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LongtracksRe: LongtracksZumindest das Albumcover von "Fauna" hat mich, seitdem ich das das erste Mal gesehen habe, voll am Haken. In die Musik habe ich nur einmal kurz reingehört. Weiß aber nicht mehr viel darüber, sollte standardmäßig nichts sein, was mich musikalisch erfreuen würde. Aber man weiß ja nie...
Meine kleine Sammlung
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Re: Longtracks
Jetzt hatte ich gerade schon einen großen Absatz geschrieben und dann bricht mir der Browser weg. Zum Schreien ist das...also nochmal! Der Wink mit der Erwähnung von "moderner Prog" greift hier für mich nicht. Ich finde die Band ganz schön toll. Hat mir live, vor fast genau 5 Jahren, unfassbar gut gefallen. "Vector" fand ich grandios. Mein erstes Album war allerdings "Visions" mit dem ich erst nicht so recht warm geworden bin. Alle Alben die danach erschienen sind, habe ich nicht, weil ich die Kurve nie bekommen habe. Und das, obwohl ich die vorab veröffentlichten Songs immer sehr gemocht habe. Es kam leider immer nur zu einer Zeit raus, in der mein Fokus auf was anderes lag. Da passte "Haken" einfach nicht rein. Der Unterschied zu diesen anderen modernen Prog Bands liegt vor allem im Sound. Das klingt wohlig warm, nicht distanziert kalt. Ja, der Sänger kann auch Hoch. Aber das klingt für mich um einiges natürlicher als so manch Kopfstimme. Hier gibt es natürlich schwindelerregende Breaks und Gesang, der an Operngesang denken lässt. Erinnert von der Machart her etwas an den Acapella Einsatz, die die Band schonmal genutzt hat. Gerade der Anfang erinnert, ohne den Text zu kennen bzw. viel Beachtung zu schenken allein musikalisch, an so manch britischen Humor. Der zuweilen auch bei so manch alten Helden („Jethro Tull“) ein gern genutztes Mittel war. Im Zusammenhang mit dem „Artwork“ ein Stilmittel der mir gefällt. Ebenfalls liegt der Unterschied darin, dass hier vieles einfach organischer klingt und damit auch wärmer. Hier gibt es natürlich verrückte Breaks zu er- und bekunden. Anders als aber bei vielen anderen Prog Bands, wirken die hier aber immer songdienlich, dem Song helfend, ohne den großen Macker heraushängen lassen zu müssen. Flüssig und schlüssig. Der Song ist ein Brecher. Ich nicke mit dem Kopf mit, sobald das Schlagzeug, einen für die Nackenmuskulatur akzeptablen Rhythmus, zulässt. Der Song hat unfassbar große Spannungsbögen. Und das immerhin in nur „11 Minuten“. Das hat sich mehr als gelohnt! Danke fürs präsentieren!
Re: LongtracksDanke Jungens fürs Kommentieren.
@Kenni Ist nix für dich. Kannst auf dem Cover die Tiere zählen, das ist vermutlich spannender als der Song Für Prog Metal bist du noch zu jung, die Phase kommt erst nach einigen Jahren, hehe. Freu dich darauf, da gibts dann noch sehr viel zu entdecken. @Pillamyd Warum das für dich nicht zum „Modern Prog“ zählt, verstehe ich zwar nicht, aber ok. Ich muss zugeben, dass ich die ersten beiden als Alben noch nie komplett gehört habe, will ich aber mal demnächst nachholen. Habe damals mit der „Affinity“ angefangen und ab „The Mountain“ sind an sich alle klasse. Ich glaube mit der „Fauna“ war ich zu streng. Wenn ich sie höre, gefällt sie mir ziemlich gut, trotzdem kam sie nicht in die Top Alben letztes Jahr. Die „Virus“ zündete endgültig bei mir auch erst später, von daher alles gut soweit… …machen wir mal mit Platz 6 weiter… Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
Re: LongtracksPlatz 6 - „Is This How The Story Ends?“ von MYSTERY (Länge: 19:10 / Album: „Redemption“)
https://youtu.be/1UQvFJczj4E?si=aMHYThIHoT8Yx1R1 Ja, der Song ist der längste in meiner Liste. Ja, der Song ist für manche ggf. „zu lang und zäh“, ich jedoch mag das Album insgesamt sehr gerne und als Abschlusstrack ist das Stück eine ganz tolle „Zusammenfassung“ der vorherigen 55 Minuten. 3 Minuten Intro, dann geht es mit dem Gesang los… dann - wenn man sich drauf einlässt - ganz feiner Neo-Prog der hinten raus ab Minute 14 mit einem feinen Chorus belohnt wird… hui, zum „Dahinschmelzen“! Endet so wirklich die Geschichte?! Findet es heraus. Das Album hat es mir eh komplett angetan. Bei den Lesercharts ist es auch sogar auf Platz 10 gelandet - unerwartet aber gerechtfertigt. Bei mir selber Platz 3 letztes Jahr, denn die kürzeren Tracks zu Beginn des Albums haften wohl noch stärker. Mit „Pearls And Fire“ ist ein weiterer Longtrack mit 12:43 drauf und das wundervolle „The Beauty And The Least“ kratzt auch an der LT-Marke. Fazit: Großartig, inkl. das tolle Artwork! Ich werde dieses Jahr noch die älteren Sachen der Band entdecken. Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
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Re: LongtracksToller Song! Nun muss ich mir das Album doch endlich mal zu Gemüte führen. Ich höre viel PINK FLOYD in den Soli.
Re: Longtracks
Schade. Habe ich versucht damit zu erklären, dass für mich der Sound den Unterschied macht. Ja, das ist vielleicht moderner als sonstiges, aber das ist ein wohliger Klang, den ich bei den anderen Bands einfach vermisse. Ich erkenne die Songs dahinter. Das finde ich zuweilen im Songwriting etwas klassischer, als der moderne Kram. Jetzt gehe ich nachher mal an deinen 6. Platz ran. Ich kenne die Band, ich kenne das Album. Den Song kenne ich nicht. Weil ich das Album nicht habe... Ich bin gespannt, was mich da erwartet.
Re: LongtracksNun zur oberen Hälfte meiner Top 10…
Platz 5 - „The Place Where I Belong“ von RIVERSIDE (Länge: 13:16 / Album: „ID.Entity“) https://youtu.be/VL1IZt-nudw?si=nvVjUVpCpMWJbU9Y Das Album landete auf Platz 1 der Lesercharts??? Sehr überraschend, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich freue mich aber darüber, denn diese Band bzw. erstmal dieses Album war eine meiner Neuentdeckungen des Jahres. Bei mir Platz 4 in der Jahresendabrechnung. Der Song ist zweifellos wohl nicht der beste des Albums, dafür sind u.a. der „fetzige“ Opener, „Big Tech Brother“ oder auch der Abschlusstrack einfach noch einen Tick fesselnder. Dennoch handelt es sich bei dem LT für mich um den „ruhigeren Ankerpunkt“ des Albums, der eine starke zweite Hälfte einläutet. Die Story des Songs ist gut, der Gesang wirkt stellenweise fast schon wie im „Erzählstil“ vorgetragen… insgesamt gefällt mir die Thematik des gesamten Albums sehr gut. Zur Musik steht schon das treffendste im Review von Nils. Eigentlich kein passendes Album um den EINEN Track herauszupicken - am besten komplett am Stück genießen! Auch hier gilt für mich wie bei MYSTERY: ich werde nun sukzessive die alten Alben näher kennenlernen. Die beiden Bands bekommen dieses Jahr noch besondere Aufmerksamkeit bei mir! Vermutlich werde ich dabei noch großartigere LT‘s entdecken. In Havoc‘s-Liste auf Seite 9 dieses Threads stand ja auch schon ein LT dieser Band… ![]() Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
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Re: Longtracks
Kein Grund, sie gleich zu beleidigen... ![]()
Re: Longtracks
Erst einmal vorab. Ich höre die Songs immer so 2-3 mal an und schreibe einfach, was mir dazu einfällt. Das liest sich dann manchmal sehr Stichpunktartig. Aber bei diesem Thema, denke ich, dass das völlig in Ordnung ist. Ich bin gespannt, wie das für mich ausgeht, was? Ich hatte das Album lange Zeit auf der Liste. Aber auch hier war die Preisschwankung so immens, dass ich das erst einmal aufgeschoben habe. Denn was ich bis dato von der Band hören durfte, hat mir ziemlich gut gefallen. Das klingt auch nach den ersten Tönen wie ein Wohlfühlprogen (haha). Klingt in den Anfangsminuten ziemlich leicht, bevor erst einmal in der Atmosphäre, etwas schwere einkehrt. Songaufbau irgendwo zwischen "Arena" und "Dream Theater". Ja, vielleicht sogar "Transatlantic". Vor allem der breite Klangteppich, lässt dieses Gefühl aufkommen. Die Referenz zu "Pink Floyd" finde ich gar nicht so weit hergeholt. Rechne ich alles zusammen, klingt das in den cleanen Gitarren sehr nach "The Divison Bell". Für einen 19 Minuten Longtrack, klingen die ersten 9 Minuten ziemlich nachvollziehbar. Ob es da wohl noch abfahrten geben wird? Bis jetzt wird es mit dem einsetzenden Groove sogar rockiger. Die Transparenz im Sound habe ich schon bei "Ice Age" bewundert. Ich mag das auch bei Alben wie "The Divison Bell", "Falling Into Infinity", "The Theory Of Molecular Inheritance" oder "Waves Of Loss And Power". Abfahrten gibt es keine mehr, dafür wunderschöne tragende Gitarren. Gefällt mir gut! Mit der Band im Gesamten, muss ich mich auch einmal beschäftigen.
Re: Longtracks
Oh, noch ein anderer Song, der mir die Gelegenheit gibt reinzuhören. Da habe ich ja schon bei Havoc etwas zu geschrieben. Die ersten Minuten lassen in mir die Frage aufkommen, ob die Aussage stimmt, die Band hätte einen Ausweg aus dem melancholischen gefunden. Aber dann setzt der Bass ein und das tolle Orgel Zwischenspiel. Geil! Hat mich sofort im Griff der Song. Groovig, mitreißend. Ja, fast schon bluesig, wie "Gov't Mule". Aber unverkennbar "Riverside". Dazu trägt natürlich der Gesang bei. Ein weiterer Grund, warum ich das Album mal doch in die Einkaufsliste eintragen sollte. Boah die Orgel dürfen ja mehrmals ran. Hammer!
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