100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon salisbury » Mittwoch 22. Dezember 2010, 00:58

Alleon schon die Bezeichnung "Fun-Thrash" lässt mich schnell das Weite suchen...
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 22. Dezember 2010, 10:52

Fun-Thrash ist ja auch eine inkorrekte Bezeichnung.

@Sally: HELLMUTHAFUCKINGYEAH!!! I'll keep my fingers crossed.

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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon firestarter » Mittwoch 22. Dezember 2010, 11:00

Martin van der Laan hat geschrieben:Fun-Thrash ist ja auch eine inkorrekte Bezeichnung.


Das war ja auch ne sehr verkürzte, schlagwortartige Schubladisierung. Wer sich für die Band interessiert, sollte sich an deiner ausführlichen Beschreibung orientieren.

LUDICHRIST waren trotzdem besser. :P
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 22. Dezember 2010, 11:18

So, ich verabschiede mich hiermit in den Weihnachtsurlaub (bin am 30.12. zurück) mit...

Platz 77:

REDEMPTION - The Origins Of Ruin


Bild


REDEMPTION sind für mich die beste Progressive Metal Band, die bisher in aktuellen Jahrtausend das matte Neonlicht dieses bekloppten Planeten erblickt hat. So begnadete Ausnahmekünstler wie Ray Alder, Nicolas Van Dyk, Bernie Versailles und Chris Quirarte musizieren mit schlafwandlerischer Sicherheit in der Twilight Zone zwischen FATES WARNING und DREAM THEATER. Über den technischen und kompositorischen Anspruch, as well as die klugen und schönen Drehungen und Wendung der sagenhaft präzise abgestimmten Instrumente muss man gar nicht reden, das gibt's woanders auch. Was REDEMPTION so besonders macht, ist das wunderbare, aufwühlende und fesselnde Songwriting. Die Lieder atmen, leben und pulsieren, stecken voller Emotionen und Gänsehaut-Spannungsbögen. Darauf ein fantastischer Gesang und ein rundum Ohren schmeichelndes Gesamtklangbild runden "The Origins Of Ruin", das dritte Album der Band glanzvoll ab. Alle vier REDEMPTION-Alben bewegen sich auf diesem phänomenalen Niveau, es fiel mir schwer mich zwischen "The Origins Of Ruin" und dem etwas sperrigeren, aber nicht weniger brillanten Zweitwerk "The Fullness Of Time" zu entscheiden. Eine abschließende Einordnung des aktuellen Wunderwerks "Snowfall On Judgement Day" traue ich mir noch nicht zu, das Album wächst immer noch mit jedem Hören. Sicher bin ich mir allerdings, dass vor allem die erste Hälfte von "The Origins Of Ruin" zum Besten gehört, was das Rock/Metal-Genre zu bieten hat.

The Suffocating Silence
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 22. Dezember 2010, 11:22

Redemption taugt mir definitiv auch.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 22. Dezember 2010, 11:31

Redemption ist so eine Band, deren Qualität ich zwar objektiv anerkenne, die mir aber persönlich nichts gibt. Mir verschließt sich, was diese Band denn unterscheiden soll von all den anderen Progressive-Metal-Kombos. Ja, sie sind verfrickelt, ja, sie sind melodisch. Aber das sind andere Bands auch. Redemption finde ich zwar schön, aber dann zu kitschig und positiv, als dass es zünden könne. Da höre ich lieber so etwas wie Circus Maximus.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Germon » Mittwoch 22. Dezember 2010, 12:56

Martin van der Laan hat geschrieben:Ich sehe schon, euch kann man nur mit dröhnigem Düsterkram glücklich machen... *seufz*
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Stimmt ja garnich.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 22. Dezember 2010, 16:42

"Snowfall On Judgement Day" find ich toll, aber auch dieses Album scheint mir zu munden. Haben will.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 23. Dezember 2010, 09:28

Scatterbrain fand ich damals schon ziemlich toll. Sollte ich mal nach kaufen. Die Bezeichnung Fun-Thrash trifft es zwar, irritiert aber auch. Denn so richtig thrashig sind sie ja gar nicht. Das ist höchstens super lustig. Also, werter Leserschar, nicht abhalten lassen ...

Mit dieser Virgin Steele begann damals mein Interesse an der Band zu verfliegen. Zu brachial, zu viel Manowar-Epik, zu viel von allem. Habe das Album noch nicht einmal am stück durch gehalten. Dagegen empfinde ich die Schmerzkugel ja als luftig. Und mein Test der Links bestätigt mir diese Empfindung. Jupp, schräg.

Redemption: Total toll.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Samstag 1. Januar 2011, 16:33

Platz 76:

BEYOND TWILIGHT - The Devil's Hall Of Fame

Bild

Dieses wundervolle Album war mein erster Kontakt mit Ausnahmekünstler und Tastenmagier Finn Zierler. Dieser Herr verfügt über ein absolut atemberaubendes musikalisches Gespür und Feingefühl. Zierler erschafft Spannungsbögen, die immer wieder unter ihrer opulenten Last zusammenzubrechen drohen, aber schließlich doch felsenfest stehen bleiben und die Seelen der Zuhörer in Aufruhr versetzen durch ihre Mächtigkeit und Schönheit. Das erste Album des Zierler-Geisteskindes BEYOND TWILIGHT gehört oberflächlich betrachtet in den Grenzbereich zwischen Melodic und Progressive Metal. Eine solche aufwühlende Dramatik und Theatralik in den Kompositionen wird aber allerhöchstens noch von KAMELOT in Top-Form erreicht. Eine fantastische Performance von Goldkehlchen Jorn Lande am Mikro setzt dem Ganzen die Krone auf."The Devil's Hall Of Fame" braucht etwas Zeit, genau wie der brilliante, noch eine Ecke wildere Nachfolger "Section X", doch das ästhetische Geschenk, das unter dieser komplexen Schleife wartet, ist alle Mühen wert. Kopfkino der Extraklasse.

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