PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 9. Juni 2024, 22:35

Pillamyd hat geschrieben:Einfach weil in Gruppe 2 mit den letzten Stimmen Plätze so verrutscht sind, dass es mich dann doch ein bisschen "ärgerlich" macht. Nichts weiter... :)

Ach so.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon kingdiamond » Sonntag 9. Juni 2024, 22:40

Pillamyd hat geschrieben:Einfach weil in Gruppe 2 mit den letzten Stimmen Plätze so verrutscht sind, dass es mich dann doch ein bisschen "ärgerlich" macht. Nichts weiter... :)


War im Halbfinale der 80er Runde für mich auch so… hat sich dann aber in einer anderen Runde wieder anders herum ausgeglichen. Zudem fehlt ja noch J.F.(K.) ;-)
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 9. Juni 2024, 22:48

Ist halt schade wenn es auf den letzten Drücker passiert.
Aber ich versuch das auszuschalten und hoffe einfach noch auf ein paar echt coole Songs.

Die Beschäftigung mit den 90ern hat auch außerhalb dieses Spiel seinen Lauf genommen. Nachdem was ich mir alles notiert habe, bin ich gespannt ob davon hier noch etwas auftaucht.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Montag 10. Juni 2024, 10:47

Gruppe 4 –

Bob Catley – Tender Is The Night (1999):
Ich habe bis jetzt nur ein Album von Catley. Dieses gehört nicht dazu. Beim Hören ist das wie Balsam für die Seele. Es beruhigt ungemein, dass die Entdeckungsreise mit „Magnum“ nicht aufhört und ich noch einige Alben vor mir habe. Die Gesangslinien sind der absolute Knaller. Wunderschön gesungen. Da bekam ich jetzt direkt Gänsehaut. Boah, das trifft. Wahnsinn!

Coroner – Internal Conflicts (1993):
Fehlt mir ebenfalls noch. Bei der „Green“ habe ich immer das Gefühl, dass die etwas untergeht. Cool, dass hier ein Song rausgewählt wurde. Die Vocals klingen stark eingedämpft. Aber das geht trotzdem voll auf die Nuss. Klingt etwas nach feinjustierung im Gesamtsound. Aber das macht schon auch spaß. Groovt wie Hölle und dafür ist der Song mir dann im Endeffekt ein wenig zu lang.

Flotsam And Jetsam – Secret Square (1992):
Ich zitiere mich mal selbst:
Pillamyd hat geschrieben:„Secret Square“ ey. Aufstehen. Beifall klatschen.


Gamma Ray – Lust For Life (1990):
Ja, das ist gar nicht mal so übel und ist mit Sicherheit eines der wenigen Songs, die mir gut reinlaufen. Ist mir aber etwas zu gleichförmig und es stellt sich für mich kein großartiger Höhepunkt. Alles etwas Arm an Ecken und Kanten, die mich aufhören lassen. Aber ich bin mit „Gamma Ray“ noch nie so richtig klargekommen.

Iron Maiden – Bring Your Daughter To The Slaughter (1990):
Mindestens 3 andere Songs hätten es höher geschafft. Dieser Song hier nicht.

Overkill – Coma (1991):
Oh, das war letztens ja schon Thema. Die Scheibe bleibt bei mir einfach nicht haften. Und „Coma“ auch nicht. Ja, sicherlich gut. Aber es gibt so viele Songs, die ich dann besser finde. Ist ja auch etwas Bassarm, wie ich finde, haha!

Pearl Jam – Once (1991):
Wenn man in den 90ern rumwildert, kommt man um die Band mit Sicherheit nicht rum. Ich hatte es schon ein paar mal probiert mit „Pearl Jam“. Aber so richtig abgeholt hat mich das nicht. Vielleicht ist ein herauspickender Song die bessere Wahl. Der Song hat einen ziemlich flüssigen Weg. So ganz dahinter steig ich aber auch bei diesem Song nicht durch. Der Gesang sticht zwar echt super durch und gibt dem Song auch Flair. Aber berühren mag mich das leider nicht.

Sanctuary – Future Tense (1990):
Der wohl am stärksten nach 80er klingende Song aus den 90ern.
Die Band kam erst nach „Nevermore“ in mein Hörfeld. Und ich muss ja auch ehrlich sagen, dass ich zunächst so meine Probleme damit hatte. Dane klang da für mich noch ungewöhnlich hoch. Ich bin bis jetzt noch nicht dahinter gekommen ob es vielleicht nur an der Produktion liegen könnte. Insgesamt lag da immer eine Distanz im Songwriting. Das hat echt eine Weile gedauert. Irgendwann hat es dann klick gemacht. Lange nach dem Warrel gestorben ist hatte ich einen Song hier gehört und nachdem ich ziemlich lange kein „Nevermore“ mehr gehört habe. Das hatte mich kalt erwischt und dann hatte ich auch den Zugang gefunden. Diese Nummer ist natürlich grandios. Und am meisten fasziniert mich das was ich im ersten Satz zu dieser Thematik geschrieben habe.

Throes Of Sanity – This Side Of The Grave (1995):
Habe ich noch nie etwas von gehört. Und wo die erste Töne erklingen, frage ich mich ernsthaft, warum nicht?
Sicher, der Gesang ist ziemlich direkt und übertönt manchmal das musikalische drumherum. Aber der Bass ist so prägnant, dass es gar nicht so stört. Hat eine unheimliche Rhythmik. Das geht gleich ins Ohr. Ich hätte jetzt tatsächlich auch an eine deutsche Band gedacht. Die Aussprache, die Produktion. All das. Ab der Hälfte hat mich dann der Song dann. Es wird angezogen. Es wird wilder. Es wird noch toller. Gutes Ding!

Tribe After Tribe – Hold On (1993):
Ich bin ja gerade am Entdecken. Und erst jüngst habe ich ja auch die selbstbetitelte. Mit die größte Entdeckung der letzten Monate (?).
Wie der Song schon anfängt. Hach, das ist grandios. Als würde man einem Sonnenaufgang nach einer Nacht am Lagerfeuer zuschauen. Herrlich!
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Montag 10. Juni 2024, 11:18

Kurze Anmerkung:
Den Link zum "Butterfly" Song in Gruppe 5 funktioniert nicht. Müsste man eventuell umändern.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Montag 10. Juni 2024, 13:03

Pillamyd hat geschrieben:Wenn man in den 90ern rumwildert, kommt man um die Band mit Sicherheit nicht rum. Ich hatte es schon ein paar mal probiert mit „Pearl Jam“. Aber so richtig abgeholt hat mich das nicht.

"Meine" Hits von PEARL JAM sind:

'Release'
'Spin The Black Circle'
'Nothingman'
'I'm Open'
'Given To Fly'
'Wishlist'
'All Those Yesterdays'
'Soon Forget'

Ja, vieles davon ist ruhiger. Da kommt die Laut-leise-Dynamik noch besser zum Tragen.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon salisbury » Montag 10. Juni 2024, 19:26

Eike hat geschrieben:
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Portishead - All Mine
Sehr kalter und verhallter Klang, der mich irgendwie zunächst abstößt. Das ist beispielsweise nicht auf die gleiche Art kalt wie bei Kraftwerk
Ich finde, es ist so ein sehr hartes, schneidendes, sprödes Keramik-Kalt. Irgendwie auch bleich und grell wie reines Kunstlicht in einem komplett gekalkten, leeren Raum. Gefühlskalt, steril, streng ausgeleuchtet, bloßstellend.


Seltsam, ich empfinde PORTISHEAD nicht als "kalt", schon gar nicht gefühlskalt oder steril, wohl aber als leicht beklemmend und irgendwie einnehmend. Mich erreicht Beth Gibbons schon sehr, auch auf emotionaler Ebene, für die "seltsame" Musik drumrum hat es auch nicht lange gebraucht, bis ich mich gewöhnt hatte. Immer noch sehr außergewöhnliches Zeug, wie einiges in den 90ern.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Montag 10. Juni 2024, 20:02

Eike hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Wenn man in den 90ern rumwildert, kommt man um die Band mit Sicherheit nicht rum. Ich hatte es schon ein paar mal probiert mit „Pearl Jam“. Aber so richtig abgeholt hat mich das nicht.

"Meine" Hits von PEARL JAM sind:

'Release'
'Spin The Black Circle'
'Nothingman'
'I'm Open'
'Given To Fly'
'Wishlist'
'All Those Yesterdays'
'Soon Forget'

Ja, vieles davon ist ruhiger. Da kommt die Laut-leise-Dynamik noch besser zum Tragen.


Ist gespeichert. Ich warte aber mal die Vorrunde ab. Kann mir gut vorstellen, dass das nicht der letzte Song der Band in dem Spiel ist.
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Holger Andrae » Montag 10. Juni 2024, 23:12

Gruppe 4:

Da es in dieser Gruppe ein paar Songs gibt, die mir schon vorher sehr am Herz lagen, haben es Neuentdeckungen mal wieder etwas schwerer.

Bob Catley : Ein Song, den ich bisher nicht kannte. Lief jetzt mehrfach und verzaubert gleich durch den unverkennbaren Gesang. Das könnte ja beinahe auf "On A Storytellers Night" stehen. Pomp Rock light. Sehr schön.

Coroner : "Grin" ist mir als Album zu kalt, zu schroff und auch eine Spur zu groovy. Das ist nicht mehr ganz meine CORONER-Welt. Ohne Frage ist das Trio hier perfekt aufeinander eingespielt. Industrial meets Techno-Thrash. Diese Nummer ist aber ein Highlight auf der Scheibe. Da sind mir andere Songs zu schleppend. Insgesamt ist das Stück aber eine Spur zu lang.

Flotsam & Jetsam : Habe ich eben noch über Groove-Thrash gemopert, so ist "Cuatro" ein Album, dem ich diesen Genre-Schlenker verzeihen kann. Woran liegt es? Auf der einen Seite natürlich am Gesang. Eric AK ist einfach mal THE SHIT. Hier kommen seine Qualitäten einfach noch besser zum Vorschein als beim High-Speed-Geballer der Vorgänger. Auf der anderen Seite sind die Songs aber auch allesamt sensationell catchy und biete Hooklines, die rezeptpflichtig sein müssten. Ganz toll!

Gamma Ray : Für die Art von Kraft Metal ist das natürlich toll gemacht. Da wackelt auch meine Rübe. Hansen weiß einfach, wei das geht. Leider war ich aber bereist beim zweiten Durchlauf überzuckert und die Person Hansen ist auch nicht unbedingt förderlich für ein Verlangen nach mehr.

Iron Maiden : Es ist wie mit vielen Singles von Iron Maiden, sie geben mir meist nicht so viel. Das begann bereits mit dem guten 'Run To The Hills' und wurde bereits beim Flug des Ikarus zu einem ersten Tiefpunkt gebracht. Die Nummer hier ist nett, kann mich aber nicht begeistern. Während die Verse noch gut ins Ohr gehen, bin ich beim Chorus komplett raus. Dazu ein Rock'n'Roll-Solo? Iron Berry oder Chuck Maiden? Wenn dann nach drei Minuten bereits das extragroße Paket mit den Wiederholungsschleifchen ausgepackt wird, bin ich sogar latent genervt.

Overkill : Ich weiß, dass das viel ganz toll finden. Not me.Hier beginnt bereits der Sound-Overkill und live hat mich diese Stroboskop-Attacke immer aus der Halle getrieben. Ein Song wie ein Überroll-Kommando. So etwas mag ich eigentlich. Hier verpufft die Energie aber leider im produktionstechnischen Schnorchelanzug.

Pearl Jam : Erstklassiger Song vom einzig hörbaren Pear-Jam-Album. Hier wird noch nicht gelangweilt auf den Instrumenten herum gelitten, sondern emotionsstarker Rock mit Tiefgang serviert. Ganz famos!

Sanctuary : Klassiker!

Thrones Of Sanity : Steht seit Ewigkeiten auf meiner kleinen Suchliste. Man hört, weshalb. First class US Metal.

Tribe After Tribe : Hätte auch von mir kommen können. Es kommen sofort Bilder von tollen Konzerten im Kopf hoch und ich bin beim ersten Ton ein glücklicher holg. Top!
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Re: PMDECS - NINETIES - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Montag 10. Juni 2024, 23:24

Gruppe 4:

Diese Nummer von BOB CATLEY ist auch mir unbekannt. Die Stimme ist natürlich Hammer.

CORONER, hui das ist schon ein anderer Sound als früher. Betörend, interessant, aber in dieser Gruppe wohl zu schwach.

FLOTSAM & JETSAM empfinde ich hier noch nicht als total groovig. Das ist besser als ich es in Erinnerung hatte. Starke Nummer.

Diese GAMMA RAY Nummer ist sehr cheesy, aber doch auch echt stark. Für mich eines der Highlights des Frühwerks.

Ihr wolltet immer mal sehen, wie ich einen MAIDEN-Song abwatsche? Natürlich ist das kein wirklich schlechtes Lied. Aber selbst für die eher schwachen 90er (im Maiden-Kontext) ist das für mich eher einer der schwächsten Songs, vom für mich wohl schwächsten Album der Bandgeschichte. Keine Chance auf die obere Hälfte in dieser Gruppe.

OVERKILL - finde ich jetzt nicht total überragend, aber schon ein ziemlich starker Song.

PEARL JAM - ja, mein Lieblingsalbum einer starken Band. Und ein grandioser Opener.

SANCTUARY mit dem unangefochtenen Gruppensieger. So geht US Metal.

THROES OF SANITY. Oder doch so? Das ist ja auch total genial! Die absolute Positivüberraschung dieser Gruppe.

TRIBE AFTER TRIBE kannte ich bisher nur vom Namen. Auch ziemlich überzeugend. So überzeugend, dass sie plötzlich noch etliche Bands überrunden!


Machen wir uns nichts vor: In manchen Gruppen hätte hier jeder eine Chance bei mir auf die Top 5 gehabt. Selbst der Maiden-Song, denn es ist am Schluss dann doch Maiden. Auch wenn außer SANCTUARY kein 10er für mich dabei ist, ist sonst wirklich alles ziemlich gut.
Und TRIBE AFTER TRIBE und vor allem THROES OF SANITY müssten wohl wahrscheinlich in die Sammlung.
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