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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 00:59
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Drei:
The Police – Every Little Thing SHe Does Is Magic Einer der Hits ohne viel Reggae, auch wenn die Optik im Video etwas anderes beschwört. Ich mag Police meistens und das hier ist ziemlich cool. Die Einflüsse sind sehr vielfältig (Punk, New Wave, Reggae, Rock) und spieltechnisch ist das immer top notch. Copeland regelt. Solche Pop Musik wird heute schmerzlich vermisst.
Für mich mit „Synchronicity“ das Album, das ich weniger auflege. Ich bleibe vor allem beim Debüt hängen, aber sowohl „Reggatta De Blanc“ als auch „Zenyatta Mondatta“ sind gern gesehene Gäst im CD-Schacht. Mit dem letzten Satz hast du natürlich mehr als recht. Trotzdem, als die Jukebox dieses Album ausgespuckt hat, wusste ich sofort welchen Song ich wählen muss. Und ja Copeland regelt!
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:01
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Vier:
Threshold – Paradox
Hui! Klassikeralarm! Mit diesem Album ist damals mein Interesse für den neu aufkommenden Neo Prog geweckt worde. Habe eine Weile lang alles gesammelt, was bei SI Music erschien. Wobei das meiste ja weitaus weniger heavy war. War dann sogar eine Weile in so einem Tapetausch und Fanzine Zirkel aus diesem Bereich, was wie eine Parallelwelt zum Heavy Zirkel war. Konzerte auf Gartenparties, eigenes Fanzines etc pipapo. Ich schweife mal wieder ab, sorry. Btt.: Dies ist mein Favorit dieses Albums und dies ist auch mein Lieblings-Album der Band, die mich zuletzt etwas verloren hat. Insgesamt wohl mein zweitliebstes Lied der Band. Hier stimmt für mich alles. Man hört sofort, dass Mister Groom großer Freund von Groove-Thrash ist und sein damaliges Vorbild Alex Skolnick war. Daher auch die Heavyness in allen Threshold Songs. Gesanglich natürlich auch grandios und sogar textlich toll. Sollte ich mal wieder auflegen.
Da sind sie wieder. Die Gemeinsamkeiten. „Paradox“ ist auch mein liebster Song des Albums. Ich kann ja eigentlich mit jeder Phase etwas anfangen. Trotzdem, mich haben sie etwas verloren mit dem letzten Album. Und auch die letzten Durchläufe der Scheibe davor, konnten mich nicht mehr so begeistern, wie noch vor ein paar Jahren. Das hat mich tatsächlich ziemlich erschreckt, weil ich das nicht für möglich gehalten habe. Beruhigt habe ich mich damit, dass die Phase bestimmt wieder kommen mag. Aber gerade sind die letzten „Threshold“ Scheiben aus meinem Fokus gerutscht. Und ich denke, wenn ich an die Band denke, entweder an das Debüt Album oder auch an „Psychedelicatessen“, welches dann mein Lieblingsalbum ist, weil so schön düster.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:02
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Fünf: The Damned – Don't Cry Wolf Da bin ich noch immer blank, trotz der Tank-Connection. Das ist natürlich schön rüde und ruppig, trotzdem ziemlich eingängig. Der für Punk typische Schnodder-Sound ist nicht jeden Tag etwas für mich, aber diese Egal-Attitüde mag ich sehr. Wobei The Damned ja schon ziemlich musikalisch für diesen Stil ist.
Es ist schon interessant, dass du von wüst und ruppig sprichst, ist es doch das Album mit dem die Band erstmals Gegenwind erfahren hat, weil es für viele so „glatt“ ausgefallen ist. Die Meinung kommt nicht von ungefähr. Schließlich produzierte das Album niemand geringeres als Nick Mason. Ja, der Schlagzeuger von „Pink Floyd“. Komische Konstellation? Sicherlich! Aber gerade deswegen so interessant. Ich muss mir endlich mal die Dokumentation von der Band zulegen. Dieses Chamäleon muss ergründet werden.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:03
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Sechs:
Budgie – Breaking All The House Rules Ich gestehe, ich besitze nur die kuschelige "Deliver Us From Evil", die ich aber auch schon mag Höre immer mal wieder ganz Alben online durch und bin jedes Mal zwiegespalten. Neben absoluten Krachern – nicht nur die bekannten – leider auch immer wieder mehrere Songs, die ich schwierig finde. Das hier ist aber klasse. Proto-Metal vom Feinsten. Die Gitarrenarbeit ist so sahnig, da nimmt man beim reinen Zuhören schon zu. Kein Diabetiker-Metal. Wie auch in vielen anderen Budgie-Songs ist auch hier der Aufbau schön spannend, sodass trotz der Länge keine Langeweile aufkommt. Hinzu kommt hier der fein groovende Rhythmus, bei dem man automatisch mit muss. Irgendwie relaxed und treibend zu gleich.
Die „Deliever Us From Evil“ fehlt mir noch. Wie so vieles anderes. Ich bin überrascht, dass du da so zwiegespalten bist. Mich würde sehr interessieren was für dich da so schwierig ist. Die drei Alben, die ich habe („Never Turn Your Back On A Friend“, „In For The Kill“ und „Bandolier“) konnten mich durchgehend abholen. Freut mich aber, dass du den Song gut findest. Ich finde, ganz allgemein, dass viel zu wenig über die Band geredet wird.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:05
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Sieben: Avantasia – Death Is Just A Feeling
Hahaha, was kommt denn da? Der deutsche Meat Loaf mit Kuhfell-Hosen und Mario-Barth-Ausstrahlung? Das kann ich nicht unvoreingenommen anhören. Musikalisch versucht man die Savatage-Schiene zu bedienen, ohne deren Klasse auch nur zu streifen. Ich schreibe jetzt nicht mehr, sonst wird es ausfallend
Ja, haha. Ich bin nicht überrascht. Aber verwirrt schon etwas. Ist nicht ganz offensichtlich für mich, aber dir ist schon aufgefallen, dass da Jon Oliva himself singt? Wie gesagt, ich habe den Doppelpack, die Alben kamen ja zeitgleich raus, nicht mehr. Möchte ich wieder ändern. Da gab es einige gute Songs drauf. Aber ich schweife ab mit Sachen, die dich langweilen werden. Nur so viel: Ich finde der Song lebt da einfach von dem stimmlichen Acting von Oliva und Sammet sticht da gar nicht so heraus, geht sogar unter. Das hat für mich etwas von seinem etwas später erschienenden „Raise The Curtain“ Solo Album, dass ich ja ziemlich mochte. Damit stehe ich aber ziemlich allein da. Das weiß ich. Das Album kam in eurer Redaktion nicht so gut weg.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:07
Holger Andrae hat geschrieben:Pille 8: The Rolling Stones – The Sweetest Sounds Of Heaven (feat. Lady Gaga & Stevie Wonder)
Ich bin kein Stones-Fan. Finde immer nur einzelne Nummer gut. Hier habe ich mir jetzt nach der Studio-Version, die mir zu bluesig war auch noch die Live-Fassung angesehen. Was für ein Unterschied! Der Call&Response-Gospel-Part mit Lady Gaga regelt gewaltig. Das reißt dann sogar mich mit. Nur anhören war mir dann aber zu bluesig, da ist mir dann der Gesang von Jagger nicht gut genug, um das toll zu finden.
Ich habe mich im Sommer letzten Jahres rangewagt, nachdem ich mich doch sehr lange dagegen gesträubt habe. Irgendwann war das Interesse da und die Neugier zu groß, als dass ich das hätte ignorieren können. Du hast recht, ich hätte auch die Live-Version posten können, aber tatsächlich finde ich dann die Studioversion besser, weil Jagger hier für mich tatsächlich sehr limitiert klingt. Ich meine, dass tat er für mich schon immer. Aber in den tieferen Tönen, kann ich dem mehr abgewinnen. Zu bluesig, gibt es bei mir nicht. Ich mag das sehr gerne. Macht es mir etwas schwer, dass nachzuempfinden.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:08
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Neun: Mastodon – Teardrinker Ich mochte die Band zu "Leviathan"-Zeiten, aber irgendwie wurde die Band zur gehypten Rockstar "Judas Priest spielt keinen Heavy Metal"-Truppe. Was ich höre, ist nette Rockmusik, die weder weh tut noch besonders heraus ragt. Es ist überraschend soft, relativ "proggy" und im Soloteil vernehme ich seltsame Geräusche. Ist das der Tom-Morello-Effekt, den ich schon bei RATM nicht mag? Ei don't know.
Ja, die Aussage war und ist natürlich quatsch. Im Gesamten nicht das beste Album der Band. Das ist auch für mich schon etwas länger her. Für mich ist die Band aber auch deshalb so erstaunlich, weil sie nicht nur instrumental ein unfassbar harmonisches Bild abgibt. Nein, es sind vor allem die verschiedenen Stimmen, die eine Harmonie bilden, wie es nur selten der Fall ist. Immerhin darf hier jeder mal singen. Das Solo dürfte ein sehr glattverzerrter Bass sein. Wenn du das Gitarrensolo ab Minute 4 meinst, kann ich Geräusche nicht ausmachen und weiß auch nicht, was du da hörst. Vielleicht mal unter Kopfhörern probieren. Werde ich die Tage mal tun. Tom Morello-Effekt? Das rauf und runter gewippe, dass wohl sein Trademark sein soll, kann ich nicht ausmachen. Es spielt vielleicht in den gleichen Höhen ab. Aber, das tun auch bestimmt Bands, denen man besser gesonnt ist.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 01:14
Holger Andrae hat geschrieben:Elton John – Tiny Dancer Erneut merke ich, dass ich hier mal nachrüsten muss. In dem Mann steckt so viel Musikalität, ich bin sofort begeistert. Ein Musiker, ein Künstler, der mich immer anspricht, egal ob Kitsch oder Rock'n'Roll, denn es ist immer authentisch. Ähnlich wie Billy Joel, der allerdings auch noch ein perfekter Storyteller und Entertainer war, bin ich sofort elektrisiert. Vielen Dank fürs Erinnern!
Stimmt alles. Auch wenn das bei vielen weniger so gesehen wird, gibt es in jedem Jahrzehnt Songs, die ich absolut grandios finde. Aber auch für mich ist die stärkste Phase wohl die bis Mitte der 70er. Ab da fehlen mir auch noch etliche Alben. Ich bekomme bei solchen Balladen immer massiv Gänsehaut, weil ich finde das vor allem da seine Stimme so unglaublich gut zur Geltung kommt. Was er auch für Songs mit Taupin geschaffen hat, ist ganz großes Kino. Ich erinnere mich, dass der Kerl eigentlich irgendwie schon immer präsent war. Immer wieder bekam ich das Video zu „Don’t Let The Sun Go Down On Me“ im Fernsehen zu sehen, als noch Videoclips liefen. Aber so richtig bewusst ist es mir geworden, als ich mich für ein Referat mit ihm beschäftigen musste. Das Livealbum „Live In Australia (With The Melbourne Symphony Orchestra)“ hat mich umgeblasen und dann wurde das Referat ein Leichtes für mich. Verdammt, dass muss ich mir unbedingt noch zulegen. "König Der Löwen" war mein erster Kinofilm. Aber, dass auch er zu Teilen daran beteiligt war, war mir natürlich damals nicht bewusst Man merkt, ich bin da sehr begeistert von seiner Musik!
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von Pillamyd » Samstag 10. Februar 2024, 11:43
Ich habe mir jetzt bewusst noch einmal Zeit genommen, deine Antworten auf meine Eindrücke durchzulesen. Und es wäre schade darauf nicht zu antworten. Ich frage mich bloß, wie ich das machen soll. Ich möchte jetzt bloß keine einzelnen Beiträge von mir hintereinander aufgestellt sehen. Auch wenn es aus Zitiergründen leichter wäre. Ich habe mir ein paar Antworten zu meinen Gedanken rausgesucht, die Fragen und Ansätze beinhalten, die ich gerne beantworten möchte. Runde 8 ist dick angestrichen, weil ich das Thema gerne vertiefen möchte.Na ja, ich fange mal an... RUNDE 2:
Holger Andrae hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Hölg 2 - Kraken - Kill The King
Ich bin mir nicht sicher, davon schon einmal gehört zu haben. Also muss ich recherchieren. Aha, Kanadier. Meistens gut. Das Riffing finde ich cool, weil es so ein Auf und Ab zu sein scheint. Bringt ziemlich viel Abwechslung, obwohl es zeitweise auch so schleppend in seinem Wesen ist. Bass immer rauszuhören und fährt auch tolle Linien. Der Gesang ist ziemlich tief, hat aber was ziemlich markantes an sich. Das Demo lässt es ein bisschen krächzend/verzerrt klingen. Das würde ich gerne einmal klar aufgenommen hören. Doch der Song gefällt mir von Minute zu Minute besser. Ich finde den Refrain sogar ziemlich cool gesungen.
Ich habe nur diese Demo-Compilation. Gibt noch eine aktuellere, da könnte der Sound etwas besser sein. Hab' sonst nur noch das Demo auf einer Reborn Classics Demo-Compilation. Das rauscht aber so doll, dass selbst ich das schwierig finde. Die Band wurde damals von Anvil als heißester Anwärter auf den kanadischen Speed-Thron gepusht, was der Sache aber nicht ganz gerecht wird.
Nicht gerecht im Sinne von, der Vergleich hinkt? Oder nicht gerecht im Sinne von „Anvil“ können nicht vom Thron geschuppst werden? Boah, jetzt nach zwei Tagen muss ich den Song nochmal hören. Den Speed Metal Anteil habe ich jetzt gar nicht mehr so im Kopf. Hab da eher den Heavy Anteil etwas höher in Erinnerung. Aber das meinte ich wohl mit schleppend. Gerade beim Hören, dachte ich bei dem Klang nur: „charmant!“. Habe ich nichts dagegen. Im Zeitfenster muss das einfach so. RUNDE 3:Holger Andrae hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Hölg 3 - How Like A Winter - All The Seasons Of Madness
Hui, da weiß ich gar nicht so genau was ich zu schreiben soll. Also lasse ich erst einmal ein paar Minuten vergehen. Zunächst denke ich an Death Metal. Irgendwie habe ich direkt Assoziationen zu Produktionen aus den 00er Jahren. Ich vertue mich, wenn ich das gleich zu Anfang in diese Ecke schieben würde. Klar, das Riffing auch im späteren Verlauf, ist dann schon auch irgendwie das. Aber es ist auch ziemlich treibend, flirrend. Was mir ziemlich gut gefällt. Die Gesänge lassen Gothic Einflüsse zu. Die akustische Gitarre gefällt mir. Der Song ist unheimlich gut strukturiert. Die letzten zwei Minuten wirken wie ein Outro. Der Einstieg der Gitarren. Manchmal verspüre ich auch leichte Folk Einflüsse. Etwas was mich noch nicht komplett mitreißen kann. Aber ich bin auch weit weg davon zu sagen, dass das nichts für mich ist. Das macht sogar Appetit auf mehr. Spannender Song.
Death Metal? Hm, höre ich hier weniger, weiß aber, was Du meinst. Ich habe das Album hier zum Besprechen vor 20 Jahren bekommen und war damals ziemlich angetan, obwohl mit Gothic Sounds meist nicht so viel anfangen kann. Lief hier auch sehr lange nicht mehr und ist jetzt auch raus gezogen.
Ja, nicht dass das „Death Metal“ ist, was die da spielen. Aber die Klangästhetik spielt einem da einen Streich und die Beschreibung Doom, habe ich dann nur herausgehört, als ich gelesen habe, dass die Band in dieses Genre verortet wird. Den Song werde ich definitiv noch einmal anhören. Auch wenn es dann vielleicht nicht für einen Kauf reicht, aber der Reiz ist da, das nochmal zu ergründen. RUNDE 6:Holger Andrae hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Hölg 6 - Wrekking Machine - I Am What I Am: Äh? Wow? Das packt mich sofort. Was hat das Schlagzeug denn bitte für eine Oberhand? Diese vertrackten Schläge auf die Felle sind ja auch nicht von dieser Welt. Was ein abwechslungsreicher Thrasher. Ich geh hier gerade völlig steil. Größte Überraschung bisher. Ist ja der Wahnsinn! Kommt sofort auf die Liste! Bitte sei verfügbar und nicht so ein rares Ding.
Ich hatte es geahnt. Bay Area-Demo-Kracher. Warum die nie größer geworden sind, keine Ahnung. Wurden damals auch innerhalb der Bay-Szene als "next big thing" gehandelt. Gab es kürzlich erst bei Divebomb.
Ja, habe ich gesehen. Sind die Demos denn etwas, was mir zwingend fehlen würde? Aus Deutschland habe ich bis jetzt nur den Original Release gesehen, der deutlich kostengünstiger ist. RUNDE 7:Holger Andrae hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Hölg 7 - Cutlure Warfare - Eyes Of The Land:
Ist wohl auch völlig an mir vorbeigerutscht. Der Refrain ist überraschend. Melodisch, offen. Völlig konträr zum Rest. Das muss ich erstmal verarbeiten können. Das ist so eigenartig, dass ich das schon cool finde. Ist es passend? Ja, wahrscheinlich. Noch hört es sich etwas befremdlich in meinen Ohren an. Das Schlagzeug ist ziemlich laut und hört sich triggerig an. Der Song hat nicht immer ein hohes Tempo, aber es ist schon komisch, dass ich das Gefühl habe, das Schlagzeug würde den Song gerade wegen des Klangs zum bremsen bringen. Ich mag den Gesang allerdings im Refrain sehr. Ich werde mir den Song morgen nochmal anhören. Das lässt mich dann doch nicht los und beschäftigt mich.
Nochmal Bay Area, aber aktueller. Der Sänger von Taunted. Ja, der Sound ist sehr modern, was an M-Theory liegen dürfte. Das Album hat aber einen coolen Bay-Vibe und ist mit schönen Harmonien im Thrash vesehen. Mag ich gern.
Inwiefern liegt das am Label? Auch diesen Song habe ich mir noch einmal auf die Hörliste gesetzt. Und hier kann ich nur bei meiner Meinung bleiben. Ich finde das so eigenständig, dass ich gar nicht anders kann, als zu mögen. Inhaltlich bleibe ich immer wieder beim Refrain hängen, der sich für mich deutlich abhebt. Das finde ich auf eine angenehme Weise sehr schräg und klang zu Anfang wie ein Fremdkörper zum Song. Ich finde es ziemlich beeindruckend, wie das Solo die Refrains harmonisch weiterführt. Dadurch habe ich wahrgenommen, dass es doch einen fließenden Übergang zum sonstigen gethrashe im Song gibt, der mir so zunächst nicht aufgefallen ist. Der Song scheint sich mir erschlossen zu haben. Es freut mich, dass ich drangeblieben bin. Muss ich im Auge behalten. RUNDE 8:Holger Andrae hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Hölgs 8 - Armoured Angel - Wings Of Death:
Brachial, wie ich es erwartet habe. Hat eine ziemlich deathige Note. Gefällt. Das istja später noch etwas ausgeprägter passiert, stimmts? Nein, ich finde das ziemlich gut, was ich hören darf. Auch hier wird mir wieder klar, dass Demos anhören schon eine feine Sachen sein können. Wenn man auch nur ein funken etwas für die Musik übrig hat und allerlei Geschichten von Tape Trading Tagen liest, sieht und hört, kann man sich doch ungefähr vorstellen wie das damals gewesen sein muss.
Jau, stimmt alles, was Du schreibst. Leider gibt es wenig Material mit wirklich gutem Sound von der Band. Zum Thema Demos und Tape Trading kann ich nicht schon wieder etwas schreiben, weil ich gar nicht weiß, was interessant ist. Bei Interesse gern mal ein eigenes Thema dazu eröffnen und Fragen fragen. Ist vielleicht am einfachsten. Zum zweiten Satz: Ja, ich könnte einen Thread dazu aufmachen. Aber ich glaube Eike hat das schon einmal getan. Ich werde das mal da ausführen. Ich habe da tatsächlich ein, zwei Ideen. Aber eigentlich machst du das ja schon auf eine coole Weise in vielen deiner Beiträge.RUNDE 9:Holger Andrae hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Hölg 9 - Darkstar - The Sound Of Nothing:
Wer singt denn da? Sind das zwei Stimmen? Die zweite geht da für mich gar nicht. Was ein komisches Sprechgeshoute, ohne Klang. Die Gitarren bauen aber eine gute dramatik auf. Aber so richtig möchte mir das nicht gefallen. Vieles macht mir dieser "Gesang" kaputt. Nope, hier gebe ich auf.
Das war ein Projekt von Psychotiv Waltz und Deathrow. Hätte ich ohne diese Querverweise sicherlich nicht in der Sammlung, so mag ich die Atmosphäre aber. Denke es funktioniert im Album-Kontext besser.
Da könntest du recht haben. Dann muss ich mal schauen, wer von den zweien Bands daran beteiligt war. Bei „Psychotic Waltz“ kann ich es mir vorstellen. Aber „Deathrow“? Auf den ersten Blick nicht erkannt. Aber die Beziehung läuft auch über „End Amen“, oder? Noch eine Band, in die ich reinhören werden, muss, haha. Aber zurück zu „Darkstar“. Für mich stellt sich die Frage, ob das ein Einzelfall mit den Gesang ist, der hier für mich nicht so toll war. Die Hoffnung besteht ja trotzdem, dass mir der Rest besser gefällt.
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von Holger Andrae » Samstag 10. Februar 2024, 12:14
Bevor das jetzt ein Zitate-Labyrinth gibt:
Kraken: Nicht gerecht wird, weil es eigentlich gar kein Speed Metal ist. Geht man ohne diese Erwartungshaltung ran, ist das nämlich ziemlich toller Heavy Metal.
How Like A Winter: Ah, okay, verstehe. Ja, die Klangästhetik ist da etwas irreführend. Insgesamt ist das schon eher gothic mit folkige Elementen.
Wrekking Machine: Hm, Ich besitze bislnag auch nur den regulären Release und die Demos als Tapekopie. Entsprechend "gut" ist hier der Klang. Vielleicht kann mike da mehr zu schreiben?
Cultural Warfare: Das Label nutzt meist Juan Urteaga als Produzenten und dieser hat eben diesen Klang.
Dark Star: Hupps, das war natürlich Kokolores, denn Siggy Blasey hatte ich auch bei Deathrow verortet, da war er aber nur Aushilfs-Mucker. Von daher Dan Rock mit Gästen. Sorry for the confusion.
Thema Tape-Trading: ich bin gespannt, welche Ideen Du hast.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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