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von Holger Andrae » Freitag 17. Dezember 2010, 00:58
Aeternam: Das ist recht nett. Manchmal poltert es mir etwas zu sehr, aber das hält sich in Grenzen. Vielleicht mal intensiver anhören, denn gerade der zweite Song war sehr cool.
Lower Heaven: Feines Teil. Höre ich da Anathema durch?
Stonegard: Auch nett, obwohl mich zu Beginn der Gesang etwas überrascht hat. AIC lassen grüßen. Die harten Passagen sind grenzwertig für mich.
Sinner: "Comin' Out Fighting" lief damals rauf und runter. Danach konnte ich die Band nicht mehr ertragen. Zu viel Szenengepose. Atmet 80er? Hm, nö.
Gojira: Toll.
Shantel: Den finde ich aus einem ganz subjektiven Grund absolut ätzend: Alle, aber wirklich ausnahmslos alle Kunden, die nach dem fragen, sind absolute Honks. Klar, das ist eigentlich ein lustiger Geselle, aber das scheint seine elitär rüber kommende Hörerschar nicht zu verstehen. Ist jetzt auch nicht meine Musik, aber in Kombination mit etwas 20 peinlichen Typen und Hühnern, die dieses Album wollten, geht der für mich jetzt gar nicht mehr.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Martin van der Laan » Freitag 17. Dezember 2010, 10:27
@Holg: Entspann Dich, Alda!! Ich weiss auch nicht, wer den SHANTEL-Honks jedes Jahr den Lebensberechtigungsschein verlängert. Trotzdem solltest auch du mal ein bisschen swingen. Ist gut für die Haut! 
668 - Neighbor of the Beast
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von Julian Rohrer » Freitag 17. Dezember 2010, 12:24
@Holg: Wie ist das denn eigentlich mit SINNER? Der war groß in den 80ern - und ist dann dabei hängen geblieben, was ihn in den Neunzigern anstrengend gemacht hat? Weil so richtig toll findet ihn heute ja niemand mehr, oder? Was das atmen angeht: Von der Aussenperspektive des Spätgeborenen finde ich schon, dass er zum Teil die Achtziger atmet 
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von Julian Rohrer » Freitag 17. Dezember 2010, 12:38
89. FJOERGYN - "Jahreszeiten" Stil: Avantgarde Folk Metal Herkunftsland: Deutschland Veröffentlichungsjahr: 2009 Label: Trollzorn / SMPSo, weiter geht es mit einer Band, die mich zu Anfang überhaupt nicht überzeugen konnte. FJOERGYN hat mit "Ernte Im Herbst" und "Sade Et Masoch" zwei Alben veröffentlicht, die auf ihre Art einzigartig sind. Doch erst mit "Jahreszeiten", dem dritten Teil einer Trilogie über die Welt, die Natur, das Leben, hat sich mir vor allem das lyrische Konzept der Band erschlossen. Vor allem allerdings deshalb, da ich eines meiner interessantesten Interviews mit den Jungs geführt habe. Die Thüringer und allen voran Stephan L. haben sich als intelligente Gesprächspartner entpuppt, die im Gespräch viel über die Herangehensweise und die Hintergründe erzählen konnten. Ein komplexes philosophisches Weltbild, großes Wissen um die Religionen dieser Welt und ein klarer Bezug zur literarischen Epoche der Romantik ergeben mit "Jahreszeiten" ein vielschichtiges Werk, das nicht zuletzt auch auf musikalischer Ebene unheimlich viel zu bieten hat. Die Power und der Groove des Albums erinnern an... ach, vielleicht habt ihr ja Lust, das zu lesen: Rezension fürs Legacy (13/15 Punkten): Das Finale einer Trilogie sollte etwas besonderes sein. Was mit "Ernte im Herbst" begonnen und mit "Sade et Masoch" fortgeführt wurde, mündet schließlich in die Betrachtung eines Jahreskreises. FJOERGYN verwenden all das, was sie schon in der Vergangenheit interessant gemacht hat: Klassische Arrangements umspielen heftige Gitarrenläufe, epische Momente konkurrieren mit düsteren, geradezu schwermütigen Melodien. Auf dieser Basis definiert sich die Band allerdings neu und hat ein deutlich rockigeres Album erschaffen. Anklänge von Fusion finden sich nun ebenso in diesem Opus über die Natur und ihre Wandelbarkeit wie hard-rockige Passagen in bestem Axtschwingermanier. Das macht "Jahreszeiten" zum gitarrenorientiertesten FJOERGYN-Album bislang. Dabei orientieren sich die Songs von der Stimmung her natürlich an der Rahmenhandlung und fangen sowohl textlich als auch durch die Kompositionen das Wesen der besungenen Phänomene in ein kleines, schmuckes Kästchen, das dem Hörer mit großer Freude und vor allem unheimlich viel Leidenschaft und Liebe zum Detail präsentiert wird. Das Ergebnis ist ein Album, das es dem Hörer aufs Neue nicht leicht macht. FJOERGYN spielen irgendwo zwischen Schubert, Wagner, Grieg, Haggard, Empyrium, ein bisschen Rock, ein bisschen Savatage, ein bisschen... merkt ihr was? Genau, FJOERGYN haben es wieder geschafft, ihre Einzigartigkeit unter Beweis zu stellen. Freunde anspruchsvoller Musik voller Progression und Originalität sollten sich diesen neoromantischen Paukenschlag innovativer Klangkunst nicht entgehen lässt.Sehnsüchtig: 'Auf bald'Post: 'Verklärte Welt'Ein Teaser über das gesamte Album.
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von Vaillant » Freitag 17. Dezember 2010, 12:54
Die hab ich auch einst rezensiert: http://www.mescaline-injection.de/?p=3044Den Vorgänger hab ich bei metal.de untergebracht. Man weiß nie, ist das nun gut oder doch eher... weiß nicht Manchmal kann ich mir das anhören.
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von Jesus » Freitag 17. Dezember 2010, 12:58
Die Scheibe hat mir Kubi letztens in die Hand gedrückt. Gehört habe ich sie noch nicht, aber nach Julians Rezension bin ich nun richtig gespannt, was mich da erwartet. Obwohl die Erwähnung von SAVATAGE sicherlich nicht gerade für Freudensprünge sorgt 
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von Julian Rohrer » Freitag 17. Dezember 2010, 13:00
Ach, mach dir da mal nichts draus, Ich vergleiche alles entweder mit SAVATAGE oder MANOWAR 
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von Jesus » Freitag 17. Dezember 2010, 13:09
Ah, verstehe, ein einfaches Vergleichssystem. SAVATAGE steht dann wohl für gute Musik und ist ein Kompliment, während MANOWAR... 
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von Julian Rohrer » Freitag 17. Dezember 2010, 13:16
Fast  Mit SAVATAGE vergleiche ich Alben, mit MANOWAR Konzerte. Also mehr als ein Bezugspunkt würde aber auch überfordern 
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von Loenz » Freitag 17. Dezember 2010, 14:05
Handwerklich ist das. Ich kann aber aus meiner Sicht zu wenig mit diesen Stil anfangen. Wobei das Elemente hat die gefallen. Der Gesang ist dann aber nicht so meins.
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