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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Holger Andrae » Donnerstag 13. Juni 2024, 23:19
OBSCURA
Lief gerade zwei Mal. Musikalisch natürlich spannend. Ein bisschenearly Cynic, right? Viel Bass ist (fast) immer gut. Während ich bei vergleichbaren Truppen wie späteren Death oder Atheist sofort anfange zappelig zu werden und der Adrenalinspiegel steigt, bleibt hier die Euphorie leider aus.Woran liegt es? Wahrscheinlich muss ich das häufiger hören, damit ich den arg anstrengenden Gesang unterordnen kann, denn dieses Zahnreinigungs-Gurgeln ist bis jetzt nicht meins. Was da musikalisch abgeht, dafür umso mehr.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Pillamyd » Freitag 14. Juni 2024, 07:49
Holger Andrae hat geschrieben:Die Beschreibung "direkt" passt bei "Psychedelicatessen" natürlich wie Faust aufs Auge. Man hört Karls' Vorliebe für Testament. Ein warmes, rockendes Album, ohne viel Geproggel. Übrigens ist es mir völlig egal, wer bei Threshold am Mikro steht, die sidn/waren alle toll.
Cool, die "Testament"-Vibes währen mir so gar nicht aufgefallen. Da muss ich mal aktiv drauf achten. Die Sänger sind alle super, das stimmt schon. Havoc hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Mich wunderts, dass außer Frank und Nils keiner etwas zum "Threshold" Album sagt 
Okay. Ich sag noch was. THRESHOLD habe ich zuletzt echt ziemlich wenig aufgelegt. Aber es kommt immer mal wieder eine Thresh-Phase. Als das Album zum letzten Mal lief fand ich es ziemlich stark. Dennoch rangiert es in meiner Wahrnehmung auch immer eher ziemlich weit unten in meinen Ranglisten muss ich sagen. Von daher finde ich die Wahl auch eher überraschend. Liegt aber halt auch an der starken Konkurrenz. Zudem haben die Alben mit Mac bei mir immer einen kleinen Bonus. Für mich ist er einfach DIE Threshold-Stimme. Aber Morgan singt auch echt super. Auch auf den neuen Alben. Zu den einzelnen Songs des Albums kann ich so auf Anhieb echt kaum was sagen...müsste ich dazu noch mal hören.
Manchmal fokussiert man sich einfach auf Alben. Als Glynn wieder eingestiegen ist, war das natürlich ein Grund mich mit diesen wenigen Alben zu beschäftigen. Und da bin ich irgendwie dran kleben geblieben. Die weiteren "Threshold" höre ich auch nicht mehr ganz so oft bzw. läuft wenig. Das aktuelle Album liegt mir dann im Gesamten auch nicht mehr so ganz. Da ich die Band erst so richtig mit Damian kennengelernt habe, kann ich die Aussage mit DIE Threshold Stimme zwar diskussionslos verstehen. Aber meine Assoziation ist dadurch erst einmal ein andere. Aber da gibt es kein richtig oder falsch. kingdiamond hat geschrieben:Echt? Okay…
Ich verstehe die Frage nicht 
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von kingdiamond » Freitag 14. Juni 2024, 07:59
Pillamyd hat geschrieben:Mich wunderts, dass außer Frank und Nils keiner etwas zum "Threshold" Album sagt 
Na ich hatte zumindest zwischen Frank und Nils auch was geschrieben. 
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
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von Pillamyd » Freitag 14. Juni 2024, 08:02
kingdiamond hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Mich wunderts, dass außer Frank und Nils keiner etwas zum "Threshold" Album sagt 
Na ich hatte zumindest zwischen Frank und Nils auch was geschrieben. 
Achso, sorry. War keine Absicht 
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von Pillamyd » Freitag 14. Juni 2024, 08:52
Holger Andrae hat geschrieben:OBSCURA
Lief gerade zwei Mal. Musikalisch natürlich spannend. Ein bisschenearly Cynic, right? Viel Bass ist (fast) immer gut. Während ich bei vergleichbaren Truppen wie späteren Death oder Atheist sofort anfange zappelig zu werden und der Adrenalinspiegel steigt, bleibt hier die Euphorie leider aus.Woran liegt es? Wahrscheinlich muss ich das häufiger hören, damit ich den arg anstrengenden Gesang unterordnen kann, denn dieses Zahnreinigungs-Gurgeln ist bis jetzt nicht meins. Was da musikalisch abgeht, dafür umso mehr.
Interessant. "Cynic" ist da allein durch den Vocoder eine berechtigte Assoziation. Stimmt. Solltest du da dran bleiben und die Hürde des Gesangs überspringen können, dürftest du daran noch mehr gefallen finden, als jetzt schon.
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von Kenneth Thiessen » Freitag 14. Juni 2024, 15:47
Mein Nachtrag zu TORMENTOR: Ich habe mir "Recipe Ferrum! 777" heute einmal angehört und will mir jetzt noch kein finales Urteil gönnen. Aber nach deiner wirklich tollen Beschreibung war ich vom gehörten doch etwas ernüchtert. Ich hab erwartet, dass das verrückter, kranker, aufwühlender oder extremer sein würde, was es meines Erachtens doch nicht so ganz war. Größtenteils ist das ja recht zugänglicher klassisch, melodischer Metal/Rock, der, wie du es beschrieben hast, Einflüsse von allerlei Stilen hat. Wenn ich nicht gänzlich falsch liege, hat beispielsweise 'Cara Mia' ja gewisse Gothic-Anleihen, während im witzigen 'Paprika Jancsi' ein paar neoklassische Takte zu hören sind. Naja, 'The Little Match Girl' hatte sogar fast durchgehend eine positive Grundstimmung, die ich ziemlich cool fand. Es ist also nicht so, dass ich das Material schlecht oder nicht gut finden würde. In der Weise, wie es hier von Rüdiger und dir beschrieben wurde, habe ich halt etwas komplett anderes erwartet, was aber nicht weiter tragisch ist. Jeder Song ist mit coolen Hooklines ausgestattet, die Vocals vom großen Paprikameister sind sowieso über jeden Zweifel erhaben und besonders bei 'Cara Mia' finde ich die auf eine beängstigende Weise recht intim. Insgesamt fand' ich das Album hintenraus auch etwas langatmig. Aber das liegt wohl an mir, da ich diese Albenlängen nicht mehr wirklich gewohnt bin. Falls ich mir das noch öfter anhören sollte, bin ich gespannt, wie sich meine Meinung so entwickelt. Danke schonmal für den Impuls.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 14. Juni 2024, 16:07
Ich weiß nicht, ob ich je vorher oder je nachher etwas Verrückteres, Krankeres oder Extremeres gehört habe... Kann mich an nichts erinnern. 
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von Pillamyd » Freitag 14. Juni 2024, 17:53
Ich gehe einfach mal davon aus, dass du eine andere Vorstellung. Das ist definitiv von deinen Hörgewohnheiten etwas entfernt. Aber nicht minder derb.
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von Havoc » Freitag 14. Juni 2024, 23:17
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob ich je vorher oder je nachher etwas Verrückteres, Krankeres oder Extremeres gehört habe... Kann mich an nichts erinnern. 
Ich finde sie ehrlich gesagt in dieser Hinsicht auch weit vorne in meiner Sammlung. Ok...ich denke teilweise ist das schon rockig und auch eingängig. Wenn man es jetzt in einen Kontext mit üblem total komplexen Avantgarde Black Metal stellt, dann mag es deutlich krassere Sachen geben. Und dennoch ist dieses Album hier doch völlig irre auf seine Art. Meine Güte...jetzt muss ich es wirklich noch mal auflegen....nächste Woche (habe es grad nicht hier). 
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von Rüdiger Stehle » Samstag 15. Juni 2024, 09:24
Das Krasse an "Recipe Ferrum!" ist nur bedingt das rein musikalische Oeuvre, denn natülich gibt es viel Härteres, Schnelleres, Dissonanteres, Unzugänglicheres. Es geht um die Abseitigkeit, Groteske, auf lyrischer, gesanglicher, kompositioneller Ebene. Das ganze Album ist wie "das Haus, das Verrückte macht" in "Asterix erobert Rom". Da passiert so unglaublich viel kompletter Irrsinn, von dem man exakt nichts vorhersehen kann.
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