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hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner Top 100Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopIch kenne zwei Menschen, die das Produkt physisch besitzen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopIch wäre ja gerne der Dritte. Wie stelle ich das an?
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner Top
Ich habe keine Ahnung. Letztens mit Will geschrieben. Er meinte, er könne welche schicken, danach war dann wieder Funkstille. Hätte ja auch gern noch The Rejected von ihm. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopFalls er sich wieder melden sollte: Ich würde auch eine My Victim II nehmen.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner Top
Aye! Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner Top
Da die das Video damals zum Album gemacht haben, würde ich die erste Frage mal mit einem "Ja" beantworten. Habe das aber tatsächlich nie verglichen. Einen Armored Saint Vergleich habe ich bisher nicht wahr genommen, da die Sänger halt beide sehr unterschiedlich grandios klingen und ich Bad Press rhythmisch luftiger finde. Obendrein gibt es beim Frisco-Vierer mehr doppelläufige Gitarrenpassagen. Egal mit wit welcher Besetzung. Wo ich die Parallele höre, isgt die Nähe zu Rockmusik allgemein. Gerade ein tolles Album wie "La Raza" passt da wunderbar hin. Beim TRP muss man halt in der richtigen Laune sein und nicht mit der Erwartungshaltung ran gehen, es würde hier eine Mischung aus Vicious Rumors, Anvil Chours und My Victim kommen. Thaen steht total auf Journey und guten, alten AOR. Torre halt auf Singer/Songwriter. Zeigt auch hier wieder sehr gut, wie die Bay-Szene von den Roots her gleich tickt und miteinenader verbunden ist. Am 13.10. spielt TRP aus Support von Mordred und Heathen im Cornerstone in Berkeley. Was würde icj geben, das sehen zu können. Zurück zu Bad Press: Wer eine Sicherheitskopie per Wetransfer möchte, mag mir Bescheid geben. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopDer Rabe hat Post
![]() Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopSchwarze Feder ist voller Freude hierüber.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopAnd now for something completely different …
Ende der 80er war ich noch tief und fest im Thrash-, Speed-, Prog- und US-Metal verwurzelt. Selbst die großen Bands waren für mich nur noch am Rande interessant, da ich mein Zivi-Kohle lieber für obskure Importscheiben ausgeben wollte, von denen ich vor dem Kauf noch keinen Ton kannte, deren Thankslisten sich spannend lasen und deren Artworks auf entsprechende Musik hinwiesen. Komischerweise waren da kaum Fehlkäufe dabei. Man wusste, was man bekam. Von daher dauerte es eine Weile bis ich auch wieder softere Musik akzeptierte. Das begann kurz nachdem ich bei WOM angefangen hatte. Da kamen nicht nur die Dinosaurier auf den Player, sondern plötzlich auch AOR. Das lag an der neuen Clique aus Kollegen, mit der ich andauernd unterwegs war. Logischerweise war JOURNEY sehr schnell als absolute Großmacht erkannt. Die gab es da aber leider schon nicht mehr. Dafür aber die Nachfolge-Truppe BAD ENGLISH. Hier spielen mit Gitarrist Neal Schon, Tastendrücker Jonathan Cain und Bassist Ricky Philipps gleich drei ehemalige Journey-Musiker. Am Schlagzeug, der damals noch nicht bekannte Deen Castronovo an den Drums und John Waite als neuer Sänger. Während meine kuschelrockigen Kollegen Mister Castronovo nicht kannten, liebte ich ihn schon von WILD DOGS. Aber mit dieser Art von kraftvollem US Metal hat sein neues Betätgungsfeld nichts zu tun. Dafür gibt es auf den beiden Scheiben von Bad English allerbestes Journey-Methadon, auch wenn natürlich die Stimme fehlt. Aber – und das schreibe ich als absoluter Perry-Verehrer – John Waites' Stimme funktioniert wunderbar auf diesen beiden Alben. Ich habe mich hier für das übermächtige Debütalbum entschieden, weil es einfach eher da war. Der Nachfolger "Backlash" steht dieser Scheibe hier kaum nach, ist eventuell sogar einen Ticken härter, was in diesem Fall aber wenig ausschlaggebend ist. Auf "Bad English" stehen drei Hit-Singles – 'Forget Me Not', 'Whe I See You SMile' und 'Price Of Love' – die allesamt recht weit oben in den amerikanischen Charts landen. Bezeichnenderweise ist es DER Überflieger 'Forget Me Not', der es nur auf Rang 45 schafft, während die anderen beiden Nummern jeweils die Top 5 knacken. Mag daran liegen, dass 'Forget Me Not' mit einer feisten Gitarre ziemlich gut nach vorne los geht, während die anderen beiden Nummern etwas sanfter klingen. Wie man in einem AOR-Forenspiel bereits nachlesen kann, wo der Song hinter 'Seperate Ways' auf Platz Zwei im Finale gelandet ist. Der Song zieht aber auch tatsächlich alle Register, die so eine Nummer benötigt, um gleichzeitig hymnisch, eingängig und nicht abnutzend zu klingen. Wenn jetzt noch Steve Perry singen würde … äh. ![]() Aber auch der Opener der Scheibe 'Best Of What I Got' ist so ein herrlicher Gute-Laune-Rocker, der Dich die Welt durch die rosarote Brille betrachten lässt. Und auch hier das Wunderbare: Das Arrangement ist einfach so grandios, dass die Nummer immer und immer wieder hören möchte. Ähnlich ergeht es mir bei 'Ghost In Your Heart'. Auf Cains' Auslegeware aus Samt rocken seine Kollegen fast stampfend übers Parkett, während John sein romantischen Weisheiten ins Mikrophon säuselt. Cornetto-Himeeber-Eis im Ohr? Yummy. Dazu kommt natürlich das tolle Gitarrenspiel von ex Santana-Sidekick Neal Schon. Da können true-metallisch verscheuklappte Spandex-Würste jetzt abwertend die Hair-Metal-Karte zücken, gute Musik, bleibt gute Musik. Man muss halt offen für andere Töne sein. Und diese Musik hier ist für mich einfach zeitlos, denn auch 30 Jahre nach der Veröffentlichung bin ich noch komplett begeistert, wenn ich BAD ENGLISH höre. Natürlich darf man bei etlichen schlüpferstürmenden Lyrics nicht Nachdenken beim Mitsingen, aber genau darum geht es bei dieser Musik doch: Gute Laune. Auch untenrum … öh. Ihr merkt es, ich bin leicht begeistert, denn die Scheibe läuft natürlich, während ich das hier schreibe. Wer zwischen den ganzen Geschranze auch mal hochwertigen AOR haben will, sollte sich mit dieser sehr überschaubaren Diskographie beschäftigen. Toll! 'Forget Me Not' https://www.youtube.com/watch?v=jH1lu3j-4Jo 'When I See You Smile' https://www.youtube.com/watch?v=cu6pclWsxzs 'Best Of What I Got' https://www.youtube.com/watch?v=JZ9_k_epZ8o Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölgs 100 Lieblingsalben von Bands außerhalb seiner TopEine ganz wunderbare Scheibe, Holg! Die läuft bei mir sehr oft im Auto. Bin ja kein riesiger AOR-Fan, aber wenn Neal schon mitspielt (haha), dann läuft das!
Ich war außerdem lange davon ausgegangen, dass ich das Album irgendwann mal eingesackt hätte. Tja, falsch gedacht. Diesen Fehler habe ich gerade aber ausgemerzt. Danke also für die unbewusste Erinnerung!
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