PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. Februar 2024, 18:32

frankjaeger hat geschrieben:Gruppe 11: Hm, zumindest der letzte Platz ist klar definiert, der Rest wird schwieriger, da muss ich mal intensiv nachhören.


IRON MAIDEN auf dem letzten Platz?


(Oder: Was ist mit deinen Ohren passiert?!? ;-) )
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 7. Februar 2024, 18:49

Bei dem Song? Ich mag das Album schon nicht sonderlich, aber dann auch noch B-Ware von dem Rundling? Ja, das ist ziemlich gesetzt. Ich gebe zu, der siebte Sohn ist schon git, Infinite Dreams auch und der Opener. Die beiden Singles sind mittelmaß, aber die letzten drei klingen doch ziemlich nach Onkel Harris' Resterampe ;-)
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 7. Februar 2024, 18:57

Selbst wenn ich das anders sehe.
Aber Franks Meinung zu der "Seventh Son..." ist doch hinlänglich bekannt.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 7. Februar 2024, 19:03

Pillamyd hat geschrieben:Selbst wenn ich das anders sehe.
Aber Franks Meinung zu der "Seventh Son..." ist doch hinlänglich bekannt.

Und Recht hat er damit auch noch...! 8-)
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 7. Februar 2024, 19:40

Gruppe 11:

Erosion – False Prophets (1988):
Von wem das kommt, dürfte klar sein, haha!
Wäre das nicht alles so saumäßig rar und teuer, hätte ich das schon längst. Die Gewürze namens Punk und Hardcore schwingen hier deutlich mit und das macht es so wahnsinnig spannend für mich. Dieser brachiale Übergang irgendwo ab der Hälfte mit den Gangshouts und dem aufblitzenden Bass. Das kann man doch gar nicht schlecht finden.

Exodus – Fabulous Disaster (1989):
Es fällt mir schwer zu verstehen, dass es Menschen gibt, die das nicht mögen. Erst wer Live nicht einen Zucker zu diesem Song hinkriegt, dem glaube ich. Absoluter Abriss.

Fields Of Nephilim – Last Exit For The Lost (1988):
Ganz sicher eine Band um die ich mich noch kümmern möchte. Sagt mir das doch immer mehr zu, dieser Sound. Ob die Band das hinkriegt, weiß ich noch nicht. Aber das gilt es für mich rauszufinden. Der Song dürfte der nächste Anreiz sein. Und tatsächlich finde ich gleich den Anfang sehr angenehm. Jetzt sehe ich erst, wie lange der Song ist. Schauen wir mal, was der Song beinhaltet. Die Soundeskapaden finde ich sehr ansprechend. Auch dieser prägnante Gesang, kommt mir ziemlich bekannt vor. Der Song bröckelt Schichten und Schichten ab. Wird immer transparenter, durchlässiger, ja auch lauter. Ich bin gespannt, ob es trotzdem in dem Tempo weitergeht oder zusätzlich noch ausbricht. Denn das ist bis jetzt das Einzige, was gleichgeblieben ist. Okay, das Tempo wird etwas angezogen. Aber nicht in der Form, wie ich es erwartet hätte. Überrascht und freut mich zugleich, weil es doch sehr stimmig ist. Cooles Ding und macht Lust auf mehr!

Iron Maiden – Only The Good Die Young (1988):
Noch ein Song dieses Albums. Es gibt wohl doch ein paar mehr Anhänger. Es gilt hier das gleiche, wie bei dem anderen Song. Ich muss nichts Großartiges hinzufügen. Wäre vielleicht nicht meine erste Wahl gewesen, da bin ich ehrlich. Aber ich bin sofort into it.

Mötley Crüe – Kickstart My Heart (1989):
Jetzt wird es wild. Ja, sicherlich nicht schlecht. Wahrscheinlich sogar einer der wenigen guten Songs der Band. Aber immer noch sehr weit weg von dem, was ich privat höre. Wenn es irgendwo läuft, habe ich nichts dagegen. Aber an der Band gibt es so einiges, was ich nicht mag. Wird sich nicht sehr weit oben platzieren können. Wenig überraschend.

Picture – Eternal Dark (1983):
Völlig unbekannt. Das klingt auf den ersten Hör sogar ziemlich gut. Gerade den Refrain finde ich erwähnenswert, weil der zwischen dem klassischen Riffing super melodiös zur Geltung kommt. Weiß zu gefallen und ich bin froh, dass ich auch mal wieder etwas unbekanntes kennenlerne.

Saxon – Denim And Leather (1981):
Ach, ich würde mich nur wiederholen. Man kann mit der Band fast nichts falsch machen. Toll, einfach toll!

Testament – Burnt Offerings (1987):
Nicht zu Unrecht wird das Ding als ihr Bestes Album angesehen. Wer hier still sitzen bleiben kann, den werde ich nicht verstehen können. Mir kommt die Band manchmal etwas zu schlecht weg. Aber das soll nicht Thema sein. Chuck hat schon dieses Unverkennbare in seiner Stimme, die später noch etwas „dunkler“ herausstechen soll. Das röhrige und dann leider auch das Growlige ist hier noch nicht zu erkennen. Gott sei Dank! Dafür haut er Screams raus, die nicht von dieser Welt sind.

The Cure – Lovesong (1989):
Mir gefallen frühe „The Cure“ um einiges besser. Mit diesem Album habe ich trotz toller Songs so meine Probleme. Das Album ist ziemlich lang, recht poppig. Der Sound mag mir nicht so ganz gefallen. Und es sind in vielen Songs nur Teile die mir so richtig gefallen mögen. Leider!
Der Song gehört für mich zu den drei richtig guten auf dem Album.

Twisted Sister – I Wanna Rock (1984):
Joa, auch hier gilt. Wenn es läuft, ist es ok. Es gib andere Songs die gefallen mir besser. Ich bin da eher neutral gestellt. Ich habe da nicht so die Bindung zu der Band. Ich könnte jetzt auch nichts Negatives darüber sagen. Es berührt mich einfach nicht so.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 7. Februar 2024, 19:40

Wir alten Säcke waren damals einfach verwöhnt von MAIDEN. So sieht es aus. Das kann man vielleicht auch einfach später nicht nachvollziehen. In dem gleichen Kontext muss man beispielsweise auch "Turbo" von JUDAS PRIEST sehen, das ich auch nicht ausstehen kann. Das war einfach die Zeit, in der die alle ausgewhimpt sind. Heute sagt man vielleicht "die Keyboardphase" oder "die Mainstreamalben", damals war das schlicht und ergreifend Mist. Nicht was ich hören wollte von den britischen Helden. Schon gar nicht nach "Somewhere In Time" und "Defenders Of The Faith", nach 'Caught Somewhere In Time' und 'The Sentinel', nach 'Stranger In A Strange Land' und 'Freewheel Burning', wer braucht denn da solche schlimmen Dinge wie 'The Prophecy' und 'Parental Guidance'? Man konnte ja auch nicht ahnen, dass MAIDEN danach noch weiter abbauen würde.

Ich habe übrigens beide Alben nicht im Regal stehen. Bei MAIDEN ist es das einzige.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 7. Februar 2024, 19:40

Gruppe 12:

Diamond Head – Am I Evil? (1980):
Wer den Song nicht kennt, lebt hinterm Mond. Schon sehr geil, was die Band da für einen Hit geschrieben hat und das bei der Länge.

Guns `N` Roses – Paradise City (1987):
Ah ja. Wieder so ein Hit, bei dem ich sagen muss, tut nicht weh, wenn es nicht läuft. Aber auch hier lege ich die einzige Platte der Band, die ich habe, quasi nie auf.

Helloween – Ride The Sky (1985):
Es erstaunt mich immer wieder, wenn ich die Jahreszahlen checke. Dass das von ´85 ist, war mir nie wirklich sonderlich bewusst. Wirklich cooler Song, dessen zugehöriges Album ich gar nicht so oft höre, wie ich es scheinbar sollte. Was „Helloween“ betrifft, dürfte der ein oder andere wissen, dass die für mich erst seit ein paar Jahren so richtig präsent sind.
Ich vergesse auch immer wieder, dass hier der Hansen ja noch singt. Wie dem auch sei. Hansens Stimme ist nicht meine liebste, aber der Song knallt. Die Soli sind absolut Goldwert. Man hört einfach viele spätere Trademarks der Band heraus. Gute Wahl! Und trotzdem sind die „Helloween“ mit Deris für mich präsenter.

Mercyful Fate – Melissa (1983):
War ja erst Thema, nicht wahr?
Selten wird ein Album so perfekt abgeschlossen, wie es mit diesem Song der Fall ist. Ganzkörpergänsehaut.

Motörhead – Dancing On Your Grave (1983):
Gute Wahl!
Sehr gute sogar. Als ich noch vor kurzem mir die Diskographie reingezogen habe, gab es einige Eckpunkte die ich mal wieder als Highlight ausgemacht habe. Darunter war natürlich dieses Album und dieser Song. So motörheadig und doch so anders. Ich liebs. Wer es nicht tut, ist selbst schuld! Ich werde mir das Album wieder für die nächsten Tage rauslegen. Nach diesem melodiösen Song, der mit einem sehr coolen Solo aufwarten kann, habe ich da richtig bock darauf.

New Model Army – 51st State (1986):
Ein Hit!
Die Band ist eindringlich, direkt in seiner Artikulation, sowohl Non- als auch verbal. Das ist die Entdeckung für mich in den letzten 5-6 Jahren. Im März dann wieder live. Der Song wird jetzt den ganzen Abend im Ohr bleiben. Wie immer, wenn er läuft.

Omen – Warning Of Danger (1985):
Viel zu wenig gehört in letzter Zeit. Was heißt hier viel zu wenig? Die Tendenz geht eher in Richtung Null. Eigentlich ein Unding. Der Gesang nimmt einen wahnsinnigen Raum ein. Wie voluminös kann man denn bitte singen? Ich muss mir die Scheiben, die ich habe, allesamt wieder rauslegen. Danke fürs nominieren!

Ozzy Osbourne – Revelation (Mother Earth) (1980):
Ein Song, den ich gar nicht mehr so richtig auf dem Schirm hatte. Beweis dafür, dass das Spiel auch zum Wiederentdecken geeignet ist. Hier ist mal nichts zweite Reihe. Wenn dann kann man das ab der „Down To Earth“ sagen. Davor nicht!
Pau Simon – Diamonds On The Soles Of Her Shoes (1986):
Ne. Wirklich nicht. Und das liegt nicht an der Musik. Wenn diese Stimme einsetzt….brrr…
Schlimmer ist nur noch die Hauptband. Habe ich noch nie verstanden. Geht für mich gar nicht.

Tygers Of Pan Tang – Slave To Freedom (1980):
Da bin ich bei Frank.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 7. Februar 2024, 19:41

Hmm... seltsame Gruppe, ich dachte immer ich liebe die 1980er. Mit Blick auf die immense Klassikerdichte in anderen Gruppen, ist das hier fast etwas schade.
01. Erosion - False Prophets
Da gewinnen doch gleich mal die Holginator-Lieblinge von EROSION. Geile Song-Auswahl, Monster-Brett. Ist schon eine gewagte Combo aus Hardcore und Prog Metal. Immer so auf der Linie zwischen genial und bekloppt. Hier eindeutig genial.
02. Testament - Burnt Offerings
Mein Verhältnis zu TESTAMENT hat viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Manchmal überwiegt die Freude über die warme groovende Klangfarbe, die das Thrash-Riffing wunderbar ergänzt. Manchmal finde ich das kompositorisch zu hölzern und hüftsteif. Hier überwiegt die Freude.
03. Exodus - Fabulous Disaster
Mein Verhältnis zu EXODUS hat viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Manchmal beeindruckt mich die Unmittelbarkeit, dieses No-Bullshit-In-die-Fresse, manchmal fehlt mir die Musikalität, der Sinn für die kunstvollen Wendungen und Details. Thrash halt. Punkt. Nur in dieser Gruppe auf der Drei.
04. The Cure - Lovesong
Ich mag THE CURE irgendwie. Auch wenn ich eigentlich nicht viel anfangen kann mit der Ästhetik. Aber die Melodien und die Stimme sind schön.
05. Saxon - Denim and Leather
Ja, gut. SAXON halt. Best of-Achtziger-Sampler-Futter für den Party-Keller. Klingt gut, tut nicht weh, verschreckt keine Freundinnen.
06. Iron Maiden - Only The Good Die Young
Was "Seventh Son..." betrifft, teile ich die Meinung des Hunters. Komisches Album mich schlechtem Sound. MAIDEN in hölzern.
07. Mötley Crüe - Kickstart My Heart
Ich bin zwar nicht besonders dünnhäutig oder spaßbremserisch, aber diese permanente "Saufen, koksen, ficken"-Attitüde geht mir nach ein paar Minuten auf den Keks.
08. Twisted Sister - I Wanna Rock
siehe MÖTLEY CRÜE, das sind eigentlich Comic-Figuren, die Botschaft war damals wichtig, für heute arg plakativ. Historischer Wert bleibt. Seinen größten Auftritt hatte Dee Snider eh einst vor Gericht!
09. Picture - Eternal Dark
*hüstel* Landsmannschaftliche Solidarität würde eigentlich fordern, dass ich diese Holländer lobe, kann ich aber nicht. Langweiliger Altherren-Metal, schon damals.
10. Fields of the Nephilim - Last Exit For the Lost
Da bin ich in der Tat "lost". Die Emotionen, die dieser Song transportieren will, sind mir offenbar fremd. Und da objektiv auch nicht viel passiert....
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Mittwoch 7. Februar 2024, 20:01

Pillamyd hat geschrieben:Iron Maiden – Only The Good Die Young (1988):
Noch ein Song dieses Albums. Es gibt wohl doch ein paar mehr Anhänger. Es gilt hier das gleiche, wie bei dem anderen Song. Ich muss nichts Großartiges hinzufügen. Wäre vielleicht nicht meine erste Wahl gewesen, da bin ich ehrlich. Aber ich bin sofort into it.
'Infinite Dreams' wäre noch besser gewesen.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Mittwoch 7. Februar 2024, 20:04

Martin van der Laan hat geschrieben:Testament - Burnt Offerings
Mein Verhältnis zu TESTAMENT hat viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Manchmal überwiegt die Freude über die warme groovende Klangfarbe, die das Thrash-Riffing wunderbar ergänzt. Manchmal finde ich das kompositorisch zu hölzern und hüftsteif. Hier überwiegt die Freude.
Mir geht es da ähnlich mit dieser Band.
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