von cgrage » Montag 15. Januar 2024, 21:29
Hier noch der Bericht vom Samstag.
Es war mein erster Trip ins berüchtigte Hamburg-Wilhelmsburg seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten und mein erster Besuch überhaupt in der edel-optics-arena.
Die Hinfahrt war mit einer Verspätung von ca. 20 Minuten, weil es Bauarbeiten auf der Strecke gab. Mit der S-Bahn gab es aber keine Probleme.
Angekommen an der Halle erstmal in die Schlange stellen und warten. Einlass war laut Ankündigung für 17:30 Uhr vorgesehen, verzögerte sich aber um 15 Minuten. Der Einlass verlief ziemlich flüssig und fast ohne besondere Vorkommnisse, von der einen älteren Dame abgesehen, die irgendwie gestolpert ist und ihren Kopf an meinem Rücken stieß und dann noch beim hinfallen meine Beine zu umklammern versuchte. Nach dem Check der Merchandise Stände (ich habe nichts gekauft) rein in den Veranstaltungsraum. Zuerst einen Platz am Mischpult gesucht. Die Halle füllte sich langsam aber stetig. Merkwürdig das bei den Sitzplätzen zuerst nur die Seite links von der Bühne freigegeben war. Dann noch ne Currywurst mit Brötchen gekauft. War wohl irgendwie sowas Marke Curry King von Meica. Dazu ein Mini-Brötchen für insgesamt 4,50€. War ok.
um 18:30 Uhr betraten nun die Brothers of Metal die Bühne, 15 Minuten früher als ursprünglich angekündigt. Und die hauten gut einen raus. Die tobten da mit insgesamt 7 Männern und einer Frau da über die Bühne und haben für 45 Minuten eine gute Show abgeliefert. Es gab zum Schluss sogar einen Song mehr, als ursprünglich in der Setlist vorgesehen. Dann die Umbaupause für Gloryhammer. Mittlerweile wurden auch die Sitzplätze rechts von der Bühne freigegeben und da hab ich dann gleich die Gelegenheit genutzt und einen Platz in Bühnennähe gesichert (siehe Bild oben). Als Start für Gloryhammer kam ein Pappkamerad von David Hasselhoff zum Einsatz und die Zuschauer wurden mit "Looking for Freedom" beschallt. Bei den vorhergehenden Konzerten in Schweden, Norwegen und Dänemark wurde wohl "Delilah" von Tom Jones eingesetzt. Der Auftritt von Gloryhammer war zwar gut und kam auch gut bei den Zuschauern an. Mich selber haben die nicht so ganz abgeholt. Ich kann aber nicht genauer definieren, woran es gelegen hat. Vielleicht am Auftritt des Bassisten, der zum legendären 2001 Thema "Also sprach Zarathrusta" einen Bierbecher auf Ex leerte. Eigentlich hatte ich am Ende noch ein episches Bäuerchen erwartet, aber da kam nix. Dazu dann auch noch die ganzen "Hoots" Rufe des Publikums. Fast schon so nervig wie das "Noch ein Bier!" Gebrüll bei Sabaton. Ende von Gloryhammer war dann gegen 21 Uhr und auf zur letzten Umbaupause. Gegen 21:30 Uhr hämmerte "Shock to the Systen" von Billy Idol durch die PA und alle wussten: Jetzt geht es los. Und Beast in Black haben auch dieses Mal wieder voll überzeugt. Ich hab die Jungs jetzt innerhalb der letzten 13 Monate drei Mal in unterschiedlichen Locations in Hamburg gesehen und jedes Mal war es ein echter Genuss, auch wenn es dieses Mal eine etwas verkürzte Setlist im Vergleich zur Headlinertour im März 2023 war.