Jesus hat geschrieben:BLUE ÖYSTER CULT mit 'Heavy Metal: The Black and Silver'
Den Vergleich mit grausigem Schmonzes wie AC/DC verbitte ich mir.
BOC ist richtig. Basische Riffs und Alter machen den Vergleich schon plausibel, denke ich. Irgendwann magst du auch AC/DC und dann stimmst du mir zu.

Muss übrigens sagen, dass mir das jüngst im Forum debattierte "Veteran..." um Längen besser gefiel, zumindest die Coverversion.
CD 2 folgt, sobald ich wieder einen Monitor für den musiktaulichen Rechner habe.
CD1 - "Schizophonic Soundscapes"
01. Vangelis - "Blade Runner Theme" (3:42)
02. ??? - ??? (3:52)
Los geht's mit melodischen Gitarren, rhythmusorientiert, an den Rändern leicht verspielt. Zum entfernt tribalesken Drumming gesellt sich verfremdeter Klargesang (Autotune + etwas Emo), später dann auch verhaltenes Screaming. Die Catchline des klaren und bisher geschlechtlosen Gesangs ist "a million times", ein kurzer Moment des Innehaltens fordert weiter hinten "weep no more, no more silence".
Das lockere Stück dürfte jüngeren Datums sein; wäre ich Amrikaner, würde ich das ziemlich "cute" finden. So finde ich es im positiven Sinne süß.
03. ??? - ??? (4:33)
Moderner, melodischer Death Metal mit kurzem Gniedelintro, akustischen Einsprengseln und einer gewissen Nähe zu DARK TRANQUILLITY. Allerdings ohne Synths, dafür etwas breaklastiger, sowie mit abgefahrenen und prominent in Szene gesetzten Bassakzenten in der zweiten Hälfte. Auch gitarrenseitig überzeugend: Die Leads/Solos erinnern an ein Chor- oder Fanfarenmotiv (gleiche Tonfolge in ansteigender Tonhöhe).
Markantes und wiederholt auftauchendes Wort ist "ecstasy", eventuell ein Teil des Titels.
04. Hypocrisy - "Paled Empty Sphere" (6:15)
05. Covenant - "Planetarium" (4:01)
06. Arcturus - "Star-Crossed" (5:01)
07. ??? - ??? (3:29)
Damit zu etwas komplett anderem: Die CARDIGANS treffen die FUGEES, und zwar im Regen. Während Madame am Mikrofon aus Schweden kommen könnte, steuern die FUGEES nach etwas 70er-Lektüre den musikalischen Unterbau zu. Feuchtfröhlich wird das Ganze durch den Text: "I (need to) feel the rain, the rain that...", und zwar recht ausführlich. Schick für nebenbei, auf lange Sicht allerdings etwas zu kontaktscheu.
08. ??? - ??? (6:50)
Hier habe ich keine Ahnung, wer es sein könnte, allerdings erinnert die Stimme des relativ flotten Pop/Rock-Groovers an das Solozeug von Chris Cornell. Also kommen vielleicht auch AUDIOSLAVE in Frage, da kenne ich mich dummerweise gar nicht aus.
Der Song hat ein markantes Beinahe-Fadeout bei ca. 3 Minuten, eine hypnotische Basslinie, sowie im spacigen Schlussteil ein paar Effekte, die an 70er-Jahre-Actionserien erinnern. Wo die Typen so aussehen wie die BEASTIE BOYS in "Sabotage". Wir halten fest: Chis Cornell ist mein Sängertipp, aber nur zu 80 Prozent, da ich ihn kräftiger in Erinnerung habe.
09. Blue Oyster Cult - Heavy Metal: Black And Silver (3:19)
10. ??? - ??? (5:54)
Ein melancholisches, unverzerrtes Gitarrenintro leitet den folgenden Song ein, bei dem einmal mehr die übrigens großartigen Gesangslinien hervorstechen: Anlage und Harmonieverständnis schreien aus jeder Pore "Vintersorg!", das progressive Drumherum passt vielleicht zu den von mir verschmähten Mittelwerken. Daneben kommen natürlich noch BORKNAGAR und CRONIAN in Frage.
Wichtige Anhaltspunkte wären vielleicht die Orgelsynths am Anfang des Songs, die rezitierenden Einwürfe im hinteren Teil, sowie die bei etwa 4 Minuten auftauchende kongeniale Ziehharmonika im französischen Stil. Doch, ich lege mich auf Vintersorg fest - es klingt wie eine Weiterentwicklung zu dem Mann, der schließlich bei BORKNAGAR gelandet ist.
11. Control Denied - "When The Link Becomes Missing" (5:17)
12. Rodrigo Y Gabriella - "Orion" (Metallica-Cover) (7:43)


