Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 23:02

Das war wieder eine tolle Runde, Holger.
Ich werde das noch einmal Revue passieren lassen und morgen auf ein paar Sachen antworten. Hat auf jeden Fall wieder spaß gemacht.

Meine Herangehensweise, war genau die gleiche wie gestern. Das was ausgespuckt wurde, wurde auch genommen. Wenngleich das in zwei Fällen gar nicht mal so einfach war. Aber dazu morgen mehr. Vielen Dank für die Zeit!
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 21. April 2024, 23:07

Ja, tolle Runde.
Von mir kommen auf jeden Fall noch Reaktionen auf Deine Kommentare.
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 23:53

Kenneth Thiessen hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #7
BETWEEN THE BURIED AND ME - Voice Of Trespass

Das klingt ja nach Musik aus einem Musical, das mit ein paar Schreihälsen garniert wurde, was insgesamt gar nicht negativ gemeint ist. Auf seine witzige Art kann mir das schon gefallen, ich denke aber mal, dass die Band nicht durchgehend so agiert, falls schon, wäre es natürlich spannend, sich das mal auf Albumlänge anzuhören. Das hat Spielwitz, Ideenreichtum und einen coolen Duktus.


Na ja, ist schon ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Album. Aber genau deswegen mein Liebling. Man rechnet einfach nicht mit so einer Swing Nummer. Das sind tolle Alben, also "Automata I" und "Automata II". Habe ich mir jetzt auch mal wieder rausgelegt. Schon sehr lange nicht mehr gehört.


Ich habe mir die "Automata II" heute dann mal angehört, weil ich herausfinden wollte, wie sehr der Swing-Einfluss auf dem Rest vertreten war. Überrascht hat mich zunächst, dass das Album nur 33 Minuten lang war. Recht unüblich für Prog, soweit ich das beurteilen kann. Im Opener 'The Proverbial Bellow' gab's im Riffing einige richtig coole Momente, so richtig fassen kann man die dreizehn Minuten vom ersten Durchlauf an, aber nicht. 'Glide' ist ein cooles Vorspiel für 'The Voice Of Trespass', das ich ja gestern auch schon spannend fand, während von 'The Grid' in meinem Kopf nichts mehr übrig ist. Wenn ich da noch einmal reinhöre, kann ich da vielleicht mehr sagen. Schlecht fand ich das Album aber auf jeden Fall nicht!


Um da kurz drauf einzugehen. "Automata I" und "Automata II" erschienen damals in Abständen von wenigen Monaten. Die beiden Teile werden gerne als eines gesehen. Und das auch völlig zu Recht.
33 Minuten scheinen natürlich recht kurz.Ich weiß gar nicht mehr was die Band dazu bewegt hat, diese Alben mit zeitlichem Abstand zu veröffentlichen. Vielleicht kann da Jakob weiterhelfen. Wie gesagt, der Swing Anteil ist schon sehr einzigartig. Aber dafür glänzen beide Teil mit richtig coolen Einfällen. Das hast du schon beim Opener erkannt.
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Kenneth Thiessen » Sonntag 21. April 2024, 23:59

Pillamyd hat geschrieben:
Kenneth Thiessen hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #7
BETWEEN THE BURIED AND ME - Voice Of Trespass

Das klingt ja nach Musik aus einem Musical, das mit ein paar Schreihälsen garniert wurde, was insgesamt gar nicht negativ gemeint ist. Auf seine witzige Art kann mir das schon gefallen, ich denke aber mal, dass die Band nicht durchgehend so agiert, falls schon, wäre es natürlich spannend, sich das mal auf Albumlänge anzuhören. Das hat Spielwitz, Ideenreichtum und einen coolen Duktus.


Na ja, ist schon ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Album. Aber genau deswegen mein Liebling. Man rechnet einfach nicht mit so einer Swing Nummer. Das sind tolle Alben, also "Automata I" und "Automata II". Habe ich mir jetzt auch mal wieder rausgelegt. Schon sehr lange nicht mehr gehört.


Ich habe mir die "Automata II" heute dann mal angehört, weil ich herausfinden wollte, wie sehr der Swing-Einfluss auf dem Rest vertreten war. Überrascht hat mich zunächst, dass das Album nur 33 Minuten lang war. Recht unüblich für Prog, soweit ich das beurteilen kann. Im Opener 'The Proverbial Bellow' gab's im Riffing einige richtig coole Momente, so richtig fassen kann man die dreizehn Minuten vom ersten Durchlauf an, aber nicht. 'Glide' ist ein cooles Vorspiel für 'The Voice Of Trespass', das ich ja gestern auch schon spannend fand, während von 'The Grid' in meinem Kopf nichts mehr übrig ist. Wenn ich da noch einmal reinhöre, kann ich da vielleicht mehr sagen. Schlecht fand ich das Album aber auf jeden Fall nicht!


Um da kurz drauf einzugehen. "Automata I" und "Automata II" erschienen damals in Abständen von wenigen Monaten. Die beiden Teile werden gerne als eines gesehen. Und das auch völlig zu Recht.
33 Minuten scheinen natürlich recht kurz.Ich weiß gar nicht mehr was die Band dazu bewegt hat, diese Alben mit zeitlichem Abstand zu veröffentlichen. Vielleicht kann da Jakob weiterhelfen. Wie gesagt, der Swing Anteil ist schon sehr einzigartig. Aber dafür glänzen beide Teil mit richtig coolen Einfällen. Das hast du schon beim Opener erkannt.


Okay, dann macht es Sinn, dass das nur 33 Minuten für ein Prog-Album sind. Dann würde es wohl Sinn ergeben, sich auch mal den ersten Teil anzuschauen. Auf dem swingt es aber nicht, wenn ich dich richtig verstanden habe, oder?
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Montag 22. April 2024, 00:37

Pillamyd hat geschrieben:Holg #1:
Quartz - Satan's Serenade

Mit NWOBHM starten wir hier also. Gut, gut. Ich kenne die Band. Ich kenne die "Against All Odds". Aber ich habe leider nichts von der Band in der Sammlung. Der Song ist mir unbekannt, reißt mich aber direkt mit. Wirklich heftige Gesangslinien zu wunderbaren Riffing. Klingt irgendwie so eigen und doch ganz nach NWOBHM Toller Start!!!


Der Song war ursprünglich auf keinem regulären Quartz-Album, sondern nur auf einer 7" und einem Sampler, der von der damaligen Pop/Rocky initiert wurde. Mit darauf: Tank, Accept, Steve Whitney Band und Vardis.
https://www.musik-sammler.de/release/pop-rocky-pr%C3%A4sentiert-heavy-metal-lp-80967/

Ungewöhnlich heavy für die Band, wie ich finde.
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Montag 22. April 2024, 00:41

Pillamyd hat geschrieben:Holg #2:
Mercenary - Trembling Delirium

Sobald das Cover des Demos im Video auftaucht, wusste ich, dass mir das zusagen wird. Messerscharfes Teil. Klingt irgendwie gar nicht nach '86. Hätte das jetzt auf etwas später verortet. Klingt schon für ein Demo ziemlich fertiggeschrieben und auch irgendwie aufgeräumt und das meine ich nicht negativ. Ganz im Gegenteil. Das ist ziemlich erstaunlich. Da kam nie wieder was? Das ist wirklich schade. Schön, dass du mir das nicht vorenthältst :)


Haha, ja, man soetwas oft schon an der Optik erkennen. Das ist das Demo auf dessen reguläre Veröffentlichung am meisten hoffe. Mainman Sven Soderlund, der hier Leadgesang und eine der beiden Gitarren spielt, war unter anderem bei Mordred, Laaz Rockit etc. Sehr cooler Typ, der heute recht erfolgreich croonert und mit Sven and The Masterful Orchestra auftritt. Parallel dazu wird seit drei Jahren ein Mercenary Album aufgenommen, an desssen Fertigstellung ich aber erst glaube, wenn es da ist. Lustigerweise bin ich seit Jahren einer der beiden Admins für die Mercenary-FB-Seite.
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Montag 22. April 2024, 00:43

Pillamyd hat geschrieben:Holg #3:
Syrus - City Of The Sky

Jawoll!
Hatten wir die schon mal? Ich bin mir nicht sicher, aber ich kenne das. "City Of The Sky" macht mächtig spaß. Liegt vor allem auch daran, dass das Riffing in den Strophen wirklich cool ist. Das ist so auf den Punkt, dass die Präzission einen fasziniert. Das Schlagzeug ballert nicht alles zu, sondern scheint mir sehr agil. Solo ist der Hammer. Der Bass, gefällt mir nicht ganz überraschend, sehr gut. Spannender Song, bei dem man sich vorkommt, wie aus einem Buch zu lesen. Die Musik malt die Bilder dazu. Grandios!


Kann sein, dass das schon mal war. Texas Metal. In den 80ern nur Demos gemacht. Erste Band von Ray Alder. Aktuell leider wieder inaktiv. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Immerhin durfte ich sie nach diesem Album bei HOA sehen. Das war ein sensationeller Auftritt! Also: SENSATIONELL!
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Montag 22. April 2024, 00:45

Pillamyd hat geschrieben:Holg #4:
Angel - Tower

Die Gitarren nachdem Intro kommen überraschend. Ich dachte zunächst an straighteren Hard Rock und etwas "Queen". Bei letzterem habe ich keine Ahnung warum, vielleicht der Gitarrensound. Aber das scheint doch schon tiefer zu gehen. Zumindest scheint mir der Songaufbau ziemlich komplex. Jetzt schießt mir plötzlich in den Kopf, dass das auch ein Einfluss für "Crown Lands" gewesen sein könnte. Das Keyboard ist ziemlich cool eingesetzt. Boah, der Song entwickelt sich zu einem richtigen Monster. Das gefällt mir ziemlich gut. Werde ich mir wohl merken müssen.


Über diese, in den USA ziemlich angesagte Seventies-Band, bin ich auch erst kürzlich so richtig gestolpert. Vorher hatte ich nur den Namen gehört. Letztens dann das Doppel-Live-Album 2nd Hand als Vinyl abgegriffen und werde nun sicherlich nachlegen. Die Band war damals auch showmäßig ziemlich groß und wird hier gern mal mit Kiss verglichen.
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Montag 22. April 2024, 00:46

Pillamyd hat geschrieben:Holg #5:
Johnny Cash - Thirteen

Ich kenne hier tatsächlich nur diese Version. Boah, den Cash könnte ich mal wieder auflegen. Jetzt gerade, hätte ich da ziemlich bock drauf. Diese Gitarre ist völlig zweifelsfrei zuzuordnen. Der Gesang kann beim geneigten Zuhörer nur für Gänsepelle sorgen. So kalt, kann keiner sein. Großartiger Song. Großartig vorgetragen. Hach, herrlich!

Ja,ja und ja.
Dieser ziemlich düstere - fast okkulte - Text passt natürlich wunderbar zur morbiden Stimme. Sehr intensiv.
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Re: Das Song-Duell: Get In The Ring Motherfucker!

Beitragvon Holger Andrae » Montag 22. April 2024, 00:47

Pillamyd hat geschrieben:Holg #6:
Doomocracy - A Taste Of Absinthe

Ah ja, das ist die Band bei der ich beim letzten Album mit dem Gesang nicht klargekommen bin. Das Anfangsriff hier packt mich gleich. Das ist zu dem zelrbierten Doom, auch so southern angehaucht und gleichzeitig irgendwie sehr orientalisch. Gerade wenn der Bass wie dicke Nadeln hervorsticht. Und das würde mir auch wirklich noch viel mehr gefallen, wenn der Gesang ein anderer wäre. Ich weiß, damit ecke ich an. Aber ich komme mit dieser sehr hellklingenden Stimme nicht klar. Bekomme ich nicht zusammen und passt in meinen Ohren auch nicht so wirklich zusammen. Aber es wird ja von großen Teilen der Doomgemeinde gemocht. Das heißt, mit mir stimmt was nicht :grins:


Hihi, nee, solche Stimmen soll es kürschen ... äh ... geben. Für mich ist das schlicht der beste Doom-Song der letzten Jahre. Beim HOD hat die Band dann auch gezeigt, wie Epic Doom heute noch live funktioniert. Im Gegensatz zu den einstmals tollen Sorcerer.
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