AC / DC

Re: AC / DC

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 21. Dezember 2023, 23:14

Hab ich es jetzt?
Australische "High Voltage" und "T.N.T" drin und internationale "High Voltage" raus?
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Re: AC / DC

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 21. Dezember 2023, 23:53

Im Prinzip ja.

Da die internationale "High Voltage" zu 80% die australische "TNT" ist, und lediglich zu 20% die australische "High Voltage", haben wir die "High Voltage (AUS)" als Debütalbum gewertet, und die "TNT / High Voltage (INT)" als zweites Album, natürlich mit Würdigung der Besonderheiten.
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Re: AC / DC

Beitragvon frankjaeger » Freitag 22. Dezember 2023, 14:28

Sorry, da war ich nicht klar genug. Ich hatte dich so verstanden, dass du es so gemeint hattest, wie wir es gemacht haben. Klarer Fall von Betriebsblindheit. Rüdiger hat es gut aufgeklärt.
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Re: AC / DC

Beitragvon Pillamyd » Freitag 22. Dezember 2023, 18:22

Nein, nein. Alles gut! Die Verwirrung um die Veröffentlichungsweise der Band in den Anfangsjahren bleibt bei mir einfach bestehen :grins:

Ich finde das ziemlich stimmig. Ich hab Platz 17-11 die Woche zweimal laufen lassen hier und meinen Eindruck auf "Papier" gebracht. Das werde das heute Abend hier posten. Und dann gleich den zweiten Teil lesen :)
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Re: AC / DC

Beitragvon frankjaeger » Freitag 22. Dezember 2023, 20:54

Oh, cool. Ich bin gespannt.
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Re: AC / DC

Beitragvon Eike » Freitag 22. Dezember 2023, 21:31

Pillamyd hat geschrieben:Nein, nein. Alles gut! Die Verwirrung um die Veröffentlichungsweise der Band in den Anfangsjahren
... und wieso zur Hölle lese ich hier "in Afghanistan"? Ich kann doch echt nicht mehr ganz frisch sein!
:lol:
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Re: AC / DC

Beitragvon Pillamyd » Freitag 22. Dezember 2023, 21:54

In den letzten Tagen liefen die Alben genau in der Reihenfolge wie euer Ergebnis im Diskografie-Check. Mit dem Wissen, dass ich hier keine australischen Versionen ranken kann und werde, habe ich mir Gedanken gemacht und meine Meinung, die ich vor drei Jahren hier niedergeschrieben habe, nochmal angeschaut.

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Pillamyd hat geschrieben:„Blow Up Your Video“
Erstes Album mit dem ich dann auch meine Probleme habe. Dieser 80er Sound passt für mich nicht so wirklich zur Band. Der Hall auf den Gesang nervt mich dann auch an vielen Stellen. „Heatseeker“ und „Nick Of Time“ sind trotzdem sehr, sehr gut.


Im Diskografie-Check auf den letzten Platz, finde ich absolut verständlich. An meiner Meinung hat sich auch eigentlich nichts geändert. Über die Jahre hat sich aber ein Lied als mein Fave herauskristallisiert. Wo „Heatseeker“ und „Nick Of Time“ die typischen „AC/DC“-Merkmale aufweisen, gibt es einen Song, der mit zum ungewöhnlichsten gehört, was die Band jemals aufgenommen hat. Langsam, schwer, treibend ungewöhnlich ausladend, ertönt „Two’s Up“ zum Schluss des Albums und lässt leider viel zu spät aufhorchen. Das ist natürlich zu wenig, um dem Album einen Pluspunkt dazuzugeben. Dazu ist es immer noch der 80er Sound, der mich massiv stört, der den schwachen Songs einen ungewöhnlichen Antlitz aufdrückt. Jetzt mag der ein oder andere mich auf das nächste Album verweisen und sich wundern…aber dazu gleich mehr.

Live muss die Band aber zu der Zeit nur so vor Energie gestrotzt haben.

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Pillamyd hat geschrieben:„Fly On The Wall“
Ja, der Sound ist tatsächlich nicht optimal. Aber es hat trotzdem meiner Meinung nach tolle Songs drauf, die sich aber erst nach mehrmaligem Hören herauskristallisiert haben. Das Album setzt sich nicht so fest wie bis dahin gewohnt. „Shake Your Foundation“, „Sink The Pink“ oder auch Playing With Girls" sind auf der Haben Seite.


Na? Sehe ich den mahnenden Zeigefinger. Noch nicht. Was ich sagen kann, ist aber, dass ich zu meiner Aussage vor drei Jahren immer noch stehe. Schwacher Sound, dafür ein Haufen toller Songs. Ganz einfache Gleichung. Ist natürlich nicht allgemeingültig, aber für mich funktioniert es. Gehört zu der Reihe an Alben, die mir viel zu schlecht geredet werden. Heute entdecke ich da sogar noch mehr tolle Songs drauf als die oben genannte.

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Pillamyd hat geschrieben:„Flick Of The Switch“
Meine Güte, da muss ich echt zurückrudern. Das ist nämlich eigentlich das Album, dass ich immer sehr gern gehabt habe. Ich habe mich, während dem Hören daran erinnert, dass ich das Album noch vor der „Dirty Deeds…“ kannte. Habe ich damals von meinem Cousin ausgeliehen bekommen. Lief dann eine Weile und hab durch meine andere Gewichtung musikalischer Wichtigkeiten wieder vergessen. Wieder der Titelsong, „Guns For Hire“, „Bedlam In Belgium“ und „Badlands“ sind astrein.


Das nächste Album, dass ich zur „Alben, die mir viel zu schlecht geredet werden“-Reihe dazuzähle. Und hier muss ich ein weiteres Mal von meiner Meinung zurückrudern. Ich mag das Album doch sehr. Der letzte Durchlauf hat mich wieder daran erinnert, was ich da so gern dran habe. Neben den oben erwähnten Songs ist es vor allem der Purismus im Sound. Das Cover zeigt dies schon einmal mit seiner Bleistiftskizze. Die mir ebenfalls gut gefällt. Nie mehr klang die Band so sehr nach Studio, wie hier. Und dabei gehen so großartige Songs eben unter, weil sich viele von diesem Sound irritieren lassen und sich darauf konzentrieren. So meine Vermutung. Das man sich hier aber bei der Redaktion noch einiger ist, als bei „Fly On The Wall“ verstehe ich nicht so ganz. Die Band zeigt sich von einer etwas anderen Seite, bleibt sich dabei aber doch gekonnt treu. Nicht die Hit-Maschine, die sich manch einer wünschen würde, aber ich finde hier gibt es ein paar famose Perlen. Wiederentdeckung mit ziemlicher Wucht.

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Dann komme ich nach eurer Platzierung zu einem Album, dass ich noch gar nicht, nirgendwo erwähnt habe. "Rock Or Bust". Ich habe es (noch) nicht, kenne es aber ziemlich gut. Und ja, dass die Scheibe schon in diesem Abschnitt zu finden ist, muss nicht verwundern. Ein (Gott sei Dank) kurzes Album, welches aber keine Akzente setzen kann. Hier finde ich tatsächlich nichts, was irgendwie heraussticht oder ich großartig erwähnenswert finde. Das tut mir wahnsinnig leid, immerhin ist es das letzte Album an dem Malcom mitgewirkt hat. Aber das rauscht echt an mir vorbei.

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Pillamyd hat geschrieben:„Ballbreaker“
Ist wieder die erste Scheibe, bei der mir die Produktion zusagt. Dieser knochentrockene Sound finde ich brutal ansprechend. Auch gefallen mir einfach die Songs wieder besser. Erinnert mich an dieses schelmische, dass die Band früher ausgestrahlt hat mit ihren Songs. Natürlich ist es nicht mehr ganz so saftig. Dafür groovt es hier rotzfrech, bluest die Gitarre sich seinen Weg in die Songs. Von den Texten ganz abgesehen („Cover You In Oil“). „The Furor“ erinnert mich an die Herangehensweise eines gewissen Titelsongs aus dem Jahre 1981. Absolutes Highlight auf diesem Album. „Whiskey On The Rocks“ gefällt mir auch ausgesprochen gut.


Ein Album dem ich die 50 Minuten zu keiner Zeit anmerke. Das ist erwachsen, das ist professionell, meist einen düsteren Grundton, der mir unheimlich gut gefällt. Die Art des Sounds, den ich als knochentrocken beschrieben habe hat einen großen Anteil daran. Den Rest darf man oben gerne entnehmen. Sehe ich auch heute noch so.

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Über "PWR/UP" scheine ich wohl auch noch nicht wirklich viele Worte verloren zu haben. Dann jetzt halt. Brian finde ich unfassbar...also seinen Gesang finde ich unfassbar knusprig. Das ging mir auf dem Vorgänger ab. Das klingt einfach nach "Hier bin ich wieder und ich zeig es euch". Natürlich kann da nachgeholfen worden sein. Aber zum Glück kommt der Gedanke beim Hören nicht auf. Songs wie "Systems Down", "Witch's Spell" und "No Man's Land" sind meine Favoriten und müssen sich überhaupt nicht verstecken. Auch „Code Red“ als Abschluss ein wirklich cooler Song. Das Beste ist doch, wenn Brian so richtig loslegen darf und nur so durch den Song groovt. Das erinnert an richtig alte Glanztaten.

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Pillamyd hat geschrieben:„Stiff Upper Lip“
Das mit Sicherheit bluesigste und ruhigste Album der Band. Albumgebender Song ist ein grower und wahrscheinlich bester Song des Albums. Festlegen möchte ich mich aber auch da nicht so ganz. „House Of Jazz“ und „ Can’t Stop Rock N Roll“ finde ich ebenfalls ganz toll.


Hier ebenfalls immer noch der gleichen Meinung. Nachdem doch etwa ernsteren Tönen des letzten Albums, wird hier wieder zugänglicher und somit auch verspielter agiert. Diese Verspieltheit hat man halt komplett dem Blues zu verdanken. Deshal für mich ein unverzichtbares und frisches Album.


Mein Ranking bisher:

06. Flick Of The Switch
08. Stiff Upper Lip
09. Ballbreaker
10. PWR/UP
11. Fly On The Wall
15. Blow Up Your Video
16. Rock Or Bust
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Re: AC / DC

Beitragvon frankjaeger » Freitag 22. Dezember 2023, 22:49

Da hast du zwar eine eigene Reihung, die Frage wäre aber, ob die Scheiben selbst trotzdem alle auch bei dir im letzten Drittel platziert wären? Oder würdest du etwas aus dem zweiten Teil in den dritten verschieben und umgekehrt? Aber vielleicht warte ich einfach ab, bis zu Teil 2 kommentiert hast.
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Re: AC / DC

Beitragvon Pillamyd » Freitag 22. Dezember 2023, 23:10

frankjaeger hat geschrieben:Da hast du zwar eine eigene Reihung, die Frage wäre aber, ob die Scheiben selbst trotzdem alle auch bei dir im letzten Drittel platziert wären? Oder würdest du etwas aus dem zweiten Teil in den dritten verschieben und umgekehrt? Aber vielleicht warte ich einfach ab, bis zu Teil 2 kommentiert hast.


Ich bin mir mal wieder nicht sicher ob ich die Frage richtig verstanden habe...aber...

...wenn du auf die australische "High Voltage" und "T.N.T." hinaus willst dann kann ich dir nur sagen, dass ich halt nur die internationale "High Voltage" werten kann und deswegen sind es "nur" 16 Plätze, die ich zu vergeben habe. Die australischen Dinger sind einfach Sündhaft teuer. Stört mich selbst ungemein. So kenne ich halt nur die "internationalen Versionen" der Diskographie, somit habe ich mir darüber tatsächlich nie Gedanken gemacht. So wie du das also liest, kann sich bei mir aus diesen Gründen nichts anderes ergeben.

Ich lese gerade den wunderbaren zweiten Teil und bin von dieser Ausführlichkeit sehr gefesselt. Das habt ihr grandios gelöst und ihr entfacht bei mir wieder das Verlangen, die australischen Versionen aufzutreiben. Das ist doch wahrscheinlich auch für nicht "AC/DC" Fans sehr interessant zu lesen und dürfte die Meinung vieler Kritiker, die Band würde seit fast 50 Jahren in regelmäßigen Abständen das gleiche Album unter anderem Titel veröffentlichen, verstunmen lassen.
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Re: AC / DC

Beitragvon Havoc » Freitag 22. Dezember 2023, 23:51

Ich glaube Frank hat die Zahlen vor den Alben des Rankings nicht gesehen...oder?
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