Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2

Beitragvon kingdiamond » Sonntag 26. Mai 2024, 16:42

Sorry, zu schnell/unpräzise geschrieben.
Es muss korrekt lauten: „AC/DC“-sonstwas-gleichförmig… das AC/DC steht nur als Platzhalter für (meines Erachtens) zu eintönigen Bands. Ich hätte auch „MOTÖRHEAD“ schreiben können, aber die habe ich schon zu oft genutzt.

Vielleicht kann man da auch noch viel Schönes raushören wenn man der Band mehrere Chancen gibt, bei mir scheitert es hier aber am Gesang.
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Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 26. Mai 2024, 16:59

Ah, ok. Dann verstehe ich dich besser. Die Alben ab 2019 sind abwechslungsreicher, finde ich. Habe das Frühwerk aber auch nicht so verinnerlicht, da ich die CDs nicht habe.
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Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2

Beitragvon Eike » Dienstag 28. Mai 2024, 16:52

kingdiamond hat geschrieben:Sorry, zu schnell/unpräzise geschrieben.
Es muss korrekt lauten: „AC/DC“-sonstwas-gleichförmig… das AC/DC steht nur als Platzhalter für (meines Erachtens) zu eintönigen Bands. Ich hätte auch „MOTÖRHEAD“ schreiben können, aber die habe ich schon zu oft genutzt.

Vielleicht kann man da auch noch viel Schönes raushören wenn man der Band mehrere Chancen gibt, bei mir scheitert es hier aber am Gesang.

Zumindest bei MOTÖRHEAD kann man (/ich) das, wenn man etwas tiefer eintaucht. Klar, es gibt da so manche Grundmuster, die sich immer mal wieder mit nur kleineren Variationen wiederholen, so ein Ruf entsteht ja nicht ganz ohne Anlässe; aber es gibt genug mo'headsche Songs, die erhöhte Varianz zeigen. Da hat wohl jede*r eine andere Grenze, wodurch man sich raus kegeln lässt, tiefer einzutauchen. Lemmy hat ja desöfteren darauf beharrt, dass sie letztlich einfach nur rock'n'rollen würden, und zumindest über den ganz klassischen Rock'n'Roll existiert ebenfalls so ein Stereotype, das Klinge alles gleich. Dabei hat selbst eine Ikone wie CHUCK BERRY, die man zumeist nach wenigen Takten sicher erkennt, einiges mehr unterm Cover gehabt, aber am bekanntesten sind halt die Markenzeichenhits. Die Frage ist immer, ob einen irgendetwas an der Musik hart genug packt, tiefer einzusteigen und Nuancen wie auch (vermeintliche) Seltenheiten in der Diskografie herauszufischen, oder ob es im Gegenteil markante Stereotype in der Musik gibt, die einen so stark abschrecken, dass man da nicht drüber weg hören kann. Meiner einer scheitert da an SABATON und in puncto Attitüde, Gesang, Texte zumeist auch an MANOWAR, selbst wenn dort im Instrumentalen schon oft genug relativ verspielt agiert wirdn; aber das Gesamtpaket stimmt einfach nicht; und wie in einer realen Beziehung regt man sich auf Dauer über die immergleichen wieder auftauchenden Konflikte zumeist mehr auf als das bei Einzelvirkommnissen sonst der Fall wäre. Angespannte Erwartungshaltung und so... Bei AC/DC verstehe ich "den Hype" insofern nicht, wenn das "die Einzige" Lieblingsband ist. Aber sie hat eben einige Single-Hits, mit denen ich mir in Summe ein Album bestücken könnte, auch wenn mich die Entwicklung ihrer Gesamtdiskografie nicht vom Hocker reißt, und "Back In Black" hat genug "solides" Material, dass ich die Band und ihren Appeal einigermaßen "nachvollziehen" und respektieren kann. Bei MANOWAR kann ich das theoretisch, praktisch scheitert es AM ebenso beständigen wie übermächtigen Eindruck (deutlich mächtiger als die Musik selbst) , einem schrägen Cosplay und immer wieder dem gleichen, hängengebliebenen "Insider-Humor" irgendwelcher Nerds beizuwohnen, die nicht wirklich "meine" Szene sind. Und SABATON "verstehe ich einfach nicht". Vielleicht wäre diese Thematik "Warum findet man manche Klischees geil und andere furchtbar, bzw. warum juckt einen manche" Kontroverse" und manche so gar nicht" einen eigenen Thread wert? Dann sorry für die Geiselnahme des hiesigen!
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Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 30. Mai 2024, 23:47

Weiter im Text:


19.01.2024
SUICIDAL TENDENCIES "Suicidal Tendencies" (1983)


Bild


Wenn man nicht tiefer drüber nachdenkt, dann deucht einem S.T. ja gerne als Neunziger-Phänomen. Spätachtziger bestenfalls. Dabei übersieht man gerne dieses ominöse Debütalbum von anno 1983. Irgendwie scheint der echte Popularitätsschub erst vier Jahre später mit "Join The Army" und dann so richtig mit den Alben von 1990 und 1992 gekommen zu sein. Die sieben Alben von 1983 bis 1993 habe ich komplett hier stehen, von den sieben Alben seither allerdings nur zwei.

So richtig 100% war ich nie auf dem S.T.-Trip, denn Hip-Hop-Einflüsse und vor allem Hip-Hop-Style haben mich irgendwie immer abgeschreckt, ebenso politische und sozialkritische Lyrics und Attitüde. Nicht meine eskapistische Welt. Keine Drachen, kein Satan, kein Odin... Was ist da los? Das Hip-Hop-Element war auf dem Debüt aber noch gar nicht so präsent. Punk'n'rolliger Hardcore, mit Thrash-Einflüssen, feinem Bassgewitter und Mike Muirs herrlich derangierten Gebrabbel.

Jo, schon cool. Vor allem auch der Videoclip unten... was für Kiddies die waren... :grins:

Was an dem Cover so toll sein soll, weiß ich aber nicht. Gefällt mir nur sehr mäßig. Zumal ich eine noch hässlichere Variante habe, die zwar drei Songs mehr hat, daber dafür auch ein Drittel weniger Artwork. Bizarr, was Labels so alles anstellen, um die Kundschaft zu ärgern.

Bild


https://www.youtube.com/watch?v=LoF_a0-7xVQ - Institutionalized (Videoclip)
https://www.youtube.com/watch?v=r4G40jNZABI - I Saw Your Mommy (Videoclip)
alias Hugin der Rabe.
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