frankjaeger hat geschrieben:1.
Keyboards, klingt anfangs ein bisschen wie Magnum. Sind sie aber nicht, kommt mir aber bekannt vor. Ich kann den Finger nicht drauf legen, aber dieses fluffige Keyboard mit der weichen, netten Stimme, und genau der richtigen Härte ist ein klassisches AOR Stück. Gut, aber nicht gewaltig. Ich kann natürlich nach einer Minute mitsingen. Ich könnte mir vorstellen, das sogar zu besitzen. Oder zumindest etwas von denen. Oder wenigstens zu kennen. In jedem Fall: Gut. Kaufliste. Der Song heißt übrigens „Resurrection“ oder so. Ganz sicher. Guter Beginn! Die Achziger waren toll. Jesus und Drumtier kriegen davon Staupe und Wollausfall.
Klassischer AOR ist das nicht, die Washington Post meinte "Mischung aus heavy-metal-artigem Rock, geschärft durch Funk und jede Menge Rock'n Roll". Ist von `88 und du besitzt Alben der Band...

frankjaeger hat geschrieben:2. Trommelwirbel, jetzt wird es Metal. Aber Melodic Metal. Fette Gitarren, meine Frau assoziiert das mit Blue Murder. Nein, ist es nicht, kenne ich auch nicht. Ist eine Art melodischer Alternative mit Groove Metal Einflüssen. Klingt gut, mit melodischem Sänger, der etwas von „sands in the hour glass“ und „bringing you back to me“ singt, und „letting me know I’m alive“. Ich kenne es nicht, aber es ist nett.
Englische Band mit recht illustren Mitgliedern. 2004
frankjaeger hat geschrieben:4.
Noch mal RnR. Sammy Hagar? Nee. Coverversion der Bee Gees, “Stayin‘ Alive“ in der Funk Rock Version. Ich bin kein großer Freund von Covers, aber das ist witzig. Die Band sagt mir aber mal gar nix. Und der Song ist zu lang. Das Discoelement wurde ausgetauscht gegen Rock. Der Sänger erinnert mich ein wenig an Jeff Scott Soto. Ist er aber, glaube ich, dennoch nicht.
Ist nicht wirklich ne Band, eher ein Solo-Album des Gitarristen. Der Sänger ist ein US-amerikanischer Sänger, Talkshow-Moderator, Plattenproduzent, Songschreiber und Schauspieler. 1991
frankjaeger hat geschrieben:6.
Etwas flotter, wieder Melodic Metal, oder doch etwas härter. Eine Frau! Dawn Crosby? Debbie Gunn? Nein, klingt eher wie Nicole Lee. Ansonsten ein Midtempometalsong, mit einer simplen Struktur und dominierendem Gesang. Verdammt, sind das etwa SACRILEGE? Oder ist die Stimme dafür wieder zu ungehobelt und die Musik zu simpel, obendrein zu wenig Doom? Ich kenne die Sängerin auf jeden Fall, das macht mich verrückt. Oh Mann, da hat jemand die Fransen meiner Sammlung betrachtet und Songs gewählt, die zwar nicht drin waren, die Bands aber schon. Stimmt’s? Was ist das bloß? Ich werde mir so vor’n Kopf klatschen, aber ich komme nicht drauf.
Ich glaube nicht, dass du die Scheibe hast. US-Band. Nur ein Album. 1991
frankjaeger hat geschrieben:10.
Klingt wie technischer Thrash-Metal. Harte Intonation. Ich tippe eine Band aus Deutschland. Sehr heftige Gitarren, schwer zu verstehen, musikalisch sehr gut, aber der Sänger ist eher mittelmäßig. Kenne ich nicht direkt, aber ist wiederum so progressiv, das es mich sehr interessiert, das ist meine Wellenlänge. Die Art von Gesang kommt mir wieder bekannt vor. Die Breaks sind relativ schräg gesetzt, die Band ist irgendwo im Raum zwischen SECRECY, ECONOMIST und was-weiß-ich-denn angesiedelt. Dann kommt noch eine Double Bass und diverse Breaks. Es endet mit zweimal „not in my eyes“. Nie gehört, aber ganz ordentlich.
"NEVERMORE auf Speed" ist hier immer meine Beschreibung. Nicht aus Deutschland, sondern aus Fronkreisch. 2009
frankjaeger hat geschrieben:12.
Ein AC/DC Riff, ein „ooh yeah“, ein straighter, 80er Rocksong mit gutem Sänger und einem ansteckenden Groove. Das ist auch ein Killer-Track. Muss man aber sicher alt genug für sein, das ist aus dem Jahr 1982 direkt rübergehüpft. Ich kann nicht tippen, muss mitwippen. Ein buntes Tuch um den Oberschenkel, die Bürste wird zum Mikro, lasziv die Hüften schwenken und cool aussehen... was ich hier mache? Och nichts, Schatz…
1983, um ganz genau zu sein.
Kanada-Melodic Hard Rock der edlen Sorte... frankjaeger hat geschrieben:14.
Oh, jetzt wird es härter. Ein Riff, dass gleich explodieren muss. Jawoll. Und Frauengesang. Cool. Klingt ein wenig wie SENTINEL BEAST, aber den Song kenne ich nicht. Das Liedchen heißt sicher „Sacrificer“. Toller old school Thrash, das kommt bestimmt auch aus dem Jahr 1985 oder so. Straight, auf die Nase, toller Thrash. Kaufliste.
Kaufliste? Wenn du Demos kaufst, ja. Das Debut-Album kommt allerdings erst 2011 raus...
Schweden 2008frankjaeger hat geschrieben:16.
Wieder ein 80er-Keyboard, diesmal solierend am Anfang. Nimmt mich gleich mit, klingt ein bisschen wie AFTER THE FIRE. Der Sänger singt hoch und mit vielen Effekten, die Gitarre baut Spannung auf. Nach einmal Chorus kommt ein gutes Gitarrensolo mit Keys im Hintergrund. Hat etwas von URIAH HEEP oder JERUSALEM, aber der Sänger ist falsch. Sehr nett!
Deutschland 1982
frankjaeger hat geschrieben:17.
Mehr Metal, die Gitarre galloppiert, hü, hott, hoppel hoppel, darüber ein Solo. Die singen komisch – Japanisch? Darauf deutet auch der teilweise hohe Gesang hin, der bis an die Schmerzgrenze geht. Doof, wenn man so mit dem Gemächt im Schraubstock hängenbleibt. Wieder ein Solo. Also ein Gniedeljapse mit einem Schlitzi-Schreier? Mehr Solo. Kenne ich nicht, ist aber gut. Jetzt singen sie definitiv englisch, ich glaube, meine Ohren haben sich dran gewöhnt. Doch kein japanisch. Wäre auch seltsam, bei dem Herren, den ich verdächtige, mich bewichtelt zu haben. Nein, außer der Tatsache, dass es eine trommelfellzerreißende Höhenlage hat, gelegentlich mit Growls gepaart, weiß ich es echt nicht. Ich mag ja viele der Eierkneifer-Sänger von vor 30 Jahren, aber der hier ist schon echt hart. Dagegen hat der Diamanten-King einen Bass.
Höhö, die errätst du nie.
Conan-Fans aus Kanada, Song vom Debut 2010.
