Bardauks beste Beballerung

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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon kingdiamond » Sonntag 7. Januar 2024, 16:31

Julian Rohrer hat geschrieben:Ja, da entgeht dir natürlich viel Gutes :D :D


Das ist durchaus möglich. Aber an bestimmten Punkten muss man ggf. auch mal verzichten können. Bzw. was sich qualitativ durchsetzt, da wird man auch in Folgejahren von lesen. ;-)

Musikalisch geht es mir bei dir ähnlich wie mit Pillamyd - teilweise auf einer Welle vom Geschmack, dann wieder um Welten auseinander.
Ist ja in Ordnung, aber auch wieder ein Grund, warum ich dann nicht zwingend alles anchecken muss und zeitlich auch gar nicht kann.

Ich sehe aber grad in deiner Liste, dass meine Top-Alben (in der Breite) eher bei dir zwischen 25 und 50 gelandet sind. :? :grins:
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 7. Januar 2024, 21:00

kingdiamond hat geschrieben:
Julian Rohrer hat geschrieben:Ja, da entgeht dir natürlich viel Gutes :D :D


Das ist durchaus möglich. Aber an bestimmten Punkten muss man ggf. auch mal verzichten können. Bzw. was sich qualitativ durchsetzt, da wird man auch in Folgejahren von lesen. ;-)

Musikalisch geht es mir bei dir ähnlich wie mit Pillamyd - teilweise auf einer Welle vom Geschmack, dann wieder um Welten auseinander.
Ist ja in Ordnung, aber auch wieder ein Grund, warum ich dann nicht zwingend alles anchecken muss und zeitlich auch gar nicht kann.

Ich sehe aber grad in deiner Liste, dass meine Top-Alben (in der Breite) eher bei dir zwischen 25 und 50 gelandet sind. :? :grins:

1. Ist doch klar. Ich freue mich über jedes Feedback und bin niemandem böse, der sich irgendwo aus- und vlt später wieder einklinkt. Das hier ist ein Angebot und Angebote dürfen auch ausgeschlagen werden :D
2. Ich bin auf deine Liste gespannt!
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 7. Januar 2024, 21:04

Pillamyd hat geschrieben:Ich habe es noch nicht geschafft. Aber ich wollte natürlich wissen, wie das klingt, wenn du es schon erwähnst. Mal schauen ob ich es heute schaffe.

Bin gespannt, wo du da einsteigst - ich empfehle ja durchaus auch Videoclips der beiden Herren ;)
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 7. Januar 2024, 21:23

47. COSMOGRAF - "Heroic Materials"

Bild

Ich überspringe mal zwei Plätze (IMMORTAL & KAUNIS KUOLEMATON) und lande bei COSMOGRAF. In "Heroic Materials" entführt uns Robin Armstrong in die tiefgründigen Gedankenwelten des 99-jährigen William 'Billy' May. Der Musiker webt eine Geschichte, die mit den Reflexionen des Weltkriegs-Spitfire-Piloten spielt. Dieser sehnt sich nach einer vergangenen, glorreichen Zeit zurück, doch zugleich mahnt er, dass nur ein Umdenken der Menschheit ihre Zukunft sichern kann. Ein eindringliches Werk, das die Vergangenheit betrachtet und dennoch eindringlich zum Handeln für unsere Erde aufruft. Musikalisch bewegen wir uns in ruhigeren (Prog-)Rock-Gewässern, hier wabern Streicher, dort perlt das Klavier, immer wieder durchbrochen von Samples, zusammengehalten von der locker groovenden Rhythmus-Sektion. Das Konzeptalbum ist präzise komponiert, jede Note kommt an der vorgesehenen Stelle. Das ist einerseits cool, andererseits fehlt dadurch natürlich jegliche Wildheit. Tief in das Album verwoben ist eine Schwermütigkeit, eine Melancholie, die natürlich perfekt zum Konzept des überalten Soldaten passt, der sich langsam aus dem Leben verabschiedet, aber noch etwas zu sagen hat. Dem das alles egal sein könnte, der aber mit einem gewissen Pathos einen Punkt machen möchte. Das wird auch durch den zerbrechlich wirkenden Gesang Armstrongs kongenial aufgegriffen; man meint teilweise, den Veteranen zu hören. Ein Album, in das man sich in der richtigen Stimmung verlieren kann.

PS.: Tja, und beim Schreiben dieser Zeile und der dazugehörigen Kurzrecherche merke ich, dass das Album entgegen der digitalen Release-Anzeige nicht aus 23 stammt, sondern aus 22.

Trotzdem anspielen: 'Heroic Materials'
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Holger Andrae » Montag 8. Januar 2024, 22:55

MONA MUR:
Da hatte ich im Zusammenhang mit Yello schon mal von gelesen, aber nie Musik gehört. Ich starte mal mit 'Man On The Satelite' um grundsätzliches Gefühl für den Sound zu bekommen. Ja, elektronisch, unterkühlt, poppige Neubauten, Chanson, alles da. Die Stimme erinnert mich an Evelyn Hall https://www.youtube.com/watch?v=4YeIrn-d9VQ. Jetzt noch den Opener 'Paintings'. Die tiefe Stimme, besonders a capella, erzeugt wohlige Gänsehäute. Musikalisch beginnt man bar-jazzy und erneut denke ich an moderne Chansons. Irgendwie spooky.
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 9. Januar 2024, 02:33

Julian Rohrer hat geschrieben:1. Ist doch klar. Ich freue mich über jedes Feedback und bin niemandem böse, der sich irgendwo aus- und vlt später wieder einklinkt. Das hier ist ein Angebot und Angebote dürfen auch ausgeschlagen werden :D
2. Ich bin auf deine Liste gespannt!


zu 1.: Gerne, je nach Zeit checke ich gerne mal das ein oder andere an. Hab aber gestern schon mit einer anderen Band angefangen (ARENA), die du ja auch empfohlen hast. :)

zu 2.: Wollte die nicht groß zelebrieren. In Teilen verarbeite ich sie bei den Longtracks, da sich einiges deckt. Der Poll ist an den „Chef“ gesendet. Ich poste sie mal an irgend einer Stelle oder es gibt sie exklusiv für die Teilnehmer am „digitalen Forenstammtisch“ am xx.xx.2024 um 20:23 Uhr… :grins:
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 9. Januar 2024, 14:10

Julian Rohrer hat geschrieben:PS.: Tja, und beim Schreiben dieser Zeile und der dazugehörigen Kurzrecherche merke ich, dass das Album entgegen der digitalen Release-Anzeige nicht aus 23 stammt, sondern aus 22.


Da dafür mich ja bloß physische Tonträger zählen, passt das schon :grins:

Ich finde das Konzept dahinter, eine tolle Idee.
Ich habe den Song jezt ein paar Mal gehört, weil ich hoffte, dass mich das Tasteninstrument, welches ja sehr prägnant ist noch abholt. Aber ich werde vom Gesang ziemlich abgelenkt, der mir (Achtung: Überraschung!) nicht so ganz zusagt.
Das finde ich bei den leisen, aber hohen Tönen leider echt nicht so gut. Dafür strahlen die Gitarren eine wärme aus, die mir gut gefällt. Vielleicht sollte ich in einen anderen Song mal reinhören?
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 12. Januar 2024, 16:16

Holger Andrae hat geschrieben:MONA MUR:
Da hatte ich im Zusammenhang mit Yello schon mal von gelesen, aber nie Musik gehört. Ich starte mal mit 'Man On The Satelite' um grundsätzliches Gefühl für den Sound zu bekommen. Ja, elektronisch, unterkühlt, poppige Neubauten, Chanson, alles da. Die Stimme erinnert mich an Evelyn Hall https://www.youtube.com/watch?v=4YeIrn-d9VQ. Jetzt noch den Opener 'Paintings'. Die tiefe Stimme, besonders a capella, erzeugt wohlige Gänsehäute. Musikalisch beginnt man bar-jazzy und erneut denke ich an moderne Chansons. Irgendwie spooky.

Spooky gut oder spooky bad?

Pillamyd hat geschrieben:Ich finde das Konzept dahinter, eine tolle Idee.
Ich habe den Song jezt ein paar Mal gehört, weil ich hoffte, dass mich das Tasteninstrument, welches ja sehr prägnant ist noch abholt. Aber ich werde vom Gesang ziemlich abgelenkt, der mir (Achtung: Überraschung!) nicht so ganz zusagt.
Das finde ich bei den leisen, aber hohen Tönen leider echt nicht so gut. Dafür strahlen die Gitarren eine wärme aus, die mir gut gefällt. Vielleicht sollte ich in einen anderen Song mal reinhören?

Ich kann das nachvollziehen! Deswegen ist es leider auch nicht höher eingestiegen in die persönlichen Charts. Es ist bei den anderen Songs ähnlich, aber der interessante Effekt war: Es hört sich mit der Zeit weg und dann wächst das Album nochmal etwas.
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 12. Januar 2024, 17:54

46. DIEHUMANE - "The Grotesque"

Bild


Sobald es etwas Out-Of-The-Box wird, werde ich hellhörig. Saxophone, treibende Bassläufe ('Ghosts') sind da schon mal ausreichend. Bluesiges Solo über alternativen Klängen ('Nevermind') gehören dazu ebenso wie emotionale Ausbrüche. Das Album ist sehr vielschichtig, am besten vielleicht als Avantgarde Alternative Metal zu bezeichnen? Mich erinnert der Angang an die Modern Metal Bands der frühen 1990er, wo einfach alles in den Topf an Einflüssen gehauen wurde und solch geniale Bands wie FAITH NO MORE entstanden. Aber, Disclaimer: Dieser Vergleich beschreibt die Band nur auf der Metaebene. Pille und Holg, ihr habt euch auch mit der Band beschäftigt, oder?

Hier kann das Album gestreamt werden: https://metalinjection.net/av/full-albu ... -grotesque
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Jakob » Freitag 12. Januar 2024, 19:37

Oh, das tönt spannend! Ich höre da u.a. den alten SHINING (Nor)-Sound heraus, den ich zuletzt bei der Band selbst etwas vermisste.
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