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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Holger Andrae » Donnerstag 30. November 2023, 08:31
kingdiamond hat geschrieben:Montag lief die TROUBLE gleich noch 3x am Stück… solche „kompakten“ 42-Minüter sind halt auch mal was feines. Und wenn ich direkt was 3x in Folge höre, muss es ich mich gepackt haben. Meine TROUBLE-Aufarbeitung hat nun also offiziell begonnen. Der empfohlene Song ist auf alle Fälle eines der Highlights. Aber mal sehen welche Hits sich noch dauerhaft einbrennen können.
Das freut mich ungemein. Aber Ob8! Das ist mit Sicherheit die Hit-Platte von Trouble. Davor doomen die Jungs mehr schlürfig durch die Wüste und danach warden die Hanftythen wohl größer. Alles toll, aber eben auch anders.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Pillamyd » Freitag 8. Dezember 2023, 14:02
"Trouble" ist auch wieder so eine "die Hausaufgaben nicht gemacht" Band. Guter Song, den ich so nicht erwartet habe, welcher es aber durchaus schafft, die Neugierde zu steigern. Zwei Sachen mag ich aber nicht so ganz verstehen. Den "Metallica" Vergleich. Viel wichtiger, warum du die gekürzte Version verlinkt hast, obwohl du vor allem die Lange ja sehr magst? So hatte ich aber einen Vergleich und finde die längere Version deutlich cooler. Sehr entspannte Angelegenheit. Man spürt richtig, wie der Song sich immer weiter öffnet. Die wärme kommt von den Gitarren, die Kälte von der Gesangsinterpretation. Das erste was mir in den Kopf gekommen ist.
Ist jetzt nur die Frage. Es ist schon so, dass diese Album hier, gegenüber den älteren, schon "anders" ist? Habe ich das richtig verstanden? Eigentlich hab ich es ja auch lieber chronologisch. Aber hier könnte ich mir schon auch vorstellen, mal davon abzusehen.
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von Holger Andrae » Freitag 8. Dezember 2023, 14:51
Oh, die falsche Verlinkung beruht auf Schlampigkeit meinerseits, sorry.
Der Metallica-Vergleich kam daher, dass ich das gesamte Album immer als doomiges Parallel-Album zum schwarzen Album gesehen habe: Kompakte Songs, mächtig eingängig, aber eben nicht cheesy.
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von Pillamyd » Freitag 8. Dezember 2023, 14:55
Holger Andrae hat geschrieben:Oh, die falsche Verlinkung beruht auf Schlampigkeit meinerseits, sorry.
Der Metallica-Vergleich kam daher, dass ich das gesamte Album immer als doomiges Parallel-Album zum schwarzen Album gesehen habe: Kompakte Songs, mächtig eingängig, aber eben nicht cheesy.
Sowas dachte ich mir schon irgendwie, wollte aber sicher gehen. Da ich das Album noch nicht kenne, kann ich da leider nicht einsteigen. Aber das macht mich scho. ziemlich neugierig. Doch, die Entscheidung, dass dieses Album mein erstes der Band wird, rückt näher.
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von Holger Andrae » Freitag 8. Dezember 2023, 18:38
Für Platz 30 geht es musikalisch wieder in eine ganz andere Richtung … oder auch nicht. Es kommt ganz darauf an, wie man das betrachtet. Aber net lang schwätze, worum geht es? Es geht um die wunderbare Band JELLYFISH und den Song 'All I Want Is Eerything' vom herrlichen Debütalbum "Bellybutton". Musikalisch natürlich gar kein Heavy Metal, dafür aber ähnlich psychedelisch wie TROUBLE. Allerdings geht hier diese Mentalität eher in Richtung farbenfrohes Hippietum. So erinnere ich mich noch zu gerne an das Konzert zu diesem Album, wo die Band mit einer riesengroßen Luftblasen-Maschine auftrat und wir alle am Ende des sensationell erfrischenden Auftrittes etwas feucht von den allzeit platzenden Blasen waren. Die Musik ist frischer, textlich komplett abgefahrener Rock, der sichtlich von unbekannten Bands wie THE BEATLES beeinflusst ist. Der singende Drunmer als in der Mitte stehende Frontmann allein war schon lustig anzusehen, aber auch die restliche Band war sehr freakig unterwegs. Der ausgesuchte Song ist wohl der "härteste" des Albums und beginnt mit der extrem coolen Textzeile "Ever since I was a twinkle in my father's pants". Schon gewonnen. Mehr schreibe ich jetzt nicht. Das zweite Album "Split Milk" ist dann wesentlich ernster, aber nicht minder toll. For open minds. https://www.youtube.com/watch?v=fe-aeiYVKjo
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von Pillamyd » Samstag 9. Dezember 2023, 00:33
Wieder mal eine Band die mir vom Namen her ein Begriff ist. Aber ich hätte jetzt etwas deutlich anderes erwartet. Ich dachte an etwas, dass vielleicht ein bisschen mehr mit der Verrücktheit von "Primus" zu tun hat. Gut ok, dass ist schon anders verrückt. Da tauchen auf einmal Keyboards auf. Trompeten (?). Der Bass darf sich auch flummiartig durch die Gitarren boxen. Gefällt mir ja meist immer sehr gut. Ja doch, klingt schon ziemlich cool. "The Beatles" ? Sicher, sicher! Oh ja.
Ich kann mir vorstellen, dass da nach gewisser Eingewöhnungszeit, großartiges an meine Ohren dringt. Cool, auch: Nachdem Song, spielt mir youtube einen Liveauftritt in der Frankfurter Music Hall aus 1991 in ziemlich grandioser Qualität vor. Den hebe ich mir für morgen Abend auf. Aber gleich beim ersten Song, kommt das rock 'n' rollige gleich zum Vorschein. Das scheint eine Wundertüte zu sein, worauf sich der Ersthörer natürlich einlassen muss. Ich würde ja jetzt schreiben, jeder der die Sätze dazu liest, weiß worauf man sich da einlässt. Aber da bin ich mir gar nicht so sicher. Das hat tatsächlich etwas ganz Eigenes, von dem ich natürlich noch keinen Schimmer habe, wie man das beschreiben soll. Es ist vor allem krass, was da alles so in einem Song so einfließt. Ich werde mich drauf einlassen. Ist wie bei einem Buch. Ich will wissen, wie es da weitergeht.
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von Holger Andrae » Sonntag 10. Dezember 2023, 11:31
Wir bleiben im weichen Bereich, hoffentlich muss ich nicht bald an meinem Image arbeiten?! Zurück in die US of A. Die gewählte Band zählt zu meinen Lieblingsbands im Bereich Hard Rock und das liegt unter anderem an der unfassbaren Stimme und dem Gespür für Melodien, die sich auf Ewig ins Hirn fräsen. Ich denke, ich habe auf diesen Seiten ab und an von der Band geschrieben, sodass die Nennung jetzt keine Überraschung darstellt. Wir reden von den RIVERDOGS um Sänger Rob Lamothe, dessen später erschienene Solo-Scheiben ebenfalls mehr als empfehlenswert sind, wenn man auf Singer/Songwriter mit Rock-Appeal und Storytelling steht. Auf dem Debüt hören wir dann auch noch Vivian Campbell, den die meisten von DIO her kennen werden. Das ist die Band, in der er etliche Songs seiner vorherigen Band Sweet Savage in leicht abgeänderten Versionen zu Vinyl-Ehren bringen konnte. Schade, dass Sweet Savage davon nie profitieren konnte. Ein anderes Thema. Auf dem Riverdogs-Album bekommt der geneigte Hörer zehn für mich perfekte Hard Rock-Nummern mit leicht bluesigem Einschlag, die aber zu jeder Zeit gut nach vorne losgehen. Neben dem gewählten Song, auf den ich gleich noch eingehe, wären 'Big House', 'Toy Soldier', 'Whisper' und 'Water From The Moon' als Anspieltipps zu nennen. Meine Wahl fällt aber auf das leider heute noch aktuelle 'Holy War', in welchem Rob schon vor 33 die Probleme aufzählt, die sich bis heute eher verschlimmert haben. Er macht das hier ohne viel Pathos, beinahe sachlich, aber mit einer, wie ich finde, sehr ansprechenden Wortwahl. Wie immer mit seinen Texten. Persönlich, nachdenklich stimmend. Das anderswo schon mal angesprochene 'Strongest Man In The World' ist für mich nicht umsonst einer der emotional ergreifendsten Songs EVER. Verlinke ich nicht, denn Anhören ohne Taschentücher ist unmöglich. Wer grundsätzlich Gefallen an dieser Musik hat, sollte sich auch noch die "On Air" von den Riverdogs holen. Hier hören wir die Songs des Albums in Akustik-Versionen, aufgenommen während einer Radio-Promo-Tour. Das Album lief in den 90ern immer nach unseren Charts zum Runterkommen und ist wunderbar. Scheint es jetzt als zweite CD der Neuauflage zu geben, wie ich gerade feststellen darf. Ach, im Frontiers-Records-Sale ist die ebenfalls sehr schöne Reunion-Scheibe "California" für schmales Geld zu erwerben. https://www.youtube.com/watch?v=1p8XIIPe4T4
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von Pillamyd » Sonntag 10. Dezember 2023, 12:09
Das nenne ich mal Service Wollte ich, nachdem ich "Rob Lamothe" im Horizont-Thread entdeckt habe, reinhören. Jetzt sogar mit Text und Empfehlungen. Ich hab somit mal in alle Empfehlungen reingehört und "Whisper" finde ich von allem fast schon am Besten. Mit so einem Solo habe ich nicht recht. Und wahrscheinlich liegt es am Bass, dass ich den Song am tollsten finde. Ich finde das auch ehrlich gesagt gar nicht mal so weit weg von meinem Lieblingsboss. Das was du zu "Holy Wars" sagst, bestätigt ein bisschen mein Erstgefühl. Da geht es mir allein darum, mit welcher Art man etwas vorträgt. Da sehe ich gewisse Parallelen. "Toy Soldier" finde ich musikalisch ziemlich verspielt im Vergleich. Geht sofort ins Ohr. "Big House" scheint sehr ausladend zu sein. Noch eine Facette. Sehr Abwechslungsreich alles. "Water From The Moon" hat ordentlich Druck. Ziemlicher harter Song. Kommt auf die Liste.
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von Holger Andrae » Sonntag 10. Dezember 2023, 13:25
Pillamyd hat geschrieben:Das nenne ich mal Service Wollte ich, nachdem ich "Rob Lamothe" im Horizont-Thread entdeckt habe, reinhören. Jetzt sogar mit Text und Empfehlungen. Ich hab somit mal in alle Empfehlungen reingehört und "Whisper" finde ich von allem fast schon am Besten. Mit so einem Solo habe ich nicht recht. Und wahrscheinlich liegt es am Bass, dass ich den Song am tollsten finde. Ich finde das auch ehrlich gesagt gar nicht mal so weit weg von meinem Lieblingsboss. Das was du zu "Holy Wars" sagst, bestätigt ein bisschen mein Erstgefühl. Da geht es mir allein darum, mit welcher Art man etwas vorträgt. Da sehe ich gewisse Parallelen. "Toy Soldier" finde ich musikalisch ziemlich verspielt im Vergleich. Geht sofort ins Ohr. "Big House" scheint sehr ausladend zu sein. Noch eine Facette. Sehr Abwechslungsreich alles. "Water From The Moon" hat ordentlich Druck. Ziemlicher harter Song. Kommt auf die Liste.
Gerne. Wobei ich den anderen Thread gar nicht konkret im Hingterkopf hatte. Ja, gewisse Parallelen zum Boss sind sicherlich gegeben. Vielleicht mag ich Rob Lamothe mehr, weil ein direkterer Bezug entstanden ist. Das persönliche Ohr hört ja auch immer mit.
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von Pillamyd » Sonntag 10. Dezember 2023, 13:36
Oh, ich wollte damit erklären, weshalb ich denke, dass mich das so anspricht. Mich hat die Feststellung sehr erfreut.  Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass man damit auch den Boss mögen muss.
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