Manowar

Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Donnerstag 20. Juli 2023, 21:31

So. Hier nun noch einmal zum mitschreiben (oder abkopieren).
Meine "True Holy Steel Edition" von WOTW.

1 Call To Arms
2 Hand Of Doom
3 I Believe
4 Valhalla
5 Swords In The Wind
6 House Of Death
7 The Fight For Freedom
8 Fight Until We Die
9Warriors Of The World United
10 The March
11 The Dawn Of Battle

Die Tage folgt dann der Zusammenschnitt der "Gods Of War". Schaffe ich heute aber nicht mehr. Heute ist mal Manowar-Ruhetag. :P
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23746
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 22. Juli 2023, 22:22

Bei diesem Durchlauf wurde mir echt noch mal vor Augen geführt, wie viel Hörspiel in diesem Album drin steckt. Also wenn man den dicken Rotstift schonungslos ansetzt, dann kann man die roten Songs/Parts streichen. Inklusive „Die For Metal“, welcher am Ende dieses Epos einfach völlig unpassend ist. Da hätte man nun wirklich eine EP draus basteln sollen. Insgesamt würde das Album dann nun aus 8 Songs bestehen. Aber wäre das wirklich die perfekte „Gods Of War“? Ich denke, dass dem sicher nicht so wäre. Das Album soll ja episch und heroisch sein. Eine Streichung dieser Parts würde dem Album völlig seiner Identität berauben. Von daher würde meine perfekte Version wohl so aussehen.
Als Intro würde ich „The Ascension“ drin lassen. Eigentlich ein geiler Beginn vor „King Of Kings“. Auch drin lassen würde ich zumindest einen der „Army Of The Dead“ Teile. Denke eher Part II. Über „Overture To Odin“ könnte man auch noch nachdenken. Auf jeden Fall streichen würde ich das nervige „Glory Majesty Unity“, auch wenn das unser altbekannter Erzähler dabei ist sowie „The Blood Of Odin“. Den eigentlichen Start „Overture To The…“ finde ich übrigens gar nicht so übel, aber es insgesamt dann wohl doch einfach zu lang.

1. Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors 6:19
2.The Ascension 2:30
3. King Of Kings 4:18
4. Army Of The Dead, Part I 1:58
5. Sleipnir 5:30
6. Loki God Of Fire 3:50
7. Blood Brothers 4:54
8. Overture To Odin 3:41
9. The Blood Of Odin 3:57

10. Sons Of Odin 6:23
11. Glory Majesty Unity 4:41
12. Gods Of War 7:26
13. Army Of The Dead, Part II 2:20
14. Odin 5:27
15. Hymn Of The Immortal Warriors 5:29
16. Die For Metal 5:17

So sieht meine perfekte „Gods Of War (Havoc Edition)“ dann letzten Endes aus.

1 The Ascension
2 King Of Kings
3 Sleipnir
4 Loki God Of Fire
5 Blood Brothers
6 Overture To Odin
7 Sons Of Odin
8 Gods Of War
9 Army Of The Immortals (Part II)
10 Odin
11 Hymn Of The Immortal Warriors

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass das Album irgendwie nicht den perfekten Sound hat. Wirkt ein wenig dumpf und nicht so kraftvoll wie der auf z.B. „Warriors Of The World“. Des Weiteren beginnt hier die Krankheit des viel zu unvariablen Schlagzeugspiels. „Gods Of War“ ist letzten Endes gar kein so schlechtes Album, aber es hätte sicherlich, ähnlich wie der Vorgänger, noch viel besser sein können. Es wird wohl knapp dabei bleiben, dass dieses Album von mir die rote Laterne bekommt. Aber vorher muss ich noch mal „The Lord Of Steel“ anhören. ;-) Aber nicht mehr heute.
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23746
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Montag 24. Juli 2023, 17:11

Meine Reise durch die Manowar-Diskografie ist damit auch schon wieder Geschichte. Es gibt nahezu keine wirklich neuen Erkenntnisse. Meine Reihenfolge von vor einigen Jahren hat immer noch Bestand. „Kings Of Metal“ war zwar nie eines meiner direkten Lieblinge, aber es ist schon irgendwie das ikonischste Album der Band und befindet sich wie kein anderes Werk genau in der Schnittmenge zwischen allem, was die Band so ausmacht. Und es hat halt auch einige Übersongs an Bord. Platz 1 im PM-Ranking ist also sehr nachvollziehbar und berechtigt. Was gibt es sonst noch groß zu erwähnen? Die B-Seite von „Fighting The World“ zählt für mich immer noch mit zum coolsten was die Band je gemacht hat…“Sign Of The Hammer“ ist immer noch nicht mein Liebling („Mountains“ ist toll, „Guyana“ geht so)…und die drei Letztplatzierten sind alle weit weg von Perfektion (Auswahl der Songs, Sound, zu viel Hörspiel). Und so triumphiert am Ende auch heuer immer noch der Stahl. Kein anderes Album hinterlässt bei mir solch eine Gänsehaut wie dieses. Nach wie vor der absolute Wahnsinn. Ein Album für die einsame Insel. Vielleicht würde ich dieses sogar auserwählen, wenn ich überhaupt nur ein einziges Album meiner gesamten Sammlung mitnehmen dürfte. Wenn das mal kein Ritterschlag ist.

1 The Triumph Of Steel
2 Into Glory Ride
3 Kings Of Metal
4 Battle Hymns
5 Hail To England
6 Fighting The World
7 Sign Of The Hammer
8 Louder Than Hell
9 Warriors Of The World
10 The Lord Of Steel
11 Gods Of War
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23746
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 24. Juli 2023, 18:01

Jau, schöner Bericht von der Geschmacksüberprüfung.

Bei mir sieht es am Ende nicht groß anders aus, im Ergebnis. Für mich sind die Alben #1 bis einschließlich #7 alle perfekt mit ∞/10 und je nach Tagesform gefällt mir im Zweifel das am besten, das ich gerade höre. Die Nummer 8 ist für mich immer die chronologische #8; das ist im Prinzip der klarste aller Plätze für mich, vielleicht der einzig unverrückbare, denn die ist auch eine klare 10/10, aber eben trotzdem deutlich hinter 1-7. Und um die letzten drei Plätze prügeln sich dann halt die Neuzeit-Alben, die ich alle immer noch sehr mag, trotz erkennbarer, teils deutliche Schwächen.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35285
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Manowar

Beitragvon Loomis » Dienstag 25. Juli 2023, 11:32

Havoc hat geschrieben:Bei diesem Durchlauf wurde mir echt noch mal vor Augen geführt, wie viel Hörspiel in diesem Album drin steckt. Also wenn man den dicken Rotstift schonungslos ansetzt, dann kann man die roten Songs/Parts streichen. Inklusive „Die For Metal“, welcher am Ende dieses Epos einfach völlig unpassend ist. Da hätte man nun wirklich eine EP draus basteln sollen. Insgesamt würde das Album dann nun aus 8 Songs bestehen. Aber wäre das wirklich die perfekte „Gods Of War“? Ich denke, dass dem sicher nicht so wäre. Das Album soll ja episch und heroisch sein. Eine Streichung dieser Parts würde dem Album völlig seiner Identität berauben. Von daher würde meine perfekte Version wohl so aussehen.
Als Intro würde ich „The Ascension“ drin lassen. Eigentlich ein geiler Beginn vor „King Of Kings“. Auch drin lassen würde ich zumindest einen der „Army Of The Dead“ Teile. Denke eher Part II. Über „Overture To Odin“ könnte man auch noch nachdenken. Auf jeden Fall streichen würde ich das nervige „Glory Majesty Unity“, auch wenn das unser altbekannter Erzähler dabei ist sowie „The Blood Of Odin“. Den eigentlichen Start „Overture To The…“ finde ich übrigens gar nicht so übel, aber es insgesamt dann wohl doch einfach zu lang.

1. Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors 6:19
2.The Ascension 2:30
3. King Of Kings 4:18
4. Army Of The Dead, Part I 1:58
5. Sleipnir 5:30
6. Loki God Of Fire 3:50
7. Blood Brothers 4:54
8. Overture To Odin 3:41
9. The Blood Of Odin 3:57

10. Sons Of Odin 6:23
11. Glory Majesty Unity 4:41
12. Gods Of War 7:26
13. Army Of The Dead, Part II 2:20
14. Odin 5:27
15. Hymn Of The Immortal Warriors 5:29
16. Die For Metal 5:17

So sieht meine perfekte „Gods Of War (Havoc Edition)“ dann letzten Endes aus.

1 The Ascension
2 King Of Kings
3 Sleipnir
4 Loki God Of Fire
5 Blood Brothers
6 Overture To Odin
7 Sons Of Odin
8 Gods Of War
9 Army Of The Immortals (Part II)
10 Odin
11 Hymn Of The Immortal Warriors

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass das Album irgendwie nicht den perfekten Sound hat. Wirkt ein wenig dumpf und nicht so kraftvoll wie der auf z.B. „Warriors Of The World“. Des Weiteren beginnt hier die Krankheit des viel zu unvariablen Schlagzeugspiels. „Gods Of War“ ist letzten Endes gar kein so schlechtes Album, aber es hätte sicherlich, ähnlich wie der Vorgänger, noch viel besser sein können. Es wird wohl knapp dabei bleiben, dass dieses Album von mir die rote Laterne bekommt. Aber vorher muss ich noch mal „The Lord Of Steel“ anhören. ;-) Aber nicht mehr heute.

Klingt nachvollziehbar, vor allem auch der grün markierte Teil.
"Die For Metal" finde ich ziemlich cool, allerdings hast Du rechte, dass es nicht so ganz zum Rest passt.

Deine Tracklist werde ich mir auf jeden Fall mal so anhören.
Benutzeravatar
Loomis
Luftgitarrespieler
 
Beiträge: 2717
Registriert: Dienstag 12. April 2011, 15:26

Re: Manowar

Beitragvon Mahoni Ledl » Dienstag 25. Juli 2023, 15:31

Hier habe ich noch eine kleine, aber äußerst feine musikalische Empfehlung, welche MANOWARRIORS der weniger kommerziellen Anfangstage durchaus münden dürfte. Viel Spaß mit TRIUMPHER aus Griechenland und ihrem großartigen Debütalbum "Storming The Walls!"

https://www.youtube.com/watch?v=ADH6F5kbu6g
Benutzeravatar
Mahoni Ledl
Musikredaktion
 
Beiträge: 1051
Registriert: Mittwoch 27. November 2019, 16:05

Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. Oktober 2023, 11:36

Bescheidene News aus dem Kingdom of Steel:

https://www.powermetal.de/news/news-MAN ... 55496.html
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35285
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Manowar

Beitragvon Pillamyd » Montag 16. Oktober 2023, 11:41

Ich glaube das erst, wenn man das VÖ Datum kennt. Nachher ist das alles ein einziges Missverständnis und Joey meinte mit neuem Album doch bloß nur die Neuaufnahme von "Sign Of The Hammer" :P

Tour klingt aber gut. Ludwigsburg und München könnten die Optionen für mich sein. Dann würde ich auch beide Alben auf die Ohren bekommen. Nur die Frage, ob das bezahlbar ist. Schau mer mal...
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. Oktober 2023, 11:49

Ich plane Ludwigsburg und Ravensburg. Dann muss ich das Schwabenland nicht verlassen, habe beide Setlists, und mehr als zwei Wochen Pause dazwischen. Klingt gut, finde ich.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35285
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Manowar

Beitragvon Chavo89 » Montag 16. Oktober 2023, 11:53

Ja, sehr bescheiden. Da ich mein Gesicht behalten möchte, höre ich mir die Neueinspielung lieber gar nicht erst an. Auf die Tour freue ich mich aber natürlich. Ich würde gern die SOTH-Show sehen, deshalb geht's vermutlich nach Braunschweig. Oder vielleicht nach Kiel. Mal sehen, ob ich dann zusätzlich noch nach Oldenburg fahre, um auch dem anderen Album zu huldigen.
Benutzeravatar
Chavo89
Forenkrew
 
Beiträge: 11302
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 20:12
Wohnort: Niedersachsen

VorherigeNächste

Zurück zu Heavy / True / Doom / Power Metal

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast