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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:38
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 3 - How Like A Winter - All The Seasons Of Madness
Hui, da weiß ich gar nicht so genau was ich zu schreiben soll. Also lasse ich erst einmal ein paar Minuten vergehen. Zunächst denke ich an Death Metal. Irgendwie habe ich direkt Assoziationen zu Produktionen aus den 00er Jahren. Ich vertue mich, wenn ich das gleich zu Anfang in diese Ecke schieben würde. Klar, das Riffing auch im späteren Verlauf, ist dann schon auch irgendwie das. Aber es ist auch ziemlich treibend, flirrend. Was mir ziemlich gut gefällt. Die Gesänge lassen Gothic Einflüsse zu. Die akustische Gitarre gefällt mir. Der Song ist unheimlich gut strukturiert. Die letzten zwei Minuten wirken wie ein Outro. Der Einstieg der Gitarren. Manchmal verspüre ich auch leichte Folk Einflüsse. Etwas was mich noch nicht komplett mitreißen kann. Aber ich bin auch weit weg davon zu sagen, dass das nichts für mich ist. Das macht sogar Appetit auf mehr. Spannender Song.
Death Metal? Hm, höre ich hier weniger, weiß aber, was Du meinst. Ich habe das Album hier zum Besprechen vor 20 Jahren bekommen und war damals ziemlich angetan, obwohl mit Gothic Sounds meist nicht so viel anfangen kann. Lief hier auch sehr lange nicht mehr und ist jetzt auch raus gezogen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:40
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 4 - Tragedy Divine - I Married A Witch
Habe ich hier. Auch durch das Forum. Schätze ich sehr die Scheibe. Habe ich mir erst auch wieder rausgelegt für diesen Monat. Ich mag diesen eigenwilligen Gesang. Passt unheimlich gut zu dem Song. Zum ganzen Album. Der progressive Metal aus Deutschland, gerade auch in den 90ern ist unfassbar spannend und da gibt es noch einiges zu entdecken für mich. Schade, dass von der Band nie wieder etwas kam.
Habe mir jetzt noch mal das neue Vinyl bestellt. Ist aber noch nicht da. Die Querverweise zu Dawn Of Winter und Sacred Steel waren damals hilfreich, wobei ich das hier am besten von den drei Bands finde. Sehr deutlich sogar. Ja, 90er Deutsch-Techno-Thrash/Power-Metal ist eine sehr spannende Szene gewesen.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:41
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 5 - Soldier - Dogs Of War:
Unbekannt. Die Band gibt es ja schon eine halbe Ewigkeit. Es ist immer wieder erstaunlich, dass Jahrezehnte später erst die Chancen für ein Album gegeben sind. Könnte etwas mehr Druck vertragen. Da der Song eh schon relativ entspannt rüberkommt. Aber musikalisch ist das einwandfrei. Vor allem das Solo finde ich wirklich super. Gesang ist noch zu erwähnen. Sehr klar, sehr betont, hat sogar etwas punkiges an sich. Werde ich im Auge behalten.
NWoBHM-Truppe, deren neue Scheiben ich sehr mag. Ist jetzt wieder etwas ruhiger geworden und ich hoffe, es kommt nochmal was. Mit 'Sheralee' hatte die Band in den 80ern einen Szene-Hit.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:42
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 6 - Wrekking Machine - I Am What I Am: Äh? Wow? Das packt mich sofort. Was hat das Schlagzeug denn bitte für eine Oberhand? Diese vertrackten Schläge auf die Felle sind ja auch nicht von dieser Welt. Was ein abwechslungsreicher Thrasher. Ich geh hier gerade völlig steil. Größte Überraschung bisher. Ist ja der Wahnsinn! Kommt sofort auf die Liste! Bitte sei verfügbar und nicht so ein rares Ding.
Ich hatte es geahnt. Bay Area-Demo-Kracher. Warum die nie größer geworden sind, keine Ahnung. Wurden damals auch innerhalb der Bay-Szene als "next big thing" gehandelt. Gab es kürzlich erst bei Divebomb.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:44
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 7 - Cutlure Warfare - Eyes Of The Land:
Ist wohl auch völlig an mir vorbeigerutscht. Der Refrain ist überraschend. Melodisch, offen. Völlig konträr zum Rest. Das muss ich erstmal verarbeiten können. Das ist so eigenartig, dass ich das schon cool finde. Ist es passend? Ja, wahrscheinlich. Noch hört es sich etwas befremdlich in meinen Ohren an. Das Schlagzeug ist ziemlich laut und hört sich triggerig an. Der Song hat nicht immer ein hohes Tempo, aber es ist schon komisch, dass ich das Gefühl habe, das Schlagzeug würde den Song gerade wegen des Klangs zum bremsen bringen. Ich mag den Gesang allerdings im Refrain sehr. Ich werde mir den Song morgen nochmal anhören. Das lässt mich dann doch nicht los und beschäftigt mich.
Nochmal Bay Area, aber aktueller. Der Sänger von Taunted. Ja, der Sound ist sehr modern, was an M-Theory liegen dürfte. Das Album hat aber einen coolen Bay-Vibe und ist mit schönen Harmonien im Thrash vesehen. Mag ich gern.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:46
Pillamyd hat geschrieben:Hölgs 8 - Armoured Angel - Wings Of Death:
Brachial, wie ich es erwartet habe. Hat eine ziemlich deathige Note. Gefällt. Das istja später noch etwas ausgeprägter passiert, stimmts? Nein, ich finde das ziemlich gut, was ich hören darf. Auch hier wird mir wieder klar, dass Demos anhören schon eine feine Sachen sein können. Wenn man auch nur ein funken etwas für die Musik übrig hat und allerlei Geschichten von Tape Trading Tagen liest, sieht und hört, kann man sich doch ungefähr vorstellen wie das damals gewesen sein muss.
Jau, stimmt alles, was Du schreibst. Leider gibt es wenig Material mit wirklich gutem Sound von der Band. Zum Thema Demos und Tape Trading kann ich nicht schon wieder etwas schreiben, weil ich gar nicht weiß, was interessant ist. Bei Interesse gern mal ein eigenes Thema dazu eröffnen und Fragen fragen. Ist vielleicht am einfachsten.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:48
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 9 - Darkstar - The Sound Of Nothing:
Wer singt denn da? Sind das zwei Stimmen? Die zweite geht da für mich gar nicht. Was ein komisches Sprechgeshoute, ohne Klang. Die Gitarren bauen aber eine gute dramatik auf. Aber so richtig möchte mir das nicht gefallen. Vieles macht mir dieser "Gesang" kaputt. Nope, hier gebe ich auf.
Das war ein Projekt von Psychotiv Waltz und Deathrow. Hätte ich ohne diese Querverweise sicherlich nicht in der Sammlung, so mag ich die Atmosphäre aber. Denke es funktioniert im Album-Kontext besser.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Februar 2024, 00:49
Pillamyd hat geschrieben:Hölg 10 - XerXes - Falling Leaves:
Ja, das Debüt steht schon seit Jahren auf meiner Einkaufsliste. Das hier ist mir aber unbekannt und steht auch nicht auf der Liste, weil ich da keine Chance sehe, jemals ranzukommen. Aber das klingt vertraut. Wenig anders als das erste Album. Wobei ich hier das Gefühl habe, dass der Gesang sich ein wenig zurücknimmt. Zumindest habe ich den Gesang eigenwilliger und präsenter in Erinnerung. Ist es überhaupt der gleiche Sänger? Oh ja, der Song öffnet sich in etwas mehr als der Hälfte etwas. Wirkt rhythmisch verspielter. Der Sound ist nicht optimal, weswegen die Keys ziemlich untergehen. Wenn sie aufblitzen, wünschte ich mir, das wäre prägnanter. Ein schöner Song bis jetzt. Und tatsächlich bleibt es auch ein solcher.
Ja, ist Martin Fringeli. Ich finde ja, dass die Band hier deutlich weniger verspielt und düsterer klingt als auf den beiden früheren Veröffentlichungen (Demo und EP), aber dabei immer noch ihrem Stil treu geblieben ist. Musik zum Abtauchen.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 00:58
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Eins: Twisted Tower Dire - No One Left To Blame Das startet ja schon mal toll. Ich muss gestehen, bei der Band bin ich sehr unvollständig. Dieses Album habe ich zum Beispiel nicht. Ich besitze die beiden Drumherum. Erwartungsgemäß ist vor allem die Gitarrenarbeit ganz toll. Allerdings ist das auch keine Musik, die sofort klickt. Das ist kein absolutes Hook-Monster, da muss man sich ein bisschen rein fuchsen, was ja in der Regel aber ein Pluspunkt ist. Ich glaube, ich weiß auch, weshalb die Band ein wenig unter meinem Radar stattfindet: Der Gesang ist mir eine Spur zu "weich". Da die Musik an sich auch nicht sehr hart ist, fehlen mir ein bisschen die Haifischzähne. Trotzdem sehr fein.
Bin ich auch. Also vollständig. Ich war froh, als ich nach Jahren die „Netherworld“ endlich in den Händen hatte. Du hast recht. Hook-Monster muss man suchen. Ich sollte das Album auch wieder öfters hören. Mich beeindruckt, wie die Band sich mit den Songs zeit lässt. Zu weichen Gesang habe ich da zwar nicht ausgemacht, denke aber ich weiß was du meinst. Die Songs haben eine solche tiefe, dass es vielleicht etwas zurückhaltend wirkt. Aber es tut den Songs unheimlich gut. Haben tue ich übrigens nur noch das 2019er Werk „Wars In The Unknown“, worauf ja ein anderer Sänger zu hören ist. Auch dieses Album habe ich lange nicht mehr gehört. Das Spiel bringt einen auch manchmal selbst dazu, seine eigene Sammlung nochmal in Erinnerung zu rufen. Beide Alben liegen draußen.
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von Pillamyd » Freitag 9. Februar 2024, 00:59
Holger Andrae hat geschrieben:Pille Zwei: Warrior Soul – Jump For Joy Moderner Klassiker in my book. Schade, dass Kory Clarke irgendwann mal irgendwo sehr falsch abgebogen ist. Die Konzerte waren total grandios, auch mit Space Age Cowboys. Eine Band mit einer Aussage. Durfte den guten Mann mal eyeIIEye interviewen zur mehr als schrägen "Chill Pill". Heiliger Bimbam, die riesigen "Bonbons", die er während unseres Gespräches aus einem Apotheker-Glas heraus wie Gummibärchen in sich hinein gesteckt hat, waren etwas furchteinflößend. Ich habe dankend abgelehnt und er wurde mit der Zeit immer redseliger. In den 90ern eine Top Band für mich!
Oh je, schon wieder? Die Band habe ich noch gar nicht so lange auf dem Schirm. Und auch jetzt fällt mir erst auf, dass er auch bei „Trouble“ gesungen hat. Aber da ist kein Album bei entstanden. Album Nr. 1 und 3 und 4 fehlen mir noch. Ich musste mich etwas reinfuchsen in die Band. Aber mit diesem Song kam dann der große „Aha“-Effekt.
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