PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 14. Juli 2024, 22:50

Genau:
18*4 = 72
Dazu die 8 besten 5. Plätze
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Montag 15. Juli 2024, 08:54

Gruppe 11 –

Blind Guardian – Somewhere Far Beyond (1992):
Ist gleich zu als ein „Blind Guardian“ Song zu erkennen. Ich habe es immer noch nicht geschafft, mich mit den alten Sachen zu beschäftigen. Lust hätte ich da schon drauf. Aber dann gibt es immer wieder auch Songs, bei denen mir die Lust vergeht. Der Song ist hier ist ziemlich cool. Das wirkt nicht so unfassbar bis ins kleinste Detail durchdacht. Es will raus und das ziemlich locker. Mehr Gefühl, weniger Kopfsache. Das gefällt mir im gesamten dann doch. Die über 7 Minuten merkt man dem Song gar nicht an. Geht gut nach vorne.

Ken Tamplin – Dancing On A Volcano (1993):
Kenne ich gar nicht. Der Start verrät, dass hier viel Energie drinsteckt. Ziemlich flotte Nummer, die man auch im Gesang wahrnimmt. Trotzdem scheint da viel Platz für Melodien zu sein. Der Sound wirkt vor allem im Schlagzeug ziemlich krachend. Ist aber nur halb so schlimm. Das Solo in dem ganzen Drive macht dann auch spaß. Nicht schlecht, nicht schlecht.

Live – Lakin’s Juice (1997):
Nochmal „Live“. Diesmal etwas anders, habe ich das Gefühl. Das klingt etwas kratziger. Hat von den Gitarren her schon fast etwas „Tool“-artiges. Die Rhythmik gefällt mir. Der Gesang ist ziemlich kräftig. Die Streicher bringen Abwechslung rein und übernehmen noch einen großen Part zur Unterstreichung. Anders, aber nicht schlechter. Im Gegenteil.

Nature And Organisation – Bloodstream Runs (1994):
Ich warte, bis die Sprechpassagen vorbei sind. Passiert das noch? Hmm…wohl eher versteckt.
Musikalisch ist das ok für mich. Aber das klingt durch diese Sprechpassagen ziemlich aus dem Kontext gerissen. Ich habe die Befürchtung, dass das im Albumkontext besser funktionieren könnte. So sagt mir das weniger zu.

Primus – Eclectic Electric (1999):
Jetzt etwas von einem Album von dem ich mir noch sehr viel erhoffe. Ich bin gespannt, was der Song kann. Ziemlich lang, der Song. Hat einen ziemlich langsamen Aufbau. Das ist schon ziemlich krass. Mit so etwas habe ich nicht in der Form gerechnet. Das klingt trotz den typischen Elementen, doch so wenig eingängig. Hat etwas ziemlich Mystisches. Das Einzige, was ich vermutet habe, ist, dass der Bass dann doch auch noch ausbricht. Obwohl der ja eh schon da ist. Das ist sehr, sehr spannend.

Sister Double Happiness – San Diego(1993):
Spannender Gesang. Blues Einflüsse? 90er Touch? Retro mal ein bisschen anders? Wirkt auf mich ziemlich eigenständig. Das ist interessant und gefällt mir auf Anhieb. Werde ich mir mal notieren.

System Of A Down – Soil (1998):
Zählt nicht zu meinen liebsten Alben. Der Song besitzt schon sehr viel von dem, wie ich spätere „System Of A Down“ kennengelernt habe. Der bessere der bis jetzt beiden Songs.

The Haunted – Hater Song (1998):
Ich hab mich schon gefragt, wann der erste „The Haunted“ Song wohl auftaucht. Ich war damals ziemlich verwundert, als ich bemerkte, dass die Band aus Schweden ist. Das klingt überhaupt nicht danach. Finde ich in dem ganzen Soundbrei und Orientierungslosigkeit mancher Thrash Bands, ziemlich erfrischend. Das hat nicht so die offensichtlichen Death Metal Vibes. Dazu höre ich auch ziemlich viele „Hardcore“-Anleihen. Finde ich ziemlich geil.

Titan Force – Shadow Of A Promise (1991):
Jetzt wird es mal wieder klassischer. Und ja, das ist auf Anhieb halt auch einfach toll. Ziemlich eingängig und trotzdem wirkt das vertrackt. Bei der simplen Rhythmik genau das richtige. Großartig!

Urge Overkill – Girl You’ll Be A Woman Soon (1992):
Bin ich komplett unwissend. „Pulp Fiction“ also. Geschrieben von „Neil Diamond“. Aha. Ja passt zur Grundstimmung des Films. Auch da bin ich nicht (mehr) so drin. Ich habe den Film schon ewig nicht mehr gesehen. Mehr aber auch nicht.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Montag 15. Juli 2024, 20:10

- G9 -

01. Dead Can Dance - Indus https://youtu.be/U2L1QyEI9Nw?si=qSzRJI8-7yI_ulNT
Welt aus, DCD an, davon schweben.

02. Depeche Mode - Walking in my shoes https://www.youtube.com/watch?v=GrC_yuzO-Ss
Ziemlich perfekte Mischung aus New Wave, Pop und Rock, aus traditionellem Songwriting und dezenter Elektronik, aus zart und groovig.

03. Tito & Tarantula - Slippin' and Slidin' https://www.youtube.com/watch?v=FJvq49XXwL8
"Tarantism" ist so ein Album, bei dem die Songs im Verbund nochmal an Stärke gewinnen, weil man so immer tiefer in den Stil hineingezogen wird und die Nuancen im basischen Rootsrock sich so im Direktabgleich noch stärker entfalten. 'Slippin´ & Slidin´' schlägt bei mir in die gleiche Kerbe wie die Stücke von IZZY STRADLIN und MAJKE in diesem Spiel. Rockt erdig und groovet gewaltig, bleibt aber schön locker in der Hüfte.

04. Nick Cave And The Bad Seeds - Where The Wild Roses Grow https://www.youtube.com/watch?v=lDpnjE1LUvE
Der Höhlenklaus mit seiner bösen Saat kann Mordsballaden schreiben, keine Frage. Kylie finde ich hier, wie auch die Streicher, ein wenig zu süßlich. Sonst aber ein schönes Stück.

05. Dream Theater - Peruvian Skies https://www.youtube.com/watch?v=QqK4NFFcWdI
Gekonnter Brückenschlag zwischen floydig und hard 'n' heavy. Klingt allerdings auch (zu) routiniert.

06. Solitude Aeturnus - Days Of Prayer https://www.youtube.com/watch?v=ofJZifcfiTA
Klassischer Doom, ein wenig zu geradlinig und monoton, aber das ist auf Hochniveau gejammert. CANDLEMASS-Ersatzstoff.

07. Deliverance - Weapons Of Our Warfare https://www.youtube.com/watch?v=ZGxmxJCmZ_Y
Knochenharter, knochentrockener Thrash Metal, solide runtergerockt.

08. Death - Flattening Of Emotions https://www.youtube.com/watch?v=yuPoJgnGdcI
Speedig thrashiger Deathmetal, knallhartes Fratzengeballer zentriert und schnörkellos ins Antlitz gestellt. Passt so schon mal, könnte ich mir allerdings in dieser Form nicht auf Albumlänge geben. Die Band klang später zum Glück variabler.

09. Guano Apes - Lords of the Boards https://www.youtube.com/watch?v=2yfwePfD-iU
Nicht so gut gealtert, das Ding, ich fand es allerdings damals schon nicht das stärkste Stück der Band. Geht so... Was ich allerdings wieder feststelle: Die einzelnen Elemente mögen noch so simpel sein; aber bei dieser Band greifen alle so präzise ineinander wie ein Schweizer Uhrwerk.

10. Forbidden - Distortion https://www.youtube.com/watch?v=_raKXZb35Q0
Spannendes Intro, leider kommt danach recht wenig, und das nützt sich dann recht schnell ab im weiteren Verlauf. Der Sound ist auch zu gestaucht, seltsame Produktion. Möglicherweise Absicht/Programm, nichtsdestotrotz: Einfach nur anstrengend, ohne zu entlohnen. Nee, das mag ich nicht.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Metalomaniac » Dienstag 16. Juli 2024, 10:50

Gruppe 9

Dead Can Dance Wow, hört sich ziemlich orientalisch/indisch an. Ich dachte DCD wären aus Australien :-) Eher meditativ, nicht ganz meine Sache und ein Gesangsstil, mit dem ich nicht so zurechtkomme.

Death Irgendwie ist mir Death auf Albumlänge zu intensiv. Aber einzelne Songs zu hören ist immer wieder toll! Dieser gehört nicht zu meinen Lieblingen, aber der melodische Refrain ist der Wahnsinn!

Deliverance Erstkontakt. Gitarrensound erinnert mich stark an Justice for All. Allerdings eine Low-Budget-Version davon. Auch musikalisch haben sie bestimmt schon mal die ersten paar Metallicas gehört. Nicht schlecht.

Depeche Mode Einer meiner liebsten Depeche Mode Songs. Sehr typisch, sehr eingängig. Zu eingängig vielleicht.

Dream Theater Habs nie geschafft mich in das Album reinzuhören. Ah, dieses Stück, erinnere mich an den Anfang. Typische DT Versatzstücke. Den Übergang Richtung Solo hab ich irgendwo nochmal gehört. Glaub auf der Scenes. Oh, Groove-Metal-Teil. Das gute: DT haben mal ein paar neue Sachen probiert auf dieser Platte. Das schlechte: für mich haben einige davon nicht funktioniert. Ups, gerade habe ich wieder was von der Scenes gehört. Das könnte jetzt eigentlich Kritik an der Scenes sein, dass da so einiges recycelt wurde, aber: ich finds auf der Scenes deutlich besser umgesetzt. Ist und bleibt eine DT Platte, die nicht in meinen CD-Player findet.

Forbidden Das Lied/die Platte kenn ich nicht. Noch nicht so groovig wie auf Green. Interessant. Reißt mich jetzt instantan mit, aber das tut so staubtrockener Thrash eher selten. Wir noch ein paar Spins bekommen bei mir.

Guano Apes Sehr überraschend! Kenn das Lied natürlich, habs aber im Kopf irendwie auf den Refrain reduziert. Die Strophen sind ja recht cool!

Nick Cave Nicht schlecht, nicht meins

Solitude Aeturnus Schön doomig, schön melodisch. Solitude Aeturnus sind nicht gerade meine Lieblingsband. Kommen aber in dieser für mich durchwachsenen Gruppe doch auf die 1!

Tito & Tarantula Kenn ich eigentlich nur aus Dusk til Dawn. Hört sich gleich mal nach einer Melange aus ZZ Top, AC DC und DAD an. Rockt auf jeden Fall!
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon salisbury » Dienstag 16. Juli 2024, 21:51

Gruppe 7 ist wieder eine mit einigen blauen Lieblingen. Ganz vorne badischer Underground, der bei Powermetal.de aber wohlbekannt ist. Ich denke, ich habe schon öfter über meine besondere Beziehung zu dieser Band geschrieben, hier mein Liebling dieses fantastischen Albums, der wohl eingängigste Track 'Moonlight Waters'. Von Holger kennen wir ja den komplexesten, aber natürlich ebenso faszinierenden 'Nyarlathoteps Liar', falls ihr euch erinnert 8-) .

Auf 2 einer besten NEVERMORE-Songs, ich liebe die Band eh auf breiter Spur in den 90igern.

Platz 3 die Gunners mit 'November Rain' und wenn ich sagen würde, dieser Song würde weniger Gänsehaut erzeugen als der 'Sanity Assissin', müsste ich lügen. Vor allem Slashs Soli sind woaaaah!

SAVIOUR MACHINE habe ich ewig nimmer gehört, ja eigentlich schon vergessen. Das war eine schöne Auffrischung.

TORMAN MAXT ist auch von Holg bekannt, auch das ist 10/10. Ich hoffe, der Song überlebt.

MARILLIONs 'Afraid Of Sunlight' lief auch schon lang nimmer und auch das ist ein Fehler. Kleine Überraschung, dass dieser Song bei Metal Me so gut ankommt, aber H-Mary Lion geht bei ihr deutlich besser als FISHillion.

SENTENED - Noose war auch eine schönes Wiederhören. Meine Band war SENTENCED allerdings nie und mit den Rängen 1 bis 6 kann 'Noose' deutlich nicht mithalten.

Die Faszination einiger aktueller (und ehemaliger) Forenkinder für LIVE ist trotz mehrmaliger intensiver Beschallung in angenehmer Atmosphäre nie angekommen. Deshalb schiebt sich der für mich bislang unbekannte, aber irgendwie pfiffige CAKE-Song vorbei. Ich mag einfach dieses 60ies-Feeling. Auch MOLLY HATCHET ist wie immer sehr gefällig, kann sich aber nie nachhaltig festsetzen.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Mittwoch 17. Juli 2024, 03:02

- X -

10. Sacred Warrior - Warriors https://www.youtube.com/watch?v=Vp6A8I56l3k
Ziemlich generischer Powermetal, leicht anstrengend, schnell vergessbar.

09. Head Like A Hole - Faster Hooves https://youtu.be/zmm_YmVmIuI?feature=shared
Ziemlich räudiger Speedrock, der mich ein wenig an WARRIOR SOUL erinnert aber noch ungehobelter daherkommt und ziemlich unbeeindruckend durchrauscht.

08. Lanfear - Turn the Tide https://www.youtube.com/watch?v=mwn9Rq2C4G8
Ah, jetzt wird es endlich interessant: Folk, Post-Punk, Elektronik, Powermetal, eine krude aber eigenständige Mischung, rauh und sketchy, aber nicht ohne Charme, mir dennoch etwas zu refrainlastig dudelig, allerdings eine ziemlich progressive Mischung trotz aller Basiertheit. Auf Dauer wäre mir der Stil wohl etwas zu anstrengend dafür, dass letztlich nicht so viel passiert kompositorisch. Aber das Klangbild ist doch schon etwas Besonderes, auf eine eigenbrötlerische, trotzige, kauzige Art.

07. Freak Kitchen - Walls Of Stupidity https://www.youtube.com/watch?v=4jAtlD4yXyk
Dann wird es bratzig: Alternative Rock / Funk Metal im Crossover, fast schon poppig eingängig und doch knusprig und tight. Ein gewisser Faktor an Glam / Sleaze steckt auch drin. Der Groove kann schon was. Dennoch wirkt es auf mich wie ein etwas weniger souliger, etwas weniger verspielter, etwas weniger freakiger, etwas weniger funky, etwas weniger heavy, etwas weniger progressiver, deutlich prolliger geratener Beinahe-Klon von FISHBONE. Too much of the same to really get anywhere...

06. The Exponents - Why Does Love Do This To Me https://youtu.be/IAmS-YAliA8?feature=shared
Down Under College Pop Rock? Kann man machen, etwas unbeschwert schrammelig, etwas larmoyant gefühlig, nothing too deep, erinnert im Sound auch ein wenig an THE CLASH, und klingt so, als könnte das auch am Lagerfeuer geklampft funktionieren. Aufdringlich eingängig einerseits, andererseits dabei aber nicht zu ernstgesichtig, bleibt also beschwingt statt zu nerven, als Ohrwurm bleibt es dennoch nicht hängen, ganz netter sonic fast food also.

05. Tom Petty - Learning To Fly https://www.youtube.com/watch?v=s5BJXwNeKsQ
Noch so was urst Simples: Harmlose, nette Mischung aus rootsig traditionell und poppig rundgelutscht; Radiopoprock, AOR, Boomermusik, right next door to Nashville kitsch, harte Gratwanderung. Ich finde es dennoch recht charmant.

04. Tribe Of Gypsies - Rays Of The Sun https://www.youtube.com/watch?v=GWlXmTATsQw
Da hat wohl jemand CARLOS SANTANA studiert und für gut befunden, ohne im Fantum stecken geblieben zu sein. Gefällt mir recht gut, auch wenn das Rad hier nicht neu erfunden wird. Radiotauglich ausproduzierter AOR / Westcoast Rock / Folk-Rock, der mit beiden Beinen geerdet ist. Könnte man auch als poppig verwässert bezeichnen, wenn man streng wäre, und ganz so inspiriert wie SANTANA klingt das für mich nicht, aber leben und leben lassen, lebendig und lässig genug ist das hier schon.

03. Memory Garden - The Rhyme of the Elder https://www.youtube.com/watch?v=K2NPMSiWoDQ
Wir nähern uns den Highlights. Hier kommen gewisse CANDLEMASS vibes auf. Intensiver Stoff. Mehr will ich dazu auch gar nicht schreiben. Man fühlt es oder man fühlt es nicht.

02. Majke - A ti još plačeš https://www.youtube.com/watch?v=fn6be0y4VnU
Erdiger no bullshit Rootsrock mit Gemüt, Grit, Guts und Groove. Mitreißend!
:blumen:

01. Savatage - All that I bleed https://www.youtube.com/watch?v=1x64Qe0zg7Y
Herzenslied...
(Für einen ganz kurzen Moment dachte ich, das sei meine Nominierung. Wer auch immer das tatsächlich war, ich danke dir.)
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 17. Juli 2024, 10:16

Eike hat geschrieben:04. Nick Cave And The Bad Seeds - Where The Wild Roses Grow https://www.youtube.com/watch?v=lDpnjE1LUvE
Der Höhlenklaus mit seiner bösen Saat kann Mordsballaden schreiben, keine Frage. Kylie finde ich hier, wie auch die Streicher, ein wenig zu süßlich. Sonst aber ein schönes Stück.


Genau das, so interpretiere ich das, soll dieser Kontrast darstellen.
Cool, dass dir das aufzufallen scheint. Manchmal fehlen einem selbst die Worte und man findet sie irgendwo anders.

Eike hat geschrieben:08. Death - Flattening Of Emotions https://www.youtube.com/watch?v=yuPoJgnGdcI
Speedig thrashiger Deathmetal, knallhartes Fratzengeballer zentriert und schnörkellos ins Antlitz gestellt. Passt so schon mal, könnte ich mir allerdings in dieser Form nicht auf Albumlänge geben. Die Band klang später zum Glück variabler.


Wenn du damit die "The Sound Of Perseverance" meinst, dann zeigt mir das geradezu nochmal auf, warum ich an das Album nicht rankomme. Zu dieser Zeit in der Diskographie, geht es für mich fast schon gar nicht mehr variabler. Später war das für mich eine Öffnung eines neuen Sounds. Aber variabler, waren sie für meinen Geschmack schon damals.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Metalomaniac » Mittwoch 17. Juli 2024, 10:44

Gruppe10 hat mir sehr vie Spaß gemacht!

Von Freak Kitchen kenn ich nur die Move. Mag sein direkt erkennbares Gitarrenspiel sehr. Die Songs sind mir aber oft recht ähnlich aufgebaut. Net schlecht, aber nichts was mich reizt oft aufzulegen.
Von Head Like A Hole hab ich noch nie gehört. Hört sich irgendwie nach 80er Wave/Post-Punk an.
Lanfear haben bei mir ein Stein im Brett. Irgendwie sympathische Musik. Und das Debut sticht mit seinem wilden Genre-Mix noch positiv aus der Diskographie heraus.
Auch Majke sind mir völlig unbekannt. Schöner Rock. Hab aus versehen auf Spotify eine Live Version von 2007 erwischt. Danach kam mir die Originalversion etwas dröge vor. Ich kann mir vorstellen, dass Majke live viel besser kommen als auf Platte!
Memory Garden Schön schwerer Doom. Ich kenn das Debut nicht, aber als der Song gegen Ende langsam aber plötzlich langsamer wird hat mich das total umgehauen. Cool!
Sacred Warrior: man könnte sagen: typisch amerikanischer melodischer Power-Metal. Man könnte auch sagen: verdammpt nah an mittelalten Queensryche. Also echt verdammt nah. Mit bisschen Crimson Glory. Aber gibt schlechtere Referenzen.
Savatage *dahinschmelz* Das ist die Stelle bei langen Autofahrten, nach der ich keine Stimme mehr habe :-)
The Exponents passen wie die Faust aufs Auge nach dem Savatage Seelen-Overload. Locker flockiger Pop-Rock. Wenn ich die in der richtigen Phase meines Lebens kennengelernt hätte, könnte mir das richtig gefallen.
Petty, Tom ist meine Antwort auf die nie gestellte Frage, was passiert wäre, wenn Bob Dylan nicht Protest-Folk, sondern Pop/Rock gemacht hätte (und singen könnte) :-) Schön. Totgedudelt. Schwer für mich einzusortieren.
Ist die Tribe Of Gypsies nicht 2000 rausgekommen? Egal. Hab die CD finde sie sehr schön und enspannend, aber so richtig gepackt hat sie mich nie. Bin halt nicht so der Latin-Lover :-)
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon salisbury » Mittwoch 17. Juli 2024, 13:12

Metalomaniac hat geschrieben:
Auch Majke sind mir völlig unbekannt. Schöner Rock. Hab aus versehen auf Spotify eine Live Version von 2007 erwischt. Danach kam mir die Originalversion etwas dröge vor. Ich kann mir vorstellen, dass Majke live viel besser kommen als auf Platte!


Ich denke, um das zu erleben, musst Du in den Balkan reisen. Kroatien, Slowenien, vllt Serbien. Hab Goran Bare (der Sänger und Hauptmensch von MAJKE) in Zagreb live gesehen und das war sehr cool. Zumindest die erste Stunde. Er ist leider nimmer der Fitteste.

Gebt mir ein bissl Zeit, ich und Metal Me versuchen, Euch ein bisschen mehr zu Goran Bare und seiner Musik zusammenzutragen.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Mittwoch 17. Juli 2024, 16:29

👍
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