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von Kenneth Thiessen » Sonntag 28. Januar 2024, 23:48
Hölginator #3 PRONG - Steady Decline
Schön groovender Hardcore/Crossover-Thrash oder so! Gefällt mir sehr, sehr gut, auch die Gang Shouts. Erinnert mich insgesamt an BIOHAZARD, die mir auch sehr zusagen. Solche Mucke müsste ich eigentlich öfter hören. Mal schauen, ob ich dazu komme. Das Tempo wird zum Schluss noch etwas angezogen. Hätte man noch etwas prominenter in den Song einbauen können, aber gefällt mir alles in allem.
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von Kenneth Thiessen » Sonntag 28. Januar 2024, 23:52
Rüdiger #3 METAL LAW - Metal Law Musikalisch und auch textlich auf ähnlichem Niveau, auf dem sich MANOWAR seit 2002 befinden  , was in meinen Augen nicht unbedingt so schlimm ist. Kitsch ist natürlich da, auch wenn sich das in der Musik noch gut in Grenzen hält. Da wird ja Kitsch und Zuckerguss im Euro-Power-Metal dieser Tage neu definiert, soweit ich das von außen mitbekomme. Zurück zum Stahlgesetz: Klingt super, obwohl man genau diesen Song wohl sicher schon zehnmal gehört hat.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 28. Januar 2024, 23:53
Holg #8 PRONG "Steady Decline" => Von nun an ging's bergab. Also lyrisch und sprichwörtlich. Furztrocken trifft es sehr gut, wenn er den trocken ist, der Rektalwind. Trockener kann eine Klampfe nicht produziert sein, was? Tolle Scheibe. Eine der besten prongösen Platten. Mag die Band ja schon immer, habe aber erst im letzten Jahr einen Großteil der Platten nachgelegt. Einiges fehlt noch. Die beiden 1987er-Dinger und das eine oder andere Post-2000-Album. Dazwischen bin ich komplett. Cool. Immer schön zu hören.
Kenni #8 ULTIMATUM "Mortal Stomp" => Das ist ja gar nicht mal so mega-weit weg. ULTIMATUM kenne ich. Ein oder zwei Scheiben sollten hier auch in der Sammlung stehen. Dachte ich eigentlich. Sind aber bei Musiksammler gar nicht eingtragen. Was ist da los. Muss ich mal suchen gehen. Punkiger Thrash Metal, schnörkellos. Feiner Gitarrensound. Mehr Hall als bei Prong, also nicht ganz so trocken, aber trotzdem direkt, unmittelbar, lebendig. Nicht totproduziert. Macht Spaß. Atmet ein wenig Metallica, einiges an Megadeth und auch viel von Overkill.
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von Holger Andrae » Sonntag 28. Januar 2024, 23:54
Ultimatum – 'Mortal Stomp' Es wird thrashig. Ist das UDOs kleiner Bruder am Mikro? Die Recherche ergibt White Metal. Aha. Noch nie von gehört. Der Sound ist sehr roh, das Schlagzeug etwas schepprig. Mich deucht, wir haben hier sehr unterschiedliche Klangvorlieben. Der Song ist sehr simpel und straight. Das Riffing effektiv. Durch die Gang-Shouts bleibt der Hörer am Ball. Nett.
Metal Law - 'Metal Law' Hahaha, das macht ja sofort Laune. Auch wenn das gar nicht so weit von Ultimatum weg ist, läuft mir das doppelt so gut rein. Auch hier so ein Demo-Sound, auch hier alles sehr 80erlastig, aber das hier hat Feuer. Simpel und auf den Punkt. Gut, den Mitsing-Part brauche ich natürlich mal wieder nicht aber wer "metal or die …!" singt, gewinnt (meist).
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Holger Andrae » Sonntag 28. Januar 2024, 23:55
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von Kenneth Thiessen » Montag 29. Januar 2024, 00:04
Holgerus #4 HAMMERS OF MISFORTUNE - Don't Follow The Lights
Klingt wie verhallter Thrash mit melodischer Schlagseite. Ingesamt ist das aber auch recht progressiv. Die Frauenstimme gefällt mir in diesem Zusammenhang sehr gut. Der Song hat viele coole Breaks und die Riffs sitzen, der Refrain bleibt auf seine kauzige Weise auch hängen. Schön, dass das Tempo die ganze Zeit hochgehalten wird. Cover gefällt mir auch. Stark!
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von Rüdiger Stehle » Montag 29. Januar 2024, 00:07
Holg #9 HAMMERS OF MISFORTUNE "Don't Follow The Lights" => Immer diese Schmerzen, wenn eine Band keinen vernünftigen CD-Release auf die Kette bekommt und dir damit deine Sammlung spoilt. Medieval Steel, Miss Fortunas Hämmer, immer diese US-Metaller. Musikalisch natürlich wie gehabt sehr fein, sehr weird, zitiert ja teils im Härtegrad fast die eigene Vorgängerband. Dann aber wieder voll abgespacet, und in der Groteske hier und da gar nicht so weit weg von meiner eigenen Nummer 9. Ja. Will ich haben.
Kenni #9 DERDIAN "Lord Of War" => Der Keyboardschlumpf fängt an. Neoklassischer, fideler, flötender und jubilierender Italo-Bombast, der dann natürlich auch noch Fabio Lione im Gepäck hat. Alle Klischees sind gebucht, alles, wie wir es von den zahlreichen Rhasodien und Labyrinthen und Kapellmeistern und vielen mehr kennen. Irgendwie inzwischen fast anachronistisch, so sehr Endneunziger ist das, aber jo, ich kann das noch immer ab. Auch wenn der Drang der Einverleibung in die Sammlung eher gebremst ist, mag ich das weitaus lieber, als das was uns heute so an poppigem Metal in den Soundcheck schwappt.
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von Holger Andrae » Montag 29. Januar 2024, 00:10
Stillers Tod – 'Stimme Im Kopf' Oha, jetzt wird es ernst. Theatralischer Black Metal? Ist das aus einem Konzept-Album? Die Stimmen sind sehr cool und beklemmend. Überhaupt ist die Instrumentierung ziemlich cool. Erst am Ende wird es dann anstrengend und ich finde leider auch den Übergang etwas holprig. Vor allem, weil da dann auch der Sound der Distortion-Klampfe wieder so nähmaschinig klingt. Muss doch nicht sein. Doch, muss es! Ich weiß! Fing spannend an …
Derdian – 'Lord Of War' Wieso wusste ich, dass das aus Italien kommt? Irgendwie habt Ihr Euch doch abgesprochen, denn auch hier ist Klassik im Spiel. Anders als beim stillen Tod. Hier kommt Würfel Metal, der mir zu fröhlich ist. Europäischer Power Metal ist das im Neudeutsch wohl. Nicht so schlimm wie Rhapsody, aber leider auch viel zu süß für meine Bedürfnisse. Dabei galoppiert es im Hintergrund doch so vielversprechend. Immerhin noch nicht ganz so zuckersüß wie das was heute unter diesem Deckmantel als Power Metal angepriesen wird.
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