Jethro Tull

Re: Jethro Tull

Beitragvon Jhonny » Samstag 17. Februar 2024, 17:04

Rüdiger Stehle hat geschrieben:"Roots" finde ich auch ganz besonders tull, äh, toll. War zwar nicht mein Erstkontakt, aber in einer konspirativen Sitzung dann doch der Auslöser, dass ich mich dazu entschlossen habe, mit dem Sammeln der Diskographie anzufangen. Neben der von dir genannten Phase habe ich auch an den besonders folkigen Sachen von "Songs From The Woods" oder "Heavy Horses" eine richtig große Freude.


Die drei hier erwähnten Scheiben bilden für mich - gemeinsam mit "Aqualung" - die qualitative Spitze des JETHRO TULL Schaffens :)
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Re: Jethro Tull

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 17. Februar 2024, 22:14

Ui, hier geht es weiter in Rabenhausen. I like!

Bei mir bleibt "Songs From The Wood" vor "Roots To Branches" das Führungs-Doppel. Überhaupt natürlich die Folk-Phase mehr als die Blues- und oder Prog-Phase. Für mich ist "Rock Islands" und das Frühwerk ein bisschen farblos. "Under Wraps" ist aber insgesamt auch bei mir die rote Laterne. Man merkt die unausgegorene Ausgangslage, da das eigentlich ein Ian-Anderson-Solo-Album werden sollte.
Ganz famos übrigens auch das hier:


https://www.musik-sammler.de/release/jethro-tull-25th-anniversary-box-set-4-cd-3960
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Re: Jethro Tull

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 10. März 2025, 22:19

Die Neue ist heute hier als CD eingetrudelt, nachdem ich erst gestern die Note für den Soundcheck abgegeben habe. Ich hab beim ersten Hören gedacht, dass sie dem Rest des Feldes komplett entrückt ist, das am Ende aber doch noch ein wenig revidiert. Aber dennoch, in fünf für mich ganz besonders wesentlichen Kategorien gibt es im aktuellen Soundcheck echt niemanden, der gegen Jethro Tull generell und auch gegen das aktuelle Album speziell ankommen könnte:

Stimme:
- Er ist halt zusammen mit einem Weiteren der einzige Sänger, den ich in dem Soundcheck ohne Tipps und Spicken erkenne. Außerdem liebe ich seinen Duktus und seine Phrasierung ganz besonders. Das Bardenhafte ist einfach legendär.

Musikalität:
- Die instrumentale, spielerische, kompositorische Detailfülle und Elaboriertheit sucht schon Ihresgleichen.

Lyrik:
- Dass ich ein Faible für archaische Versmaße, verspielte Lyrik, Barden- und Skaldendichtung und derlei mehr habe, ist bekannt.

Produktion:
- Weihwasser gegen all die Dämonen aus den Klangwelten der der Metalcore-, Melodeath-, Groove-Thrash- und Hochglanz-Power-Schlager-Combos dieser Welt... Diabolus te exorcizo!

Originalität:
- Was für die Stimme gilt, gilt auch für das Gesamtpaket: Du weißt nach 2 Sekunden, wer hier werkelt.
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Re: Jethro Tull

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 11. März 2025, 20:10

Ich hatte mir fest genommen, dass Album am Wochenende laufen zu lassen. Hat leider nicht geklappt.
Im JETHRO TULL Kosmos wären eigentlich auch erst einmal andere Alben dran. Aber hier werde ich wohl eine Ausnahme machen. Vor allem nachdem was du geschrieben hast :dafuer:
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Re: Jethro Tull

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 13. März 2025, 16:39

Das neue Album wächst hier auch gerade weiter und weiter. Bsiher noch nicht haptisch in der Sammlung, aber das ist natürlich nur eine Frage der Zeit. Beim Longtrack bin ich zZt noch etwas unschlüssig, ob ich den tatsächlich etwas zu lang finde.
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Re: Jethro Tull

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 26. März 2025, 19:25

Nach der Abgabe der Gruppentherapie-Episode zum neugierigen Wiederkäuer läuft gerade zum ersten Mal das Album, das meine initiale Rundreise durch den Tull-Kosmos erst einmal abschließt, namentlich "J-Tull Dot Com" von 1999.

Der Titel mag seltsam anmuten und gerade bei Old-School-Gatekeepern bedrückende Vorahnungen wecken, aber das lässt sich tatsächlich erstmal sehr cool an. Ja, gewisse Elektronika sind vorhanden, aber das klingt trotzdem herrlich zurückgenommen und transparent. Der Bass blubbert wunderbar. Die Backing Vocals von Najma Akhtar sind auch cool. Trump-Casino-Bezüge prophetischer Art?
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