Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:03

firestarter hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Und das Priest-Cover... =)




So genial wie ich die "South of Heaven" finde, aber "Dissident Aggressor" ist ja nun mal voll in die Hose gegangen.


quatsch, das Cover ist gut geworden.
Wenn ich die ganz große Blasphemie raushole... es bleibt mir sogar eher im Ohr hängen als das Original.
Und das sag ich als Riesen-Priest-Fan... eines der besten Metal-Cover.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:05

Ehrlich gesagt habe ich das Cover nur gelobt, weil ich Lurchi ein bisschen mit 80er-Metal provozieren wollte. Das Cover als solches finde ich okay, aber nicht weltbewegend. Wobei bereits das Original keiner meiner Lieblings-Priestsongs ist. Sagen wir so, es ist für mich kein essentielles Cover.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:07

Hä, JUDAS PRIEST sind jetzt eigentlich eine der 80er Bands die ich noch ziemlich gut finde ... ? Kermit ist verwirrt.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:09

Okay. Dann verwechsle ich dich. Wer hat noch mal geschrieben, dass "British Steel" aus heutiger Sicht kaum mehr als Metal gelten kann?
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:10

Teichfrosch hat geschrieben:Auch hier erkenne ich die musikhistorische Bedeutung an, gibt mir aber persönlich nur sehr wenig... sehr witzig ist, wie dem Senior die Gläser der Brille brechen wegen der lauten (?) Musik, von heutigem Standpunkt aus betrachtet ist das bestenfalls Hardrock, damals war es wohl wirklich hard+heavy ... :?


Na?
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:12

Jhonny hat geschrieben:
firestarter hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Und das Priest-Cover... =)




So genial wie ich die "South of Heaven" finde, aber "Dissident Aggressor" ist ja nun mal voll in die Hose gegangen.


quatsch, das Cover ist gut geworden.
Wenn ich die ganz große Blasphemie raushole... es bleibt mir sogar eher im Ohr hängen als das Original.
Und das sag ich als Riesen-Priest-Fan... eines der besten Metal-Cover.


:doh:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:21

Teichfrosch hat geschrieben:Okay, ich hab mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt, was ich meine ist, dass das heutzutage nichtmehr als wirklich "heavy" empfunden wird. Das war damals, schätze ich mal, anders, und ob das so ist wollte ich mit dem lustigen Smilie erfragen. An meiner Zeichensprache muss ich wohl noch arbeiten ;)

Dass das ungeachtet dessen natürlich Heavy Metal ist steht außer Frage.


Und zwar hier.


"Gibt mir sehr wenig" ist ja nicht gleichbedeutend mit "finde ich schlecht", ich wollte nur nicht wieder meine 08/15 Formulierung "hör ich nicht privat, kann ich mir aber allgemein gut anhören und kann dabei durchaus Spaß haben" verwenden. Die muss ich nämlich jedesmal verwenden wenn sowas zur Sprache kommt, genauso bei IRON MAIDEN oder so (obwohl, die haben "The Trooper", der ist wirklich doll...).

Um das nochmal etwas zu konkretisieren: ich verbinde damit einfach emotional nichts, "meine" Musik lässt mir durchaus auch mal einen kalten Schauer über den Rücken laufen (NEUROSIS als Paradebeispiel) oder treibt mir Tränen in die Augen, lässt mich staunen, wütend werden, ausrasten, zur Ruhe kommen, nachdenken, träumen... JUDAS PRIEST löst bei mir da nichts aus. Aber das heißt ja nicht, dass man die Musik schlecht findet. Wenn ich es scheisse gefunden hätte, dann hätte ich das auch so geschrieben. Keine Angst, MANOWAR find ich deshalb immernoch gräuselich, aber JUDAS PRIEST sind okay. Sowas hört man auch mal auf Parties wo Metal gespielt wird, und dann ist das auch in Ordnung. Gibt mir persönlich trotzdem nichts. Klar was ich meine? :grins:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:30

Freilich habe ich das kapiert. Es ging mir auch nicht darum, ob dir das gefällt, ob du es erträgst, oder ob du es scheußlich findest. Mir ging es - hier wie bei Manowar - nur darum, dass ich es höchst bizarr finde, genau diese Art der Musik provokativ, angedeutet oder ernsthaft in einen Kontext zu stellen, der es als zweifelhaft erscheinen lässt, ob das "aus heutiger Sicht Metal" sei.

Ich will dich mit Nichten zum Traditionsbanger erziehen.
;-)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 23. Dezember 2010, 01:34

Mit dem Alter kommt die Weisheit... ich bin ja immernoch der festen Überzeugung, meinen Musikgeschmack der ganzen Welt aufzwingen zu können. Steter Tropfen hölt den Stein, nichtwahr :grins:

Nein, mal ernsthaft: schon klar. Ich wollte nur nich so fundamental (vielleicht ein zu starkes Wort, aber so habe ich es empfunden) missverstanden werden. JUDAS PRIEST haben durchaus ihre unterhaltsamen Seiten.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 23. Dezember 2010, 09:12

So, habe erneut in Running Wild hinein gehört. Kurz schipperte ein Schiff auf meinem Kaffee. Ich hab umgerührt und weg war es. Mal ehrlich: Das ist gut gemacht, aber der wirkliche Reiz entzieht sich mir komplett. Dass, was es für dich, Rüdiger wohl besonders auszeichnet, macht es in meinen Ohren bieder: Es klingt Deutsch. Die Frische eines 'Victims Of States Power', wo man noch ungezügelte Aggression hören konnte, ist leider komplett flöten gegangen. Sorry to say.

Burzum sind interessant, weil man, egal ob AMbient oder Nähmaschinen-Rock, immererkennt, wer das ackert. Das wird nicht meie Lieblingsband, aber ich kann den Reiz dahinter vnachvollziehen.


"1916" ist das Motörhead Album, welches mir am meisten fehlt. Ich gestehe. Sehr toll. Total toll sogar.

Zu, nächsten Powertrio muss man nicht viel sagen. Findet man wohl nur richtig toll, wenn man das damals erlebt hat. Würde ich das heute zum ersten Mal anhören, müsste ich wohl noch mehr schmunzeln. So klicke ich die Links an, esse ein paar weiße Domninosteine und fühle mich besten unterhalten. Conrad rockt.

Bei der Manowar mag ich seltsamer Weise die erste Seite weit weniger als die zweite. "Dark Avenger", "Battle Hymn" und "Manowar" sind aber toll.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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