Fates Warning

Re: Fates Warning

Beitragvon Pillamyd » Montag 2. Oktober 2023, 20:26

Danke für die Auszüge. Das hat mich jetzt neugierig gemacht. Da werde ich früher oder später nicht um einen Kauf herumkommen.

Da hat Matheos aber auch eine gute Lösung gehabt, wie ich finde. Da gibt es Bands die ihren Sänger darauf gekickt hätten. Großartig!
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Re: Fates Warning

Beitragvon Loomis » Montag 2. Oktober 2023, 21:53

Danke Frank!
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Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Dienstag 3. Oktober 2023, 11:05

Loomis hat geschrieben:Danke Frank!


Danke auch von mir. Wirklich sehr interessant. Das wusste ich bisher gar nicht. :dafuer: :)
Finde an der Stelle aber auch irgendwie krass, dass ein Sänger wie Alder sagt, dass er das Material irgendwie nicht singen mag.
Vielleicht hatte er auch gerade einfach keine Zeit (ok, sagt er ja unter anderem auch) und keinen Bock. Wer weiß das schon so genau. ;-)
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Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Dienstag 3. Oktober 2023, 14:13

Oh. Es geht schon weiter hier...

Die Arch/Matheos-Werke "nur" auf 7 und 9. Hätte ich noch etwas höher vermutet. Vor allem "Winter Ethereal". Wobei ich die wohl auch etwas hinter dem Erstwerk sehe. Naja. Bei dieser Reihung wird einem echt noch mal so richtig klar wie viele krass gute Album die Band verbrochen hat. Denn schaut man sich mal so an, was nun noch übrig bleibt, dann sind das schon die üblichen Verdächtigen. Auch wenn das bei mir sicher alles etwas anders aussieht. ;-)
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Re: Fates Warning

Beitragvon Pillamyd » Freitag 6. Oktober 2023, 10:21

Um diese Artikelreihe auch zu würdigen. Gehe ich mal auf die Alben aus meiner Sicht ein. Ich kann nur vermuten, welche Plätze die Alben bei mir einnehmen. Mir ist nicht wohlig dabei, wenn ich die Diskographie nicht komplett habe. Das wird aber folgen...

"Night On Bröcken" halte ich persönlich für ein saugutes Heavy Metal Album. Allein wie "Buried Alive" das Album einläutet. Herrlich! Das hat so viel Energie. Ich mag das Riffing auf dem Album. Ich mag die Songs. Ich mag sogar das Cover.

Ah ha, da taucht dann also „Winter Ethereal“ finde ich tatsächlich besser als „Sympathetic Resonance“. Ich finde das ganze Album etwas melancholischer. Außerdem gefällt mir die etwas weniger technische Art wie eben auf „Sympathetic Resonance“. „Vermillion Moons“ ist ein unglaublicher Opener. So viele großartige Gesangsmelodien. Was Arch da an Massen von Text singt und das auch noch unter Kontrolle hat, erinnert mich an frühe Glanztaten der Band. Bei „Tethered“ schmelze ich dahin. Und der Monsterabschluss ist ebenfalls grandios.

„Inside Out“ ist ein recht schwierig zu bewertendes Werk. Immer wenn ich es höre, finde ich das Gehörte gut, aber hängen bleibt hier trotzdem leider sehr wenig. Spielt das Album doch eigentlich im Gleichen Fahrwasser des Vorgängers, so fehlt mir hier der letzte Funke der keine Lust hat überzuspringen. „Shelter Me“ und „Monument“ möchte ich hier zwar erwähnen, aber vom Rest habe ich dann tatsächlich wenig im Kopf.

„Sympathetic Resonance“ ist mit Sicherheit ein kein zu verachtendes Album. Für viele wird die Aussage jetzt schon reichen, um die Kinnlade fallen zu lassen. Aber lasst es mich erklären. Zum einen, habe ich das Album nach „Winter Ethereal“ so richtig kennengelernt. Zum anderen geht mir eben genanntes Werk einfach mehr ans Herz. Ach ja, und einen dritten Punkt gibt es auch noch. Mir ist das Album an manchen Ecken einfach zu technisch. Rückblickend muss es der Wahnsinn gewesen sein, Arch mit Matheos wieder hören zu können. Das bereue ich etwas, diese Vorfreude nicht mitgenommen zu haben, damals. Aber so ist das manchmal. Wenn man im Nachhinein mit dem Wissen darüber nachdenkt, wie das Album eigentlich angedacht war, ist es aber ein absoluter Mehrwert für jeden Fan. Denn obwohl, das Geschriebene jetzt hart wirken mag, so bekommt das Album doch eigentlich eine gute Note. Also alles cool!

Dann kommen wir zu dem größten Problemkind für mich in der Diskographie der Band: „A Pleasant Shade Of Gray“. Ich muss wohl bis dato sagen, immerhin fehlen mir noch zwei Alben. Mit dem Album komme ich einfach nicht zurecht. Eines der größten Probleme, dass ich mit dem Album habe, ist die Unterteilung der Songs in Part 1-12. Hätten sie die Parts in Songtitel benannt, hätte ich wenigstens Anhaltspunkte gehabt, an denen ich mich orientieren hätte können. So, habe ich meine Schwierigkeiten damit. Dazu komm, dass ich das Album in einer Weise so schrecklich unterkühlt finde, dass ich da keine emotionale Bindung zu aufbauen kann. Das klingt in meinen Ohren einfach gleichförmig und dabei liegt es wohl nicht mal an den "Songs des Song", aber ich finde da einfach nicht rein. Ich bewundere die Menschen, die das alles können und damit kein Problem haben. Aber an mir rauscht das tatsächlich vorbei.
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Re: Fates Warning

Beitragvon kingdiamond » Samstag 7. Oktober 2023, 03:15

Pillamyd hat geschrieben:Dann kommen wir zu dem größten Problemkind für mich in der Diskographie der Band: „A Pleasant Shade Of Gray“. Ich muss wohl bis dato sagen, immerhin fehlen mir noch zwei Alben. Mit dem Album komme ich einfach nicht zurecht. Eines der größten Probleme, dass ich mit dem Album habe, ist die Unterteilung der Songs in Part 1-12. Hätten sie die Parts in Songtitel benannt, hätte ich wenigstens Anhaltspunkte gehabt, an denen ich mich orientieren hätte können. So, habe ich meine Schwierigkeiten damit. Dazu komm, dass ich das Album in einer Weise so schrecklich unterkühlt finde, dass ich da keine emotionale Bindung zu aufbauen kann. Das klingt in meinen Ohren einfach gleichförmig und dabei liegt es wohl nicht mal an den "Songs des Song", aber ich finde da einfach nicht rein. Ich bewundere die Menschen, die das alles können und damit kein Problem haben. Aber an mir rauscht das tatsächlich vorbei.


Hui, ich dachte es mir schon fast bei deinen Andeutungen… bei mir ist sie mittlerweile auf dem „Stockerl“ gelandet.
Vermutlich neben „Disconnected“ das streitbarste Album von FW. Denke die beiden haben einen ähnlichen Einschlag und liegen in meinem Ranking auch fast gleichauf. Daher kannst du wohl die „Disconnected“ gleich bei Seite stellen, die wird dir vermutlich auch nicht gefallen. Ich rate zwar von Vorveruteilungen ab, da beide auch bei mir erst etwas später voll gezündet haben und sich in meinem FW-Ranking dann stark nach oben arbeiten konnten. Aber höre selbst…

Das mit den „Anhaltspunkten“ könnte ich schon nachvollziehen, wenn man hier einzelne Teile hören möchte - ich höre aber das Album nahezu ausschließlich komplett als 1 Song. Wo die „Breaks“ der einzelnen Parts sind, weiß ich grob, da oft im Auto gehört, da bekommt man am besten mit wenn der „Songtitel“ wechselt. Aber die Problematik an sich verstehe ich. Eine Lösung dafür gibt es wohl nicht.

Bei ARCH/MATHEOS finde ich beide auch recht nah bei einander, jedoch mit leichter „Nase vorn“ für die „Symathetic Resonance“. Beide im oberen Mittelfeld der Diskographie bei mir.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 7. Oktober 2023, 07:49

Ich kann das Problem mit dem One-Track-Album verstehen. Da ich aber in der Regel immer ganze Scheiben höre, stört mich das nicht. Es war nur ein Problem als ich für die Jahresscharts Highlights ausmachen sollte. Ist mir dann aber auch gelungen. 8-)

Zu den anderen Scheiben schreibe ich erst was, wenn der letzte Teil online ist.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Pillamyd » Samstag 7. Oktober 2023, 12:21

kingdiamond hat geschrieben:Daher kannst du wohl die „Disconnected“ gleich bei Seite stellen, die wird dir vermutlich auch nicht gefallen. Ich rate zwar von Vorveruteilungen ab, da beide auch bei mir erst etwas später voll gezündet haben und sich in meinem FW-Ranking dann stark nach oben arbeiten konnten. Aber höre selbst…


Mir geht es ja in der Musik auch immer darum, die ganze Diskographie kennenzulernen. Vor allem wenn ich eine Band so toll finde, wie eben "Fates Warning". Da liegt der Genuss bei solchen Alben auch darin, eine Meinung aufzubauen. Die Alben in einen Vergleich zu stellen. Sehe ich das auch so, oder weicht meine Meinung von der allgemeinen herrschenden ab? Eine Frage, die bei mir allgegenwärtig ist. Ich bin da einfach zu neugierig.

kingdiamond hat geschrieben:Das mit den „Anhaltspunkten“ könnte ich schon nachvollziehen, wenn man hier einzelne Teile hören möchte - ich höre aber das Album nahezu ausschließlich komplett als 1 Song. Wo die „Breaks“ der einzelnen Parts sind, weiß ich grob, da oft im Auto gehört, da bekommt man am besten mit wenn der „Songtitel“ wechselt. Aber die Problematik an sich verstehe ich. Eine Lösung dafür gibt es wohl nicht.


Das ist ja das Ding. Wenn ich versuche so ein Monstrum von einem Werk zu entknoten und mir das Gefallen soll, such ich eben nach solchen Anhaltspunkten. Wenn dann alle Songs den gleichen Namen haben nur mit verschiedenen Ziffern hinten dran, dann kann es halt schwierig werden (ja ich hab es nicht so mit Zahlen :grins: )
Natürlich spielen da mehrere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel eben die, dass ich das Album für ein sehr distanziertes und kaltes halte. Das hat auch übrigens nichts damit zu tun, dass ich keine ganzen Alben hören würde. Der Gegenteil ist der Fall. Im Falle dieses Albums aber, widerstrebt es mir, einzelne Parts rauszupicken und zu studieren. Der Song war ja auch als etwas anderes Gedacht. Na ja, ok, vielleicht auch nicht, sonst wäre der Song als ein Ganzes gepresst worden. Aber da bin ich einfach kompliziert. Das schaffe ich nicht...
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Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Samstag 7. Oktober 2023, 14:13

Pillamyd hat geschrieben:Natürlich spielen da mehrere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel eben die, dass ich das Album für ein sehr distanziertes und kaltes halte. Das hat auch übrigens nichts damit zu tun, dass ich keine ganzen Alben hören würde. Der Gegenteil ist der Fall. Im Falle dieses Albums aber, widerstrebt es mir, einzelne Parts rauszupicken und zu studieren. Der Song war ja auch als etwas anderes Gedacht. Na ja, ok, vielleicht auch nicht, sonst wäre der Song als ein Ganzes gepresst worden. Aber da bin ich einfach kompliziert. Das schaffe ich nicht...


Mit kalt und distanziert hast du sicher durchaus recht. Ich stehe ja meist auf solche Sounds. Von daher ist das bei mir sogar eher ein Pluspunkt. Trotzdem finde ich das Album aber schon auch irgendwie emotional. Das mit den einzelnen Parts stört mich überhaupt nicht...auch ob das nun ein Song ist oder mehrere Parts...das macht keinen Unterschied. Ich genieße das Album am Stück und finde es einfach nur umwerfend. Ein echter Traum! Könnte mir aber gut vorstellen, dass die die "Disconnected" dann doch etwas besser gefällt. Ich denke ich werde nach Erscheinen des letzten Teils auch mal meine Liste posten. ;-)
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Re: Fates Warning

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 12. Oktober 2023, 12:24

https://www.powermetal.de/content/artikel/show-FATES_WARNING__Diskografie-Check_-_Teil_3___Platz_1_-_5,10707-1.html

Puh :grins:

Kennt ihr das, wenn ihr Listen lest und sie falsch findet?

Aber klar, das wäre für mich jede FATES WARNING Liste, bei der nicht entweder "Awaken The Guardian" oder "The Spectre Within" auf der 1 landen würde.


Der Artikel von Frank ist natürlich großartig.
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