Bardauks beste Beballerung

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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 4. Januar 2024, 16:24

Godthrymm kenne ich nicht. Nichtmal namentlich. Okay, im Line Up dann Namedropping aus der britische war-mal-doom-familiy. Die Beschreibung trifft es. Schön molliger Sound mit gutem Gesang, allerdings ist das musikalisch zu viel Pathos. Ich mag Doom eher episch oder grantig. Vielleicht auch Nichts, was beim ersten Ohr gleich zündet, aber hier bleiben Fragezeichen.
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 4. Januar 2024, 16:50

Ich habe ja noch gar nichts zum Genre-Bashing geschrieben: oO :grins: :jaja:

Die instrumentale Geschichte namens HIDAS ist mir ewartungsgemäß zu dröhnig. Da fehlt mir dann halt der gesangliche Anker.

Dann nun VINSTA. Ja, OPETH höre ich da auch. Und zwar die angenehm gurgelingen Opeth aus seligen "Still Life"-Zeiten. Dazu schöne Melodien aus dem eisigen Finsterwald. Leider ist die Wortlautgabe etwas schwierig. Mal sehe, ob 'Wundaberg' da eher geht. Der Songaufbau ist spannend und hier geht auch dieser extrem tiefe Gurgelgesang klar. Ich weiß zwar nicht, wann ich in Stimmung für diese Musik bin, denn auch "Still Life" läuft hier kaum noch, aber für Freunde dieser Klangwelten ist das ein feiner Tipp!
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 5. Januar 2024, 12:27

Pillamyd hat geschrieben:Hmm...ich bin hin und hergerissen. Die Referenz zu alte "Opeth" kann ich nachvollziehen, wenngleich damit die Erwartungen hochgeschraubt wurden. Denn sowohl Musik und Gesang haben da nicht so die Durchschlagskraft, die ich mir erhofft habe beim Lesen deines Textest.

Trotzdem finde ich die Riffs in "Vinstas Valonga" ziemlich cool. Die Harmonien kommen gut zur Geltung.

Gut, solch einen Satz wie oben zu bringen ist dann nach einmal Hören dann vielleicht auch etwas unfair. Aber der Ersteindruck ist zumindest bei mir mit so vielem mehr Verbunden. Da springen die Rezeptoren schon auch drauf an, auch wenn es wahrscheinlich mehrere Versuche braucht um den Bock zum Laufen zu bringen.

"Wundaberg" fängt dann ziemlich sphärisch und clean an. Zeigt aber gleich seine Fratze und da höre ich dann deutlich deine Referenzen raus. Aber allgemein, sollte ich mich davon etwas locker machen und wirken lassen. Sehr ausladend, die über 8 Minuten sind verständlich. Denn der Song braucht Zeit zu atmen. Die cleanen Parts finde ich überraschend, hätte ich so nicht erwartet. Aber dass sind dann die Momente die ich im Satz davor meine. Wirkt nach außen hin aufgeräumt und strukturiert, wirkt aber als verberge der Song im Inneren eine Art zerrissenheit, wirkt unruhig, wie wenn ständig jemand in einer gewissen Geschwindigkeit nervös mit dem Fuß wippt.

So der Ersteindruck. Das bleibt auf jeden Fall mal vorgemerkt. Das kann sich zu etwas großem Entwickeln.

Danke für den ausführlichen Eindruck, ich hatte speziell bei dir auch gehofft, dass das was auslösen kann. Learning: Vielleicht hätte ich die Songauswahl umdrehen müssen, denn der zweite Song steht eher für das Album als der erste. Dein zuletzt formulierter Eindruck ist interessant, ich sehe darin eher eine Mehrschichtigkeit, die zum Durchdringen einlädt (natürlich nicht vergleichbar mit zB EARTHSIDE oder neuer OPETH). Da finde ich es bspw auf einer Wellenlänge mit "True North" von BORKNAGAR, das bei mir ähnliches ausgelöst und sich schließlich zu etwas sehr großem entwickelt hat.

Holger Andrae hat geschrieben:Auch mal was hinein senfen in diesen Thread, der von Beginn an so positiv behaftet ist, dass ich beinahe einen Zuckerschock beim Lesen bekommen habe. Schön. Esse ich halt Erdnüsse dazu.

Virgin Steele: Einstig eine Band, die ich ganz toll fand. "Noble Savage" wäre auf der Klippe zum Klassiker, wenn alle Nummern so wäre wie der Titelsong. So geht epischer US Metal! Irgendwann ist der kleine Mann dann zu sehr in Richtung Manowar abgebogen, sodass ich mir sogar die guten Alben - ich nenne hier mal den "Marriage"-Doppelfüßler - nie anhöre. Danach wird es dann noch schwieriger für mich.
Der verlinkte Song ist jetzt gar nicht so verkehrt, wäre es ein Demo. Ich bin sicherlich kein Klangexperte, aber dieses Bontempi-ICE-Schlagzeug und die Kirchenorgel aus dem Lego-Baukasten nehmen der Nummer jegliche Atmosphäre. Die Gitarre wurde auch mit 90 Grad zu heiß gewaschen, damit bloß nichts in den Ohren kratzt. Schade.

Echt schade, aber auch nachvollziehbar, dass dich der gute David verloren hat. Mir gibt tatsächlich die Phase nach MANOWAR am meisten. Und daher laufen auch die neuen Songs gut rein, da sie sich eher darauf beziehen. Was die Produktion angeht: Ich bin ja schon ein Sound-Fetischist, hier finde ich den Mix und das Master aber echt ungewöhnlich und interessant. Hast du das auf Kopfhörer oder Boxen gehört?

Holger Andrae hat geschrieben:Godthrymm kenne ich nicht. Nichtmal namentlich. Okay, im Line Up dann Namedropping aus der britische war-mal-doom-familiy. Die Beschreibung trifft es. Schön molliger Sound mit gutem Gesang, allerdings ist das musikalisch zu viel Pathos. Ich mag Doom eher episch oder grantig. Vielleicht auch Nichts, was beim ersten Ohr gleich zündet, aber hier bleiben Fragezeichen.

Auch hier: Kann ich gut nachvollziehen: Mir geht es eher andersherum, wenn es zu episch wird, frage ich mich, warum nicht auch etwas schneller spielt ;) Wobei wir bei THRONEHAMMER zB sogar zusammenkommen könnten. Und darüberhinaus: ich mag Pathos, wenn es nicht zum Selbstzweck verkommt oder schlicht dümmlich ist (hust SABATON hust).

Holger Andrae hat geschrieben:Ich habe ja noch gar nichts zum Genre-Bashing geschrieben: oO :grins: :jaja:

:P

Holger Andrae hat geschrieben:Die instrumentale Geschichte namens HIDAS ist mir ewartungsgemäß zu dröhnig. Da fehlt mir dann halt der gesangliche Anker.

Dann nun VINSTA. Ja, OPETH höre ich da auch. Und zwar die angenehm gurgelingen Opeth aus seligen "Still Life"-Zeiten. Dazu schöne Melodien aus dem eisigen Finsterwald. Leider ist die Wortlautgabe etwas schwierig. Mal sehe, ob 'Wundaberg' da eher geht. Der Songaufbau ist spannend und hier geht auch dieser extrem tiefe Gurgelgesang klar. Ich weiß zwar nicht, wann ich in Stimmung für diese Musik bin, denn auch "Still Life" läuft hier kaum noch, aber für Freunde dieser Klangwelten ist das ein feiner Tipp!

Hatte das ja schon bei Pille geschrieben: Ich bin auch weit entfernt davon, mich als Instrumental-Freund zu bezeichnen (da gibt es in meiner Sammlung nur eine Handvoll Alben), aber wenn die Songs gute Leads oder andere Hooks im weiteren Sinne aufbieten können, bin ich zugeneigt. Deswegen komme ich zB auch gut mit den LOOMIS-Soloalben zurecht oder vergleichbarem, auch wenn das hier natürlich eine komplett andere Baustelle ist.

Mit schwieriger Wortlautgabe meinst du wahrscheinlich den Dialekt, nicht die akustische Verständlichkeit, wobei das ja zusammenhängt :D Ich finde, dass OPETH als Referenzpunkt gut funktioniert, aber der Sound geht schon weit darüber hinaus, da darf auch die Songauswahl nicht täuschen. Das Album bietet viel, um dem auch mal einen ganzen Durchlauf geben zu können.
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 5. Januar 2024, 12:57

50. MONA MUR - "Warsaw"

Bild

So, dann fange ich mal mit meinen Top 50 an. Mal sehen, ob ich wirklich alle Alben ausführlicher vorstelle, aber zumindest ausgewählte, wenn ihr Lust habt. Beginnen möchte ich mit einem Album, das unter normalen Umständen auch deutlich höher eingestuft worden wäre. Aber dazu später mehr. MONA MUR kannte ich bis 2023 nicht.

Daher ein kurzer Exkurs auf Basis von Wikipedia, zusammengefasst: Mona Mur, seit 1982 eine Schlüsselfigur der deutschen Punkszene, begann mit ihrer Band, der auch Mitglieder der Einstürzenden Neubauten angehörten, und erlangte mit der EP "Jeszcze Polska" internationale Anerkennung. Ihre Solokarriere, begleitet von namhaften Musikern und geprägt durch die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musiker Dieter Meier (YELLO), führte zu experimentellen Alben, die von klassischen bis hin zu elektronischen Einflüssen reichen. Neben ihrer musikalischen Karriere widmete sie sich dem Taekwondo, errang beachtliche sportliche Erfolge und machte sich später als Komponistin für Filme und Computerspiele einen Namen. Ihre jüngsten Werke, darunter das Soloalbum "Delinquent" und die Zusammenarbeit mit En Esch, zeugen von ihrer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Relevanz in der Musikszene.

1989, kurz vor dem Fall des Eisernen Vorhangs, reist Mona Mur als etablierte Künstlerin mit Dieter Meier nach Polen. Dort nimmt sie zehn Lieder auf. Sie arbeitet mit einem polnischen Rockstar zusammen, Meier produziert die Musik, das Warschauer Philharmonische Orchester ist ebenfalls mit von der Partie. Die Musik lässt sich als eine Mischung aus Pop, Elektro, Postpunk und Chanson beschreiben. Mich erinnern gerade die epochalen Arrangements auch an LAIBACH, wobei MONA MUR eher umarmt, wo die Slowenen abschrecken und polarisieren. Mit anderen Worten: "Warschau" ist sehr gut hörbar. Wer ein Herz für die hörbare NINA HAGEN hat, wird auch hier Freude empfinden ('Mon Amour').

Das Album erreichte mich auf einer Reise durch Polen und war der perfekte Soundtrack für den Trip durch das Land, der eher implizit von den spätsowjetisch-sozialistischen Eindrücken geprägt ist, die auch MONA MUR verarbeitet. Durch die Zusammenarbeit mit YELLO-Meier kommen natürlich viele überraschende Elemente hinzu, teils direkt eingespielt, teils auf Sample-Ebene. Dadurch bekommt das Album einen gewissen Musical-Appeal, der mich auch mitreißt ('The Man On The Satellite'). Und warum landet das Album jetzt auf Platz 50? Weil es eine Wiederveröffentlichung ist, wie der aufmerksame Leser bereits erraten hat. Weil das Label nach den Aufnahmen der Meinung war, die Musik sei nicht Mainstream genug, und auf eine Veröffentlichung verzichtet hat. Ab und zu taucht die Musik als Cover auf, dann wird sie in Polen veröffentlicht. Und jetzt zum ersten Mal international. Es ist also eigentlich nur ein halbes Album von 2023 und mehr als 30 Jahre älter.

Hier könnt ihr reinhören: Bandcamp
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Pillamyd » Freitag 5. Januar 2024, 13:04

Julian Rohrer hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben: hat geschrieben:
Hmm...ich bin hin und hergerissen. Die Referenz zu alte "Opeth" kann ich nachvollziehen, wenngleich damit die Erwartungen hochgeschraubt wurden. Denn sowohl Musik und Gesang haben da nicht so die Durchschlagskraft, die ich mir erhofft habe beim Lesen deines Textest.

Trotzdem finde ich die Riffs in "Vinstas Valonga" ziemlich cool. Die Harmonien kommen gut zur Geltung.

Gut, solch einen Satz wie oben zu bringen ist dann nach einmal Hören dann vielleicht auch etwas unfair. Aber der Ersteindruck ist zumindest bei mir mit so vielem mehr Verbunden. Da springen die Rezeptoren schon auch drauf an, auch wenn es wahrscheinlich mehrere Versuche braucht um den Bock zum Laufen zu bringen.

"Wundaberg" fängt dann ziemlich sphärisch und clean an. Zeigt aber gleich seine Fratze und da höre ich dann deutlich deine Referenzen raus. Aber allgemein, sollte ich mich davon etwas locker machen und wirken lassen. Sehr ausladend, die über 8 Minuten sind verständlich. Denn der Song braucht Zeit zu atmen. Die cleanen Parts finde ich überraschend, hätte ich so nicht erwartet. Aber dass sind dann die Momente die ich im Satz davor meine. Wirkt nach außen hin aufgeräumt und strukturiert, wirkt aber als verberge der Song im Inneren eine Art zerrissenheit, wirkt unruhig, wie wenn ständig jemand in einer gewissen Geschwindigkeit nervös mit dem Fuß wippt.

So der Ersteindruck. Das bleibt auf jeden Fall mal vorgemerkt. Das kann sich zu etwas großem Entwickeln.


Danke für den ausführlichen Eindruck, ich hatte speziell bei dir auch gehofft, dass das was auslösen kann. Learning: Vielleicht hätte ich die Songauswahl umdrehen müssen, denn der zweite Song steht eher für das Album als der erste. Dein zuletzt formulierter Eindruck ist interessant, ich sehe darin eher eine Mehrschichtigkeit, die zum Durchdringen einlädt (natürlich nicht vergleichbar mit zB EARTHSIDE oder neuer OPETH). Da finde ich es bspw auf einer Wellenlänge mit "True North" von BORKNAGAR, das bei mir ähnliches ausgelöst und sich schließlich zu etwas sehr großem entwickelt hat.


Hat es :subber:
Nein, nein! Man sollte die Dinge so präsentieren, wie man es für richtig hält. Was der neugierige User hier dann damit macht, ist doch das spannende daran. Gut, vielleicht hätte es etwas verändert. Aber die Höhepunkte setzt man ja auch gern man von der Mitte bis zum Schluss. Also alles gut :dafuer:

Das mit der Mehrschichtigkeit...
...die ist gegeben. Manchmal muss man das aber erst einmal auseinanderklamüsern, damit man durch die Mehrschichtigkeit durchdringen kann. Dem einen fällt das leichter, dem anderen nicht. Das hat sicher etwas mit den aktuellen Hörgewohnheiten zu tun. Hättest du mich vor ein paar Wochen, als ich ziemlich viel "Opeth" gehört habe, dann wäre das vielleicht etwas anders ausgefallen.
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Pillamyd » Freitag 5. Januar 2024, 13:22

Oha! Etwas ganz anderes. Ich unterbreche mal meine "Rain Dogs" um in den Song reinzuhören.
Bis gerade eben, habe ich noch nie etwas von dieser Frau gehört. Aber dein Text macht mal wieder sehr neugierig.

Der Sprechpart und der darauffolgende Gesang ist ziemlich eindringlich. Damit hatte ich, trotz der Erwähnung vom gewissen Musical-Appael, absolut nicht gerechnet. Sehr tiefe und makante Stimme, die man hier zu hören bekommt. Diese saubere Aussprache, finde ich sehr ansprechend. Die Verkettung der verschiedenen musikalischen Einflüsse hat was. Ich werde hier wieder den Eindruck hinterlassen, als allesmöger durchzugehen. Das Ding ist aber, dass alles was du aufzählst: Pop, Elektro, Postpunk, Chanson und den Musical Touch durchaus etwas abgewinnen kann. In diesen fast 6 Minuten gibt es einige Eckpunkte, die ich da auch ausmache, wenn ich mich drauf konzentriere. Dass der Song aber auch funktioniert, ohne diese "Daten" im Hinterkopf zu haben, beweist der Song halt gleich zu Anfang. Das ist gut dosiert und wirkt ziemlich gut ineinander verwoben, so dass das Einheitlich zwar eine ziemliche heftige Angelegenheit ist, aber durchaus nachzuvollziehen ist.

Bisher die größte Überraschung, weil so anders.
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon kingdiamond » Samstag 6. Januar 2024, 03:29

Danke Julian, ich nehme die Liste an sich wahr, werde es die nächsten Tage aber nicht schaffen in viel neues reinzuhören oder zu kommentieren.
Zumindest nicht, wenn hier 50 Alben kommen ;-)
Ab den Top 20-10 bin ich dann ggf. dabei :grins:
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon kingdiamond » Sonntag 7. Januar 2024, 01:05

Ha, da ist ja schon der Artikel online?!
Cool!

Bevor ich mir demnächst noch ein paar andere rauspicke, muss ich direkt mal deinen Platz 2 loben/kommentieren: MYSTERY kannte ich bis vor ein paar Monaten rein gar nicht. Die „Redemption“ steht auch bei mir hoch in der Gunst, aber dazu bald an anderer Stelle mehr.
Dass mir das Artwork auch gefällt, kannst du dir sicherlich denken. ;-)

Das Durchhören der Diskographie hab ich mir ebenfalls vorgenommen und heute lief auch gleich 2x „One Among The Living“. Von den Benotungen her, müssten sogar die anderen noch besser sein. Bin gespannt, mal sehen welche ich 2024 alle schaffe intensiv zu hören… :)
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 7. Januar 2024, 14:18

Pillamyd hat geschrieben:Oha! Etwas ganz anderes. Ich unterbreche mal meine "Rain Dogs" um in den Song reinzuhören.
Bis gerade eben, habe ich noch nie etwas von dieser Frau gehört. Aber dein Text macht mal wieder sehr neugierig.

Der Sprechpart und der darauffolgende Gesang ist ziemlich eindringlich. Damit hatte ich, trotz der Erwähnung vom gewissen Musical-Appael, absolut nicht gerechnet. Sehr tiefe und makante Stimme, die man hier zu hören bekommt. Diese saubere Aussprache, finde ich sehr ansprechend. Die Verkettung der verschiedenen musikalischen Einflüsse hat was. Ich werde hier wieder den Eindruck hinterlassen, als allesmöger durchzugehen. Das Ding ist aber, dass alles was du aufzählst: Pop, Elektro, Postpunk, Chanson und den Musical Touch durchaus etwas abgewinnen kann. In diesen fast 6 Minuten gibt es einige Eckpunkte, die ich da auch ausmache, wenn ich mich drauf konzentriere. Dass der Song aber auch funktioniert, ohne diese "Daten" im Hinterkopf zu haben, beweist der Song halt gleich zu Anfang. Das ist gut dosiert und wirkt ziemlich gut ineinander verwoben, so dass das Einheitlich zwar eine ziemliche heftige Angelegenheit ist, aber durchaus nachzuvollziehen ist.

Bisher die größte Überraschung, weil so anders.

Freut mich, dass du direkt was mit anfangen konntest. Kennst du YELLO?

kingdiamond hat geschrieben:Danke Julian, ich nehme die Liste an sich wahr, werde es die nächsten Tage aber nicht schaffen in viel neues reinzuhören oder zu kommentieren.
Zumindest nicht, wenn hier 50 Alben kommen ;-)
Ab den Top 20-10 bin ich dann ggf. dabei :grins:

Ja, da entgeht dir natürlich viel Gutes :D :D

kingdiamond hat geschrieben:Ha, da ist ja schon der Artikel online?!
Cool!

Bevor ich mir demnächst noch ein paar andere rauspicke, muss ich direkt mal deinen Platz 2 loben/kommentieren: MYSTERY kannte ich bis vor ein paar Monaten rein gar nicht. Die „Redemption“ steht auch bei mir hoch in der Gunst, aber dazu bald an anderer Stelle mehr.
Dass mir das Artwork auch gefällt, kannst du dir sicherlich denken. ;-)

Das Durchhören der Diskographie hab ich mir ebenfalls vorgenommen und heute lief auch gleich 2x „One Among The Living“. Von den Benotungen her, müssten sogar die anderen noch besser sein. Bin gespannt, mal sehen welche ich 2024 alle schaffe intensiv zu hören… :)


Genau, hier ist das gute Stück: https://powermetal.de/content/artikel/s ... 825-1.html

Werde da aber einfach mal weiter Alben ausführlicher beschreiben, die weiter unten in der Liste auftauchen. Spreche aber natürlich auch gerne über die Top190/20 :D
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Re: Bardauks beste Beballerung

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 7. Januar 2024, 14:24

Julian Rohrer hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben: hat geschrieben:
Oha! Etwas ganz anderes. Ich unterbreche mal meine "Rain Dogs" um in den Song reinzuhören.
Bis gerade eben, habe ich noch nie etwas von dieser Frau gehört. Aber dein Text macht mal wieder sehr neugierig.

Der Sprechpart und der darauffolgende Gesang ist ziemlich eindringlich. Damit hatte ich, trotz der Erwähnung vom gewissen Musical-Appael, absolut nicht gerechnet. Sehr tiefe und makante Stimme, die man hier zu hören bekommt. Diese saubere Aussprache, finde ich sehr ansprechend. Die Verkettung der verschiedenen musikalischen Einflüsse hat was. Ich werde hier wieder den Eindruck hinterlassen, als allesmöger durchzugehen. Das Ding ist aber, dass alles was du aufzählst: Pop, Elektro, Postpunk, Chanson und den Musical Touch durchaus etwas abgewinnen kann. In diesen fast 6 Minuten gibt es einige Eckpunkte, die ich da auch ausmache, wenn ich mich drauf konzentriere. Dass der Song aber auch funktioniert, ohne diese "Daten" im Hinterkopf zu haben, beweist der Song halt gleich zu Anfang. Das ist gut dosiert und wirkt ziemlich gut ineinander verwoben, so dass das Einheitlich zwar eine ziemliche heftige Angelegenheit ist, aber durchaus nachzuvollziehen ist.

Bisher die größte Überraschung, weil so anders.


Freut mich, dass du direkt was mit anfangen konntest. Kennst du YELLO?


Ich habe es noch nicht geschafft. Aber ich wollte natürlich wissen, wie das klingt, wenn du es schon erwähnst. Mal schauen ob ich es heute schaffe.
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