PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon salisbury » Dienstag 9. Juli 2024, 11:06

Ich versuche mal, etwas Kommunikation reinzubringen, bin da derzeit leider nicht das große Aushängeschild...aber Gruppe 6 ist noch recht frisch im Ohr

Holger Andrae hat geschrieben:Gruppe 6

Blasphemy : Schon der Beginn zerrt an den Nerven. Wenn dann die "Musik" einsetzt bin ich zuerst ob des nicht vorhandenen Sounds amüsiert, beim Erklingen des Sängers bin ich dann aber komplett raus. Nee, das ist leider nicht mal charmant.



Geht mit leider ganz genau so, eine Minute Rückkopplung, dann rööööhr.

Fish : Aus irgendeinem Grund kenne ich diese Nummer gut und weiß nichtmal genau woher. Toller Song, atmosphärisch, getragen, lebt von der tollen Stimme. Mein Problem mit den Sachen von Fish solo, da sind auf allen mir bekannten Scheiben einigen totale Kracher und einige weniger spannende Songs. Das hier ist, wie gesagt, ganz wunderbar, hat in einer Gruppe voller persönlicher Hits einen schweren Stand.


Also mir war so, als hätten wir das in einem der letzten PMDECS-Spiele schon gehabt, etwa das 10-Alben-Spiel? Ansonsten wieder volle Zustimmung für alles, auch dass persönliche Highlights hier eine bessere Platzierung verhindern.

Machine Head : Auch wenn ich mit Rob meinen Frieden geschlossen habe, bin ich beim Video sofort wieder komplett draußen. Kopfsocken-Thrash mit Brüllwürfel-Gesang, Obertönen und Grooves anstatt Riffs. Dazu lustige Klamotten und Frisuren und böses Macho-Gepose. The root of all evil in Thrash. Neben Pantera ein gern gepflegtes Feindbild. Heute bin ich da weniger emotional am Start und finde die Musik ganz einfach nicht gut.


Hier ticken wir unterschiedlich; aber ich bei weitem nicht mit allem mitgegangen, was die 90iger uns an neuem "Metal" geboten haben, bei BIOHAZARD, SLIPKNOT, KORN, PRO-PAIN und dem ganzen toughem Zeug bin ich auch eher raus, aber MACHINE HEAD hörte ich schon immer anders. Klar, richtige Knaller waren da auch nur einige wenige Songs, aber die hab ich dann doch sehr zu schätzen gerlernt und sind mit mit gewachsen. Vor allem 'Davidian. Siehe mein Posting zu Gruppe 6.

Mayfair : Ganz anders dann diese Herzensband, deren Musiker leider irgendwann irgendwo ein bisschen falsch abgebogen sind. Eigentlich gar nicht meine Musik, aber ich habe damals in Hamburg eine nicht ganz kleine Menge von der Scheibe verkauft. Tapetrading went digital. Mayfair war sehr speziell, progressiv vom Kern heraus. Einzigartig.


Uff, ich hab leider seit Jahren keinen Konzakt mehr zu den Musikern. Falsch abgebogen? Was heißt das jetzt wieder? Ich will es lieber nicht wissen und ich wünschte, Du würdest solche Andeutungen eher nicht machen, oder dann doch konkret ausführen. Ähnlich wie bei WARLORD. Jetzt bin ich schon neugierig aber irgendwie doch verunsichert. Vllt sollt ich mal Marion oder Rene mal schreiben...

Metallica : Müsste ich doof finden, weil Mainstream. Tue ich aber nicht, Ätschibätsch. Ultimatives Groove-Monster. Geht also.


Yeah. Wird wohl das Spiel nicht dominieren wie 'Fade To Black' oder die Glocke, aber ist schön, dass es jemand nominiert hat.

Mystic Force : Habe ich sogar noch als 12". Ganz famoser US Metal von Keith Menser (RIP). Ein ganz feiner Kerl, der leider viel zu früh von uns gegangen ist und der leider immer zu viel vorhatte.


Wie gesagt, ist an mir damals vorbei gelaufen, höre ich das erste Mal. Ich hatte mal eine Phase, als ich genau diesem Sound hinterher gejagt bin, heute ist es anders, aber immer noch schön, zu hören. Vieles aus dieser Gruppe finde ich dann doch noch besser.

Psychotic Waltz : Sogar ein Song, der nichtmal unter meinen Top 5 des Albums ragniert gewinnt locker eine Gruppe.


Siehe mein Post. Ich denk, Top 5 des Albums erreicht er bei mir, gehört habe ich es lange nicht mehr. Große Freude, sehr sehr große Freude, goosebumps deluxe.

Social Distortion : Hammer! Zuerst live gesehen, völlig gefasht am nächsten Tag dieses Album erworben und wochenlang im Auto laufen gehabt. High Energy Hillbilly-Punk mit Attitüde. Liebe ich natürlich!


Oh, wusste nicht, dass das Dein Sound ist. Meiner nur am Rande. Für Punk gut hörbar :grins:

Thunder : Eine der besten Rock-Balladen überhaupt!


Schon! Ich bekenne als Fan der "Metal Ballads"-Serie. War das da auch drauf?

Warrior Soul : Passt natürlich zu Social Distortion. Ewig nicht gehört. Da wurde man noch punkiger als eh schon und iregndwann hieß man dann ja auch so wie dieses Album. Anyway, das kickt natürlich some major ass. Sozialkritischer Anarcho-Psycho-Punk. Love it!


Uuups. Das sind Attribute, wo Blautier abschaltet. Anarcho, Attitüde, neee, bäh! Folgerichtig gefällt es mir dann auch nicht.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Dienstag 9. Juli 2024, 11:18

Holger Andrae hat geschrieben:Kurze Info brgl. Mystic Force. Es wird demnächst der Back-Katalog via High Roller kommen.


:blumen:

Wirklich eine wunderbare Nachricht!
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 9. Juli 2024, 13:09

Gruppe 9 -

Eine Gruppe aus der ich viel kenne. Die Songs die ich nicht kenne sind interessant. Aber mir fehlt persönlich etwas die Überraschung. Macht aber natürlich nichts.

Dead Can Dance – Indus (1996):
Mir ist der Name geläufig. Aber in welche musikalische Richtung das geht, davon habe ich keine Ahnung. Klingt stark nach World Music. Die erste Minute bereitet mir schon Kopfzerbrechen. 9 Minuten? Uff…
Sicherlich wird hier mit ziemlich viel Atmosphäre gearbeitet. Sehr tranceartig, das Ganze. Nach 3 Minuten setzen Töne ein, die ich auch zuordnen kann und es wird mehr zu einem „Song“. Aber im Großen und Ganzen…ich wüsste nicht zu welcher Gelegenheit ich diese Art von Musik auflegen sollte. Ich kann das gut annehmen, aber mein Favorit wird es sicherlich nicht.

Death – Flattening Of Emotions (1991):
Ich habe es schon in meiner Top 100 geschrieben. Für mich geht im Death Metal nicht mehr Emotionalität als in diesem Song. Wahnsinn, was Chuck hier erschaffen hat. Jedes Mal Gänsehaut!

Deliverance – Weapons Of Our Warfare (1990):
Habe ich gleich am Anfang der Thrash Phase auf dem Zettel gehabt. Knochentrockener 90er Thrash Sound, wie es sich gehört. Messerscharfes Riffing. Angenehme Stimme, die schon fast zu „normal“ klingt. Trotzdem natürlich sehr toller Song.

Depeche Mode – Walking In My Shoes (1993):
Brauch ich doch auch nicht mehr viel zu schreiben. Der Song findet bei mir immer wieder Erwähnung. In Anbetracht der Historie der Band und dem Text des Songs, wirkt er wie ein Hilfeschrei. Großartiges Stück Musik.

Dream Theater – Peruvian Skies (1997):
Ich kann mir schon denken, von wem das kommt. Ein ziemlich gut gealtertes Album, dass mir persönlich manchmal zu schlecht wegkommt. Gerade Live, gewinnen einige Songs dazu. „Peruvian Skies“ auch. Erste Hälfte sehr Floydig, danach ziemlich simpel. Wobei der Song jetzt nicht der größte Prog Song der Band ist. Aber der Song mausert sich zu einem sehr Riffbetonten Song, der halt wie gesagt vor allem Live einfach Spaß macht.

Forbidden – Distortion (1994):
Oh, jetzt bekomme ich etwas noch Ungehörtes einer mir bekannten Band zu hören. Na schauen wir mal. 6 Minuten sind schon eine Ansage. Etwas schwierig. Da weiß ich zunächst gar nicht was ich zu schreiben soll. Ich suche die Spritzigkeit der ersten zwei Alben, die hier irgendwie abhanden gekommen ist. Vom Sound her klingt das ziemlich geil. Aber irgendwie holprig. Es mag am abgehackten Riffing liegen, der den ganzen Song zu dominieren droht. Irgendwie Hüftsteif, zu kopflastig.

Guano Apes – Lords Of The Boards (1997):
Klar, eine Band der 90er. Schon krass, was die alles erreicht haben. Aber meine Musik ist es einfach nicht. Groove, über groove, über groove. Komische laut/leise Kombi. Thema wirkt ziemlich erzwungen. Mag ich nicht. Das Sandra aber viel kann, hat sie für mich viel später bewiesen.

Nick Cave And The Bad Seeds – Where The Wild Roses Grow (1996):
Klassiker! Gänsehaut! Ein Meisterwerk. Stimmen die unfassbar gut zusammenpassen. Und Nick Cave kann sowieso alles. Ist einfach so!

Solitude Aeturnus – Days Of Prayer (1998):
Ich habe bis jetzt leider immer noch nur die „Alone“. Das müsste ich al schleunigst ändern. Der Song hier beweist das. Was ein druckvoller, harmonischer Sound. Hebt den Gesang unfassbar angenehm hervor. Klar, dass mir dann auch der Song an sich ziemlich gut gefällt. Ich leg mir mal mein einziges Scheibchen raus.

Tito & Tarantula – Slippin‘ And Slidin‘ (1997):
Das macht mehr Spaß, als ich zunächst angenommen hatte. Zugegeben, ich kenne kaum etwas von dieser Band. Aber man wippt, nickt im Takt mit. Schöner, kurzweiliger Rocker.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 9. Juli 2024, 13:10


Gruppe 10 -

Für mich die mit Abstand schwächste Gruppe bis jetzt

Freak Kitchen – Walls Of Stupidity (1996):
Zumindest die Band hatten wir ja schon, ja sogar zweimal. Ich finde den Sound ziemlich dumpf. Und irgendwie fährt das hier die Alternative Schiene der 90er. Nimmt Wendungen an, die ich so nicht erwartet habe. Der Schluss zieht an, das reißt dann auch mit. Aber so ganz warm, werde ich damit nicht. Ich hoffe er kommt weiter. Denn so interessant finde ich den Song dann doch.

Head Like A Hole – Faster Hooves (1994):
Uh, gefällt. Ich weiß noch nicht ganz genau, was es ist. Aber der Song scheint einiges richtig zu machen. Treibend, nach vorne sprintend. Den Gesang finde ich etwas komisch produziert. Aber als Gesamtding, habe ich da weniger ein Problem damit. Doch kann man sicherlich machen.

Lanfear – Turn The Tide (1999):
Ah ja. Band bekannt, Song und Album nicht. Deswegen aber gespannt, wie die „jungen Lanfear“ klingen mögen. Mich überrascht dieses, ich würde schon sagen, folkige Element am Anfang. Und auch das Keyboard klingt ziemlich vordergründig. Und auch der Gesang mag mich im gepressten nicht so ganz ansprechen. Wenn es in die Instrumentalsektionen geht, bin ich aber voll dabei. Spannender Song, von dem ich mir ebenfalls wünsche, weiterzukommen. Der könnte wachsen.

Majke – A Ti Još Plačeš (1996):
Bassbrummen am Anfang ist immer gut. Schön schleppend, aber mir passiert dann musikalisch doch zu wenig. Läuft bestimmt gut nebenher. Aber für mich nichts Aufregendes.

Memory Garden – The Rhyme Of The Elder (1996):
Tonnenschwere Riffs, ein glasklarer Sänger, der manchmal zu viel Spültabs abbekommt. Aber das macht nichts. Ab ca. 2:15 Min. hat der Song mich dann komplett. Cooles Ding! Und es hat dazu geführt, dass ich endlich mal reinhören konnte. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das Vorhaben schon umgesetzt hatte.

Sacred Warrior – Warriors (1990):
Der Sänger überzeugt auf ganzer Linie. Der Song an sich geht verspielt, aber straight nach vorne.

Savatage – All That I Bleed (1993):
Und mal wieder „Savatage“. Am besten funktioniert die Band bei mir wohl gut dosiert. Ja, guter Song. Aber mir manchmal zu dick aufgetragen. Ertrag ich mal mehr gut, mal weniger gut. Die 10er Reihe, werde ich erst einmal unterbrechen. Sorry…

The Exponents – Why Does Love Do This To Me (1992):
Allein beim Lesen des Songtitels, schreck ich zusammen. Buuhuu…
Der Gesang machts nicht besser…

Tom Petty – Learning To Fly (1991):
Großartig!

Tribe Of Gypsies – Rays Of The Sun (1999):
Weiß ich gar nicht was ich zu schreiben soll. Nicht meins, aber auch nicht schlimm.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Dienstag 9. Juli 2024, 14:50

salisbury hat geschrieben:ich wünschte, Du würdest solche Andeutungen eher nicht machen, oder dann doch konkret ausführen.
Derlei vages Geraune finde ich auch eher unschön. Dann lieber Butter bei die Fische und konkret ausführen, was nervt.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 9. Juli 2024, 17:37

Sorry. Das ist bei mir immer automatisches Gedankenkino. Werde ich zukünftig unterlassen.
Zum Thema Mayfair: Die Jungs sind in Corona-Zeiten mit sehr seltsamen Ansichten um die Ecke gekommen, wenn es um Masken und Impfen ging.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon salisbury » Dienstag 9. Juli 2024, 18:15

Holger Andrae hat geschrieben:Sorry. Das ist bei mir immer automatisches Gedankenkino. Werde ich zukünftig unterlassen.
Zum Thema Mayfair: Die Jungs sind in Corona-Zeiten mit sehr seltsamen Ansichten um die Ecke gekommen, wenn es um Masken und Impfen ging.


Okay, danke für die Info. Da sind sie ja leider nicht die einzigen. Ich denke, ihre Musik kann ich jetzt trotzdem noch genießen.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon salisbury » Dienstag 9. Juli 2024, 18:25

Pillamyd hat geschrieben:
Majke – A Ti Još Plačeš (1996):
Bassbrummen am Anfang ist immer gut. Schön schleppend, aber mir passiert dann musikalisch doch zu wenig. Läuft bestimmt gut nebenher. Aber für mich nichts Aufregendes.


Nicht mein Song, aber ich weiß von wem :D . Und klar, Deinen Eindruck kann ich gut nachvollziehen. Ich denke, man braucht als Nicht-Kroate schon einen besonderen Bezug zu Land und Leuten, um das toll zu finden. Goran Bare ist wohl der bekannteste und für viele auch wichtigste Rockmusiker des Landes. Mein Schlüssel zu seiner Musik war die Stimme. Ihn mal live zu sehen, ist auch ein Erlebnis, seine Musik geht von rockig über bluesig bis düster-schleppend. Ich kann bei Interesse mal mehr über BARE (MAJKE war seine erste Band, glaub ich) schreiben. Hoffe nur, dass es nicht völlig abkackt, aber ich hab schon einen gesehen, der's mag :). Ziel ist ein höherer Schnitt als BLASPHEMY :grins: .
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 9. Juli 2024, 19:57

salisbury hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:
Majke – A Ti Još Plačeš (1996):
Bassbrummen am Anfang ist immer gut. Schön schleppend, aber mir passiert dann musikalisch doch zu wenig. Läuft bestimmt gut nebenher. Aber für mich nichts Aufregendes.


Nicht mein Song, aber ich weiß von wem :D . Und klar, Deinen Eindruck kann ich gut nachvollziehen. Ich denke, man braucht als Nicht-Kroate schon einen besonderen Bezug zu Land und Leuten, um das toll zu finden. Goran Bare ist wohl der bekannteste und für viele auch wichtigste Rockmusiker des Landes. Mein Schlüssel zu seiner Musik war die Stimme. Ihn mal live zu sehen, ist auch ein Erlebnis, seine Musik geht von rockig über bluesig bis düster-schleppend. Ich kann bei Interesse mal mehr über BARE (MAJKE war seine erste Band, glaub ich) schreiben. Hoffe nur, dass es nicht völlig abkackt, aber ich hab schon einen gesehen, der's mag :). Ziel ist ein höherer Schnitt als BLASPHEMY :grins: .


Ich überlege gerade ob das wirklich so ist. Im Grunde ist es nämlich tatsächlich nur die Musik, die nicht so ankommen möchte. Andererseits kam mein nominierter türkischer Song damals ja auch nicht so an. Und da hängen auch ziemlich viel Erinnerungen dran. Ich würde es sehr begrüßen, wenn du uns das näher bringen könntest. Vielleicht ist ja doch noch was dabei, was mir gefallen könnte :)
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Dienstag 9. Juli 2024, 20:03

salisbury hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:
Majke – A Ti Još Plačeš (1996):
Bassbrummen am Anfang ist immer gut. Schön schleppend, aber mir passiert dann musikalisch doch zu wenig. Läuft bestimmt gut nebenher. Aber für mich nichts Aufregendes.


Nicht mein Song, aber ich weiß von wem :D . Und klar, Deinen Eindruck kann ich gut nachvollziehen. Ich denke, man braucht als Nicht-Kroate schon einen besonderen Bezug zu Land und Leuten, um das toll zu finden.
Nö. Überhaupt nicht. Bloß zu kernigem Rock. Ganz allgemein. Das ist doch Rootsrock vom Feinsten. Riff, Stimme, Sound, what's not to like? Wenn man mit Rock gar nichts anfangen kann, okay, dann wundert mich das nicht. Aber sonst schon. Klar, erfindet das Rad nicht neu. Muss es aber auch nicht. Ist schön knusprig, leidenschaftlich, rockt!
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