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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Rüdiger Stehle » Donnerstag 28. Dezember 2023, 13:42
Holger Andrae hat geschrieben:Ich verstehe den Teil mit der persönlichen Bindung nur zu gut. Das geht mir kaum anders. So eine "Beziehung" hat Einfluss auf das Hör- und Kaufverhalten. Wer etwas anderes behauptet lügt. Ist der Musiker nett, hört man die Musik anders. Bei mir auch anders herum, bei Dir weniger, ich weiß.
Ja, das ist ja ein alter Diskussionspunkt, der bei mir in Foren ja immer wieder eine Rolle (ge-)spielt (hat). Hier in diesem Forum weniger, im Politikforum drüben deutlich mehr, wobei mir daran mittlerweile auch langsam der Spaß abhanden gekommen ist. Ich kann durchaus schon nachvollziehen, dass sowohl die persönliche Sympathie als auch die Antipathie das Hörverhalten und die Musikwahrnehmung beeinflusst. Dass es bei mir eher die Sympathien sind als die Antipathien, das hat vielerlei Gründe, die mehr ganz grundsätzlich mit meiner Persönlichkeit als mit der musikalischen Neigung oder der politischen Einstellung im engeren Sinne zu tun haben. Zum einen dauert es bei mir extrem lange, bis ich wirkliche ernsthafte Antipathien gegen jemanden entwickle, und das passiert tatsächlich fast ausschließlich durch dessen konkretes Verhalten mir gegenüber im persönlichen Kontakt, und da habe ich tatsächlich noch nie so ernsthaft schlechte Erfahrungen mit einem Musiker gemacht, dass ich eine persönliche Antipathie hätte entwickeln können. Zum anderen steckt halt auch ganz tief in mir drin, dass ich mich fast generell persönlicher Unwerturteile über andere Menschen enthalte, und daher zwar durchaus besonders sympathische Menschen durch persönliche Unterstützung belohnen möchte, aber einfach noch nie das Bedürfnis gehabt habe, das Gegenteil zu tun, namentlich unsympathische Menschen durch Entziehung der Unterstützung bestrafen zu wollen. Ich bin da ein ziemlich seltenes und seltsames Exponat, ich weiß. Manchem mag das als "hingebogen" erscheinen, um irgendwelche Lieblingsbands weiterhin "mögen zu dürfen", aber das ist es gar nicht. Ich fühle da keinen Rechtfertigungsdruck, sondern das passiert einfach nicht, dass ich etwas nicht hören wollen würde, weil sich ein Musiker in der öffentlichen Wahrnehmung als Unsympath geriert. Es wäre interessant zu wissen, ob es passieren würde, wenn er tatsächlich unmittelbar gegen mich oder meine Familie/Freunde, eine Übertretung beginge. Selbst da bin ich mir nicht sicher, ob das sein Werk für mich disqualifizieren oder problematisch erscheinen ließe. Es gab da tatsächlich bisher nur einen Fall, der "wichtig genug" wäre, dass ich mich daran erinnern könnte, und das ist eine Band, der ich 1995 oder 1996 mal 15 Dollar geschickt habe, für ein Demo und eine Single, und nie eine Antwort bekam. Ich hab mir die Dinger dann halt Jahre später und viel teurer anderweitig besorgt, und bin nach wie vor 100% Die-Hard-Fan der Combo. Die einzige negative Konsequenz, die das für die Band hatte, ist, dass ich deren Sachen halt heute lieber bei einem Mailorder bestelle, als direkt bei der Band, aber selbst das würde ich nochmal riskieren, wenn es etwas wirklich exklusiv im Bandshop gäbe. Holger Andrae hat geschrieben:Bei mir gibt es noch einen kaum beschreibbaren Bezug darauf, wie ich und/oder durch wen ich eine neuen Band kennen gelernt habe. Darüber könnte ich aber einen Aufsatz schreiben und trotzdem wäre er voller Misverständnisse. Kurzform: Selbst entdeckte Bands sind irgendwie cooler 
Das kann ich durchaus verstehen. Da kommt so ein bisschen Pioniergeist dazu, oder? Bei mir ist dafür Mechanical Poet ein gutes Beispiel. Da war ich meines Wissens der erste, der die hier angeschleppt und in größerem Umfang thematisiert hat, und auch danach kam nicht mehr viel um die Band. Für mich eine der ganz wenigen Post-2000er-Bands, die ich wirklich als Lieblingsband ansehen würde. Auch Yat-Kha ist dafür ein Beispiel.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 28. Dezember 2023, 13:53
Ach ja, was ich noch ergänzen wollte, in Sachen Statistik:
Von den 312 Neuzugängen des vergangenen Jahres, sind 66 Tonträger anno 2023 erschienen, davon wiederum 48 sind auch echte Neuerscheinungen des vergangenen Jahres (also keine Rereleases, Doppelkäufe, Compilations, Livealben).
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von Holger Andrae » Donnerstag 28. Dezember 2023, 17:48
Mir geht es bei den negativen Bildern des Kopfkinos nicht zwingend um persönliche Erfahrungen. Da ist es manchmal auch eine extrem Außenwirkung, die mich abschreckt. Es gab in den letzten 2 Jahren den einen oder anderen Musiker, den ich musikalisch schätze, der seltsam unterwegs war. Sei es politisch, sei verschwörungs-technisch. Da gibt es ein Grenze, die ich auch im privaten Bereich ziehe, wo es dann irgendwann genug für mich ist.
Völlig gaga ist es dann, wenn Halb-Fratzenbuch-Welt sich aufregt und sobald ein neues Album oder eine Tour ansteht, ist wieder Heile Welt. Muss jeder selber wissen. Es gibt ausreichend Musiker, von denen ich so etwas einfach nicht weiß, da muss ich menschlichen Gurkensaft nicht mit meiner Knete, meiner Zeit oder meinen Worten unterstützen. Nichtmal mehr mit dem Tragen alter Shirts, denn als Litfasssäule für Arschlöcher, deren Werbung ICH sogar noch bezahlt habe, fühle ich mich einfach komisch.
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von Chavo89 » Freitag 29. Dezember 2023, 08:47
Da geht es mir wie Holg. Und das wurde in diesem Jahr sogar noch "schlimmer". Da reichen mir schon Songtexte, mit denen ich nicht konform gehe, dass ich mich mit ehemaligen liebgewonnenen Bands wie WYTCH HAZEL oder PRIMAL FEAR gar nicht mehr beschäftigen mag. Gut, dass ich Texte viel zu häufig gar nicht mitlese, sonst hätte ich bestimmt noch mehr Probleme. Früher konnte ich das besser ausblenden, obwohl ich da politisch und gesellschaftlich schon die gleichen Einstellungen hatte.
In diesem Jahr habe ich mich zudem von einer ehemaligen Lieblingsband innerlich verabschiedet. Seitdem der Fall Lindemann öffentlich wurde, konnte ich da keinen Ton mehr hören. Ich kann da meinen Kopf nicht ausschalten, auch wenn es mir rein musikalisch sicher immer noch gefällt. Aber das ist einfach zu eklig und das Verhalten der gesamten Band inkl. Fangemeinde zu unsympathisch und asozial, als dass ich das mit mir selbst vereinbaren könnte. Ich trage seitdem auch tatsächlich die Bandshirts nicht mehr. Die CDs etc. stehen noch im Regal, den letzten Schritt konnte ich also noch nicht gehen.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 29. Dezember 2023, 14:14
Spannendes Thema, immerdar. Vermutlich ist hier aber nicht der richtige Ort (weder der Thread, noch das Forum), um diesen Diskussionsfaden weiter zu verfolgen. Das ist für mich wahrscheinlich die singuläre und zentrale, grundlegende soziale und politische Problematik, die mein forales Dasein seit zwei Jahrzehnten stets verfolgt hat, wie keine andere, und die schon unzählige Male stundenlange Nachtschichten in Forendiskussionen für mich bedeutet hat. Letztlich kann ich ja nicht anders, als eure Position zu respektieren, denn jeder muss das tun, was ihm sein Gewissen und sein Herz gebietet. Das Spannende dabei ist, dass meine Haltung zu dem Thema tatsächlich die vollen 180° entgegen gesetzt ist, und ich das tatsächlich auch aus einer philantropischen, humanistischen Grundhaltung herleite, die mir mein Herz und mein Gewissen gebietet. Finde ich irre und faszinierend, wie Menschen die sich jeweils von einer benevolenten, menschenfreundlichen Haltung geleitet sehen, trotzdem aus demselben Sachverhalt exakt gegenteilige Konsequenzen ziehen können. Müssen wir am Ende wohl so hinnehmen, da beide Positionen eben individuell, emotional durch das eigenen Gewissen bestimmt werden.
Für gelegentliche oder neue Mitleser möchte ich nur noch klarstellen, dass meine Maximaltoleranz in diesem Bereich weder querulatorisch noch gleichgültig, weder opportunistisch noch inkonsequent ist. Es geht nicht um "Hauptsache die Mucke knallt!" und sie gilt auch nicht nur für Bands, die ich mag, sondern sie basiert auf persönlichen Grundüberzeugungen, die ich aus vielerlei philosophischen, humanistischen und religiösen Quellen für mich extrahiere, wonach ich überzeugt bin, dass es mir nicht zukommt, ein moralisches Unwerturteil über einen Menschen an sich zu fällen. Über eine Tat desselben durchaus, aber nicht über ihn an sich, weil jeder Mensch gute und schlechte Züge hat. Die Konsequenz daraus ist für mich persönlich unumstößlich eine karmatische: Ein jeder soll Lob für das bekommen, was er gut macht, und Tadel für das, was er schlecht macht. Daher entspricht es meinem moralischen Kompass eben zu 100%, wenn z.B. Jon Schaffer eine Strafe für seine Beteiligung am Capitol-Sturm bekommt, und ein angemessenes Honorar für seine Musik, von jenen, die sie mögen. Ich fühlte mich schlecht und inkonsequent, würde ich ihm seinen Gesetzesverstoß nachsehen, weil er ein toller Musiker ist; ebenso fühlte ich mich aber auch schlecht, würde ich seine Musik ablehnen, weil er ein verurteilter Straftäter, Verschwörungsgläubiger und politischer Quertreiber ist. Für mich gibt es nicht die Grenze, die man überschreiten muss oder kann, um vom tolerablen zum nicht-tolerablen Menschen zu werden, sondern ich denke, dass jeder Mensch zum Teil jenseits und zum Teil diesseits dieser Grenze der Tolerabilität existiert, und dass es - so ich zu einer relevanten Kontaktgruppe gehöre - an mir ist, ihn für das zu loben, was er Gutes tut, und für das zu kritisieren, was er Schlechtes tut. Niemals nur das eine oder nur das andere.
Mir ist durchaus bewusst, dass das nicht viele Menschen so handhaben, und daher ist das nun auch nicht als Kritik an der Position von Holg und Marius zu sehen, deren Haltung sicherlich verbreiteter und ebenfalls nachvollziehbar und gut begründbar ist. Ich wollte nur erklären, woher meine Haltung kommt, damit nicht der Eindruck entsteht, mir wäre es egal, wenn Musiker zu Übeltätern werden, oder ich würde meinen Favoriten Dinge nachsehen, die ich anderen vorwerfen würde. Inkonsequenz finde ich hier ebenso problematisch, wie es Holg beschrieben hat.
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von Holger Andrae » Freitag 29. Dezember 2023, 20:42
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Spannendes Thema, immerdar. Vermutlich ist hier aber nicht der richtige Ort (weder der Thread, noch das Forum), um diesen Diskussionsfaden weiter zu verfolgen. Das ist für mich wahrscheinlich die singuläre und zentrale, grundlegende soziale und politische Problematik, die mein forales Dasein seit zwei Jahrzehnten stets verfolgt hat, wie keine andere, und die schon unzählige Male stundenlange Nachtschichten in Forendiskussionen für mich bedeutet hat. Letztlich kann ich ja nicht anders, als eure Position zu respektieren, denn jeder muss das tun, was ihm sein Gewissen und sein Herz gebietet. Das Spannende dabei ist, dass meine Haltung zu dem Thema tatsächlich die vollen 180° entgegen gesetzt ist, und ich das tatsächlich auch aus einer philantropischen, humanistischen Grundhaltung herleite, die mir mein Herz und mein Gewissen gebietet. Finde ich irre und faszinierend, wie Menschen die sich jeweils von einer benevolenten, menschenfreundlichen Haltung geleitet sehen, trotzdem aus demselben Sachverhalt exakt gegenteilige Konsequenzen ziehen können. Müssen wir am Ende wohl so hinnehmen, da beide Positionen eben individuell, emotional durch das eigenen Gewissen bestimmt werden.
Ich wollte da jetzt auch nicht die tretmühlenartige Gebetsmühle bemühen. Ob ich da mit einer menschfreundlichen Haltung heran gehe, kann ich so pauschal nicht beantworten. Grundsätzlich sehe ich mich schon als sehr menschenfreundlich, zu sehr vielleicht sogar, aber vielleicht ist es sogar genau dieser Gefühlregung geschuldet, dass ich bei manchen Verhaltensweisen in einem mir ser wichtigen Umfeld, halt genau so reagiere. Man kann es grob als Nestbeschmutzung betrachten, wenn ich bei manchen dann auf totale Ablehnung gehe. Das ist den betreffenden Künstlern sicherlich völlig egal, denn wer in der Öffentlichkeit steht, muss mit Reaktionen rechnen. Während ich hohlbirniges Politik-Geschwafel zumeist ausblenden kann, gibt es halt Grenzen, die, einmal überschritten, für mich zur Einbahnstrasse werden.Da ist dann auch die Variante "andere Wange" oder "zweite Chance" für mich unmöglich. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Für gelegentliche oder neue Mitleser möchte ich nur noch klarstellen, dass meine Maximaltoleranz in diesem Bereich weder querulatorisch noch gleichgültig, weder opportunistisch noch inkonsequent ist. Es geht nicht um "Hauptsache die Mucke knallt!" und sie gilt auch nicht nur für Bands, die ich mag, sondern sie basiert auf persönlichen Grundüberzeugungen, die ich aus vielerlei philosophischen, humanistischen und religiösen Quellen für mich extrahiere, wonach ich überzeugt bin, dass es mir nicht zukommt, ein moralisches Unwerturteil über einen Menschen an sich zu fällen. Über eine Tat desselben durchaus, aber nicht über ihn an sich, weil jeder Mensch gute und schlechte Züge hat. Die Konsequenz daraus ist für mich persönlich unumstößlich eine karmatische: Ein jeder soll Lob für das bekommen, was er gut macht, und Tadel für das, was er schlecht macht. Daher entspricht es meinem moralischen Kompass eben zu 100%, wenn z.B. Jon Schaffer eine Strafe für seine Beteiligung am Capitol-Sturm bekommt, und ein angemessenes Honorar für seine Musik, von jenen, die sie mögen. Ich fühlte mich schlecht und inkonsequent, würde ich ihm seinen Gesetzesverstoß nachsehen, weil er ein toller Musiker ist; ebenso fühlte ich mich aber auch schlecht, würde ich seine Musik ablehnen, weil er ein verurteilter Straftäter, Verschwörungsgläubiger und politischer Quertreiber ist. Für mich gibt es nicht die Grenze, die man überschreiten muss oder kann, um vom tolerablen zum nicht-tolerablen Menschen zu werden, sondern ich denke, dass jeder Mensch zum Teil jenseits und zum Teil diesseits dieser Grenze der Tolerabilität existiert, und dass es - so ich zu einer relevanten Kontaktgruppe gehöre - an mir ist, ihn für das zu loben, was er Gutes tut, und für das zu kritisieren, was er Schlechtes tut. Niemals nur das eine oder nur das andere.
In der Therorie kann ich das noch nachvollziehen, aber so funktionieren Menschen für mich nicht. Sicherlich wohnt in den meisten Menschen eine gute und eine schlechte Seite, wenn aber die schlechte Seite so krass überwiegt, und sei es auch nur zeitweise, dann kann die positive Seite dies für mich nicht rausreißen. Vielleicht kann Trump toll kochen, bei ihm essen möchte ich trotzdem nicht. Das Thema Autobahn lasse ich hier jetzt mal außen vor  Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir ist durchaus bewusst, dass das nicht viele Menschen so handhaben, und daher ist das nun auch nicht als Kritik an der Position von Holg und Marius zu sehen, deren Haltung sicherlich verbreiteter und ebenfalls nachvollziehbar und gut begründbar ist. Ich wollte nur erklären, woher meine Haltung kommt, damit nicht der Eindruck entsteht, mir wäre es egal, wenn Musiker zu Übeltätern werden, oder ich würde meinen Favoriten Dinge nachsehen, die ich anderen vorwerfen würde. Inkonsequenz finde ich hier ebenso problematisch, wie es Holg beschrieben hat. Wieso man bei Dir diesen Eindruck gewinnen soll, ist mir schleierhaft, denn die Gewissenhaftigkeit und Ausführlichkeit mit welcher Du jedes Mal argumentierst, zeigt ja sehr eindeutig, wie sehr Du dich mit Deinem Standpunkt beschäftigt hast. Und ja: Spannendes Thema. Immer wieder. Da ist mir die Örtlichkeit auch völlig egal, den wen stört dies hier? Die 15 Nasen, die hier posten bestimmt nicht.
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von Jhonny » Samstag 30. Dezember 2023, 12:09
So, Jahresende. Es gab noch mal vier Verteilung von alten Scheiben meines Vaters unter mir und meinen Geschwistern. Dazu hat unser Mediamarkt beim Umbau viel rausgeworfen, teils für 1 € die Scheibe An reiner Menge kam also viel dazu, wesentlich mehr als die letzten Jahre. Dadurch, dass vieles "von zu Hause" kam, kannte ich aber viel schon, so dass es keine hohen Stapel an ungehörten Scheiben gibt. Und ich habe wesentlich weniger Geld ausgegeben als in früheren Jahren. Das ist ja auch nicht schlecht. Bei den Bands gab es aber sehr interessante Verschiebungen, die ich natürlich teilen will.
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von Jhonny » Samstag 30. Dezember 2023, 12:11
Deine Sammlung: Du hast 3453 Veröffentlichungen von 1355 verschiedenen Künstlern oder Bands in deiner Sammlung. (58 auf Samplern) Dies schließt ein 5 Split-Veröffentlichungen, 5 Sampler und 3 Bootlegs.
Allgemein CD 3451 99.94% DVD 2 0.06%
Blues 3 0,09% Country 17 0,49% Dark Wave/Gothic 4 0,12% Elektronische Musik 1 0,03% Hardcore 21 0,61% Jazz 1 0,03% Metal 2330 67,48% Pop 130 3,76% Punk 61 1,77% Rap/Hip Hop 19 0,55% Rock 833 24,12% Singer/Songwriter/Liedermacher 16 0,46% Ska 1 0,03% Soul/R&B 9 0,26% Soundtrack 2 0,06% Volksmusik/Folklore 5 0,14%
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von Jhonny » Samstag 30. Dezember 2023, 12:21
Platz Anzahl Tonträger Künstler 1. 32 Dream Theater (+14) 2. 25 Saxon (+1) 3. 24 Rush (+1) 4. 23 Iron Maiden 5. 21 Judas Priest (+1) 6. 20 Scorpions 7. 19 Axel Rudi Pell 19 Toto (+5) 19 AC/DC (+2) 19 Manilla Road (+1) 11. 18 Helloween 18 Genesis (+3) 18 Magnum 18 Blind Guardian (+1) 15. 17 Manowar (+1) 17 Taylor Swift (+4) 17 Running Wild 18. 16 Queen 16 Stratovarius 16 U2 (+6) 21. 15 Bruce Springsteen (+7) 22. 14 Marduk (+4) 14 Motörhead (+4) 14 Kreator (+1) 14 Iced Earth
Raus sind: Darkthrone, Amon Amarth, Hammerfall, Candlemass.
Die +14 bei DREAM THEATER sind sicher der krasseste Sprung, den ich je hatte. Grund: Mediamarkt hat etliche Scheiben für 3-5 € zur Verfügung gestellt. Dadurch habe ich am Schluss wahnsinnig viel Dream Theater gehört und mir auch weitere Live-Alben geholt.
Auch bei GENESIS und TOTO waren die neuen Scheiben quasi nur Live-Alben.
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von Pillamyd » Samstag 30. Dezember 2023, 14:10
Das ist ein Zuwachs von 524 Alben. Das ist schon krass. Was "Dream Theater" anbelangt, habe ich gelernt, dass die LNF Releases schnell relativ günstig werden. Deswegen warte ich da seit einer gewissen Zeit. Ich möchte da schon auch noch die ein oder andere Scheibe ins Regal stellen. Das mit "Bruce Springsteen" finde ich natürlich großartig 
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