PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 6. Dezember 2023, 01:23

Gruppe 2

Eigentlich wollte ich noch etwas warten, um mir die Wartezeit auf die neuen Gruppen zu verkürzen. Aber es macht halt doch spaß.

Black Sabbath – Headless Cross (1989):
Bei der ganzen Ozzy vs. Dio Thematik, gab es halt noch einen weiteren wirklich ernstzunehmden Player (wobei ich damit Gillan nicht schlecht reden möchte aber ganz bewusst die "langjährigen" Sänger erwähne). Die Band hat mit Tony Martin wirklich viel zu bieten. Die sind alle, bis auf das 95er Werk, absolut fantastisch. Ich mag diesen voluminösen, bombastischen, mit viel Hall ausgemalten Sound einfach. Richtig dosiert, nie zu übertrieben. Tony Martin singt für die Götter. Großartige Wahl.

E.L.O. – All Over The World (1980):
Wie ich gerade beim Hören erfahren habe, ist das ein Song aus einem Soundtrack zu einem Musical Film. Vielleicht funktioniert er in dem Kontext besser. So bleibe ich eher ratlos zurück und weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll.

Heir Apparent – Tear Down The Wall (1986):
Wundertolle Wahl, natürlich. Man, was war ich froh, als dieses Album endlich wieder neu aufgelegt wurde. Das ganze Album ist eine musikalische Traumreise. Ich hatte zunächst die Band auch bedacht, konnte mich aber nicht entscheiden. Ich habe aber ehrlich gesagt schon gehofft, dass die Band von jemand anderen berücksichtigt wird. Auch das letzte Album ist super. Könnte ich mal wieder rauslegen…

Jag Panzer – Generally Hostile (1984):
Ich weiß gar nicht, wie ich das schreiben soll. Die Band ist aber über die Jahre zu etwas mutiert, was sich anfühlt wie die Hausaufgaben nicht gemacht zu haben. Ich habe mich nie richtig damit beschäftigt und wenn dann war die Aufmerksamkeitsspanne nicht groß genug. Ich muss das unbedingt ändern. Denn dass ist halt schon schweinegeiler Metal. Jetzt wo ich das sehe, hat irgendjemand mitbekommen, dass Harry Conklin seit diesem Jahr bei „Cloven Hoof“ trällert?

King Diamond – Halloween (1986):
Wohl sowas wie DER Hit des Solo-Diamantenkönigs. Aber was für einer. Fand ich schon immer super. Auch die erste Scheibe. Die großen qualitativen Unterschiede, die manch einer zwischen Solo und „Mercyful Fate“ feststellen, höre ich nicht. Auf der einen Seite hat man sehr scharfen Heavy Metal und auf der anderen Seite diese typischen King Geschichten, die man als Textblatt vor sich hinlegt, den Raum nur durch Kerzen zu erhellen versucht, die Flasche trockensten Rotwein aufzumachen (natürlich Geschmackssache) und der teils sehr verschalteten Musik und cleveren Geschichten zu lauschen und mitzulesen. Also eher Win-Win, statt Vergleiche zu ziehen. Das kam mir in diesem Fall auch so noch nie in den Sinn, bis ich davon gelesen habe, dass es sowas wohl tatsächlich gibt. Ich finde es eher beeindruckend, dass der King eine sehr lange Zeit im Pendel solch bärenstarke Dinger abliefern konnte.

Marillion – That Time Of The Night (The Short Straw) (1987):
Lieblingssong auf dem Lieblingsalbum. Mehr Abschied geht nicht. Fish ist einfach ausdrucksstark ohne Ende. Vom geschriebenen Text bis zur musikalischen Darlegung ist das einfach eines der perfektesten Musikstücke, die ich jemals entdecken durfte. Ich genieße jede Sekunde, bei jedem Durchlauf.

Nasty Savage – Abstract Reality (1988):
Wie ich gerade feststellen muss, höre ich die Band viel zu selten. Ziemlich heftiger Nackenschlag, den ich so gar nicht mehr in Erinnerung hatte. Das ist ja das coole an diesem Spiel. Man entdeckt nicht nur Neues. Sondern auch altes wieder.

Paul Di‘ Anno’s Battlezone – Rising Star (1986):
Oh, interessant einen Bonustrack zu wählen. Irgendwie schon erst einmal ungewohnter Stoff, den man vom Paule so nicht erwartet. Ich kann mir vorstellen, warum es nur beim Bonus geblieben ist. Das Material, das verwendet wurde, finde ich ja sehr stark, wie der ein oder andere wissen dürfte.

Rush – Tom Sawyer (1980):
Hach, Rush. Immer klasse, auch wenn ich vieles aus den 80er noch vorzüglicher finde. Deswegen glaube ich, dass der Song diese Platzierung, 1. gut verkraften wird und 2. noch andere 80er Songs in Erscheinung treten werden. Wenn nicht, tritt 1. in Kraft. und hat in der nächsten Runde bessere Chancen.

Satan – Oppression (1981):
Ich bin dem „Satan“ Sound einfach verfallen. Das ist erste Güte. Das frühe Zeugs, wie dieser Song hier, beinhaltet einfach schon so viel von dem, was viele an dieser Band heute so lieben. Diese Aufnahmen sind Goldwert. Mehr brauch ich nicht sagen.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Mittwoch 6. Dezember 2023, 21:58

Bei Simple Minds - Belfast Child finde ich die Lyrics top. Gesanglich und musikalisch exzellent umgesetzt. Zudem mag ich den keltischen Touch, die Violine und die Drums. In dem Song mecker ich auch gar nicht am Synth-Part, da schlichtweg passend und die Emotionen des Stückes stützend, sogar unterstreichend.
The Cure - A Forest stellt ebenfalls eine Schwäche von mir dar. Das Teil bringt mich immer in Bewegung und birgt viele Erinnerungen. Somit: Again nothing to complain.
An Adam And The Ants - Kings Of The Wild Frontier mag ich die ausgestrahlten Vibes und ja, auch das ganze Lied. Insbesondere vom eingestreuten "Desert"-Gitarren-Sound und dem Takt bin ich angetan.
A-Ha - Manhattan Skyline fand ich für die Norweger überraschend gut. Nicht das ich die bekannteren Songs der Band schlecht finde, doch eine ganze CD am Stück würde mir, glaube ich, schwer fallen, zu hören.
In Dire Straits - Brothers In Arms reißt es das Gitarrenspiel für mich. Der Gesang ist es auch voll in Ordnung, doch ich befürchte, auf Dauer nervt mich der Synthesizer bestimmt schnell.
Vengeance - Arabia mag ich sehr in den ersten anderthalb Minuten, bis halt die Vocals einsetzen, aber womöglich gewöhn ich mich sogar noch daran.
Bei Warlord - Deliver US From Evil erging es mir ähnlich wie bei 'Arabia', bis zum Stimmeinsatz finde es noch ganz gut, doch in diesem Fall gewöhn ich mich wohl kaum daran.
Saxon - Princess Of The Night ist schon okay, wenn es irgendwo laufen würde, aber ich würde es aufgrund anders gelagerten Geschmacks nicht aussuchen.
Saracen - Heroes, Saints & Fools
Hier wirken das Intro und der Synth-Anteil schon wenig einladend auf mich. Der Rest ist okay, nimmt mich aber auch nicht mit. Lediglich den "Dialog" finde ich spannend.
W.A.S.P. - Love Machine
Tja, bei solch Texten bin ich schnell gelangweilt. Die vielen Wiederholungen machen die Sache dann gewiss nicht besser für mich.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 7. Dezember 2023, 16:49

Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Bei Simple Minds - Belfast Child finde ich die Lyrics top. Gesanglich und musikalisch exzellent umgesetzt. Zudem mag ich den keltischen Touch, die Violine und die Drums. In dem Song mecker ich auch gar nicht am Synth-Part, da schlichtweg passend und die Emotionen des Stückes stützend, sogar unterstreichend.
The Cure - A Forest stellt ebenfalls eine Schwäche von mir dar. Das Teil bringt mich immer in Bewegung und birgt viele Erinnerungen. Somit: Again nothing to complain.
An Adam And The Ants - Kings Of The Wild Frontier mag ich die ausgestrahlten Vibes und ja, auch das ganze Lied. Insbesondere vom eingestreuten "Desert"-Gitarren-Sound und dem Takt bin ich angetan.
A-Ha - Manhattan Skyline fand ich für die Norweger überraschend gut. Nicht das ich die bekannteren Songs der Band schlecht finde, doch eine ganze CD am Stück würde mir, glaube ich, schwer fallen, zu hören.
In Dire Straits - Brothers In Arms reißt es das Gitarrenspiel für mich. Der Gesang ist es auch voll in Ordnung, doch ich befürchte, auf Dauer nervt mich der Synthesizer bestimmt schnell.
Vengeance - Arabia mag ich sehr in den ersten anderthalb Minuten, bis halt die Vocals einsetzen, aber womöglich gewöhn ich mich sogar noch daran.
Bei Warlord - Deliver US From Evil erging es mir ähnlich wie bei 'Arabia', bis zum Stimmeinsatz finde es noch ganz gut, doch in diesem Fall gewöhn ich mich wohl kaum daran.
Saxon - Princess Of The Night ist schon okay, wenn es irgendwo laufen würde, aber ich würde es aufgrund anders gelagerten Geschmacks nicht aussuchen.
Saracen - Heroes, Saints & Fools
Hier wirken das Intro und der Synth-Anteil schon wenig einladend auf mich. Der Rest ist okay, nimmt mich aber auch nicht mit. Lediglich den "Dialog" finde ich spannend.
W.A.S.P. - Love Machine
Tja, bei solch Texten bin ich schnell gelangweilt. Die vielen Wiederholungen machen die Sache dann gewiss nicht besser für mich.



Die unteren 5 Plätze für die Musik, die ich weitestgehend als Metal betrachten würde ;-)
Schon interessant.

Aber ich mag natürlich auch SIMPLE MINDS, DIRE STRAITS oder A-HA lieber als manchen Metal.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Freitag 8. Dezember 2023, 00:10

Jhonny hat geschrieben:Die unteren 5 Plätze für die Musik, die ich weitestgehend als Metal betrachten würde ;-)
Schon interessant.


Nun, ich meine, auch vorher schon des öfteren nichtmetallischen Songs den Vorzug gegeben zu haben. Sag ja gerne, dass es nicht mein Hauptbetätigungsfeld bzw. - hörbereich ist. 😉 Freu mich daher immer über Abwechslung im Rahmen dieser Spiele.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Freitag 8. Dezember 2023, 01:43

Geb zu, in der Gruppe hab ich mir nix abgespeichert. Hab schon geahnt, dass die Kombi 80s und Metal hart für mich wird.
Satan - Oppression
Das Intro fand ich noch ok, doch dann wurde es mir persönlich heute zu stressig. In der richtigen Stimmung könnte es aber eventuell gut passen.
Paul Di Anno's Battlezone - Rising Star scheint mir verdaulicher als so einige andere Kandidaten in der Gruppe, bin aber unsicher, ob es bei mehrmaligem Hören Bestand hätte.
Marillion - That Time Of The Night (The Short Straw)
Das erste Drittel gefiel mir noch recht gut, dann wurde es schwieriger. Insgesamt bin ich trotzdem dankbar für den etwas ruhigeren Moment in der Gruppe.
Heir Apparent - Tear Down The Walls hat ein bissl mehr Drive als 'Headless Cross', doch in meinen Ohren auch ein paar schwache Momente.
Black Sabbath - Headless Cross passt schon irgendwie, holt mich aber nicht komplett ab. Mag u.a. daran liegen, wie die Stimme eingesetzt wird.
Jag Panzer - Generally Hostile hat mir dann schon fast zuviel Drive, wobei ich den Punkeinschlag wiederum auch etwas mag.
Rush - Tom Sawyer ist grundsätzlich für mich, doch die Synths in der Mitte nerven total.
E.L.O. - All Over The World kennt man natürlich. In meinem Falle ein Song, bei dem ich den Sender wechsle, wenn er im Radio läuft.
King Diamond - Halloween trifft schon rein gesanglich nicht meinen Geschmack.
Bei Nasty Savage - Abstract Reality habe ich keinerlei Ahnung, welchem Genre das entspringt. Es ist jedenfalls nix für meine zarten Öhrchen, welche auf eine Wiederholung gern verzichten würden.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon kingdiamond » Freitag 8. Dezember 2023, 08:28

Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:King Diamond - Halloween trifft schon rein gesanglich nicht meinen Geschmack.



Waaaaaaaaaaas? :grins:

Nach der Gruppe lecken sich (wohl fast) alle die Finger und Susanne tut die großen Hits hier einfach so ab… schon ein sehr seltsamer Musik(nicht)geschmack ;-)
Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Freitag 8. Dezember 2023, 10:55

Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Die unteren 5 Plätze für die Musik, die ich weitestgehend als Metal betrachten würde ;-)
Schon interessant.


Nun, ich meine, auch vorher schon des öfteren nichtmetallischen Songs den Vorzug gegeben zu haben. Sag ja gerne, dass es nicht mein Hauptbetätigungsfeld bzw. - hörbereich ist. 😉 Freu mich daher immer über Abwechslung im Rahmen dieser Spiele.


ist auch wirklich wertfrei gemeint.
Ich fand es nur auffällig.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Freitag 8. Dezember 2023, 22:08

Jhonny hat geschrieben:
Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Die unteren 5 Plätze für die Musik, die ich weitestgehend als Metal betrachten würde ;-)
Schon interessant.


Nun, ich meine, auch vorher schon des öfteren nichtmetallischen Songs den Vorzug gegeben zu haben. Sag ja gerne, dass es nicht mein Hauptbetätigungsfeld bzw. - hörbereich ist. 😉 Freu mich daher immer über Abwechslung im Rahmen dieser Spiele.


ist auch wirklich wertfrei gemeint.
Ich fand es nur auffällig.


Habe mich nicht angekratzt gefühlt, meine Worte spiegeln auch nur meine Überraschung wider, dass es erst so spät auffiel. 😉
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 8. Dezember 2023, 22:13

Ich hingegen finde die bunten Farbkleckse außerhalb des Metal-Sepktruns ziemlich cool. Selbst, wenn ich zumeist Stromgitarren-Musik weiter oben in den Listen ranke, aber das Entdecken neuer musikalischer Welten ist halt schön.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: PMDECS - EIGHTIES - Diskussionsthread

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Freitag 8. Dezember 2023, 22:14

kingdiamond hat geschrieben:
Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:King Diamond - Halloween trifft schon rein gesanglich nicht meinen Geschmack.



Waaaaaaaaaaas? :grins:

Nach der Gruppe lecken sich (wohl fast) alle die Finger und Susanne tut die großen Hits hier einfach so ab… schon ein sehr seltsamer Musik(nicht)geschmack ;-)


😆 Ja, wie schon irgendwo erwähnt, Metal in Verbindung mit 80er halte ich persönlich für schwierig, lasse mich aber auch gern noch im Verlauf des Spiels überraschen. 😉 Kann mir gut vorstellen, dass das eine oder andere Voting von mir Kopfschütteln auch bei Kollegen verursacht hat und auch weiterhin verursachen wird.
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