig, aber auch dadurch ziemlich intensiv und emotional, die Songauswahl in meinen Augen sehr stark, weil auch die beiden neuen Alben ausgiebig gewürdigt wurden. Wenn es mein letzter Cirith-Ungol-Gig gewesen sein sollte, dann werde ich ihn als einen guten und intensiven, aber nicht als ihren besten in Erinnerung behalten (das bleibt der beim Hammer of Doom). Doch irgendwie mag ich noch nicht an einen Abschied für immer glauben. Weder die Studioform der Band, noch die Setlist der Tour, noch das Auftreten auf der Bühne oder gar der Spruch "the legacy continues..." auf der Rückseite der aktuellen Shirts klingen so richtig danach. Das Wichtigste, nachdem ich meine ewige Lieblingsband nun sechsmal live sehen durfte, wären mir jedoch nicht weitere Gigs, sondern noch ein Album, oder zwei... und gerade das hat Rob Garven in Interviews ja bereits bei der Ankündigung der "letzten Tour" ausdrücklich nicht ausgeschlossen, weil man sich kreativ in guter Form findet. So oder so, danke für alles an Cirith Ungol, und an Oliver Weinsheimer, dafür, dass er so einen großen Anteil an der für mich wichtigsten Reunion aller Zeiten hatte! Samstag: Der Freitag war lang und intensiv, die alten Knochen müde, so dass ein Erwachen im Hotel erst gehen Elf möglich war, das Einrücken im "Vier Jahreszeiten" erst gegen Eins, so dass wir erst zu PRAYING MANTIS eingerückt sind. Auch hier: Es geht nicht gegen die drei Opener, die allesamt coole Bands sind, aber 10 Bands am Stück ohne Sitzplatz krieg ich einfach nimmer gebacken, denn dann macht mir am Ende der Headliner keinen Spaß mehr. Kein Vorwurf ans Konzept... es ist toll und erfolgreich... aber eben eine kleine Rechtfertigung des müden Kriegers, dass er KERRIGAN, LEGENDARY und FASTKILL nicht ausreichend würdigen konnte. Zurück zu den Troys und Anhang: Für mich seit jeher eine der perfektesten Livebands ever, und meine liebsten Melodicrocker. Auch hier toll, doch ich hätte mich über das ursprünglich geplante Konzept noch mehr gefreut. Aber da kann man nichts machen, und Jaycee ist ein brachial guter Frontmann und Sänger, daher keine Klagen meinerseits. STRESS/METAL LADY dann tatsächlich das mit der zweitgrößten Spannung erwartete Package, denn ich bin ja ein sehr passionierter Magyaren-Metal-Anhänger. Doch die beiden waren mir bis hierhin entgangen. Not any longer..., denn natürlich mussten die drei am Merch verfügbaren Alben mit nach Hause, das vierte fand sich bei Discogs günstig, nachts im Hotel. Jo, mir kommt der Ost-Metal in der Szene generell ein wenig zu schlecht weg. Die Bands leisten sehr oft ganze Arbeit, sowohl mit ihrem alten Zeug als auch mit den aktuellen Alben, die meines Erachtens oft besser und dynamischer produziert sind, als die westliche Konkurrenz. Natürlich sind manche Dinge für den hiesigen Mainstream ein wenig "fringe", aber Ilona, Tibor und ihre Mitmusikar haben echt einen amtlichen, originellen und mitreißenden Auftritt abgeliefert. SAVAGE MASTER war dann wieder weitgehend Zeit für die die letzte Pause vor dem heftig stark besetzten Finale. VICTORY hatte ich schon im Vorprogramm von SAXON gesehen, und ich finde, dass die Band gut aufs KIT gepasst hat, und auch im neuen Line-up ihre Berechtigung hier und überhaupt hat. Sind schon feine Songperlen dabei, energisch und gut herübergebracht. LEATHER ist immer super sympathisch und hat gute Songs im Gepäck, auch hier brennt nichts an, und Y&T ist musikalisch eine ähnlich perfekte Maschine wie DEMON oder PRAYING MANTIS. Der bluesige Hardrock mag manchen teilweise zu altmodisch sein, aber ich finde die Band super und sie hat auch in Würzburg abgeliefert. Kommen wir zu CRIMSON GLORY. Die Spannung war natürlich riesig, wie sie performen würde, so wie damals beim 2011er-Gig mit Todd La Torre, und ich fand es auch wieder ähnlich gelungen. Der Sound hatte entweder anfangs, oder durch meinen Standort bedingt, zuerst ein bisschen unausgeschöpftes Differenzierungspotential, aber das gab sich schnell, und als ich dann beim Mischpult stand, war der Klang nahezu perfekt. Tolle Gesangsleistung von Travis Wills, schön, dass es neue Songs gibt (ein Album würde mich riesig freuen), und eine teilweise richtig brillante und stets sehr engagierte und überzeugende Performance der ganzen Truppe. Hoffentlich wird dieses Mal mehr draus als beim letzten Mal. alias Hugin der Rabe.
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