hölg reist ins Jahr 1990

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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 2. Mai 2024, 11:48

Werde ich mir merken.
Ich hoffe ja für so etwas auf das Spiel zu den 90er. Ich rechne sogar mit vielen Überraschungen.
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 2. Mai 2024, 13:17

Das zweite Album fehlt mir immer noch. Wann soll ich das denn alles kaufen und hören? Ein Dilemma.
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 2. Mai 2024, 21:28

Platz 13 ist dann mal wieder Metal Metal. Tödlich, verspielt, grandios. Natürlich musste etwas von "Spiritual Healing" in die Liste. Zu dem Zeitpunkt war ich ziemlicher DEATH-Freak und dieses Album lief rauf und runter. Noch nicht ganz so verschachtelt wie nachfolgende Werke, aber mit James Murphy an der zweiten Klampfe schon hochkarätig besetzt. Ausgewählt habe ich den langen Titelsong, aber es wäre beinahe jeder Song möglich gewesen. In der ausgesuchten Nummer stehe ich total auf den Temposhift nach den abgestoppten Passagen. Das ist so herrlich mitreißend, da rattert sofort die Luftgitarre. Dass die Rhythmus-Sektion noch nicht so ganz auf der Höhe war, ist fast schon charmant, denn wenn man spätere Liveversionen mit Digiorgio und Hoglan zum Beispiel hört, gewinnt die Nummer rein technisch noch dazu. Vom Feeling her, passt es aber für mich genau so. Ganz tolles Album!

https://www.youtube.com/watch?v=gZSzqfZ4udE
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Pillamyd » Freitag 3. Mai 2024, 09:39

Ja, saustarkes Teil!
Und ich bin ein bisschen freudig darüber, dass du diese Song und dieses Album gewählt hast. Denn es wird in diesem Moment, bei mir auch gleich ein Thema sein. Ich bin vor allem deshalb von der "Spiritual Healing" so begeistert, weil die Vocals so ultra heftig an die Ohren dringt. Da kommt eine wahnsinnige Intensivität zu trage. Einzigartig in diesem Genre, wie ich finde.
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 3. Mai 2024, 10:32

Bevor wir in die Top 10 eintreten noch ein Song einer Band, die ich hier im Forum bereits mehrfach angepriesen habe. Die Rede ist vom Trio GYPSY KYSS um den singenden Gitarristen Michael Dickes. Das Debutalbum "When Passion Murdered Innocence" hatte ich damals bereits gierig erwartet, nachdem das "From Here" Demo mit seinen an ruhige Rush erinnernde Songs bei mir wie eine Bombe eingeschlagen hatte. Und genau diesen Effekt hat auch das Album. Es ist sommerlich-folkig, verspielt, manchmal etwas nachdenklich, aber immer anspruchsvoll. In dem Sommer habe ich meine Ausbildung zum Tonträger-Fachverkäufer bei WOM angefangen und war im siebenten Himmel. Musikalische Universen taten sich auf und dieses Album war ein perfekter Soundtrack dazu. Habe die Band, die, wie ein paar andere Helden dieses Threads, bei Rising Sun Records unter Vertrag waren, mehrfach live erleben dürfen, was jedes Mal super war. Unter anderem auf einem der ersten WOAs. Heute wohl unvorstellbar. Wenn ich das T-Shirt anhatte, wurde ich immer erstaunt gefragt, seit wann ich auf Gipsy Kings stehen würde. Die Antwort war natürlich: Seit niemals. Der gewählte Song ist wohl die rockigste Nummer des Albums. Enjoy!

Bild

https://www.youtube.com/watch?v=9B2guHq-0WE
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 3. Mai 2024, 10:39

Bisherige Liste:

11. Gypsy Kyss - Hung By A Thread
12. Lethal - Immune
13. Death - Spiritual Healing
14. Warrior Soul - The Losers
15. Forbidden - Twisted Into Form
16. Primus - John The Fisherman
17. Queensryche - Silent Lucidity
18. Riot - Dance Of Death
19. Realm - Energetic Discontent
20. Megadeth - Holy Wars … The Punishement Due
21. Slayer - Dead Skin Mask
22. Death Angel - A Room With A View
23. Black Sabbath - The Sabbath Stones
24. Spermbirds - Only A Phase
25. Sacred Reich - Who's To Blame
26. Ragna Rök - The Promise
27. Secrecy - The Fear To Feel
28. Chandelier - Cat's Worst Grave
29. Riverdogs - Holy War
30. Jellyfish - All I Want Is Everything
31. Trouble - The Misery Shows (act II)
32. Mission - Amelia
33. False Witness - Laughing At The Skies
34. Artillery - Khomaniac
35. Atheist - I Deny
36. Arcane - Agamemnon
37. Thunder - Backstreet Symphony
38. Flotsam & Jetsam - The Master Sleeps
39. Manilla Road - A Touch Of Madness
40. Vio-lence - Officer Nice

Top Ten:
Ein Album 3 Mal
4 Alben bisher nicht genannt.
Tipps?
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon kingdiamond » Freitag 3. Mai 2024, 10:48

Holger Andrae hat geschrieben:Tipps?


Klar, zu 100% das eine meiner 90er Liste, 1. Song.
Den Namen nenne ich jetzt nicht. Sonst spoile ich ja schon. ;-)
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 3. Mai 2024, 11:04

kingdiamond hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Tipps?


Klar, zu 100% das eine meiner 90er Liste, 1. Song.
Den Namen nenne ich jetzt nicht. Sonst spoile ich ja schon. ;-)

Stimmt, aber anderer Song. 8-)
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon kingdiamond » Freitag 3. Mai 2024, 11:12

Ja, da sind mehrere gute Songs drauf! 8-)

Ansonsten mal kurz die Erscheinungen überflogen, ggf. was von der KREATOR und von der ANNIHILATOR bestimmt auch.
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Re: hölg reist ins Jahr 1990

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 5. Mai 2024, 12:57

Holger Andrae hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Platz 21 sind dann alte Helden, die bei mir – im Gegensatz zu den Kollegen mit weniger grauem Pelz – nur in den 80er so richtig durchschlagen. Aber auch auf späteren Alben gibt es oft einige echte Knaller-Songs. Die Rede ist natürlich von SLAYER und dem Album "Seasons In The Abyss". Obwohl die Scheibe eigentlich sehr gut ist, läuft sie bei mir nicht oft. Aus irgendeinem Grund mag ich den Klampfensound auf der Scheibe nicht so gern. Dafür gibt es aber auf dem letzten Album in der Reihe der Erstbesetzung noch ordentlich amtliches Material. Mir hat es von Beginn an 'Dead Skin' Mask' sehr angetan. Dieser bedrohliche Einstieg zu diesem ebenso finsteren Thema ist allein schon sensationell. Die diabolische Ausstrahlung der Worte, wenn Araya hier sehr ausdruckstark intoniert, wird der Thematik mehr als gerecht. Obendrein hat die Nummer eine unglaublich Ohrwurm-Melodie, die in Kombination mit den zerstörerischen Riffs einfach einmalig ist. Während ich das Album zwar noch sehr gut finde, mir hier aber die Magie der früheren Werke an vielen Stellen fehlt, ist dieser Song bei mir im Slayer-Ranking sehr weit vorn mit dabei. Top!

https://www.youtube.com/watch?v=GKFwTsV7kYc


Wohl auch bei mir das Album neben "Reign In Blood", dass ich am wenigsten höre. Obwohl da eben auch "Dead Skin Mask" und der Titelsong drauf ist. Den Hybridgedanken von Wulder verstehe ich. Und ich frage mich hier ebenfalls gerade ob es am Klampfensound liegen kann. Hier tun sich eventuell gerade Erkenntnisse auf über die ich noch nie nachgedacht habe. Wird demnächst mal gecheckt.


Da wäre ich mal auf ein Ergebnis gespannt. Ich bin ja offenbar sehr picky, was Sound angeht.


Album läuft gerade...

Und es kann aus meiner Sicht wohl nicht am Klampfensound liegen. Obwohl das schon auch etwas anders klingen mag als zuvor. Aber ich komme nicht dahinter, dass näher zum Ausdruck zu bringen. Das einzige was aus diesen Meinungen hier hängengeblieben ist, ist der Hybridgedanke. "Seasons In The Abyss" hat einen rattenscharfen drive, der nicht zu Ende gehen will und anders als bei "Reign In Blood", kommen hier richtig durchkomponierte Songs zum Vorschein. Dem ich übrigens auch diesen drive zuspreche. Aber hektischer. Hier kommen immer wieder punkige Momente zum Vorschein, was das Thema betrifft. Das Muster ist immer etwas gleich. Aber es wird trotzdem nicht langweilig. Aus einem Guss ohne dabei negativ aufzufallen. Die Orientierung jüngerer Alben der Band liegt wohl bei diesem Album, als irgendwo anders. Jedenfalls, schlagen die Songs tatsächlich den Klampfensoundgedanken. Es ist allerdings sehr erstaunlich, wie schnell ich wieder drin bin in diesem Album. Wohl tatsächlich auch etwas schlechter abgespeichert, als vermutet. Ich komme also zu dem Entschluss, dass ich mich hinterfragen sollte, warum das Album so wenig läuft.
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